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Mein Pferd ist krank / Re: Husten (chronisch)
« Letzter Beitrag von cinnamon am 07. Oktober 2025, 08:47:18 »


Inhalieren bringt Studien zufolge tatsächlich deutlich weniger als erhofft, da die Pferde idR nicht tief genug atmen, um die tiefen Atemwege zu erreichen. Das meiste prallt leider je nach Inhalator schon am Kehlkopf ab. Theoretisch müssten die Pferde im Galopp unter Belastung inhalieren und auch dann ist es noch nicht so effektiv wie beim Menschen, der eine spezielle Atemtechnik mit Halten der eingeatmeten Luft erlernen kann.

auf welche inhalatoren bezieht sich das? da gibt’s ja eine enorme spannweite angefangen von billigen kompressormodellen/spacern bis hin zu zu 1000,- plus euro ultraschallgeräten.  mwn. sollte man doch auch in ruhe inhalieren, da das effektiver ist.
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Mein Pferd ist krank / Re: Husten (chronisch)
« Letzter Beitrag von mochuisle am 06. Oktober 2025, 16:38:25 »
Equines Asthma wird auf jeden Fall immer häufiger diagnostiziert. Ob das nur daran liegt, dass man heute halt danach schaut und es früher einfach so war oder ob wirklich mehr Pferde als früher darunter leiden, das weiß man natürlich nicht.

Auf einer Fortbildung vor einigen Jahren fand ich recht interessant, dass es Datenerhebungen dazu gibt, inwieweit BAL Befunde und die Belastung der Luft in bestimmten Regionen mit Zeitpunkten wie Pollenflug, Ernte, Silvester (Feinstaub) etc. zusammenfallen und tatsächlich werden scheinbar mehr Pferde zu diesen Zeitpunkten untersucht und haben dann auch häufiger einen passenden Befund. Also möglicherweise spielt Luftverschmutzung da durchaus auch eine Rolle, neben dem direkten Umfeld durch die Haltung.

Staubminimierung ist das A und O, dabei darf man auch Einstreu nicht vergessen (Stroh ist leider meist ungeeignet. Waldboden ist zwar richtig gepflegt staubfrei, aber nie schimmelfrei - das hängt vom Pferd ab, ob es funktioniert). Beim Heu kann man wässern (richtig, nicht nur übergießen) oder bedampfen (besser nicht mit Eigenbauten), was aber beides auch Nachteile hat. Ideal wäre gutes, siliertes Futter. Das ist aber schwer zu bekommen und in kleinen Beständen noch schwerer rechtzeitig aufzubrauchen.

Bei trockenem Heu ist die Belastung der Atemwege durch Heunetze höher als bei einer losen Fütterung. Portionsweises Vorlegen ist weniger kritisch als das Anbieten großer Ballen, da in letztere dann natürlich tagelang feucht hineingeatmet wird und sie oft auch angeregnet werden. Der Boden von Raufen sollte idealerweise täglich gesäubert werden, weil sich dort Schmutz, Staub und Feuchtigkeit sammeln.

Auch Schadgase, z.B. vom Misthaufen sollten räumlich bedacht werden.

Inhalieren bringt Studien zufolge tatsächlich deutlich weniger als erhofft, da die Pferde idR nicht tief genug atmen, um die tiefen Atemwege zu erreichen. Das meiste prallt leider je nach Inhalator schon am Kehlkopf ab. Theoretisch müssten die Pferde im Galopp unter Belastung inhalieren und auch dann ist es noch nicht so effektiv wie beim Menschen, der eine spezielle Atemtechnik mit Halten der eingeatmeten Luft erlernen kann.

Übergewicht vermeiden und Bewegung sind hingegen sehr wichtige Faktoren. Und natürlich die medikamentöse Therapie, immer wenn erforderlich.
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Mein Pferd ist krank / Re: Husten (chronisch)
« Letzter Beitrag von Muriel am 06. Oktober 2025, 09:59:24 »
Das was am schwierigsten umzusetzen ist - Heuqualität  :confused:

Ich habe viele Jahre Heu von zwei Bauern bezogen. Beide sehr nett und zuverlässig.
Der eine Bauer hatte ursprünglich nur Kleinballen, die in der Scheune oberhalb vom Kuhstall lagerten. Dann ist er aus Organisatorischen Gründen auf Rundballen umgestiegen und hat diese in einer Blechhalle gelagert.
Ich habe da schon bemerkt dass es Qualitätsunterschiede gibt, je näher die Ballen zur Wand hin lagerten und habe immer jeden Ballen genau berochen und kontrolliert, bevor ich ihn akzeptiert habe zum Mitnehmen (habe immer zwei Ballen mit dem Hänger geholt).
Letztendlich musste ich dann die Abnahme doch dort beenden, weil er zunehmend Herbstzeitlose im Heu hatte.

Und seitdem müssen wir kein Heu mehr wässern und Jack ist quasi symptomfrei - nach 10 Jahren? Also waren die Ballen, auch wenn sie nach meiner (sehr sensiblen) Wahrnehmung olfaktorisch ok waren, immer auch schon verpilzt :(

Aber auch schon bei Minette (und Jack natürlich) habe ich große Erfolge mit Akupunktur gehabt. Husten ist ja nicht nur einfach "Lunge krank", sondern nach TCM kann fast jedes Organ "husten", also Husten als Symptom für ein Ungleichgewicht in vielen verschiedenen Funktionskreisen. In erster Linie im Metall, was auch für Trauer steht, aber wie gesagt, es gibt da viele mögliche Ursachen.
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Mein Pferd ist krank / Re: Erregung durch Gewichtsverlagerung / Berühung an der Schulter?
« Letzter Beitrag von Anne am 05. Oktober 2025, 21:54:22 »
Bisher gibt es nicht wirklich was neues. Wir führen jetzt Rossetagebuch. Allerdings blitzt sie immer, wenn wir sie pullern sehen, war aber einmal zwischendurch auch deutlicher rossig. Als sie in der Herde wieder etwas hengstig war, war sie allerdings nicht rossig, sondern hat mit Kragen, Brubbeln und Knabbern auf die Rosse ihrer besten Freundin reagiert.  :confused:
Wir dokumentieren aktuell erstmal, weil wir für den Ultraschall rausfinden sollten, in welcher Zyklusphase sie sich befindet und ob der Zyklus regelmäßig ist. Weiß noch nicht, ob sich das im Herbst/Winter halbwegs zuverlässig rausfinden lässt. Mal sehen.

Ansonsten ist sie jetzt beim Wetterwechsel etwas aufgedreht. Das sind alle anderen Pferde aber auch beim Wind seit gestern.
Die Verspannung in der Lende ist seit den Bowenbehandlungen oft besser, aber nicht konstant. Ich glaube, die verschlechtert und verbessert sich auch parallel zum Zyklus, kann es aber aktuell nicht sicher sagen. Wind und Regen haben es zumindest aktuell nicht verschlechtert.

Brubbelnd gestiegen ist sie seit dem Auslöser für diesen Thread nicht mehr. Sie zeigt manchmal an, dass ihr nach Steigen wäre, wenn sie gestresst ist. Aber da können wir sie lesen und haben eine Kommunikation mit ihr bei der die Hufe auf dem Boden bleiben und wieder Ruhe einkehrt.
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Mein Pferd ist krank / Re: Husten (chronisch)
« Letzter Beitrag von noothe am 05. Oktober 2025, 18:08:36 »
Ich reihe mich mit Alkmene hier unfreiwilligerweise auch mal ein und obwohl der Thread ja nun auch schon ein paar Jahre ruhiger ist - wie geht es euren Pferden denn?

Gefühlt häufen sich die Befunde zu Equinem Asthma bei uns in der Region in den letzten Jahren, sicherlich auch durch mehr Bewusstsein für das Thema und schnellere / bessere Diagnostik? Aber gefühlt auch unabhängig davon...

Mit welcher Mischung aus Haltungsanpassung / Bewegung und Medikamenten habt ihr die besten Erfahrungen gemacht über die Zeit?
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Mein Pferd ist krank / Re: Erregung durch Gewichtsverlagerung / Berühung an der Schulter?
« Letzter Beitrag von noothe am 05. Oktober 2025, 18:04:56 »
Gibt es bei euch noch neue Erkenntnisse Anne? Oder hat sich alles wieder beruhigt?
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Kurse/Unterricht zum Thema Clickertraining / Re: Clickerunterricht erteilt...
« Letzter Beitrag von Muriel am 03. Oktober 2025, 16:43:35 »
Hier jetzt auch offiziell:

Ich gebe keinen Unterricht mehr. Ebenfalls habe ich meine Tätigkeit als Pferdephysiotherapeutin eingestellt.
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Mein Pferd ist krank / Re: Erregung durch Gewichtsverlagerung / Berühung an der Schulter?
« Letzter Beitrag von Anne am 14. September 2025, 22:26:37 »
Die Woche war so voll, dass ich gar nicht mehr zum Antworten gekommen bin.

Heike: Weißt du, was aus dem Kundenpferd geworden ist oder ob da mal was diagnostiziert wurde?

Emina hat derzeit übrigens auch Probleme mit dem Rechtsgalopp. Und zwei Versuche, sie mit dem LAD-Trainingsplan Antrainieren anzutrainieren habe ich jeweils in der dritten Einheit abgebrochen, weil sie sich deutlich verschlechtert nach der ersten Einheit und das ja nicht Sinn der Sache ist. Das ist aber beides mittlerweile schon länger her.

Ganz am Anfang bei uns war sie auch immer garstig mit Berührungen am Bauch und in der Gurtlage. Das hat recht lange gedauert bis das für sie okay war. Da hatte ich aber immer mehr Richtung Magen gedacht und es mittlerweile auch wieder vergessen. Das war heute meinem Mann wieder eingefallen.

Die Analyse hat übrigens ergeben, das zumindest beim Anti-Müller-Hormon nichts auffällig ist. Vor einem Ultraschall (um das Hormonthema in der Ursachenforschung abzuschließen) sollen wir mal schauen, wie regelmäßig ihr Zyklus ist und wann sie in welcher Phase ist. Mein undokumentierter Eindruck ist, dass sie zu häufig rossig ist. Mal sehen, ob wir da über den Herbst/Winter überhaupt weiterkommen mit dem Thema.

Aktuell sind weder Knie noch Hormone akut und auch kein Steigen. Bei akuten Themen gibt's den nächsten TA-Check zum jeweiligen Thema. Ansonsten erstmal Zyklus unter Beobachtung vor einem Ultraschall und Knie zusätzlich unter Beobachtung, weil kann es ja auch sein.

Mal sehen...wenn's so läuft wie bisher ist zumindest in Bezug auf das Thema mit dem Steigen erstmal wieder einige Monate Ruhe.
 :confused:

Immerhin darf ich Emina mittlerweile besser Bowen-behandeln und ganz sanft so langsam auch ans Zwerchfell. Irgendwann kriegen wir das noch hin mit dem richtigen Wohlfühlen - auch im Training. Hoffe ich zumindest. Ansonsten gibt's immerhin ohne Training auf dem Platz schöne gemeinsame Wohlfühlzeit beim Spazieren/Grasen.
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Kurse/Unterricht zum Thema Clickertraining / Re: Suche Clickerunterricht...
« Letzter Beitrag von Belvina am 12. September 2025, 09:13:14 »
Ich suche jemanden, der ggf. in Präsenz in den Main-Taunus-Kreis kommen würde, eigentlich direkt bei Frankfurt. Kennt da jemand wen? :)
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Mein Pferd ist krank / Re: Erregung durch Gewichtsverlagerung / Berühung an der Schulter?
« Letzter Beitrag von Muriel am 06. September 2025, 15:22:02 »
Ok also zusammengefasst, sie hat Knieprobleme und zeigt vorne Unwilligkeit an, ein Bein zu heben.
dh möglicherweise stützt sie stark auf die Vorhand um die Knie zu entlasten und hat dadurch im Bereich der kompletten Halteschlinge/Brustkorb Verspannungen.

Mir fällt gerade ein, dass ich so ein Pferd einmal als Kunde hatte, jede Berührung an der Schulter ließ es explodieren.... konnte das damals in der dortigen Situation aber nicht zufriedenstellend behandeln und für weitere Termine war das zu weit weg...

Durchaus möglich also, dass es da Zusammenhänge gibt. Idealerweise mal mit einem TA besprechen, der auch Ostheo-zusammenhänge im Blick hat.
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