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Mein Pferd ist krank / Re: periodische Augenentzündung - ev. OP nötig
« Letzter Beitrag von Avaris am 03. Mai 2026, 09:24:23 »
Zwar nicht mein eigenes Pferd, aber mein Mann ist ein Schulpferd geritten, dem ein Auge entfernt wurde. Das hat man dem überhaupt nicht angemerkt. Ich war selber total baff. Der hat sich sowohl im Gelände als auch auf dem Platz (und in der Herde sowieso) völlig „normal“ bewegt, keinerlei Unsicherheit oder so. Hätte man nicht die leere Augenhöhle gesehen, hätte man nie gedacht, dass er auf einer Seite nichts sieht. Es ist mir immer noch ein Rätsel, wie der das gemacht hat. Der hatte allerdings keine periodische Entzündung, sondern das Auge musste wegen eines Tritts entfernt werden.

Im alten Stall jedoch stand ebenfalls ein Pferd, dem ein Auge entfernt wurde, und der kam damit weniger gut klar. Der war sehr schreckhaft, was seine blinde Seite betraf. Allerdings weiß ich jetzt nicht, ob er vom Grundgemüt her sowieso eher nervös ist, ich kannte ihn erst als das Auge schon raus war.
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Mein Pferd ist krank / Re: periodische Augenentzündung - ev. OP nötig
« Letzter Beitrag von noothe am 02. Mai 2026, 20:48:45 »
Auch wenn der Thread schon alt ist, ein paar von euch sind ja immernoch im Forum - wie geht es euren Pferden und den Augen?

Alkmene hatte, seit sie bei mir eingezogen ist, immer mal wieder geschwollene oder tränenden Augen und war generell auffällig schreckhaft, vor allem bei starken Schlagschatten u. ä. Ende November 25 hatte sie dann eine schwere Uveitis mit Hornhautödem, verklebter Pupille und so in die Augenhöhle zurück gezogenem Auge. Wir haben es mit Atropin, Cortisonsalbe und Entzündungshemmer behandelt und das hat insgesamt auch geholfen - die Netzhaut war allerdings abgelöst und damit ist sie (spätestens) seit dem Schub auf dem linken Auge blind.

Jetzt war die Hoffnung, dass mit konsequentem Schutz (also dauerhaft UV-Fliegenmaske) damit das schlimmste einfach überstanden ist, aber leider hatte sie vor einer Woche wieder einen schweren Schub. Sie spricht zwar auf die Behandlung soweit wieder gut an, aber die Tierärztin hat nach Rücksprache mit der Augenspezialistin jetzt auch drauf hingewiesen, dass - sollte wieder in so kurzem Abstand ein neuer Schub auftreten - vermutlich die Entfernung des Auges die sinnvollste Lösung ist.

Das ist für mich so grundsätzlich auch voll ok, immerhin ist sie auf dem Auge eh blind und soll keine Schmerzen haben und ich kenne auch Pferde, die damit gut leben (Wink zu Gaby, wie geht es dem Herrn Fifill?). Aber ist ja trotzdem schon ein größerer Eingriff irgendwie, auch wenn die OP selbst gar nicht so riesig ist.

Wie viele von euren Pferden haben ein (oder zwei) Augen entnommen bekommen und wie geht es ihnen damit? Was hat am Ende zur Entscheidung geführt, das Auge wirklich entnehmen zu lassen?
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Die Anfänge und Grundlagenübungen / Re: Jungpferdetraining
« Letzter Beitrag von noothe am 30. April 2026, 19:29:48 »
Alles Gute für Tiggy im neuen Zuhause :herzpc:

Auf dem Plan sind noch, dass wir diesen Sommer durch die zwei Becher reiten, wo es möglich ist, und einfach die Kondition steigern. Also wird Dásemd am Wochenende einmal in einem anderen Stall übernachten, dieses Mal mit Hylling, aber in zwei Wochen wird sie dort 3 Nächte ohne Hylling übernachten, damit das Pony meiner Freundin nicht alleine bleiben muss, da von den ehemals vier Ponys, nach dem plötzlichen Tod eines der vier, zwei unterwegs sein werden, und das letzte dann vier Tage allein wäre. Wer weiß, vielleicht ist sie im Herbst so fit, dass wir den ersten zweitägigen Ritt mit Übernachtung machen können.

Hui wie aufregend :dops: Gute Besserung für den Husten, hoffentlich bleibt es was einmaliges :hug:
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Die Anfänge und Grundlagenübungen / Re: Jungpferdetraining
« Letzter Beitrag von JeyChey am 28. April 2026, 16:36:30 »
Es ist schon toll zu sehen, wie manche Sachen nun einfach gehen :-) nach all der Vorarbeit.

Tiggy wird fünf, da hab ich mich letzte Woche mal tragen lassen und die fand das voll ok. Seit sie wieder bei mir ist, haben wir etwas längere Spaziergänge eingebaut. Allein und begleitet. Alleine findet sie schwieriger. Sie hat mir auch schon ein Reitkind getragen. Tolles Pony. Morgen zieht sie zu ihrer neuen Besitzerin.

Fjöll wird 7, mit dem bin ich gestern erstmals galoppiert. Hinter dem Stallkumpel her, aber völlig locker. Er gewinnt langsam Freude am laufen und bietet von sich aus den Trab an. Ich möchte ihn dieses Jahr definitiv regelmässig reiten und wünsche mir, dass sich unsere Gesundheit mal weniger einmischt :P

Die Kleinen werden 2, die dürfen wieder mehr spazieren üben. Alles andre im Stall machen sie locker mit.
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Die Anfänge und Grundlagenübungen / Re: Jungpferdetraining
« Letzter Beitrag von hyxc am 28. April 2026, 14:36:11 »
Dásemd wird dieses Jahr 7 Jahre alt. Inzwischen gehen wir ca. ein bis drei Mal in der Woche ausreiten, zuerst mit Führen zwischendurch bzw. etwas länger am Anfang und am Ende und wenn die Situation es erfordert, aber inzwischen machen wir direkt erwachsene Ausritte mit fast am Stall aufsteigen und erst wieder am Stall absteigen ohne Absteigen zwischendurch. meistens bin ich alleine mit ihr unterwegs, aber wir waren schon wieder mal mit einem mit Pferd vom Stall und auch mit je einem fremden Pferd mit Freundinnen unterwegs. die nächste Steigerung ist die Begleitung von zwei fremden, also nicht mehr ganz fremden, Pferden.
Schritt, Trab und Anhalten (ganz wichtig) klappen gut. bei Galopp fehlt ihr noch ein bisschen das Verständnis der Hilfe, und dass sie es alleine macht. Mit Begleitpferd ist es einfacher. Spannend war, dass sie einfach mal getöltet ist als das Begleitpferd das gemacht hat. Alleine unterwegs kommen manchmal ein paar Töltschritte, aber normalerweise sicher Trab, aber das ist im Moment auch noch nicht wichtig. Auf dem Plan sind noch, dass wir diesen Sommer durch die zwei Becher reiten, wo es möglich ist, und einfach die Kondition steigern. Also wird Dásemd am Wochenende einmal in einem anderen Stall übernachten, dieses Mal mit Hylling, aber in zwei Wochen wird sie dort 3 Nächte ohne Hylling übernachten, damit das Pony meiner Freundin nicht alleine bleiben muss, da von den ehemals vier Ponys, nach dem plötzlichen Tod eines der vier, zwei unterwegs sein werden, und das letzte dann vier Tage allein wäre. Wer weiß, vielleicht ist sie im Herbst so fit, dass wir den ersten zweitägigen Ritt mit Übernachtung machen können.
Leider hat sie im Winter angefangen zu husten. Mal hören wir sie mehrere Tage nicht, und ich hoffe, dass alles wieder gut ist, aber dann höre ich sie doch wieder.
Auf dem Plan ist auch noch sehr viel Verladertraining. Seit dem Ausflug zum Extreme Trail Kurs im November geht sie zwar auf die Rampe und ein Stück in den Hänger, aber weiter bin ich noch nicht mit Üben.

Und weil ich gerade meinen letzten Eintrag überflogen habe: ich hätte nie gedacht, dass ich im Winter ernsthafter anfangen würde sie zu reiten, aber das habe ich tatsächlich dieses Jahr mit Schnee und Eis gemacht, aber ich habe auch die Möglichkeit, sie in der Halle etwas laufen zu lassen, so dass sie am nächsten Tag beim Ausreiten nicht mehr so viel Energieüberschuss hat.
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Die Anfänge und Grundlagenübungen / Re: Jungpferdetraining
« Letzter Beitrag von noothe am 28. April 2026, 11:30:28 »
Jetzt ist der letzte Eintrag hier schon wieder 2 Jahre her - wie geht es euren kleinen und großen Jungpferden jetzt so? :cheer:

Die Alkemini-Schimmelini ist inzwischen mehr oder weniger ausgewachsen erwachsen und sieht überhaupt nicht mehr aus wie das kleine Stakseli, was ich vor 5 Jahren kennengelernt habe :kicher: Und auch im Alltag recht umgänglich, außer ich will mit ihr über den Reitplatz laufen, das findet sie immer noch irgendwas zwischen mittelmäßig empörend und ganz arg gruselig. Vielleicht schaffen wir es diesen Sommer in netter Begleitung endlich, das Thema mit dem Spazierengehen auszuweiten :)

Die Atmung ist in der Nassheu-Gruppe unauffällig und war es auch bei der letzten Untersuchung, da können wir glaub ich erstmal einen Haken dran machen. Das blinde Auge beschäftigt uns leider nach wie vor. Aber im normalen Alltag, also rausholen zum Füttern und so, da fällt es nicht auf und andere Menschen brauchen da auch keine Anleitung zu ihren "Special Effects".
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Mein Pferd ist krank / Re: Erregung durch Gewichtsverlagerung / Berühung an der Schulter?
« Letzter Beitrag von Fritzi am 27. April 2026, 18:16:32 »
 :dd: für mehr Wohlbefinden
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Clickertraining allgemein / Re: belohnungsfutter!
« Letzter Beitrag von Avaris am 27. April 2026, 14:49:01 »
Danke für den Hinweis, das habe ich wirklich noch nie gehört, gut zu wissen! Und gut dass das Pferd es überstanden hat  :umfall:
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Mein Pferd ist krank / Re: Erregung durch Gewichtsverlagerung / Berühung an der Schulter?
« Letzter Beitrag von Anne am 24. April 2026, 18:40:59 »
Nach langer Zeit ein Update:

Wir haben über den Winter die Rosse beobachtet, sind daraus aber nicht wirklich schlau geworden. Es ist der Eindruck einer leichten Dauerrosse mit regelmäßigen Anfällen von vermehrtem Wiehern entstanden. Viel mehr eigentlich nicht, aber durchaus auch der Eindruck, dass sie sich irgendwie nicht ganz wohl fühlt.

Im März haben wir dann den Impftermin genutzt, um gleichzeitig einen Ultraschall zu machen. Heraus kam, dass der rechte Eierstock verkleinert ist. Vermutet wurde, dass dadurch evtl. ein hormonelles Ungleichgewicht entstanden ist. Heißt konkret: evtl. ist im Verhältnis der Östrogenspiegel zu niedrig und Testosteron erhöht.
Um den Eierstock evtl. zu reaktivieren und alles wieder in Balance zu bringen, hat Emina 10 Tage Regumate bekommen. Das hat ihr insofern gut getan, als dass sie seitdem milder gestimmt ist und sanfter im Verhalten. Wie es weitergeht, steht noch unter Beobachtung.

Wir hatten zusätzlich im Anfang April einen Osteo mit Veterinär- und TCM-Hintergrund da. Der sollte sich die Verspannung in der Lende mal anschauen, hat dabei aber auch festgestellt, dass das Pony quasi komplett an mehreren Baustellen klemmt und sich entsprechend schlecht behandeln lässt. Er vermutet, dass Emina einen Engstand in der LWS hat, der für die weitere Symptomatik sorgt - inkl. Unterversorgung des rechten Eierstocks.

Im Fazit gibt es jetzt Heilpilz (Reishi), wir massieren mit der Massagepistole (sofern es geht), kraulen Akupressurpunkte und versuchen mit minimaler Platzarbeit Bewegung in die Lende zu bekommen.

Für's erste ist und bleibt Emina milder, aber definitiv auch noch verspannt. Wir haben da noch etwas Weg vor uns. Ich hoffe, dass es jetzt der richtige Weg ist für mehr Wohlbefinden. Für die Hormone gibt's zum Ausgleich Yamswurzel ins Futter.
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Clickertraining allgemein / Re: belohnungsfutter!
« Letzter Beitrag von unze am 24. April 2026, 09:38:05 »
Danke für diesen warnenden Hinweis!
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