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Führen/Longieren mit dem Longenkurs

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Führen/Longieren mit dem Longenkurs
« am: 18. Dezember 2009, 19:03:40 »
Hallo Ihr,

unterm Weihnachtsbaum lag der Longenkurs von Babette Teschen und ein passender Kappzaum. So machte ich mich, als es Mána gesundheitlich wieder besser ging daran, ins korrekten Führen und Longieren einzusteigen.
Korrektes Führen meint hier Führen in Stellung. Das hatte ich bislang nicht im Blick beim Führen und auch nicht beim Longieren. Ich habe immer ungerne longiert und auch nur selten, eben weil ich es für meinen Geschmack zu schlecht konnte.

Jetzt haben wir die ersten Wochen hinter uns und es geht doch etwas voran. Sehr wichtig fand ich den Hinweis, dass es gut sei mit dem Pferd vor allem auf der "guten" Seite zu arbeiten. Irgendwie logisch. Auf der guten Seite fallen dem Pferd die Übungen leichter, es hat mehr Erfolgserlebnisse, bekommt häufiger C/B. Die Übungen auf der "schlechten Seite" werden nur ganz kurzfristig eingesetzt. Mit dem Ergebnis, dass es mir inzwischen gelingt auch auf der rechten Hand durchaus gute Ergebnisse zu erzielen. Und ohne Krampf und Kampf. Das ungewohnte Laufen in Stellung mit angehobener Schulter in den Wendungen ist so anstrengend für Mána, dass sie am Anfang schon manchmal sehr unwillig war. Jetzt kann sie es deutlich besser.

Nun kommt das korrekte Schulterherein hinzu. Auch in Stellung auf einer gebogenen Linie. Dank C/B klappte das sogar rechts deutlich besser als erwartet.

Besonders schwierig empfand ich es, korrekt selber mitzugehen. Das musste ich erst richtig üben. Man darf das Pferd nicht rumziehen, sondern es soll in Stellung in Richtung meines Bauches schauen. Ich selber gehe vorwärts und schaue auch in die Bewegungsrichtung.  Es passiert mir immer wieder, dass ich Mána anschaue. Sofort laufe ich nicht mehr richtig und sie fällt auf die innere Schulter und läuft nicht mehr korrekt.

Ich werde noch gut zu tun haben mit diesen Übungen. Habe aber zum ersten Mal das Gefühl, wirklich die Grundlagen fürs Longieren zu verstehen und mit dem C/B gut kombinieren zu können.

Als nächstes kommt das "Anschraten". Das meint eine Tempoerhöhung in Richtung Trab, wobei schon eine leichte Temposteigerung des Schrittes zu Beginn ausreicht. So mag ich einen Trainingsaufbau. Da wird drauf geachtet, das schon leichte Ansätze in die richtige Richtung belohnt werden - ohne das diese Babette Teschen je das Wort ClickerTraining verwenden würde. Das braucht sie auch gar nicht, weil das Lernprinzip ja trotzdem passt und auf positiver Verstärkung beruht.

Ich werde mal weiter berichten, wenn wir beim Anschraten die ersten Erfahrungen haben.

Grüße
Steffi
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Re:Führen/Longieren mit dem Longenkurs
« Antwort #1 am: 18. Dezember 2009, 19:04:04 »
Zitat von: Melle
hey ich arbeite ja auch nach dem LK. hab angefangen, es dann schlafen lassen und heute gehts weiter.

du schreibst wie auch babette, dass man auf der guten seite beginnen soll. komisch finde ich nur, dass es da gar nicht klappt. genau das gegenteil, auf der schlechten klappt es gut und auf der guten schaffe ich es nichtmals ne kleine volte zu gehen  :roll:

dann kannst du mir evtl. (oder auch wer anderes) vielleicht eine frage beantworten:

man soll das pferd (wie eine zuglinie) spurig führen. wieso soll er dann aber untertreten? also warum ein pferd untertreten soll (schwerpunkt unterm bauch, rücken heben etc.) verstehe ich schon, nur einmal heißt es spurig laufen und dann doch untertreten  :?:

was verstehe ich da falsch?

falls das hier dein persönlicher tagebuch-LK-bericht werden sollte, sorry falls meine fragen hier falsch sind  :wink:
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Re:Führen/Longieren mit dem Longenkurs
« Antwort #2 am: 18. Dezember 2009, 19:04:20 »
Zitat von: lindalotze
Hallo Steffi,

prima, dass Du hier vom Longenkurs berichtest. Ich freu mich schon auf das "Anschraten".

Mel: spurig laufen ---> Hinterbeine fußen in die Spur der Vorderbeine, nicht seitlich daneben.
Untertreten ----> Hinterbeine fußen weit unter den Pferdeleib. (Übertreten ist was anderes!)
Wenn ein Pferd spurig läuft und gut untertritt bzw. später die Hanken beugt, dann tritt es in der Regel auch unter seinen Schwerpunkt. Das schließt sich also nicht aus, im Gegenteil.

lg
Linda
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Re:Führen/Longieren mit dem Longenkurs
« Antwort #3 am: 18. Dezember 2009, 19:04:43 »
Zitat von: Melle
danke linda, aber ich weiß was spurig und was untertreten ist.
nur verstehe ich hier nicht, warum man das untertreten üben soll, wenn er an der longe eh nur spurig laufen soll.

oder was habe ich hier nicht verstanden?
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Re:Führen/Longieren mit dem Longenkurs
« Antwort #4 am: 18. Dezember 2009, 19:05:06 »
Hallo Mel,

das Untertreten und spurig Laufen schließen sich nicht aus, wie Linda schon schrieb. Je nach Übung soll das Pferd an der Longe sowohl spurig laufen können als auch die Hankenbeugung einsetzen, bzw. der Rücken soll als Ergebnis davon zu schwingen anfangen. Zum spurigen Laufen gehört, dass das Pferd überhaupt die Fähigkeit hat sich auszubalancieren. Das ist ja am Anfang das Schwierigste. Wenn es sich gut ausbalancieren kann, wird es auch spurig laufen.
Also beides ist nicht voneinader getrennt zu betrachten sondern als gemeinsames Ziel des gymnastizierenden Longierens.

Grüße
Steffi

P.S. @Linda, ich freue mich, wenn das Thema hier auf Interesse stößt!
P.P.S. @Mel und Alle, es war tatsächlich als Austausch-Thread gedacht und nicht als Tagebuch. Also her mit den Beiträgen...
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Re:Führen/Longieren mit dem Longenkurs
« Antwort #5 am: 18. Dezember 2009, 19:05:22 »
Zitat von: Muriel
Hej, ein Longenkurs-austausch, wie nett  :D

Mel,

spurig laufen soll das Pferd: damit ist gemeint, dass die Hinterhand nicht ausweicht und seitlich vorbeifusst. damit entzieht es sich der Stellung und der Arbeit, indem es wahlweise über die Schulter ausfällt oder eben die Hinterhand nach aussen wandern lässt.
dann wird das Pferd innen seitlich vorbeifussen und nicht mehr in der Spur der Vorderfüsse, wie eine Eisenbahnspur wäre.

Das Untertreten kommt hinzu, wenn das Pferd beginnt, den Bauchheber zu benutzen. Wenn der sich verkürzt, zieht er die Hinterhand heran, beugt die Hüfte - der Fuss kann weiter vor treten und tritt über die Spur des Vorderhufs, aber immer noch in der selben Spur.
das hat nichts mit Versammlung oder Hankenbeugung zu tun und ist bei vielen Pferden auch durch den Körperbau begünstigt. Pferde die auf der Vorhand lasten, treten selten viel unter, können es aber auch, wenn sie das Bein nur gerade vorstrecken (so laufen viele "Dressurpferde")

Übertreten schliesslich als bewusste Aktivierung und Lockerung des Beckens und Beginn der Hankenbeugung, indem die Gelenke und Muskeln aktiviert und gelockert werden.


Wir haben auch vor einigen Wochen mit dem LK begonnen. Das korrekte Führen in Stellung finde ich sauschwer. Heute hat meine RL mir zugestimmt, dass  Mirko vermutlich eine Blockade im Halsbereich hat. Freitag schaut dann meine Physiotherapeutin mal hin.
Das beste Ergebnis hatte ich letzte Woche, als ich ihn tatsächlich millimeterweise in die Stellung gelockt habe und jede richtige Idee geclickt habe.

Steffi, an anderer Stelle schreibt Babette ja sehr wohl etwas übers Clickertraining. Aber ich finde der Kurs ist auch sehr schön aufgebaut und macht vor allem bewusst, wie viel dazu gehört, das ein Pferd korrekt und gut an der Longe laufen kann.

lg Heike
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Re:Führen/Longieren mit dem Longenkurs
« Antwort #6 am: 18. Dezember 2009, 19:05:42 »
Zitat von: Melle
danke für die big erklärung. beim longieren/fis hab ich kein problem zu clickern (nur beim reiten eben, aber anderer thread).

heute übe ich Fis, alles andere da belese ich mich noch und muss erstmal hinkommen.

das war unser zweites mal, leider etwas dunkel. am anfang halte ich den strick zu lang, danach aber viiiel besser:

http://www.youtube.com/watch?v=HotkFpUPMd8&feature=channel_page
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Re:Führen/Longieren mit dem Longenkurs
« Antwort #7 am: 18. Dezember 2009, 19:06:01 »
Hallo Heike,

ich meinte jetzt eher, dass der Longenkurs halt kein Buch speziell zum Einsatz des CT's ist. Stimme Dir zu, der Aufbau des Kurses ist sehr pferdefreundlich und vernünftig.

Führen in Stellung finde ich auch sehr schwer. Gerade weil Mána auf der "schlechten" Hand auch wirklich sehr unwillig war. Viele Clicks haben aber dann doch ein gutes Ergebnis gebracht. Ich muss aber immer noch viel häufiger bestärken als auf der guten Hand.

Jetzt reicht es auf der linken Hand aus, zu Beginn die Stellung im Stand zu clicken und dann mit der nächsten Übung z.b. zu beginnen. Mána läuft dann auch in Stellung los, kann also antizipieren, dass ich die Stellung auch in der Bewegung haben möchte. Das ist schon ein guter Fortschritt, finde ich.

Das Schulterherein habe ich dann wieder viel stärker geclickt. Da braucht sie auch häufiger ein Touchieren der inneren Schulter, um ein Gefühl dafür zu bekommen, dass sie da leicht werden soll. Das Touchieren findet sie wohl ganz o.k., stört nicht weiter, aber da bin ich z.b. nicht ganz sicher, ob danach sofort ein C/B folgen sollte. An sich möchte ich ein ziemlich deutliches Signal bzw. eine Hilfe, die auch als Druck interpretiert werden könnte, nicht aktiv mit einem C/B verbinden. So könnte ja auch eine unerwünschte Verhaltenskette entstehen.

Ich habe erst einige Schritte nach dem Touchieren fürs Anheben der Schulter geclickt. Hat zwar etwas länger gedauert bis es bei Mána geschnackelt hatte, aber für mich war das der klarere Weg. Vielleicht nicht ganz clicker konform.

Grüße
Steffi
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Re:Führen/Longieren mit dem Longenkurs
« Antwort #8 am: 18. Dezember 2009, 19:06:21 »
Zitat von: Melle
halo ich habs im anderen thread schon erklärt, hab gestern Fis gemacht, dann gegen die regel "normal" longiert udn danach nochmal Fis gemacht.

es lief so weit gut, auch wenn lucky sich schwer fallen oer hergeben kann, aber ich bleibe dran.

den clicker werde ich bald dazu benutzen, denn wozu sollte ich es mir unnötig schwer machen  :D
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Re:Führen/Longieren mit dem Longenkurs
« Antwort #9 am: 18. Dezember 2009, 19:06:41 »
Zitat von: Melle
Hab mal zwei Kurzvideos dazu. Leider etwas dunkel.

Fis, links klappt schon gut:


http://www.youtube.com/watch?v=YHdYP8MyAOs

Fis rechts (wobei gute Seite) klappt noch nicht so gut:


http://www.youtube.com/watch?v=qsQBZWnld-k

Anregung, Tips gerne gesehen. Denke, ich müsste ihn vorne noch kürzer nehmen. Hatte da auch keine Gerte zur Hand, sonst aber schon.

Das nächste mal werde ich die Stangen legen, hab aber noch nicht genau gelesen, wozu die genau dienen. Denke an die Abgrenzung und Orientierung oder?
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Re:Führen/Longieren mit dem Longenkurs
« Antwort #10 am: 18. Dezember 2009, 19:07:00 »
Hallo Ihr,

Anfang der Woche habe ich neben dem Schulterherein jetzt das "Anschraten" geübt. Ist tatsächlich recht schwierig für Mána. Wie es auch im Lk beschrieben wird, fällt Mána erstmal eher auf die Vorhand , bzw. versucht sich nach innen zu legen. Problematisch ist es, wenn ich das Anschraten mit der Hand vorne am Ring des Kappzaums versuche. das geht definitiv kaum, da Mána sich einfach zu bedrängt fühlt. Im Lk lässt die Babette Teschen ja auch sehr schnell Longe nach und das behagt Mána deutlich mehr. Mit mehr Longe und mehr Abstand kommen jetzt erstmal mehr Versuche nach innen abzuhängen, als in Stellung zu bleiben und trotzdem schneller zu werden. Das wird noch dauern bis sie das drin hat. Aber ich gebe schon C/B für etwas zügigeres Laufen und denke, dass das unser Weg sein wird. Ungerne würde ich es haben, dass Mána statt in den Trab zum Pass verschiebt. Das wäre dann ein Zeichen dafür, dass sie sich verspannt, statt die Spannung korrekt über den Rücken aufzubauen.

Ich werde berichten wie es damit weiter geht. Außenstehende berichten mir jedenfalls, dass sich Mána inzwischen wieder sehr zum Vorteil verändert hat und dass sich die Muskulatur wieder richtig zeigt. Wir sind wohl auf dem richtigen Weg.

Grüße
Steffi
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Re:Führen/Longieren mit dem Longenkurs
« Antwort #11 am: 18. Dezember 2009, 19:07:17 »
Zitat von: Mannimen
Hallo Steffi,

den Begriff "Anschraten" kenne ich noch nicht. Muss ich mir darunter eine Schrittverstärkung zu mehr raumgreifenden Tritten und damit auch ein deutliches Untertreten vorstellen? Dies könnte mit positiver Verstärkung sicher leicht erreicht werden. Ein Nachtreiben würde vermutlich eher zum Antraben führen. :wink:

Bei Antares hat der umgekehrte Weg geholfen. Wenn sein Gang eher langsam und schleppend war, ließ ich ihn kurz antraben und wieder zum Schritt durchparieren. Danach ging er oftmals viel freier und raumgreifender vorwärts. Gleiches gilt später auch im Trab, wenn ihm ein Galopp voraus gegangen ist. Die Gefahr ist jedoch, dass er dann auch schnell ins Rennen kam und erst wieder zur Ruhe kommen musste. :roll:

Doch inzwischen ist er gut ausbalanciert und gerade gerichtet. Er läuft auf gebogener Linie mit den Hinterbeinen in der Spur der Vorderbeine. Das war auch erst einmal ein großer Schritt bis dahin. Und nun kann er sich dabei auch schön fallen lassen, Takt und Arbeitstempo halten. Aber es wird ihm auch schnell langweilig und so bin ich wieder gefragt, neue Anforderungen zu stellen. So sind wir jetzt bei der Doppellonge angekommen und können Handwechsel problemlos mit einbauen. Dabei geht er sämtliche Bahnfiguren, wie beim Reiten. Leider verliehrt er in den Wendungen deutlich an Schwung, was auch normal ist und ich helfe mit aufmunternder Stimme nach. Meine Freude überträgt sich dann auch auf ihn und schon sind wir wieder beim "Anschraten" (sofern ich es richtig verstanden habe). 8)

Liebe Grüße
Manfred
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Re:Führen/Longieren mit dem Longenkurs
« Antwort #12 am: 18. Dezember 2009, 19:07:29 »
Zitat von: Muriel
Hallo Manfred,
das  "Anschraten" bezieht sich auf Antraben, aber so langsam das es quasi aus dem Schritt in den Trab hineingeglitten wird.
hast Du dich schon mal mit dem Longenkurs beschäftigt?
Da wird erst über Führen in Innenstellung ein Anheben der Inneren Schulter erreicht, dadurch eine bessere Balance und dann soll das Pferd auch auf Entfernung in STellung bleiben - im Schritt und im Trab.
Dazu verlängert man erst die Entfernung zum Pferd und bringt dann im Schritt langsam etwas mehr Schwung in die Sache, behält aber die Stellung, bis die Pferde so antraben können.

Ist ziemlich knifflig, deshalb soll da gar nciht so viel Schwung hinein - deshalb das "Anschraten", also ein Trab im Schritttempo oder etwas darüber.

lg Heike
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Re:Führen/Longieren mit dem Longenkurs
« Antwort #13 am: 18. Dezember 2009, 19:07:44 »
Zitat von: Muriel
Zitat von: Schimmelchen
Hab mal zwei Kurzvideos dazu. Leider etwas dunkel.

Anregung, Tips gerne gesehen. Denke, ich müsste ihn vorne noch kürzer nehmen. Hatte da auch keine Gerte zur Hand, sonst aber schon.

Hallo Mel, das klappt ja schon ganz gut  :D  ich muss noch mal nachlesen, ich weiss nicht genau, irgendwann muss ja der Zeitpunkt kommen, wo man von der Hand am Hals wegkommt?
ich mach das gar nicht mit der Hand, weil es bei Mirko nur ein dagegendrücken provoziert.
Bei ihm geht es am besten wenn ich quasi in der Verlängerung der Halslinie, also vorm Kopf, mitlaufe.
ansonsten läuft er mir über die Schulter weg.

In Verbindung mit CT mache ich das so, daß ich ihn millimeterweise in die Stellung locke, jeweils C+B und versuche das dann im Schritt zu machen und zwar so, daß ich keinen Dauerzug an der Longe habe sondern daß er seinen Kopf in der Stellung behält.


Zitat
Das nächste mal werde ich die Stangen legen, hab aber noch nicht genau gelesen, wozu die genau dienen. Denke an die Abgrenzung und Orientierung oder?

Die Stangen sollen dazu dienen Mensch und Pferd eine Orientierung auf dem Zirkel zu geben. Das Pferd soll sich leichter tun, in Stellung zu gehen, weil es ja durch die Stangen daran gehindert wird, nach innen in Richtung zum Menschen zu fallen.

Auch eine Sache, die mit Mirko so nicht ernsthaft geht *seufz*  :wink:  dem ist ja alles egal, was zwischen seinen Füssen liegt. Aber ich denke für viele ist es eine Hilfe, besonders für den Menschen, eben tatsächlich so was wie eine Quadratvolte zu gehen und nicht permanent rückwärts, wenn man eher vor dem Pferd geht.


Zitat
hab gestern Fis gemacht, dann gegen die regel "normal" longiert udn danach nochmal Fis gemacht.
wenn ich mich genau an die Regel halte würde, müsste ich jetzt einige Monate ohne Longieren verbringen, weil Mirko sich mit dem Laufen in Stellung irre schwer tut.
Nee, da muss man schon auf dem Boden bleiben und gucken was realistisch geht.
Du hast ja auch schon einen guten Einstieg ins gute Longieren ohne durch die Gegend zu fallen :wink: von daher ist das doch vollkommen ok.
lg Heike
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Re:Führen/Longieren mit dem Longenkurs
« Antwort #14 am: 18. Dezember 2009, 19:08:05 »
Zitat von: Melle
hallo heike, danke fürs kommentieren  :D

also ich werde auch vom hals wegkommen, keine frage, aber das war das 1x nach 2 monaten wieder. das braucht er noch, da er sonst nicht weiß, wie er zu laufen hat bzw. ganz geradeaus läuft. sobald ich ihn biegen bzw. stellen will, würde er ne sehr enge volte gehen.
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