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Welches Reithalfter?

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Re:Welches Reithalfter?
« Antwort #30 am: 26. September 2010, 23:30:27 »
Soll ich nun mit Nasenteil (=Reithalfter) wegen unruhiger Hand, oder mit ohne? ???  :confused:

Ich hätte gesagt mit, bzw. einfach mal schauen wie er "mit dir klar kommt".... aber wie man sieht hat eh jeder seine Meinung ;)
Liebe Grüße Sophie

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Re:Welches Reithalfter?
« Antwort #31 am: 27. September 2010, 00:02:21 »
:cheese:

das Reithalfter ist der Teil, der um die Nase geht. Das andere ist das "Kopfstück".  :cheese: Das Gesamtding heißt "Trense". Oder so.  ;)

Ich kenn'von früher her auch "Reithalfter" für Kopfstück. Das Teil mit Nasenriemen: Sperrhalfter (Englisch oder Hannoveranisch; mehr gab's üblicherweise nicht, UND es gab die Dinger dazuzukaufen und nicht fix dabei, wie heute üblich.) Trense war ein Gebiß.

Zitat
Ganaschenriemen
Ist das der Kehlriemen? Macht eventuell doch Sinn, wenn ausreichend eng verschnallt, wenn der Reiter einen Salto drüber macht, um zu verhindern, daß er dabei dem Pferd den ganzen Zaum auszieht (ist bei uns im Stall mal passiert, daß ein reiterloses Pferd ohne Kopfstück heimkam. Wir sind dann Reiterin suchen gefahren - die sich nicht nach Hause getraut hat ohne Pferd.)

Viele Grüße

Carola
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Re:Welches Reithalfter?
« Antwort #32 am: 27. September 2010, 00:11:42 »
Mitten im Fluss stehend, mit einem kopfschüttelnden Pferd, kann ein Ganaschen-oder Kehlriemen auch nützlich sein.   :nick:

Zum Glück war mein Pony damals schon auf Neckreining zu steuern mit dem Zügel um den Hals.... war ja nix mehr am Kopf  :cheese:
Alles kommt zu dem, der warten kann.
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penelope
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Re:Welches Reithalfter?
« Antwort #33 am: 27. September 2010, 08:40:46 »
Und meine 5 Cent:

Ich würde wenigstens die erste Zeit bei der gewohnten Ausrüstung des Pferdes bleiben. Neues und Umstellung gibt es für ihn sicherlich auch so erst mal genug.

Wenn das Pferd eine entsprechend lange Maulspalte hat, finde ich ein locker verschnalltes hannoversches Reithalfter auch eine gute Wahl, eben weil es das Gebiss ruhiger im Maul hält.

Und mal abgesehen von höheren Reitkunst Überlegungen ist es auch ganz sinnig, wenn man mit einem neuen Pferd das erste Mal im fremden Gelände unterwegs ist, sich nicht ausschlielich auf den locker kauenden Unterkiefer zu verlassen. Vor allem, wenn das Pferd bisher nur Reithalfter kennt.  ;)

Später sollte man es, je nach Pferd und Reitweise, natürlich nicht mehr benötigen oder eben nur zur besseren Druckverteilung, und nicht mehr, um ein sperren zu verhindern.  :nick:
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Anke
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Re:Welches Reithalfter?
« Antwort #34 am: 27. September 2010, 08:41:27 »
na, ich würde sagen, erst mal das Pferd kaufen. :kraul:   ;) und dann gucken, was er mit deiner Hand so tut.
 Im Zweifelsfall macht man erstmal das, was das Pferd gewohnt ist, und ändert dann nach Gusto.  :cheese:

Das wäre jetzt auch mein Vorgehen gewesen  :nick:
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Re:Welches Reithalfter?
« Antwort #35 am: 27. September 2010, 08:59:36 »
Tja, aber wie soll ich denn schauen, was der Bursche "mit meiner Hand macht", wenn ich nichts habe, was ich ihm auf den Kopf ziehen kann? Und nur mit Halfter setze ich mich auf den Kerl erstmal nicht drauf.... :rotw:
Viele Grüße,
Esther
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Re:Welches Reithalfter?
« Antwort #36 am: 27. September 2010, 09:30:36 »
Hey Esther,

wie wäre es denn für den (vielleicht) Spanier mit einem spanischen Zaum?
Bei denen ist der Nasenriemen mit dem senkrechten Riemen verbunden, an dem das Gebiss hängt - dadurch könnte eine größere Stabilität entstehen und dieser Nasenriemen ist aber auch abmontierbar...!
Das heißt, wenn Ihr merkt, dass kein Nasenriemen nötig ist, würde der Zaum sicherlich auch noch funktionieren und gut aussehen (ist ja genauso wichtig) ohne den Nasenriemen...

Hier gibbet sowas zum Beispiel, sogar in sehr günstig http://www.barokshop.com/contents/de/p2_hoofdstel-igneo.html --- keine Ahnung wie bei so günstigen DIngern die Lederqualität ist.

oder halt hier auch in teurer...
http://www.bentaiga.com/home_d.htm
Liebe Grüße,
Franzi

Wenn ich feststelle, dass ich etwas nicht weiß... ist das eine prima Gelegenheit, um etwas Neues dazuzulernen!
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Re:Welches Reithalfter?
« Antwort #37 am: 27. September 2010, 09:46:59 »
Ah, jetzt habe ich erst kapiert, was der Unterschied zwischen englischem und spanischem Reithalfter ist (mal abgesehen von den Fransen) *vordenKopfklatsch*. Ich hatte diese Verbindung zwischen Nasenriemen und Gebiss bisher nicht gesehen...

Bei Deinem zweiten Link ist bei einigen Zäumen der Nasenriemen ziemlich weit unten, darauf muss ich dann wohl auch achten, dass der nicht zu tief sitzen "muss" (von der Bauart her).
Viele Grüße,
Esther
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Darleene
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Re:Welches Reithalfter?
« Antwort #38 am: 27. September 2010, 10:32:05 »
Ich benutze auch keinen Nasenriemen, Sperrriemen, Reithalfter u.ä.

Hab nochnie verstanden wozu das gut sein soll... vielleicht wg. der optik :)
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Re:Welches Reithalfter?
« Antwort #39 am: 27. September 2010, 10:39:35 »
Hey esther,

ich hab grad gesehen, dass Strizis Madamme bei den neuesten Langzügelbildern auch so ein "spanisches" Teil drauf hat. Da sieht man gut, wo der Nasenriemen sitzen sollte, finde ich.
Und man kann gut erkennen, dass es eben nur einen senkrechten Riemen gibt, an dem das Gebiss und der Nasenriemen beide drann sind, im Gegensatz zu normalen Trensen die dann so:
http://www.sabro.de/trensenzaeume/sabro-pony-trense.html?_artperpage=20  aussehen.

A pro pos Lederqualität.... bei Sabro ist die Lederqualität sooo toll!! Butterweich!!

LG Franzi

PS: uh, oh, die Sabros sagen es gäbe einen Grund gegen Trensengebissstück in dem typischen spanischen Zaum mit nur einem senkrechten Riemen und verbundenem Nasenriemen
(Spanische Trensen gibt es gar nicht – oder doch?
Nein, eigentlich gibt es wirklich keine spanischen Trensen! Was viele nicht wissen, die meisten Spanier reiten mit Stangengebissen (Kandaren), da die spanische Reitweise noch eng mit der Arbeitsreitweise der Vaqueros (Rinderhirten) verbunden ist. Der typische „Vaquero-Zaum“ mit den Fransen ist also eigentlich ein reiner Kandarenzaum und sollte nicht mit einer Wassertrense geritten werden.
Und warum nicht? Nun ganz einfach, beim Vaquerozaum sind der Nasenriemen und die Befestigung für das Gebiß relativ fest miteinander verbunden. Die Wassertrense kann sich dadurch nicht mehr frei bewegen und genau das macht eine Wassertrense eigentlich aus. Außerdem werden Sie feststellen, daß alles bis ins letzte Loch verschnallt werden muß, um überhaupt die Ringe der Wassertrense einschnallen zu können.)



hmm und eigentlich denke ich, Du kanst Dir doch einfach die Trense kaufen, die Dir am besten gefällt und hab bitte keine Sorge, dass Du ihm im Maul irgendwas antust!
Wie war das: Mein Reitlehrerteam hat mir beigebracht, erstm mal gaaanz lange am langen Zügel zu reiten, bis beide ein gutes Gefühl für Schenkel und Gewichtshilfen haben und dann erst den Zügel richtig aufzunehmen ... Be a splitter not a lumper!
Mein Konzept ist daher auch, dass das Treiben und Bremsen erstmal komplett am hingegebenen Zügel und mit viiiel CT geübt wird (in einer umzäunten Arena natürlich) und es erstmal egal ist, wohin das Pferd läuft.... wenn das Gas/vorwärts und die Bremse dann gut und vertrauensvoll instaliert sind, geht es ans weicheste Lenken mit dem Prinzip "Kontakt aufnehmen, was bekommen,CT, Zügel hingeben" und erst wenn das alles solide da ist, weiter an gleichmäßigen Kontakt oder irgendwelche sportlich sinnvollen Haltungen o.ä.....

In so ner Halle oder auf einem umzäunten Platz kann das Pferd ja eh "nirgendwo hin", sei also ganz beruhigt!!... d.h. Du könntest, wenn Du denn befürchtest, mit dem Gebiss irgendwelche Dinge anrichten zu können, auch einfach was Gebissloses drauftun und ihm das in aller Ruhe erklären...

« Letzte Änderung: 27. September 2010, 10:56:00 von Arconowitsch »
Liebe Grüße,
Franzi

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Re:Welches Reithalfter?
« Antwort #40 am: 27. September 2010, 10:45:31 »
Hab nochnie verstanden wozu das gut sein soll... vielleicht wg. der optik :)

Vielleicht weil es Pferden gibt denen es so lieber ist :)

@Sabro: ooooh ja! Die ham wirklich eine geniale Lederqualität
Liebe Grüße Sophie

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Re:Welches Reithalfter?
« Antwort #41 am: 27. September 2010, 11:43:04 »
die günstige variante: man nehme einen sperrriemen, fädle ihn als nasenriemen jeweils durch die schlaufen der backenstücke, an denen die trense hängt und schon hat man einen nasenriemen, der mit dem gebiss verbunden ist ohne nervige zusatzbackenteile.
www.spassmitpferd.bplaced.net


A horse without spots is like the night without stars!
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strizi
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Re:Welches Reithalfter?
« Antwort #42 am: 27. September 2010, 12:58:18 »
also, ich verwende PORTUGISISCHE  kopfgestelle.
und, ja, da ist kein extra reithalfter drunter, sondern nur das riemchen, der als nasenriemen dient - wird durch backenstück gefädelt.

bei moirin hab ich das ding drin - ganz locker verschnallt, weil s mir so besser gefällt  :-X reittechnisch macht das bei ihr keinen unterschied!

bei ola reit ich ohne diesen riemen. 1. weil ich ja meistens noch ne gebisslose variante drunter habe, 2. weil sie  mir als pferd mit zungefehler (streckt die zunge ÜBER die trense) verkauft wurde und weil sie sich gerne aufrollt. da wollt ich einfach so wenig wie möglich "druckmachendes" klumpert am kopf haben.

das mit dem münchhausen find ich überigens supergenialst! hat mir meinen mittag schwer erheitert - seh ich genauso.........WAS soll sich bitte verteilen, stützen oder sonstwas tun, wenn das reithalfter korrekt verschnallt ist und die reiterhand so korrekt einwirkt, dass das pferd das maul geschlossen hält?????????????????
und - wenn ich entspannt da sitze, hab ich meine zähne auch nicht geschlossen - und trotzdem hängt mein unterkiefer nicht schlaff auf meiner brust - der mund ist ja trotzdem geschlossen!

naja - also, mir gefällts (mit ausnahme der gnädigen eben) eigentlich, rein optisch, ohne störendes lederzeugs am aller besten.

p.s.: stirnriemen hat sehr wohl nen sinn - bin ola ja anfangs ohne geritten - da war das genickstück dann tw. über 15 cm den hals zurück gerutscht - DAS kann nicht angenehm sein...........
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Anke
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Re:Welches Reithalfter?
« Antwort #43 am: 27. September 2010, 13:00:42 »
Hi,

zum "spanischen" Zaum, den hat Minnie jetzt auch, passend zum Relvas Sattel, den Nasenriemen haben wir gleich entfernt und es ist für Minnie ein doppelt gebrochenes Gebiss mit Kupfer eingeschnallt, da kaut und lutscht sie total gerne drauf rum... aber da wir sie ja jetzt auch auf "spanisch" also barrock umstellen wird an den Zügel eh nur noch geklingelt, das Ganze kann also recht locker am Pferd sein, der Nasenriemen würde, wenn wir ihn dran gelassen hätten auch nur sehr locker verschnallt, also nix mit Behinderung. Wichtiger war die Breite des Gebisses, die stimmte bei Minnies altem nämlich nicht...

Gestern haben wir dann gelernt, dass auch der Sattelgurt nur vergleichsweise locker angezogen wird, nicht wie beim englischen Sattel... ich glaub da muss ich mich aber noch dran gewöhnen. Und das geht natürlich nur, wenn man eine Aufstieghilfe hat.

Ich glaub das ist ganz schön spannend und aufregend, wenn man sein erstes eigenes Pferd kriegt  ;D wünsche Dir viel Spass beim Shoppen

ciao
Anke
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Ehemaliges Mitglied 23
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Re:Welches Reithalfter?
« Antwort #44 am: 27. September 2010, 13:01:11 »
ich hab auch nur ein Gebiss und dann ein Riemen um die Ohren dran. Ursprünlich war das mal son Isidings mit einzelem Band ums Maul. Das hab ich aber abgemacht. Wüsst jetzt auch nicht was mir das bringen soll  ???
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