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« Letzter Beitrag von noothe am 02. Mai 2026, 20:48:45 »
Auch wenn der Thread schon alt ist, ein paar von euch sind ja immernoch im Forum - wie geht es euren Pferden und den Augen?
Alkmene hatte, seit sie bei mir eingezogen ist, immer mal wieder geschwollene oder tränenden Augen und war generell auffällig schreckhaft, vor allem bei starken Schlagschatten u. ä. Ende November 25 hatte sie dann eine schwere Uveitis mit Hornhautödem, verklebter Pupille und so in die Augenhöhle zurück gezogenem Auge. Wir haben es mit Atropin, Cortisonsalbe und Entzündungshemmer behandelt und das hat insgesamt auch geholfen - die Netzhaut war allerdings abgelöst und damit ist sie (spätestens) seit dem Schub auf dem linken Auge blind.
Jetzt war die Hoffnung, dass mit konsequentem Schutz (also dauerhaft UV-Fliegenmaske) damit das schlimmste einfach überstanden ist, aber leider hatte sie vor einer Woche wieder einen schweren Schub. Sie spricht zwar auf die Behandlung soweit wieder gut an, aber die Tierärztin hat nach Rücksprache mit der Augenspezialistin jetzt auch drauf hingewiesen, dass - sollte wieder in so kurzem Abstand ein neuer Schub auftreten - vermutlich die Entfernung des Auges die sinnvollste Lösung ist.
Das ist für mich so grundsätzlich auch voll ok, immerhin ist sie auf dem Auge eh blind und soll keine Schmerzen haben und ich kenne auch Pferde, die damit gut leben (Wink zu Gaby, wie geht es dem Herrn Fifill?). Aber ist ja trotzdem schon ein größerer Eingriff irgendwie, auch wenn die OP selbst gar nicht so riesig ist.
Wie viele von euren Pferden haben ein (oder zwei) Augen entnommen bekommen und wie geht es ihnen damit? Was hat am Ende zur Entscheidung geführt, das Auge wirklich entnehmen zu lassen?