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:nick: Genau sowas meinte ich damals :nick:

Die Krümeline fängt dann mit dem Handtarget an, was immer fester und intensiver wird und irgendwann so endet, dass sie mich mit der Nase zur Seite schubst.

Kannst du erkennen, ob das Küsschen geben anders / intensiver angeboten wird als so normal im Alltag?
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Ich wage es mal, mich so weit aus dem Fenster zu lehnen um zu sagen, JEDES unserer Pferde hat dieses EINE Alternativverhalten was es spätestens dann anbietet, wenn es das gewünschte Trainingsverhalten nicht mehr zeigen kann/will. Sei es Kopfsenken, Handtarget, Gewichtsverlagerung, Kompliment oder eben Scharren, Schubsen, Beißen, Weggehen... Wenn man mal genau drauf achtet, dann findet man es  ;)

Wäre solch ein Alternativverhalten zum Beispiel, wenn meine Stute die Hufe gemacht bekommt und weil sie das eine Hinterbein aufgrund von Schmerzen bzw die Erinnerung daran weiter oben nicht heben konnte/wollte, mir die ganze Zeit verzweifelt versucht Küsschen zu geben? Das hat meine Schwester ihr mal beigebracht und weil sie das so sanft macht, rief bei den Mädchen am Stall immer große Begeisterung hervor, das hat sie geliebt.
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Bücher, Videos und interessante Links / Re: Hund lernt "sprechen" :D
« Letzter Beitrag von Sisu am Gestern um 11:20:31 »
Irene Pepperberg arbeitet da ja mit Graupapageien. Ihr berühmter Alex ist leider schon verstorben. Sie trainiert mittels Social Modelling (s. m. theory Bandura 1971a) und nicht mit Clicker, wenn ich es richtig verstanden habe.
In der Studie wurde auch als Bedingung festgelegt, dass die Buttons auf keinen Fall über Futter oder mit einem Clicker beigebracht werden sollen, sondern auch über social modeling  :nick:
Ich bin schon super gespannt, wie das bei uns laufen wird. Ich glaube, Carlos erster Button wird "streicheln" - das ist für ihn nach Futter das Wichtigste auf der Welt und er kennt schon einige andere Methoden, uns dazu zu bringen, ihn zu streicheln, ich denke, das wird er schnell neu verknüpfen. Ich bin noch unsicher, ob ich gleich noch einen "fertig"-Button mit einführe  :juck:

Was mich mal wieder zur Frage bringt: Wofür genau wird der Clicker sinnvollerweise eingesetzt? Wann macht kleinschrittiger Übungsaufbau Sinn, und wann ist vorzeigen und nachmachen einfacher/führt rascher zum Erfolg?
"Das 3. Prinzip sagt aus, je intensiver die Interaktionen zwischen einem Studenten und seinem Modell, desto effektiver ist das Training."

Wann verkompliziert man das Training durch den Clicker, und wann ist er einfach die klarste Methode?
Das sind so super spannende Fragen und ich finds gerade sehr schade, dass Carola sich hat löschen lassen, ich hätte da gerne mehr Gedankenanstöße dazu gelesen.
Ich sortier mich dazu mal ein bisschen und mach später vielleicht noch einen Thread dazu auf (oder gucke mal, obs dazu schon ein Thema gibt) :cheese:
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Willkommen / Re: Löschliste
« Letzter Beitrag von Muriel am 06. März 2021, 14:24:45 »
SCVet auf eigenen Wunsch gelöscht.
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Hm, Sonja, danke für die Tipps, ich muss mir da selber noch ein bisschen mehr dran rumdenken. Aber der Ansatz ist auf jeden Fall schon da, und fürs allererste Mal gestern war es echt ok.

Und zu dem "Problem", ein Signal für Spazieren UND vom Pferd aus, phu. Anstubsen fällt ja vermutlich allein aus praktischen Gründen schon raus. Da bin ich raus, weil ich ja nicht reite.
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 :keks: Schöne Idee - da muss ich gerade mal drüber nachdenken, wie ich das aufbauen würde...

Für mich wäre das trainieren eines Signals für einen Richtungswechsel erstmal außerhalb einer Spaziergangssituation sinnvoll, damit das Signal sauber mit dem Verhalten verknüpft wird. Und dann würde ich außerhalb stressiger Situationen auf dem Spaziergang das umdrehen mit dem Signal üben.
 :juck: Wobei ich gerade einen Knoten im Kopf habe, wie das zu üben ist, wenn das Pferd eigenständig bspw. die Handytasche anstubsen soll.
 :aha: Ich würde es vielleicht erstmal wie ein Target aufbauen und dann die Kette mit dem Umdrehen draus machen. Und dann die Handytasche an ihren Platz am Körper tun....
...irgendwie sowas.  :cheese:

Valezqua: räum ihr doch Spielraum beim anstubsen in stressigen Situationen ein. Wenn sie das Umdrehsignal zeigt, aber echt gestresst ist, weil sie schon vorher supermutig war und jetzt einfach drüber ist, und du dann nicht reagierst, weil du sagst, dass das anstubsen sauberer sein muss, dann führt das zu Frust, denke ich. Es ist ja schon heldenhaft, dass sie sich in so einer Situation daran erinnerrt, dass sie ihre Meinung kund tun darf!  :nick:
Ich "fordere" manche Verhalten auch einfach nicht sauber ein - gerade, wenn es ein Rettungsanker-Schnuller-Verhalten ist. Da darf dann auch mal das Handtarget vor Stress mit offener Schnute angestubst werden. Wichtig ist mir in dem Moment, dass Winzi wieder anfängt zu denken und mich wahrzunehmen, so dass ich ihm ggf. andere Angebote machen kann.

Kess: darüber denke ich auch gerade nach. Irgendetwas klares und einfaches müsste es sein....Das anstubsen bei Valzqua ist prima...aber was nehme ich da?  ???
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Übung des Monats / Re: ÜdM Februar/März 2021 - Blickschulung
« Letzter Beitrag von francelaura am 05. März 2021, 21:53:28 »
Ich wage mich auch mal ans Mattenblumenvideo von Minette und Susie:

Minette läuft meist mit dem inneren Vorderbein zuerst los und kreuzt damit nach aussen. Beim nach aussen zur Pylone gehen, sieht man sie auch häufig die Vorderbeine kreuzen. Schaut eigentlich mehr nach einem Seitwärts gehen aus (ohne das jetzt werten zu wollen).

Susie startet hingegen häufiger mit dem äusseren Bein, muss dementsprechend nicht überkreuzen und läuft in einem Bogen zur Pylone, ohne grosse "Seitwärtsverschiebung".

Wie Tine habe ich nicht auf Menschensignale und -balance geachtet.


Mehr kann ich nicht dazu sagen. Mir fällt das Wahrnehmen und Beurteilen von Videos meist recht schwer (aktuell ist zudem das Internet wieder mal langsam = Videoqualität leidet).
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Ich spiele auch mit dem Gedanken, meinem Pferd ein Mittel zur Richtungskontrolle zu geben. Idealerweise etwas, was sowohl beim Spaziergang als auch beim Reiten funktioniert.

Hat da vielleicht jemand eine Idee?
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Ich habe heute das STOP bzw. nicht-in-dieser-Richtung-weiter Signal eingeführt:
Nase an Handytasche heißt: Richtung wechseln.
Hat so semi-gut funktioniert, da sie schon von Anfang an super gestresst und schnappig war. Lag vielleicht an der Kälte, eventuell aber wahrscheinlicher an meiner Ungenauigkeit. Ich werde künftig auch beim HaTa viel genauer auf Präzision achten, also nicht "irgendwie berühren" lassen, sondern nur clicken, wenn sie wirklich exakt mit ihrer Nase am Handrücken andockt. Und genauso fürs Umdreh-Signal, heute hat sie fast das Handy gefressen vor lauter Stress, da werde ich auch nur noch die wirklich "sanften" Nasenstubser bestärken.
Unterscheidbar müsste das beides gut sein, da die Handytasche auf Hüfthöhe deutlich höher hängt als meine Hand, wenn ich gehe. Sehr spannendes Thema auf jeden Fall!
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Lerntheorie und Signalkontrolle / Re: Vokabelliste für Signale
« Letzter Beitrag von Valezqua am 05. März 2021, 19:03:01 »
Hm, ich hab mir dazu auch schon viele Gedanken gemacht, und will mich immer mal wieder "genauer sortieren", aber bisher ist das alles noch sehr theoretisch.
So auf die Schnelle fällt mir ein:

- "Weiter" fürs Losgehen nach dem Stehenbleiben
- "brrrrt" oder selbst stehen bleiben (meist Letzteres) fürs Anhalten
- mit "Touch" fürs Handtarget berühren hab ich mal angefangen, aber nicht weiterverfolgt bisher
- Warte/Steh fürs vor der Box stehen bleiben zum Hufe auskratzen
- "ab" zum Hufe abstellen hab ich früher gesagt, bei Nevada mach ich das gar nicht, fällt mir auf
- Wenn irgendwann mal der Spanische Schritt sitzen sollte, würde ich dafür "Hepp" als Wortkommando und die Poolnudel als Target fürs Röhrbein nehmen

Nevada kann vermutlich auch die üblichen "Longierkommandos", da ich nicht longiere, weiß ich das nicht, würde aber mal vermuten, dass sie Scheritt, Terab und Galopp kennt.

Ich hab irgendwie mehr Gegenstände oder Gesten als Worte, wenn ich so darüber nachdenke. Auch mit Absicht, damit es kein Chaos und ungerechte Strafen für ungefragt angebotene Dinge gibt (Kopfsenken und Handtarget ausgenommen, das wird von mir höchst bestärkt und von den Besitzern entweder ignoriert oder auch bekekst, auf jeden Fall nicht gestraft).
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