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"arbeits"pause?

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sparko
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"arbeits"pause?
« am: 13. Oktober 2010, 08:23:01 »
so da meine fragen in der tratschecke untergegangen ist, erstell ich mal einen eigenen thread.
ich kopier das mal vom tagesthema hier rein:

"mir tut sich grad eine frage auf: wer von euch hat ein junges pferd bzw. hat seines seit dem anreiten?
ich lese immer wieder das manche ihre jungen zB übern winter "wegstellen" oder nach dem anreiten oder anlongieren. wer hats gemacht? was bringts? wozu? muss es sein?
ich stell mir gerade die frage ob ich spark eine pause gönnen soll oder ob es eh keinen "sinn" macht. ich mein wir tun ja nicht die welt, er arbeitet sehr gerne und ich habe eher "angst" dass er mir durch zu wenig bewegung (trotz offenstall) verfettet bzw. ist mein oldie nicht der idealste partner für ihn *g* so dass er in seiner "herde" geistig ausgelastet wäre."
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strizi
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Re:"arbeits"pause?
« Antwort #1 am: 13. Oktober 2010, 08:33:42 »
 ;)
ich kann dir ja mal den doc fürn sparky borgen................ ;)

nö, also scherz bei seite, ich würde so weiter arbeiten, wie du es bisher getan hast. spark wird ja nicht wie ein auktionsjungpferd "hergenommen", sondern langsam und kontinuierlich aufgebaut. und wenn das wetter dann ganz bäh ist, ergibt sich meist sowieso sowas wie semesterferien  :cheese:
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Munk
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Re:"arbeits"pause?
« Antwort #2 am: 13. Oktober 2010, 09:11:14 »
Wir haben Matschi im Spätsommer- auch quasi bei "0", obwohl schon 6jährig- gekauft, gleich mit dem Reiten begonnen und auch den ganzen Winter durch "gearbeitet". Wie Strizi eh schon geschrieben hat, wenn die Temperaturen bzw das Wetter allzu grausig sind, macht man ohnehin automatisch weniger mit Pferd.
Ganz wegstellen/ pausieren würd ich nicht- kommt mir nicht so sinnvoll vor.
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Re:"arbeits"pause?
« Antwort #3 am: 13. Oktober 2010, 09:43:12 »
Ich dachte immer grade bei jungen Pferden ist das weniger eine körperliche als eine Kopfgeschichte..
Dass sie nicht überfordert werden....
Wie Ferien bei Kindern im übertragenen Sinne...
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Ehemaliges Mitglied 23
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Re:"arbeits"pause?
« Antwort #4 am: 13. Oktober 2010, 10:18:06 »
Ich find pausen auch immer gut, auch wenns mir schwer fällt sie einzuhalten.
Selbst bei meiner, die ist jetzt 11, merkt man das sie nach ner Pause wieder anders arbeiten und manche Sachen klappen nach ner Pause besser als vorher.
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lindalotze
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Re:"arbeits"pause?
« Antwort #5 am: 13. Oktober 2010, 11:29:42 »
Bei dem milden Arbeitspensum, das ihr vermutlich fahrt, würde ich ihn nicht wegstellen. Wenns Winter wird, macht man doch eh weniger. Ich glaub, der hätte durchs Umziehen auch mehr Stress, als wenn Du ihn bei Strizi lässt und alle paar Tage ein wenig arbeitest.

Zitat
Ich dachte immer grade bei jungen Pferden ist das weniger eine körperliche als eine Kopfgeschichte..
Ich kenn das v.a. aus der Warmblutszene, wo oft dreijährig angeritten wird, wo es viel Boxenställe gibt usw. Das Wegstellen übern Winter löst so ein wenig das Dilemma der Besitzer und Bereiter, das man mit so jungen Pferden in der Umgebung oft hat/ früher eigentlich immer hatte:
jeden Tag dazulernen packen die Viecher geistig nicht, und jeden Tag das Selbe wiederholen führt nur zu Widersetzlichkeiten. Um die Pferde nur alle drei Tage was machen zu lassen, ist aber die Haltung verdammt teuer, oft sind dann die Koppeln geschlossen und Paddocks gabs und gibts ja kaum. Spielkameraden fehlen auch, und so ist es letztlich die günstigste Lösung, eine komplette Pause einzulegen.  So erklär ich mir das zumindest  :nixweiss:
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Re:"arbeits"pause?
« Antwort #6 am: 13. Oktober 2010, 11:35:49 »
Hmm das kann sein.
Geld regiert ja immer die Welt.
Und "Urlaub" fürs Pferd vermenschlicht es wahrscheinlich wieder zu sehr.

Ich mache mit meinem Dreijährigen nicht täglich was und er wird auch noch nicht geritten,
weil er ja nun ein Pony ist und seine Zeit haben soll.
Aber ich stelle ihn auch nicht komplett weg übern Winter.
Mach einfach was geht. Bei Offenstallhaltung sind wir ja auch stark vom Wetter abhängig.
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sparko
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Re:"arbeits"pause?
« Antwort #7 am: 13. Oktober 2010, 11:45:03 »
nein nein ich glaulb ihr habt mich falsch verstanden WEG-stellen will ich ihn nicht! also vom stall, das kommt überhaupt nicht in frage, bei der tollen ahltung die er jetzt genießen darf  :cheer: ich meinte daher eher pausieren!

aber mein gefühlt sagt auch dass ich so weitermachen soll wie bisher, der winter wird mir eh zwanghaft die ein oder anderen kurze oder längere pause einbringen!
was ich mir aber fest vornehmen, wird sein dass ich mit ihm viel rausgehen möchte um ihn an allen möglichen äußeneinflüsse zu gewöhnen, dass wir mal entspannt ausreiten gehen können! viell. klappts auch als handpferd mit meinem oldie.
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strizi
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Re:"arbeits"pause?
« Antwort #8 am: 13. Oktober 2010, 11:50:37 »
pausen mach ich mit meinen pferden auch immer wieder - aber die ergeben sich ja sowieso von selber............ mal ist das wetter schlecht oder man hat selber anderes um die ohren. weiters mach ich mal ganz bewußt reitpause - aber trotzdem gibts handarbeit/longieren/freiarbeit. dann gibts wieder reitplatzpause, wo ich nur sporadisch ausreiten gehe........... und dann eben die komplette pause, wo garnix gemacht wird. die aber nur, wenn ich merk, es droht überforderung, frust, oder das wetter zwingt mich. einfach so, ein begeistertes jungpferd, das 3 x die woche für 20 min bespaßt wird und eigentlich "drauf wartet", würd ich nicht bewußt und gezielt wegstellen. und so wie spark 1-2 x die woche (maximal) den reiter im schritt für 5-10 minuten trägt -  und das noch mit begleitperson.............. also, echt, nein! so behutsam angearbeitete pferde braucht man nicht wegstellen.

anders eben, wenn ein dreijähriger in 2-3 monaten anlongiert und soweit geritten wird, dass er mit anlehnung in allen 3 gangarten funktioniert................. dann finde ich eine sommer- oder winterpause SEHR angebracht, damit sich körper und geist von den strapazen erholen können
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Ehemaliges Mitglied 23
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Re:"arbeits"pause?
« Antwort #9 am: 13. Oktober 2010, 12:22:33 »
ja so wie von Strizi beschrieben finde ich es gut. Man merkt ja ob sie gerade geistig bei einem sind oder eben nicht, und wenn nicht kann man ja Pause machen.
ich hatte dieses Jahr viel Pause, allerdings war die verletzungsbedingt und das ist ja auch ned sooo toll....
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sparko
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Re:"arbeits"pause?
« Antwort #10 am: 13. Oktober 2010, 13:05:49 »
oh danke für eure tollen rückmeldunge, so wie strizi das schildert .... auf dem gedankenweg bin ich eh... also kann er nicht so falsch sein!

DANKE  :jubel:
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Sylliska
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Re:"arbeits"pause?
« Antwort #11 am: 28. Oktober 2010, 14:14:31 »
Ich mußte Anfang dieses Jahres wg. einer größeren OP eine 3-monatige Reitpause einlegen - mein Pferd ebenfalls, weil die RBs irgendwie nicht in Schwung kamen.  :grmpf: Da hatte ich etwas Morres. Allerdings: siehe da, als ich wieder in den Sattel steigen konnte, lief es besser als zuvor.

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Kobold
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Re:"arbeits"pause?
« Antwort #12 am: 28. Oktober 2010, 15:11:41 »
Ich pausiere mit meinem Scotty auch nicht. Jetzt mit der Uni bin ich eh nicht mehr jeden Tag da und auch so machen wir ja viel schönes: Spazieren gehen, Zirkustricks, einfach mal nur putzen oder einen kleinen Ausritt. Auf dem Reitplatz bzw im Sattel bin ich maximal 3 mal in der Woche. Und ich denke, dass ist für ihn nicht zu viel. Ich habe ihn ja jetzt auch sehr spät angeritten (er ist jetzt 5), aber ich denke das langsame, kontinuirliche Arbeiten mit Abwechslung tut ihnen besser, als Powertraining und dafür dann eine reine Koppelpause.
Tageweise oder mal eine Woche, wenn ich mal unterwegs bin, hat ja eh immer wieder mal.
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