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Hängertraining

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Painthorse
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Hängertraining
« am: 07. Mai 2011, 21:02:33 »
Hi - ich bin seit gestern am Hängertraining und - nun immerhin steht sie auf der Rampe.
Ich habe es versucht mit führen zwischen den Händen (mit Gerte das Vorwärtsgehen anfragen) - ich verknote mir die Finger und dann noch Clicken  ???
Und dann der Versuch mit der Pylone -   :-\
Aber wieso soll das auch funktionieren, da ich es ja vorher nicht so geübt habe.

Also - meine Idee - mit dem Tennisball als Target - am Targetstock - das macht sie total gerne, soll ich es damit versuchen?
Matte haben wir auch lange nicht mehr gemacht -  :grmpf:

Gibts irgendwo Videos anzusehen - die ihr empfehlen könnt?

Viele liebe Grüße und Danke - Mittwoch will ich mit ihr weg

Conny
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Re:Hängertraining
« Antwort #1 am: 08. Mai 2011, 12:09:27 »
Hi,
hast du es schon mit der Matte versucht? Mit der Pylone arbeite ich so, dass ich vor dem Hänger einige Male anstubsen lasse wenn ich sie in der Hand habe, dann auf den Boden stelle, und dann wandere ich mitsamt Pylone Schritt für schritt in den Hänger hinein. Am besten die Mittelwand herausnehmen, dass man dafür viel Platz hat.
Ob Du nun Matte oder Pylone nimmst, ist dann egal, wobei das eine ja den Kopf und das andere die Füsse anspricht. so oder so erlebt sie dabei den Innenraum des Hängers.
Viel Erfolg!
Alles kommt zu dem, der warten kann.
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Re:Hängertraining
« Antwort #2 am: 08. Mai 2011, 12:41:16 »
Wir haben es mit unserem Tennisball-Stab auch super hinbekommen  :nick: Wenn das Pferd darauf auch so fixiert ist, würde ich es damit auf jeden Fall versuchen.
Liebe Grüße
Isabell mit Malika & Mira
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Painthorse
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Re:Hängertraining
« Antwort #3 am: 09. Mai 2011, 10:36:09 »
Also ein Lagebericht: Gestern war ich noch ziemlich am Boden, doch schon am Abend ist sie mit allen Füßen im Hänger gewesen - der Tennisball machts möglich  :cheese:

Stellt Euch das mal vor, ich werde mal gefragt werden - "Und nach welcher Methode verlädst Du?" und ich sage: " Na mit dem Tennisball"  :dops:
 :jubel: :jubel:

Heute mittag noch mal und heute abend und... dann müsst es doch klappen.


Ach ja - heute morgen stand sie ganz drin und ging auf mein Kommando LANGSam wieder raus.

Freu

Conny
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Re:Hängertraining
« Antwort #4 am: 09. Mai 2011, 11:54:00 »
Suuper!!! :cookiesbig:
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Painthorse
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Re:Hängertraining
« Antwort #5 am: 09. Mai 2011, 20:54:58 »
Heute abend stand sie wieder drin   :nick:
und Mittwoch fahr ich weg mit ihr  :nick:
und dann
 :cowb: :reit1: das wär doch gehext  :hexe:

Bilder im Trainingstagebuch
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Zissa
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Re:Hängertraining
« Antwort #6 am: 14. November 2011, 15:16:07 »
Ich hole den Thread nochmal hoch, denn ich hätte da auch eine spezielle Frage zum Hängertraining. Oder sollte ich einen Neuen aufmachen oder war ich nicht clever genug für die Suchfunktion :nixweiss:.

Wir üben seit einiger Zeit mit dem Hand-Target vor der Nase den Hänger zu erobern. Das lief auch kleinschrittig immer flotter, so daß ich Don zum letzten Wochenendkurs morgens hin und abends zurückfahren konnte. Er sprang nicht wie ein junger Gott auf den Hänger, aber stand nach rund und bummelig 5 bis 7 Minuten entspannt oben und filetierte das Heunetz. Am letzten Abend habe ich mir dann selber zu viel Druck gemacht, da noch eine Kursteilnehmerin mit ihrem Pferd mitfahren wollte. Irgendwann waren wir in der berüchtigten Sackgasse. Ich habe dann Don in einer Box mit ordentlich Heu zwischengeparkt, die andere Teilnehmerin weggefahren und dann Don in der Dunkelheit erneut verladen. Dabei fiel mir auf, daß er flüssig dem Handtarget folgte, wenn ich die Hand oberhalb der Trennwand hatte. Hielt ich sie zu tief (Höhe einer Pylonenspitze), schaffte er sich kaum zu überwinden. Mit der Hand oben als Target stand er wieder in 5 Minuten glücklich drauf.

Sollte ich im momentanen Hängertraining (er läuft wieder vollständig alleine bis nach vorne hoch und sahnt dort den Jackpot ab) Zwischenstops einbauen, an denen ich Kopf tief abfrage? Oder mit einer Pylone als Target die Übung nochmal neu aufbauen? Aber vor allem: kann ich Übungen machen, die uns für ein verladen im Dunkel helfen? Das Verhalten kamm bei Tageslicht so deutlich nie zum Vorschein.

Und wenn die Matte bei uns erstmal fest genug etabliert ist, dann wäre es doch mit Matte eher ein hochschaukeln in den Hänger, oder? Also vor bis zu Matte, dann rückwärts, Matte befreien, erneut vor bis zum neuen Mattenstandpunkt? Oder auch nach vorne über die Matte laufen lassen? Und dann? Ich habe noch kein Bild vor Augen, snief.  :help:
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Re:Hängertraining
« Antwort #7 am: 21. Februar 2012, 09:57:22 »
Ich hol den Thread auch nochmal raus!

Mein Freund hat mir angeboten, mit Cani Hängertraining zu machen, weil für mich verladen schon massiv negativ besetzt ist. Unser Problem ist ja, dass sie zwar rauf geht, aber dann sofort rückwärts wieder runter rennt. Und das sehr schnell und ohne Rücksicht auf Menschen usw. Die Stange vorher einzuhängen ist unmöglich. Festbinden vorher würde ich sie nie, weil sie es sowieso nicht mag, angebunden zu sein. Einfach drinnen festhalten klappt auch nicht weil sie durchdreht.
Ich hab nicht die Möglichkeit, längeres ruhiges stehen drinnen zu bestärken, weil sie es NIE zeigt.
Alle Methoden die wir versucht haben, haben ein mal geklappt und dann nie wieder. Super wenn man am Kursort ist und heimfahren will.
Nachhaltige Lösungsvorschläge?
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Re:Hängertraining
« Antwort #8 am: 21. Februar 2012, 10:12:44 »
Könnt ihr das vielleicht noch kleiner aufdröseln?
Also gar nicht versuchen, sie rauf zu bekommen.
Sondern Stück für Stück die Nähe zum Hänger zu bestärken?
Und dann ein Huf auf der Rampe = Jackpot... usw?
Jeden Tag ein bisschen mehr, damit sie die Angst verliert?
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Re:Hängertraining
« Antwort #9 am: 21. Februar 2012, 10:31:58 »
hast du schon im Hänger mit dem Target gearbeitet? Also sobald sie einen Schritt rauf macht, ganz oft Target anstubsen lassen (ohne Schwierigkeit) und eben ganz viel :click: und :keks: . Immer für einen größeren Schritt vorwärts gibts das Target. Sobald der Kopf im Hängerbereich innen ist, Target mal oben, unten, seitlich, links, rechts anbieten. Im Hänger ohne Trennwand üben, damit bewegungsfreiheit da ist.
So dass sie sich den Innenraum wirklich genau angucken kann aus verschiedenen Blickrichtungen und ihn anders wahrnehmen kann.

Zum Anfangen auch ruhig nach dem Click wieder zurückfüttern, so dass sie wieder vor der Klappe steht. dann wieder anfragen, und so lange zurückfüttern bis sie beim fressen und STehen ganz ruhig ist. Auch wenn sie schon drinnen ist, immer wieder zurückfüttern, damit sie in ihrem Wohlfühlbereich ist beim Fressen und sich dabei entstressen kann. Dabei übt sie hundertfach nach vorne zu gehen, und lernt dass sie zurückgehen darf.
Niemals festhalten wenn das Pferd selbständig zurückgeht!

Irgendwann kommt der Punkt, wo das Pferd nicht mehr zurückgehen will, weil es an das Target will, und weil es drinnen im Hänger bzw weiter vorne den Click gibt.  Bevor der Punkt nicht erreicht ist, würde ich nicht versuchen irgendwas hinter dem Pferd zu schliessen.

Bei nervösen Pferden und konzentrierten Arbeitseinheiten kann das in 4-7 Einheiten je eine halbe bis eine Stunde erreicht sein. Das ist nur ein grober Richtwert, natürlich.
Nach diesen Einheiten ist das Pferd hunderte Male über die Klappe in den Hänger gegangen und wieder raus, so dass das Einsteigen an sich immer weniger stressbehaftet wird.
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Re:Hängertraining
« Antwort #10 am: 21. Februar 2012, 12:56:49 »
Heike: tolle Erklärung!  :)

Geht Cani denn allgemein gern rückwärts? Dann könnte rückwärts in den Hänger gehen noch eine Möglichkeit sein. Natürlich auch wieder kleinschrittig erarbeiten und das Augenmerk von Anfang an auf das ruhige Stehenbleiben legen. Da das für alle Beteiligten eine völlig neue Situation ist, kann das vielleicht helfen, das bisherige Verhalten (rein und sofort wieder raus) zu durchbrechen.
Die Welt ein bisschen besser machen mit ecosia.de und schulengel.de.

"Du bist zeitlebens für das verantwortlich, was du dir vertraut gemacht hast."
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Re:Hängertraining
« Antwort #11 am: 21. Februar 2012, 13:47:12 »
Mit dem Target hab ichs probiert aber zu früh aufgegeben. Als es nach 2 Einheiten nicht geklappt hat, hab ich drauf gepfiffen. Festhalten wenn sie rückwärts geht machen wir nicht, das bringt doch nichts. Cani ist 10 mal schwerer als ich, das ist ein einfaches Rechenbeispiel. Ich denke ich werde das mit dem Target nochmal versuchen, bzw. eher mein Freund.

Eine Freundin hat gemeint, ich soll den Hafi nur mehr im Hänger füttern. Also zuerst Futter auf die Rampe legen, dann immer weiter rein. Nach 2 Wochen müsst der Hafi brav drinnen stehen. Was haltet ihr davon? Ich hab bei der Methode in erster Linie Angst, dass sie sich verletzt. Cani ist ja eher ungeschickt und lag schon 2 mal auf der Hängerrampe, das brauch ich echt nicht wieder. Die Rampe ist auch rutschig, ich leg eh immer einen Teppich hin weil der Hänger nicht uns gehört.
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Re:Hängertraining
« Antwort #12 am: 21. Februar 2012, 13:48:25 »
ich mache gerne die 101-dinge übung am hänger - gerne auch mit wechselnden gegenständen: pylon, karton, plane, polster. da wird der hänger schnell zur nebensache.
www.spassmitpferd.bplaced.net


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Re:Hängertraining
« Antwort #13 am: 21. Februar 2012, 21:46:21 »
Huhu Coco,
das ist ja prima, dass dein Freund dir da helfen will  :nick:.
Gemeinsam kommt ihr bestimmt weiter!

Ich pick mir mal ein bissl was raus 8) :pfeif:
Zitat
Ich hab nicht die Möglichkeit, längeres ruhiges stehen drinnen zu bestärken, weil sie es NIE zeigt.
Wenn du dir mal in einem Daumekino vorstellst wie die einzelnen Blättchen aussehen würden wenn darauf ein Pferd erst vorwärts und dann rückwärts geht.... dann müsste es mindestens ein Blättchen geben auf dem das Pferd innehält...steht...

Oder anders gefragt, wenn du Cani einen Schritt in Richtung (nicht drauf) Hänger führst und sie für diesen einen Schritt clickst, bleibt sie dann durch den click stehen?

Du könntest, um Heikes superguten Vorschlag aufzugreifen, dann an der Stelle an der ihr nach diesem ersten Schritt gelandet seid, dann dein erstes Leckerlie geben und dann dort im Stehen! mehrmals ein Target anbieten, dass sie anstupsen darf und jedes Mal CB bekommt.
Dadurch übt sie automatisch das Stehen mit...

Oder du könntest nach dem ersten CB für den ersten Schritt in Richtung Hänger, solange sie noch am Kauen ist schon wieder clicken und stopfen und clicken u stopfen... mind. 5-10 Leckerlies lang... dann erst einen einzelnen!! nächsten Schritt anfragen und dort das gleiche...
Dadurch übst du ganz bewusst einzelne kontrollierte Schritte und Führbarkeit und damit verbunden auch wieder das Stehen...

Oder du fragst einen Schritt an, clickst und gibst selbst den Impuls für einen Schritt zurück und fütterst sie dann an eurer Ausgangsstelle (das ist das, was Heike u.a. empfohlen hat und das ist wirklich seehr efizient!!)

Falls ihr ein gut etabliertes Kopfsenken habt, könntest du auch einen Schritt nach vor clicken, dort füttern, dann mehrmals KS abfragen und clicken und wenn sie schon von selbst wieder KS anbietet, dann fragst du einen Schritt rückwärts an und CBst dafür, dass sie kontrolliert rückwärts geht im Angesicht des Hängers...

Und die Idee von Cinni lässt sich mit all dem auch noch prima kombinieren!! Am und um den Hänger herum die 101-dnge übung zu machen, wäre dann vielleicht ganz konkret was für dich und Cani! Denn dabei ginge es ja gerade nicht darum in den Hänger zu gehen, sondern um eurer beider Kreativität rund um den Hänger...

Schau mal mein Video vom Hängertraining mit Finn - da habe ich auch mit dem hier beschriebenen experimentiert...
http://www.youtube.com/watch?v=RNrjzloN8aw&feature=plcp&context=C38face2UDOEgsToPDskJjLly3J_m06yhZ0iHx-WMx

« Letzte Änderung: 21. Februar 2012, 21:52:42 von Arconowitsch »
Liebe Grüße,
Franzi

Wenn ich feststelle, dass ich etwas nicht weiß... ist das eine prima Gelegenheit, um etwas Neues dazuzulernen!
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Mannimen
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Re:Hängertraining
« Antwort #14 am: 22. Februar 2012, 01:07:55 »
Heike: tolle Erklärung!  :)

Dem schließe ich mich an. :thup:
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