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Hängertraining

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Painthorse
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Re:Hängertraining
« Antwort #15 am: 23. Februar 2012, 14:12:11 »
Manchmal braucht es extrem viel Geduld. Soviel, dass ich ja teilweise auch dachte, ich schaff das nie.
Und füttern im Hänger (also reinbestechen) war nicht die lösung.
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Re:Hängertraining
« Antwort #16 am: 23. Februar 2012, 15:11:37 »
Futterkübel reinstellen und sie so reinlocken hab ich auch schon versucht. Hat nicht wirklich geklappt, sie verzichet lieber aufs Futter als brav drinnen stehen zu bleiben. Und das heißt was, immerhin ist es ein Hafi!
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Re:Hängertraining
« Antwort #17 am: 23. Februar 2012, 17:25:55 »
Genau, dass heisst eben dass sie ein gestresster Hafi ist, denn bei Stress wird vom Körper das Fluchtprogramm eingeschaltet, und da drin ist fressen nicht vorgesehen.
Deshalb meine Vorgehensweise, denn da wird der Stress insgesamt niedrig gehalten bzw entsteht im Idealfall gar nicht erst.
Bestechung und Locken hat nix mit Training zu tun und deshalb funktioniert das auch nur, solange das Pferd "lust" hat oder nicht gestresst ist. Lernen tut es dabei nix.
Alles kommt zu dem, der warten kann.
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Re:Hängertraining
« Antwort #18 am: 23. Februar 2012, 23:52:40 »
wo wurde das futter denn platziert? wenn man sich da schrittweise ran tastet - also mal leckerlies vor`m hänger, danach auf der rampe verteilt, mal im hänger unmittelbar nach der rampe heu anbietet und sich so immer weiter richtung vorne arbeitet, kann die futtermethode schon wirken, weil da  gleichzeitig  ein desensibilisierungsprozess stattfindet.
wichtig ist da eben, wie heike geschrieben hat, dass nicht sämtliche sinne bereits auf flucht gepolt sind, man also unter der reizschwelle bleibt, um keine sensitivierung zu provozieren.

in dem fall besteht das lernen darin, die erwartungshaltung zu verändern und den hänger positiv zu besetzen.
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Re:Hängertraining
« Antwort #19 am: 24. Februar 2012, 11:35:51 »
Sofern der Hänger euch gehört: könnte man den nicht ins Paddok parken unter Tags wenn jemand da ist und ein Heunetz reinhängen oder so? zwecks der Desensibilisierung?

lg, ramona
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Re:Hängertraining
« Antwort #20 am: 25. Februar 2012, 01:22:19 »
auto davor nicht vergessen.
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Re:Hängertraining
« Antwort #21 am: 25. Februar 2012, 07:55:32 »
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Re:Hängertraining
« Antwort #22 am: 25. Februar 2012, 16:34:31 »
Der Hänger gehört nicht uns, sonst hätt ich die Rampe schon längst sicherer gemacht. Er gehört einem Bekannten, steht aber bei uns weil wir mehr Platz haben.
Asteri mag den Hänger, deswegen müsste man ihn wegsperren wenn der Hänger draußen steht, sonst lässt er den Hafi sicher nicht mal in die Nahe solang Futter drinnen ist.

So ganz ohne Aufsicht möcht ich die eher ungeschickte Cani nicht zum Hänger lassen. Sie ist ja schon ausgerutscht auf der Rampe und hat sich weh getan, seit dem trainieren wir nur mehr mit Transportgamaschen. Und die kann ich bei dem Gatsch nicht die ganze Zeit oben lassen, weil Cani die Dinger nicht leiden kann und sie gerne selbst auszieht wenn man nicht aufpasst.
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cännsi
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Re:Hängertraining
« Antwort #23 am: 27. Februar 2012, 11:46:02 »
bei uns hat mattentraining um/auf dem hänger sehr geholfen, um die dauer des ruhigstehens zu verlängern. außerdem hab ich sie bewusst schritt für schritt im hänger beim rückwärtsgehen immer wieder abgefangen, sodass sie eigentlich gelernt hat, kontrollierte schritte zu tun. da hab ich einfach aufgepasst, dass ich sie immer rechtzeitig animiere, bevor sie selbst auf den gedanken kommt, rückwärts runterzurennen. ich hab sie anfangs auch bewusst auf halber strecke beim reingehen stehen bleiben lassen (weil sie erfahrungsgemäß wenn sie ganz drin angekommen war sofort den retourgang eingeschlagen hat und es kaum eine möglichkeit gab ruhiges stehen zu bestärken bzw. ich zu spät war 8) ) aufs rückwärtssignal rannte sie dann auch (egal von welcher ausgangsposition) in einem durch runter ohne mal innezuhalten, aber da konnte ich dann wenige male ein kurzes "langsamwerden" und schließlich "innehalten" clicken und da blieb sie stehen. womöglich hab ich auch das handtarget dazugenommen, das weiß ich nicht mehr genau. das hab ich dann auch ausgebaut und dann auch wieder gezielte schritte nach vor und zurück - wir haben ein bissl am hänger getanzt :cheese: ich hab es vermieden zu ziehen oder sie vorwärtszuschicken bei dem thema. kopfsenken hab ich auch immer wieder abgefragt und handtarget, um die erfolgsrate hoch zu halten.

inzwischen rennt dinah (im heimischen stall) sehr häufig selbstständig in den hänger, wartet auch ab, solange ich nach hinten gehe und die stange einhänge, ohne rückwärtszurotieren. das natürlich auch kleinstschrittig aufgebaut, irgendwann hinten mal "lärm" gemacht und schließlich dann die stange zugemacht, wenn sie ruhig blieb. wenn ich von hinten gesehen habe, dass sie den kopf tiefer nahm, hab ich das auch geshapt. bot sie dann auch gezielt an. auch das aussteigen geht unter üblichen trainingsbedingungen inzwischen ruhig und kontrolliert von statten.

der hänger ist inzwischen ein recht hochbestärkter ort und wir haben große fortschritte gemacht. aber sobald wir wieder mal auswärts waren/sind lässt die zuverlässigkeit nach - dann muss ich es bisher (in der regel) für ein bis zwei einheiten wieder sorgsam aufbauen, dass wir wieder am alten status anknüpfen. und auch wenns stürmt oder der regen aufs dach prasselt, ist der enthusiasmus etwas eingeschränkt :cheese: aber wir üben ja noch 8)

« Letzte Änderung: 27. Februar 2012, 12:29:40 von cännsi »
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Ehemaliges Mitglied 32
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Re:Hängertraining
« Antwort #24 am: 28. Februar 2012, 10:58:58 »
Mein Freund und ich haben jetzt mal gemeinsam überlegt. Anscheinend dürfte es so sein, dass Cani es nie gelernt hat, wie man brav in den Hänger geht. Als wir sie vom Beritt geholt haben, hat uns die Bereiterin erzählt, dass Frau Hafi am ganzen Körper verschwitzt war, als sie vom Besitzer aus dem Hänger geholt wurde. Dabei hatte sie nur 10 Minuten Fahrt zu überstehen. Mir ist das erst jetzt wieder eingefallen. Unsere Vermutung ist jetzt, dass Cani erstens nie gelernt hat, dass der Hänger positiv sein kann und zweitens wohl nur reingeprügelt wurde.
Das macht die Sache nicht unbedingt einfacher, aber wenigstens kennen wir dann einen Grund für ihr Verhalten.
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Laika28
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Re:Hängertraining
« Antwort #25 am: 21. Mai 2012, 12:53:49 »
Hmh... und was kann man machen bzw. wie kann man es am besten angehen, wenn das Pferd zwar total gerne IN den Hänger geht, aber Angst hat, rückwärts wieder rauszugehen???
Eine meiner Stuten hat dieses Problem und ich finde es viel, viel schwieriger als ein Pferd, das nicht gerne REIN geht (habe/hatte ich auch  :rotw:, haben wir aber mittlerweile ganz gut im Griff).
Ich bin völlig ratlos und weiß mir nicht wirklich zu helfen.
Derzeit üben wir auf der Rampe rückwärts gehen, quer über die Rampe zu gehen etc. aber rein traue ICH mich derzeit einfach nicht mehr mit diesem Pferd....  :rotw:
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Ehemaliges Mitglied 23
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Re:Hängertraining
« Antwort #26 am: 21. Mai 2012, 13:15:38 »
wie wär es einfach viel rückwärts bergab mit ihr zu üben, bevor ihr wieder in den Hänger geht.
Einfach das sie lernt, rückwärts abwärts zu laufen ohne das sie dabei Angst hat.
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Re:Hängertraining
« Antwort #27 am: 21. Mai 2012, 13:23:37 »
Ich würde das rückwärts raus in kleine Teile zerlegen. Also einen schritt auf die Rampe, und dann so füttern dass sie zurückgeht und wieder vor der Rampe steht. Und wieder einen Schritt usw bis du zwei Schritte auf der Rampe stehst, zwei Schritte zurück usw.
Meistens ist ein geringes Bewusstsein für das Setzen der Hinterbein eine Problematik. Da kannst du zb mit Gertenabstreichen, Tellington-touches usw üben. Auf der Rampe stehen, und einen Fuss anheben und zurück setzen lassen. Kopf frei lasssen zum umschauen und orientieren, vielleicht auch runternehmen lassen, das sie von vorne nach hinten gucken kann?

An einem Brett, einer Stufe und ähnlichem das rückwärts tasten und rückwärts runtergehen üben. Katja hat dazu irgendwo einen Film...
Viel über die Kruppe mit der Gerte streichen zum Bewusstmachen der Hinterhand.

Viel Erfolg! :dd:
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Laika28
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Re:Hängertraining
« Antwort #28 am: 21. Mai 2012, 14:15:55 »
Super - ganz herzlichen Dank!!!!  :umarm2:
Geringes Bewusstsein für die Hinterhand, ich denke, das trifft ins Schwarze. Es handelt sich um meine erst zweijährige Tinkerstute. Jaja, ich weiß, man soll nicht zu viel mit den jungen Pferden machen, aber verladen muss sein aus diversen Gründen. Sie hat auch überhaupt keine Angst vor dem Hänger, geht zügig rein, hat kein Problem damit, drinnen stehen zu bleiben, halt das Rückwärts rausgehen.
Ich werde heute erstmal das Hinterhand abstreichen etc. üben bevor es wieder an den Hänger geht. Und nach dem Film gehe ich mal gucken... Danke fürs Erste, ich berichte sicherlich weiter  :nick:
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Aveline
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Re: Hängertraining
« Antwort #29 am: 19. März 2014, 13:59:08 »
Hallo Ihr Lieben!

Ich hole jetzt einfach mal das Thema wieder hoch weil ich derzeit auch ein echtes Verladeproblem mit Aveline habe. Sie ging immer ganz gut drauf...bis letztes jahr. Da waren wir im Sommer im Urlaub und an dem Tag wo wir Heim wollten haben wir abends extra erst um 20 Uhr verladen weils noch über 30 Grad waren. Ich hatte echt Mitleid aber brachte ja nichts. Es hat Ewigkeiten gedauert und ging dann nur mit extremen Stress und sie hat sich noch die Nase eingehauen wie meinen brustkorb eingequetscht :-(
Nunja...jetzt habe ich seit einer Woche einen Hänger, von einer Freundin, zum üben da. Die ersten zwei Male hat sie eigentlich nichts anderes gemacht ausser vor Angst geäppelt. Sie ging auch mal ein paar Schritte drauf und ist dann wie eine Irre zurückgerannt.
Ich habs jetzt nochmal mit aufdröseln der ganzen Geschichte versucht...mit der Plane wackeln...und das geclickt und dann jeden Schritt auf die Pylone zu geklickt. Die liebt sie und man hat auch gemerkt das sie echt versucht dran zu kommen. Aber sobald ich sie weiter reinschiebe (und seien es nur ein paar cm) versucht sie sich eher mega lang zu machen aber keinen Schritt vorwärts zu gehen. Sie geht dann auch wieder raus und kommt dann von alleine mit beiden Hufen wieder auf die Rampe.
Wir haben dann aufgehört als der dritte Huf drauf war...das habe ich mit Feuerwerk gestärkt.

Ich weiss echt nicht weiter...

nächste Woche Samstag soll sie für 4 Wochen zu einer Freundin in den Beritt (bevor ich nach meinem Bandscheibenvorfall wieder reiten darf) und dazu sollte sie schon auf den Hänger gehen.

Lustige Leute haben mmir jetzt schon zu ner Longe geraten...aaaaah bloss net!

LG

Martina
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