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Mattentraining

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Re: Mattentraining
« Antwort #45 am: 31. Januar 2019, 16:54:58 »
Hab jetzt auch mal Zeit gehabt zum Gucken. Was mir auffällt ist, dass Du sie immer tendenziell "zu Dir" und "nach vorne unten" fütterst. Das heißt, mit jedem Füttern bringst Du sie in die Balancesituation, wo sie sehr leicht losgeht. Wenn man das regelmäßig macht, wird das zur Gewohnheit.
Dann holst du immer sofort nach dem Click wieder Futter in die Hand und während du losgehst, lockst Du sie damit. Das dürfte der zweite Verstärker fürs Losgehen sein.
In dem "Chaos"- Video kann ich zumindest für sie keinen Grund entdecken, wirklich auf der Matte stehenzubleiben - wobei ich weiß, dass das bei Euch auch schon anders aussah, hier ist natürlich gerade die Unsicherheit, was genau falsch läuft, noch mit im Raum.

Schau Dir mal das Thema Zurückfüttern an, und achte darauf, sie wirklich gerade zu füttern - also, Kopf vor der Brust und über Buggelenkhöhe (erstmal nicht viel höher), aber auf jeden Fall so, dass der Kopf gerade ist. Dazu musst Du einen Schritt auf sie zu machen, weil Du aktuell gerade so "Hand aus der Tasche und Futter ins Maul, wie der Arm es hergibt" fütterst.

Ich hab noch ein ungeschnittetes Video von Jack, wo ich genau darauf achte, das muss ich mal bearbeiten... Anfangs ist es nicht einfach, die eigenen Reflexe der Fütterhaltung zu durchbrechen. Es hilft, wenn jemand vor oder hinter dem Pferd steht und Dir Rückmeldung gibt, wo "gerade" ist.
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Re: Mattentraining
« Antwort #46 am: 31. Januar 2019, 19:19:55 »
Vielen Dank für eure Antworten :hug: Ich bin jetzt auf jeden Fall schlauer :nick:

Schau Dir mal das Thema Zurückfüttern an, und achte darauf, sie wirklich gerade zu füttern - also, Kopf vor der Brust und über Buggelenkhöhe (erstmal nicht viel höher), aber auf jeden Fall so, dass der Kopf gerade ist. Dazu musst Du einen Schritt auf sie zu machen, weil Du aktuell gerade so "Hand aus der Tasche und Futter ins Maul, wie der Arm es hergibt" fütterst.

Ich hab noch ein ungeschnittetes Video von Jack, wo ich genau darauf achte, das muss ich mal bearbeiten... Anfangs ist es nicht einfach, die eigenen Reflexe der Fütterhaltung zu durchbrechen. Es hilft, wenn jemand vor oder hinter dem Pferd steht und Dir Rückmeldung gibt, wo "gerade" ist.

Das werde ich auf jeden Fall noch einmal intensiver machen :nick: Das mit meiner Art zu Füttern klingt logisch, kein Wunder, das Momo nicht stehen kann :shy: Ich werde in der nächsten Zeit mal daran arbeiten und Mutti fragen, ob sie von hinten gucken kann, ob mein gerade dann gerade ist :nick:

:danke2: an euch alle
LG, Steffi und Haflingerin Momo

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Re: Mattentraining
« Antwort #47 am: 31. Januar 2019, 19:50:53 »
 :keks:

Was man natürlich auch mit berücksichtigen muss, ist, dass ein Mattenzirkel was andres ist als ein Pylonenzirkel. Denn Matten "ziehen" ja, weil man das so bestärkt hat.
Die Frage ist also, wie hast Du den Mattenzirkel aufgebaut, und was ist dein Aktuelles Ziel damit?

Amadeus kann/konnte ja auch immer mal so gar nicht stehen bleiben. Das lag teils an Unbalance und Stress. Da habe ich dann eben Kopfsenken, Umarmung ("hug"), Stehen, Atmen usw geübt bis er entstresst war, und bin dann wieder weitergegangen. Aber natürlich haben wir auch ganz viel das Gehen von Matte zu Matte bestärkt.

Der Anspruch "gehe nicht ohne Signal los" beinhaltet ja auch die Frage, ob man bisher tatsächlich echte Signalkontrolle geübt hat, und ob es überhaupt notwendig ist, für die aktuelle Aufgabe.
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Re: Mattentraining
« Antwort #48 am: 01. Februar 2019, 18:23:47 »
:uschreib:

Genau das haben wir noch nicht so wirklich geübt :grinwech:

Momo war heute ruhiger und ich konnte die Tipps gut umsetzen :dops:

Wir haben mit 2 Matten geübt, die recht weit auseinander lagen. Ich habe einige Clicks mehr pro Matte verteilt, Handtarget abgefragt und schon das ruhige stehen geclickt, wenn sie nur den Bruchteil einer Sekunde ruhig stand.
Dazu haabe ich die Arme dann auch statt vor dem Bauch, hinterm Rücken gehalten, wodurch ich für mein Gefühl balancierter stand, weil ich die Schultern zurück nehmen musste. Gleichzeitig konnte ich Momo nicht durch ein mögliches Zeichen zum losgehen irritieren.
Momo konnte dadurch zwischendrin schon ca. 2 Sekunden ruhig stehen :cheer:
Zum losgehen habe ich als Signal meine Hand einladend nach vorne gezeigt.

Zurükfüttern ging teilweise auch schon besser :dops:
LG, Steffi und Haflingerin Momo

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Re: Mattentraining
« Antwort #49 am: 18. Juni 2019, 15:20:28 »
Sehr gut, diese Beiträge nochmal zu lesen :aha:
Jetzt ist es ja so, dass Lucca Matten bisher entweder ignoriert/überrennt oder in Grund und Boden scharrt :juck: Allerdings habe ich auch immer zwei Matten hingelegt und wir sind von Matte zu Matte gelaufen. Ist das für den Anfang zu viel? Sollte ich da mit einer Matte z.B. am Putzplatz anfangen und diese erstmal hoch verstärken? Ist es dann "erlaubt", auf die Matte zu zeigen (unser allgemeingültiges Signal für "mach das mit dem, wo ich draufzeige")? Ist ein Holzbrett sinniger für den Anfang oder geht das mit einer schwarzen Fußmatte?
Liebe Grüße, Lena

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Re: Mattentraining
« Antwort #50 am: 18. Juni 2019, 15:40:01 »
Ich weiß zwar nicht, ob das die gängige Variante ist, aber ich habe mit dem Pferdekind mit einem quadratischen Brett (50x50 :juck:) begonnen, weil sie minimale Ansätze von Scharren gezeigt hat und ich das auf keinen Fall verstärken wollte.

Ein, zwei Einheiten habe ich alles, was in Richtung "ruhiges draufstellen eines Hufs" ging bestärkt. Zur Abwechslung sind wir immer wieder zu einem anderen Gegenstand gegangen und haben dort etwas schon bekanntes gemacht. Bei Scharrversuchen habe ich kurz gewartet, ob sie vielleicht doch noch schön draufsteigt. Hat sie das nicht innerhalb von zwei Sekunden gemacht, sind wir zur anderen Übung gegangen.

Es kann dann passieren, dass das Pferd sich freut, weil es wieder zur leichten, bekannten Übung geht, das wäre natürlich kontraproduktiv. Bei uns hats geklappt, weil sie weggehen von etwas Interessantem eher blöd findet.

Inzwischen (nach ca. zwei Wochen) geht sie brav mit ein bis zwei Hufen auf die Ikea-Türmatte (ohne Scharren).  :zahn:
Liebe Grüße, Anna
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Re: Mattentraining
« Antwort #51 am: 18. Juni 2019, 15:45:35 »
Davy hat die Matte am Anfang auch immer weggescharrt oder hat sich konsequent so verrenkt hingestellt, dass da bloß kein Huf drauf kommt.

Massiv besser wurde es, als ich die Handwechsel bei den Pylonenzirkel-Übungen konsequent in der Mitte auf der Matte gemacht habe. Und dann gab es Kekse fürs stehen bleiben usw. und irgendwann ist die Matte nix besonderes mehr das durch Scharren entfernt werden muss. Seit dem ist das Scharren kein Problem mehr.
Außerdem, wenn man recht viel auf der Matte füttert, sind sie irgendwann mit Fressen beschäftigt und dann kann man das ruhige stehen darauf bestärken und direkt das nächste nachschieben.
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Re: Mattentraining
« Antwort #52 am: 18. Juni 2019, 15:47:30 »
Vermutlich habe ich tatsächlich einfach "nur" zu wenig Masse auf den Matten und erwarte von Anfang an zu viel :umfall:
Eine Holzplatte ist mehr Richtung Podest, das könnte und tatsächlich helfen, das kennt und liebt der Bub. Danke!  :keks:

Und ich brauche ganz dringend ein Plufsig :willwill: Da könnte man doch sicher auch diese ausklappbaren Matratzen nehmen, oder? :juck: Wobei die schon recht dick sind... *malbrainstormengeht*

Monika, das leuchtet ein, danke :aha:  :keks:
Liebe Grüße, Lena

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Re: Mattentraining
« Antwort #53 am: 18. Juni 2019, 19:05:06 »
Ich hab Dir doch extra einen Trainingsplan geschrieben   :cheese:
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Re: Mattentraining
« Antwort #54 am: 19. Juni 2019, 08:11:08 »
Ich hab Dir doch extra einen Trainingsplan geschrieben   :cheese:
Da war was... :tuete: Das Sabbatjahr hab ich leider noch nicht, aber den Plan habe ich jetzt ausgedruckt. Danke Heike  :keks:
Liebe Grüße, Lena

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Re: Mattentraining
« Antwort #55 am: 19. Juni 2019, 09:09:40 »
:keks: :kau:  Man braucht auch gar kein Jahr dazu, das geht in einer Trainingseinheit.
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