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Welches Reithalfter?

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Welches Reithalfter?
« am: 26. September 2010, 21:35:29 »
Hallo,

nächste Woche will ich schon mal mit dem "shoppen" anfangen, auch wenn die AKU jetzt ja doch verschoben ist. Erstmal so allgemeinere Sachen wie Putzzeug, Halfter und Strick (die im Zweifelsfall auch für ein anderes Pferd passen sollten). Ich will mich aber dann auch gleich mal nach einem Reithalfter umschauen, auch wenn ich noch keins mitnehmen werde.

Ich will erstmal beim Reiten mit Gebiss bleiben, weil ich bisher nichts anderes kenne. Auf gebisslos kann ich, meiner Meinung nach, immer noch irgendwann später umstellen. Dann stellt sich aber die Frage: was für ein Reithalfter? Mexikanisch ist mir zu verschnürt. Englisch (ohne Sperriemen) oder Hannoversches wären meine ersten Ideen. Welches davon hat welche Vor- und welche Nachteile, Eurer Erfahrung nach? Oder was würdet Ihr mir ansonsten raten?

Ich befürchte, von der Sorte werdet Ihr in nächster Zeit viele Fragen bekommen.  :rotw: Ist halt mein erstes Pferd und ich bin mir in sehr vielen Punkten noch sehr unsicher...  :rotw:
Viele Grüße,
Esther
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Re:Welches Reithalfter?
« Antwort #1 am: 26. September 2010, 21:37:55 »
  Dann stellt sich aber die Frage: was für ein Reithalfter?
gar keins  :cheese:
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Re:Welches Reithalfter?
« Antwort #2 am: 26. September 2010, 21:40:06 »
Ich bin ne zeitlang ganz ohne Nasenriemen geritten, hab dann aber ne bachelorarbeit gelesen wos im Endeffekt heißt dass der Nasenriemen gut ist wegen Druck verteilen usw.

Seitdem reit ich (wieder) mit Englischen Reithalfter , ich find das einfach am "freundlichsten" und Frau Pony geht damit auch viel zufriedener. Das Hannoversche ist richtig - also weit genug oben, sicher auch nicht so schlecht, aber ich hab einige Pferde gesehen bei denen das richtige verschnallen "anatomisch" nicht funktioniert hat und er dann immer zu weit unten war.
Das Englische Reithalfter ist halt meiner Meinung nach auch am unkomplizierteste, da kann man am wenigsten falsch machen.
Liebe Grüße Sophie

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Re:Welches Reithalfter?
« Antwort #3 am: 26. September 2010, 22:04:41 »
gar keins  :cheese:
Scherzbold!  ;D :lol:

Momentan hat er ein hannoversches mit sehr locker geschnalltem Nasenriemen. Aber so richtig mag ich die Dinger auch nicht, eben weil sie oft so weit unten sitzen... Andererseits ist das doch lockerer, als ich es vom englischen kenne, was dann auch schnell reiben kann, wenn es zu locker sitzt... ??? Wie ihr seht: Esther hat mal wieder keine Ahnung von nix...  :confused: :roll:
Viele Grüße,
Esther
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Re:Welches Reithalfter?
« Antwort #4 am: 26. September 2010, 22:10:04 »
Bei mir hat noch nie was gerieben :) Und ich kenn kein Pferd dass sensibler ist als Puppe, hab aber auch ein Lammfell oben ;D
Kannst es ja auch einfach mal ausprobieren.
Liebe Grüße Sophie

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Re:Welches Reithalfter?
« Antwort #5 am: 26. September 2010, 22:17:28 »
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Re:Welches Reithalfter?
« Antwort #6 am: 26. September 2010, 22:29:08 »
Zitat
gar keins

wär jetzt auch meine Antwort, aber übergangsweise ist ein englisches nicht schlecht. Das kann man dann immer lockerer verschnallen und hinfühlen, was das für einen Unterschied ausmacht. In der Hauptsache wird das eine Schulung für Deine Hand sein, das Reithalfter gibt Dir da nur Rückmeldung.
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Re:Welches Reithalfter?
« Antwort #7 am: 26. September 2010, 22:31:05 »
Und warum benutzt ihr kein Reithalfter?
Liebe Grüße Sophie

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Re:Welches Reithalfter?
« Antwort #8 am: 26. September 2010, 22:34:51 »
Und warum benutzt ihr kein Reithalfter?
warum sollte ich eines benutzen?
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Re:Welches Reithalfter?
« Antwort #9 am: 26. September 2010, 22:39:32 »
ich benutze keins, weil ich möchte, dass das Pferd jede Möglichkeit wahrnehmen kann, sich über einen aktiven Unterkiefer kauend zu lösen.   :nick:

Ich hab das eine Zeitlang mal gemacht, dann wieder eins verschnallt, und war sehr erstaunt, wie anders das Gefühl ist. Muss man einfach mal selbst nachfühlen.
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Re:Welches Reithalfter?
« Antwort #10 am: 26. September 2010, 22:41:53 »
Naja weils meiner Meinung nach den Druck besser verteile, zB auch der Tierarzt Udo Bürger schreibt in seinem Buch "Vollendete Reitkunst" dass das Reithalfter dem Unterkiefer eine Stütze und damit Schutz für Kieferknochen, Kaumuskel und Kiefergelenk ist. Glaub in dem Thread (also dem Link darin) wurde auch erwähnt dass ein Nasenriemen den Druck besser verteilt --> http://www.clickerforum.info/index.php?topic=797.0

Das Pferd kann doch auch mit Nasenriemen mit dem Unterkiefer kauen,oder?Zumindest puppe kann das  :watch:
Liebe Grüße Sophie

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Re:Welches Reithalfter?
« Antwort #11 am: 26. September 2010, 22:49:13 »
den druck kanns aber nur verteilen, wenn ich den zügel zusätzlich ins rh mach...oder wie soll das sonst funktionieren?  ???
noch dazu wenn man locker genug verschnallt, dass der muli noch kauen kann.
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Re:Welches Reithalfter?
« Antwort #12 am: 26. September 2010, 22:49:56 »
Nuja, das führt eben jetzt in die Reitphilosphie.  :cheese:

Druck auf den Unterkiefer, der verteilt werden muss - ist das nötig? Es gibt zwei grundlegende Herangehensweisen an das Thema "Nachgeben" - einmal über das Genick, einmal über den Unterkiefer (UK).
Darüber bemisst sich auch der "Druck".
Wenn ich das Maul zb eben nicht zuschnalle, kann das Pferd dem "Druck" durch Öffnen des UK  entgehen. Oder ihm gezielt nachgeben und beginnen zu kauen. Dem steht wiederum eine Schulung auf die Zügelhilfen voran.
Wenn ich also nicht unbedingt möchte, dass mein Pferd im Genick nachgibt, sondern auf Zügelanfrage den UK lockert und kaut, brauch ich auch kein Reithalfter, das den Druck verteilt, weil da kein Druck ist.
alles klar?  :cheese:
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Re:Welches Reithalfter?
« Antwort #13 am: 26. September 2010, 22:50:40 »
Hi,

gar keins  Scherzbold!  ;D :lol:


Die Galopper wurden(zumindest zu meiner Zeit) auch zu 99 % ohne Sperrhalfter geritten (m. W. um eine Beeinträchtigung der Atmung sicher auszuschließen).

Zitat
dass das Reithalfter dem Unterkiefer eine Stütze und damit Schutz für Kieferknochen, Kaumuskel und Kiefergelenk ist.

Das erinnert mich irgendwie daran, daß sich Münchhausen am eigenen Haarschopf aus dem Sumpf gezogen hat...

Viele Grüße

Carola
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Re:Welches Reithalfter?
« Antwort #14 am: 26. September 2010, 22:58:30 »
Ich zitier Mal aus der Bachelorarbeit...:
"Wird die Trense ohne Nasenriemen verwendet begrenzt die Kaumuskulatur die Entfernung des Oberkiefers zum Unterkiefers.Zügel und Gebiss halten den Unterkiefer in seiner Lage fest. Die Kraft fließt über Zügel-Gebiss-Unterkiefer-Kaumuskulatur-Schädel.In Abb.17b wird gezeigt wie der Nasenriemen den Oberkiefer in die Bewegung oder Stellung des Unterkiefers mitnimmt.Versucht der Unterkiefer dem Zug am Gebiss nachzugeben und auszuweichen, stützt er sich an das hintere Kinnstück des Nasenbandes.Der Kraftfluss geht teilweise über Zügel-Gebiss-Unterkiefer-Kinnriemen-Nasenstück-Schädel.Die Kaumuskeln werden entlastet. Ein Teil der Zügelkraft wird auf den nasenrücken übertragen.Der direkte Kraftfluss von den Kaumuskeln zum Hirnschädel wird so vermieden."

Die ganze Theorie mal weggelassen denke ich einfach dass es von jedem Pferd abhängt...wie gesagt ich bin Puppe lange ohne Nasenriemen geritten und sie ging gut, jetzt reit ich (wieder) mit Nasenriemen und sie geht besser, da mach ich mir nicht viele Gedanken,ehrlich gesagt ;D

Das mit Münchhausen check ich nicht ???
Liebe Grüße Sophie

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