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Clickertraining allgemein / Re: Futter ohne Click ...
« Letzter Beitrag von cinnamon am 06. Februar 2019, 18:40:11 »
Ich belohne fast alles ohne Marker und verwende den Clicker eigentlich nur bei neuen Übungen, beim Shaping und bei der Distanzarbeit/Reiten.
Ob mit ohne Marker kann' s prinzipiell beides sein - KK oder OK bzw. hast die KK eh immer automatisch mit dabei. Das ist nicht abhängig von einem Markersignal.
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Clickertraining allgemein / Re: Futter ohne Click ...
« Letzter Beitrag von Nepomuk am 06. Februar 2019, 18:22:25 »
Naizak füttere ich sehr viel ohne Click. Beim Guten-Morgen-Sagen auf dem Trail, nach dem Halfteranziehen, beim gemeinsamen Laufen oder Rumstehen... Markieren tue ich nur im eigentlichen Training, wenn es mir um eine bestimmte Bewegung geht, bei Schrecksituationen und wenn ich weiter weg von ihm bin und zu lange brauche, bis der Keks im Pony ist. Er ist aber auch super höflich und bettelt eher mit Kopfsenken oder Pilates als mit exzessivem Rüsseln.
Bei anderen Trainingspferden füttere ich nahezu ausschließlich nach einem Marker. Das sind hauptsächlich Pferde, die drängeliger sind als Naizak bzw. lieber auf Kontakt gehen als er.
Bei der Hufbearbeitung schiebe ich meist beiläufig im Vorbeigehen einen Keks rein. Das sind auch fast alles nicht-geclickerte Pferde, die mit dem Marker eh nicht so viel anfangen könnten. Anders ist es bei "Problempferden", die wegen Schmerzen oder Balanceproblemen gerne mal ungehalten reagieren oder die vorherigen Bearbeiter gar nicht erst rangelassen habe. Da markiere ich das Lockerlassen, das Umlasten, die Annäherung, was auch immer das Pferd gerade braucht.
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Clickertraining allgemein / Re: Futter ohne Click ...
« Letzter Beitrag von Vena am 06. Februar 2019, 18:06:56 »
Bei mir ist es wie bei Tine. Will ich einen genauen Moment (eine Bewegung, den richtigen Ansatz...) markieren geht es nicht ohne Click. Heißt, wir arbeiten an führen in Stellung, dann clicke ich um zu markieren wann die Stellung gut war. Das gilt auch immer noch für das verlängern des Verhaltens. Hier beendet der Click ja zudem auch das Verhalten.
Im Moment machen wir viel Verladetraining. Auch hier clicke ich im Moment noch wenn er einsteigt. Aber wenn wir drin sind geht es mir ja darum die Situation allgemein positiv zu belegen, hier füttere ich dann eben auch einfach so.
Ich versuche mir aber immer bewusst zu sein, was ich gerade verstärke.
Also ich füttere eben nicht einfach so wenn das Pferd Langeweile hat und an mir rumrüsselt.
Aber auch hier kann man ja bestimmte „bettelverhalten“ einführen. Also kopfsenken, crunches oder auch tatsächliches bewusstes stillstehen neben bei bestärken.
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Clickertraining allgemein / Re: Futter ohne Click ...
« Letzter Beitrag von AbbeyWood am 06. Februar 2019, 16:40:55 »
Abbey bekommt 80% der Belohnungen ohne Click/Marker...
1.) Weil sie meistens genau weiß, was abgeht: ich komme, ziehe das Halfter an, gebe ein Leckerlie / wir gehen durchs Tor, sie dreht sich, ich mach das Tor zu, gebe ein Leckerlie.. Das sind solche Rituale, da gehört das Leckerlie dazu, ohne dass sie aktiv was tun muss.

2.) weil ich sie meistens nicht im operanten Modus haben möchte. Ich will in vielen Situationen nicht, dass sie irgendwelche Verhalten anbietet und rumprobiert... Ich will am Putzplatz ein stehendes, ruhiges Pferd, und keines das mit Verhalten umsich wirft.. Also gibt es beiläufig Kekse, wenn ich grade vorne vorbei gehe, wenn ich was geholt habe, wenn ich unangenehme Stellen bürste.. Auch beim Spazieren: Abbey soll einfach nur gehen, sonst nix! Und fürs gehen bekommt sie sehr viele Kekse nebenbei - dadurch hat sie gelernt in der Nähe der Futterhand zu bleiben, hat keine notwendigkeit zum Gras zu ziehen und kann das Hirn abschalten.

Manchmal machen wir Sachen wo ich die punktgenaue Belohnung brauche, bzw wo es praktisch ist, das ist zB beim Hufemachen (Click wenn der Huf in meiner Hand ruhig ist), Handarbeit (Click während das HInterbein übertritt), Crunchen....
Und natürlich bei neuen Sachen, aber das machen wir ja fast nicht  :lol:
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Bodenarbeit, Führen und Longieren / Re: Kappzaum - welcher?
« Letzter Beitrag von puppi am 06. Februar 2019, 16:15:00 »
Oh super, vielen Dank! Ist das einfach mit einer Chicagoschraube drangebaut?

Genau :nick:
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Clickertraining allgemein / Futter ohne Click ...
« Letzter Beitrag von AngelaZ. am 06. Februar 2019, 16:11:26 »
beiläufig füttern ... Ruhe rein bringen ... ich würde einen kleinen Austausch dazu ganz gern an dieser Stelle mal aus den Tagbüchern lösen und erlaube mir mal, die bisherigen Beiträge zu zitieren:

Sehr interessanter Ansatz!
Den Artikel (Anm. https://rplus.click/anspannung-beim-clickertraining] habe ich noch nicht gelesen, das hole ich später nach. Was mir etwas schwierig vorkommt (außer natürlich die Gesamtsituation  :lol: ) : dieses beiläufige Futtergeben. Da weiß das Pferd doch gar nicht, wofür es jetzt Futter gab :juck: Und zumindest bei Lucca könnte ich mir vorstellen, dass er dann permanent auf "Futter" gepolt ist und ständig sucht und dann eben auch eklig wird, wenn es dann nichts gibt. Oder habe ich was übersehen?
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dieses beiläufige Futtergeben. Da weiß das Pferd doch gar nicht, wofür es jetzt Futter gab :juck: Und zumindest bei Lucca könnte ich mir vorstellen, dass er dann permanent auf "Futter" gepolt ist und ständig sucht und dann eben auch eklig wird, wenn es dann nichts gibt. Oder habe ich was übersehen?
Ich weiß nicht ob das Pferdeabhängig ist, da ich immer nur mit meinem jeweils eigenen umgehe/trainiere und ich weiß auch nicht, ob ausgerechnet das unser Geheimnis ist ... aber bei mir gibt es ganz viel beiläufig Futter. Das Futter in der Tasche gehört meinem Pferd und es kann es jederzeit haben. Ich trage es nur, weil ich zufällig die besseren Möglichkeiten dazu habe. Mein Pferd kann immer danach fragen und weder der Selige noch das Bübchen sind mir bisher jemals in die Tasche gestiegen, motzig geworden oder ähnliches (ääääähm gestern habe ich den ersten Knapser vom Buben kassiert, weil ich mich nicht eindeutig verhalten habe)
Vielleicht kann das ein Tierverhaltensprofi besser deuten / erklären - ich bilde mir ein, dadurch dass diese Ressource niemals knapp ist und sie nicht rätseln müssen, wie sie mich dazu bringen, dass ich das raus rücke, müssen sie auch nicht entnervt probieren und dabei evtl. Verhalten zeigen, dass ich so garnicht haben will. Trotzdem kann ich auch immer besonders erwünschte Sachen gezielt mit Click oder Lobwort markern und sie wussten/wissen was dieses Markergeräusch bedeutet.
Das habe ich bei Dir schon gelesen, Angela, und finde das ziemlich bewundernswert :shy: Mein Ponymann ist schon sehr futterfixiert und würde wahrscheinlich den ganzen Tag permanent und pausenlos nach dem Futter "fragen". Früher gab es bei uns kein Futterlob, dafür aber das obligatorische Leckerli nach dem Bewegen - nach kurzer Zeit wurde daraus ein Einfordern nach dem Bewegen und daraus ein Verlangen, sobald ein Mensch in Sichtweite war. Das Ganze natürlich garniert mit einer sehr niedrigen Frustrationstoleranz, sprich ein forderndes, hektisches und vor allem beißendes Pony. Daher kommt ja mein Konflikt, denn ich finde den Gedanken hinter dieser Thematik sehr schön und würde eben gerne mehr dazu erfahren  :cheer:
Zum Beiläufigen Füttern.... ich verstehe darunter, sich nicht zu sehr auf die Futterübergabe zu fixieren, das Pferd dabei nicht anzugucken und eben kein Bohei drum zu machen, sondern sich so zu verhalten, als wäre das Futter nichts besonderes.

Meinem Pferd immer Futter zu geben, wenn es das haben will, würde ich mich auch nicht trauen, auch wenn ich den Gedanken, dass das Futter dem Pferd gehört, sehr schön finde. Aber das Risiko, dass die vorhandenen negativen Effekte noch verschlimmert werden, ist mir einfach zu groß.

Und einer der Hauptgründe wieso ich es jetzt nach Marlitts Vorgehensweise probiere ist einerseits, dass meine Managementstrategie über Abwechslung von ruhigen und aufregenden Übungen Stress zwar reduziert, aber selten zu echter Entspannung führt und andererseits dass ich weiß, dass das markieren von Passivität funktioniert, weils beim grown ups ja (meistens) genau so klappt.
Wenn ich das Futter nicht ohne Click geben wollen würde, wäre es evtl. eine Idee, die Clickrate zu erhöhen. :juck:
Vielleicht ist da auch einfach noch zu viel Gedankenknoten im Kopf  :P

Die Krümeline bekommt auch sehr viel Futter nebenbei = übersetzt "Futter ohne Click für Dinge, die mir gefallen" = positive Verstärkung mit primärem Verstärker ohne Markersignal.

Wenn sie also nett guckend hübsch in der Gegend rumsteht, oder entspannt neben mir her läuft oder grad den Huf bearbeitet bekommt oder oder oder. Manchmal auch einfach im Vorbeilaufen, da bin ich schon fünf Schritte weg bevor sie überhaupt fertig gekaut hat.

Der Click ist wie ein Skalpell, der markiert sehr exakt einen ganz konkreten Moment und daher kommt das Pferd (außer man baut es anders auf) recht bald in einen "mach was" Modus. Operante Konditionierung.

Ohne Click zu füttern verstärkt eher die Gesamtsituation ohne super spezifisch zu sein. Klassische Konditionierung.

Beides hat viele Vorteile und Einschränkungen, aber ist gleichwertig sinnvoll. Wenn ich zb so nah am Pferd bin, dass ich länger brauche um zu clicken und zu füttern als ohne Click, dann ist der eher störend. Umgekehrt kann ich auch Passivität clicken, wie zb Hufbearbeitung oder Physio, dann lernt das Pferd, einfach auf sein Futter zu warten ohne Dinge anzubieten.

Der Click ist am Ende nur das, was man draus macht.
So weit so gut. Es wär schön, dazu noch andere Erfahrungen zu lesen.  :)
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Bodenarbeit, Führen und Longieren / Re: Kappzaum - welcher?
« Letzter Beitrag von Sixtus am 06. Februar 2019, 14:00:59 »
Ich reihe mich bei den Equizaum-Befürwortern ein... :cheese:
Sixtus hat den alten Kappzaum mit Naseneisen und auch das Cavecon (für die Handarbeit) wirklich gehasst. In den Equizaum schlüpft er gerne rein. Ich benutze zum Longieren immer den Nasenbogen und obwohl Herr Sixtus ja manchmal in die Longe springt, verrutscht er dann nicht. Vor allen Dingen aber ist er perfekt anpassbar. Bei ganz vielen Kappzäumen ist das Nasenteil, bzw. das Naseneisen zu kurz und die seitlichen Riemen laufen über´s Jochbein.
Und ja, er ist teuer, aber er hat bei mir halt auch beiden Pferden perfekt gepasst...
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Bodenarbeit, Führen und Longieren / Re: Kappzaum - welcher?
« Letzter Beitrag von AngelaZ. am 06. Februar 2019, 13:11:57 »
Ich hab den Profi von Loesdau und da sind halt die Durchlässe im Eisen selber fix.  :(

Die Kombi Kappzaum/Fahrzaum ist echt überlegenswert. Zumal ich ja sonst Sieltec fahre ... und dazu ein farblich passender Zaum ...  :cheer:
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Bodenarbeit, Führen und Longieren / Re: Kappzaum - welcher?
« Letzter Beitrag von noothe am 06. Februar 2019, 13:08:36 »
Das mit dem Verschieben ist tatsächlicher meiner Meinung nach einer der Hauptvorteile :nick: Einen Lederkappzaum kann man sich vermutlich auch beim Sattler ändern lassen, je nachdem wie er aufgebaut ist :juck:
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Bodenarbeit, Führen und Longieren / Re: Kappzaum - welcher?
« Letzter Beitrag von AngelaZ. am 06. Februar 2019, 13:01:28 »
Ich kaue auch gerade darauf rum, ob ich einen neuen Kappzaum anschaffen soll. Die Vorhandenen sitzen ganz gut. Aber der Genickriemen kommen zu weit oben am Naseneisen an, dass er blöd über die Kante vom Jochbein läuft.
Der Oberkiefer vom Ramsnäschen ist wohl ein bisschen "dicker" als Standart.  :roll:

Hier würde ich für mich den einzigen Vorteil des Equizaums sehen. Dort ist der Genickriemen am Nasenriemen zu verschieben, sodass er schön auf die Maulspalte zulaufen könnte.

Alles andere sind für mich keine echten Vorteil.  :shy:

Ok - wenn ich mir mit Überlegen noch Zeit lasse ... ich könnte ihn gleichzeitig als Fahrzaum nutzen, falls ich den Buben doch lieber mit Gebiss fahren wollen würde ... :juck:
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