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Eindecken

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Re: Eindecken
« Antwort #60 am: 20. Oktober 2011, 12:44:40 »
Manfred: ich glaube kaum, dass man das vergleichen kann.
Das Pferd wird ja nicht bis auf die Haut naß (Tagelanger Dauerregen ausgenommen).
Carpe Diem - denn das Leben ist kurz
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Re: Eindecken
« Antwort #61 am: 20. Oktober 2011, 12:55:04 »
In der zeit in der man sein Pferdchen fertig macht ist der Rücken sowieso wieder etwas angetrocknet...
Und wenn es noch am Regnen ist, gehe ich meistens eh nicht reiten, ausser ich will unbedingt irgendwohin...
Ich finde das wirklich nicht dramatisch! Das Pferd ist wie bereits erwähnt ja nicht bis auf die Haut nass...

Ausserdem gibt es ja auch solche Gummipads, die sogar nass gemacht werden vorm Sattel, damit sie sich anpassen und nicht verrutschen. Das ist eigentlich genau das Gleiche... Und da sagt dann keiner was. ;)
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Re: Eindecken
« Antwort #62 am: 20. Oktober 2011, 12:59:41 »
Ich bin nicht der Meinung, dass es reicht ein Offenstallpferd nur wälzen zu lassen und dann wieder raus.
Ich decke mein Pferd immer kurz mit einer Abschwitzdecke ein bis sie trocken ist, falls sie mal nassgeschwitzt ist. Und dann gehts zu den anderen.
Falls es regnet/schneit kommt eine ungefütterte Regendecke mit Abschwitzfunktion rauf.

Meine SB war auch der Meinung, dass das Wälzen reicht. Sie hat sie schöne Husten bei ihren Pferden angezüchtet.
Alles Liebe von Nathalie und Skadi:))
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Re: Eindecken
« Antwort #63 am: 20. Oktober 2011, 13:11:50 »
Ich muss mal dran denken, beim nächsten Hufpflegertermin nochmal genau nach seiner Begründung zu fragen... Denn die war sehr einleuchtend! :)

Wenn man ne Decke drauf macht, dann legen sich die Haare und dann kommt die Feuchtigkeit eher an die Haut, als ohne Decke und wenn man die Decke drauf lässt, weil man abends z. Bsp. nicht wartet um die Decke abzunehmen, sondern das am nächsten Tag dann macht, stehen die Pferde die ganze Nacht mit ner nassen Decke da, was sicher auch nicht sinnvoll ist...

Durch das Wälzen wird das Fell aufgewuselt und die Feuchtigkeit kann besser vom Pferd abtransportiert werden.

Ich habe noch nie eine Decke auf nem Pferdchen gehabt und bisher hatte keines Husten (darunter auch meine sensible Ex-RB Modell "schmales zartes Lewitzerstütchen) dadurch bekommen.

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Mannimen
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Re: Eindecken
« Antwort #64 am: 20. Oktober 2011, 13:19:33 »
Manfred: ich glaube kaum, dass man das vergleichen kann.
Das Pferd wird ja nicht bis auf die Haut naß (Tagelanger Dauerregen ausgenommen).
Also bei Antares reicht da schon eine kräftige Husche, weil er sehr kurzes Fell hat. Aber es bleibt dafür nicht lange nass und ist nach dem Wälzen im Sand schnell wieder trocken.

In der Klinik haben sie ihm deshalb nachts in der Box eine Decke angezogen, damit er sich wegen der Kälte nicht so zusammenzieht und etwas entspannter stehen kann. Ich fand das ja etwas übertrieben aber er fühlt sich offenbar recht wohl damit. Ist ja auch angenehmer wenn er auf dem kalten Betonboden liegen muss, der nur dünn mit Sägespäne eingestreut ist.
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Re: Eindecken
« Antwort #65 am: 20. Oktober 2011, 13:21:51 »
Das ich auf qualitativ hochwertige Decken achten muss ist mir klar. Abschwitzdecken sind bei mir aus Fleece, die transportieren die Feuchtigkeit nach außen und innen bleibt das Pferd trocken. Die Regendecke kommt dann drauf, wenn es von oben her nass ist. Dann transportiert diese Decke die Feuchtigkeit raus und das Pferd bleibt trocken.
Alles Liebe von Nathalie und Skadi:))
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penelope
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Re: Eindecken
« Antwort #66 am: 20. Oktober 2011, 13:24:55 »
Wobei ich ganz ehrlich sagen muss, das für mich eine gewisse Bequemlichkeit des Reiters auch ein Grund für's Eindecken sein kann.

Mit Vollzeitjob und zwei Pferden ist keine Zeit mehr "übrig". Ich muss da abwägen: in der Zeit, die ich mit Putzen und trocknen verbringe, kann ich nicht reiten oder die Pferde sonstwie beschäftigen. Auch nicht toll für die beiden Fellnasen, die trotz Offenstall noch mal gut zusätzliche Bewegung gebrauchen können.

Aber dennoch: beim jetzigen Wetter hier im Norden hab ich die Decken immer noch nicht drauf getan. Aktuell ist noch bestes Herbstwetter und nur mal zwei drei Stunden Regen dazwischen.
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Mannimen
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Re: Eindecken
« Antwort #67 am: 20. Oktober 2011, 13:34:17 »
Mit Vollzeitjob und zwei Pferden ist keine Zeit mehr "übrig". Ich muss da abwägen: in der Zeit, die ich mit Putzen und trocknen verbringe, kann ich nicht reiten oder die Pferde sonstwie beschäftigen. Auch nicht toll für die beiden Fellnasen, die trotz Offenstall noch mal gut zusätzliche Bewegung gebrauchen können.

Bei dieser Form der Bequemlichkeit bleiben auch noch andere Dinge auf der Strecke. Beim Putzen geht es ja nicht nur um eine Fellreinigung. ;)

Ich wünschte mir auch mehr Zeit zum Reiten zu haben, doch für mich gehen halt all die anderen Dinge vor. Das Tier muss erst einmal gut versorgt sein, aufgewärmt werden und ich muss mir sicher sein, dass er keine Probleme mit irgend Etwas hat. Wenn ich die erst im Sattel feststelle, ist das für mich eindeutig zu spät. Und wenn mein Pferd im Dreck den Rest des Tages verbringen muss, nur weil ich gerne reiten möchte, dann geht das überhaupt nicht. Wobei ich jetzt nicht gesagt haben will, dass das hier jemand so macht. Das schließe ich grundsätzlich vollkommen aus. :nick:
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Re: Eindecken
« Antwort #68 am: 20. Oktober 2011, 13:34:48 »
Ich muß sagen, wenn ich weiß, dass ich an einem Tag Reitstunde hab, an dem es regnet, überlege ich auch in Zukunft mein Pferd einzudecken, schlichtweg, damit ich es nicht naß satteln muß, denn ich mag das auch nicht unbedingt, wenns auch anders geht.
Mein Pferd ist allerdings eher von der Sorte: Iiiiihh, es regnet, ich stell mich unter.
Von daher hab ich dieses Problem eher selten.
Carpe Diem - denn das Leben ist kurz
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Re: Eindecken
« Antwort #69 am: 20. Oktober 2011, 15:15:14 »
Hmm ich hatte nie ein problem damit Puppe zu satteln wenn der Rücken nass war, und sie meldet sich wenn ihr was nicht passt..

Jedoch bekommt sie immer eine Abschwitzdecke drauf wenn sie nach dem reiten geschwitzt hat, weil wie gesagt die Feuchtigkeit wird ja nicht außen transportiert, da ist die Decke innen komplett trocken. Sie hat die Decke aber auch nie über Nacht oben, aber eher weil sie sie sonst zerstört...

Ich hätte dieses Jahr eingedeckt, nur hat mir die Uni nen Strich durch die Rechnung gemacht ;) Weil wenn ich nur 3-4x pro woche reite brauch ich nicht eindecken....naja falls ich doch plötzlicherweise mehr zeit hab kriegt sie nen ralleystreifen geschoren und ne decke drauf
Liebe Grüße Sophie

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Re: Eindecken
« Antwort #70 am: 20. Oktober 2011, 15:25:41 »
Ich besitze eine Abschwitzdecke, hab sie in den letzten Jahren genau einmal benötigt. Da bin ich mit ner Freundin abends heizen gewesen. Und das Pony war klitschnass. Das hat mir 3 Stunden im arschkalten Stall beschert, bis das Pony einigermaßen trocken war.
Ich reite sie im Winter, wenn es richtig kalt ist, einfach nicht nass. Das erscheint mir pferd und menschentauglicher. Ich find es auch eine extrem unangenehme Vorstellung, wenn ich das Pony bei Minusgraden eindecke und ihr dann die Decke wieder weg nehme.
Sie steht in nem Offenstall, d.h. wenn es ihr kalt ist, weil sie doch ein bißchen geschwitzt hat, kann sie sich jederzeit warm laufen. In einer Box sieht das ja schon ein bißchen anders aus, weil das Pferd ja stehen muss und nicht die möglichkeit sich warm zu laufen.

Ich sattle überigens auch das nasse Pony. Es mault nicht und es mault immer wenn es etwas doof findet. Bis ich dann eine Stunde geritten bin, ist der Rücken auch trocken hinterher, auch die Unterwolle. Von daher denke ich schon, dass sie damit ganz gut leben kann.
"Du musst die Veränderung sein, die du in der Welt sehen willst" Mahatma Gandi
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Re: Eindecken
« Antwort #71 am: 20. Oktober 2011, 15:53:14 »
Ich sattel auch auf nassen Rücken - wenn der dabei sauber ist, hab ich überhaupt keine Bedenken - unter der Decke bzw dem Sattel wärmt der Rücken recht schnell in der Bewegung und ist hinterher schön trocken.

Ich bin mal eine Zeitlang vom Offenstall immer zum Reitunterricht gefahren. Danach war Mirko auch immer feucht geschwitzt. Mit Deckenwechsel alle halbe bis dreiviertel Stunde war er dann aber bis zu dem Zeitpunkt, wo ich ihn wieder in die Gruppe gelassen habe, nur noch minimal feucht.
Ist mir schon lieber so, besonders wenn ein kalter Wind geht.
Ganz früher hab ich Mirko auch nie nass bekommen, aber zum einen hab ich da auch weniger mit ihm "gearbeitet", das war ja auch immer nur locker reiten, und wir hatten eine bombige Kondition durch die langen Spaziergänge.
Jetzt kommt es schon mal vor, dass er beim Arbeiten schwitzt und ob er dann eine Decke über Nacht aufbekommt oder nicht hängt vom Wetter ab.

Jack schwitzt mit seinem Fell und weniger Kondition schneller, aber mittlerweile (im Gegensatz zum letzten Winter) trocknet er auch sehr viel schneller. Da reicht es eine halbe Stunde eine Abschwitzdecke aufzutun und er ist trocken. Wenn kein kalter Wind geht, mach ich das aber auch nicht.

Regelmäßig decke ich Mirko ja erst ein, seitdem er im Herbst vor einigen Jahren eine Rückenentzündung hatte und ich anschliessend feststellte, wieviel lockerer er ist, wenn er eine Decke anhat.  :nick:

wenn ein Pferd da aber nicht empfindlich ist, muss man es auch nicht eindecken. Wobei Mirko immer schon viel Energie verbraucht hat um sich im Winter warm zu halten - das war für mich immer die Zeit, wo ich viel füttern konnte/musste, weil er mir sonst abnahm - zuerst immer hochwillkommen, nach dem Sommer, aber dann eben zuviel. Wenn es richtig kalt ist, kann man bei ihm zusehen wie er abnimmt - das war schon als ganz junger so. :nixweiss:
Alles kommt zu dem, der warten kann.
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Mannimen
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Re: Eindecken
« Antwort #72 am: 21. Oktober 2011, 09:18:49 »
Antares war nach der Vollnarkose komplett nass, weil er sich ständig im Liegen bepinkelt hatte und er hat kahle Stellen am Körper, wo sie ihm das Fell abrasiert haben. Doch da hat er keine Decke aufbekommen und sollte an der Luft abtrocknen. Er bekam eine windgeschützte Box mit Sägespänen. Auch Heu bekam er noch keines, welches ja auch für etwas mehr Körperwärme gesorgt hätte.

Das habe ich überhaupt nicht verstanden und fing an ihn mit den Sägespänen etwas trocken zu rubbeln und das angeklebte Fell mit einer Bürste aufzurauen, damit es schneller trocknen und ihn wieder wärmen kann. Er machte aber auch keine Anstalten sich zu wälzen. Offenbar war er froh überhaupt wieder auf seinen Beinen zu stehen. Aber er hat auch nicht gefroren, gezittert oder sich zusammengezogen. Er stand völlig entspannt da und sah nur erbärmlich aus.

Trocknet Urin anders als Wasser oder Schweiß?
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Re: Eindecken
« Antwort #73 am: 21. Oktober 2011, 09:54:18 »
Naja ich glaub es macht einen Unterschied ob ein nasses Pferd in einer "warmen" Box steht oder im Offenstall... Wobei ichs auch nicht ganz verstehe... weil in der Box kann er sich ja nicht mal wirklich bewegen dass ihm zB warm wird.
Liebe Grüße Sophie

Puppes Tagebuch

Szofis Tagebuch
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penelope
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Re: Eindecken
« Antwort #74 am: 18. November 2011, 10:06:49 »
Wie ist denn bei euch so der Stand mit dem Eindecken?

Hier im Norden haben wir aktuell immer noch Plus Gerade - wenigstens Tagsüber - und kaum Regen. Dafür wird aktuell doch recht nebelig und do klamm feucht.

Eigentlich wollt ich ja erst aber der nächsten wirklich Regenperiode eindecken, aber ich glaub bei meiner alten Stute fang ich jetzt doch schon an. Die verschlingt auch gerade Kraftfutter in riesen Mengen und scheint echt Energie gebrauchen zu können.
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