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Fragen zum Handtarget

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Safaya
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Re: Fragen zum Handtarget
« Antwort #30 am: 26. Juni 2017, 18:00:34 »
Ich hänge das jetzt mal an das alte Thema hier dran, da es gut passt. Ich habe eine Frage zum Handtarget und der Positionierung. Wahrscheinlich stehe ich auf der Leitung aber - wie positioniere ich mich?  :confused:
Wenn ich das Handtarget in jeder Situation, auch zum Aufmerksamkeit auf mich lenken anwenden will, bringt es ja nichts, wenn ich vor dem Pferd stehe, richtig? Wenn mein Pferd unruhig und ängstlich wird, vor allem im Gelände oder auf dem Reitplatz, bin ich ja in Bewegung, sprich, stehe auch neben ihr. Kommt dann der ausgestreckte Arm von der Seite? Ich hoffe, mein Knoten im Kopf lässt sich lösen  ??? :cheese:
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Re: Fragen zum Handtarget
« Antwort #31 am: 26. Juni 2017, 20:51:42 »
Wenn das Handtarget gut sitzt, ist es eigentlich egal :nixweiss:   Man beginnt mit dem ausgestreckten Arm zur Seite, die Hand Richtung Pferd, so dass das Pferd an der Hand als erstes ankommt und nicht am Arm herumnagt. Wenn ich vor dem Pferd frontal stehe, ist es schwieriger für das Pferd zu erkennen dass die Faust das wichtige ist, weil es auch ein ungünstiger Blickwinkel ist wo das Pferd nicht gut sehen kann.

Ganz wichtig dabei ist, dass Du nach dem Click auch das Futter am ausgestreckten Arm reichst und nicht dicht aus der Tasche an Deinem Körper fütterst. Sonst kann das das Pferd zum Betteln verleiten.
Ich würde so anfangen dass das HT da kommt wo der Kopf des PFerdes in der Mitte ist, und dann auch genau da füttern.

Und für alles andere an Situationen hast du ja deine Füsse  :cheese: und kannst Dich so positionieren wie es praktisch ist.
Alles kommt zu dem, der warten kann.
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Safaya
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Re: Fragen zum Handtarget
« Antwort #32 am: 28. Juni 2017, 07:32:56 »
Ich hatte einen totalen Denkfehler bzw. eine falsche Vorstellung. Jetzt ist mir klar, dass die Position egal ist, hab gestern Abend viiiel gestöbert hier und mir auch gleich das Buch "ehrlich motiviert" bestellt  :dops:
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Re: Fragen zum Handtarget
« Antwort #33 am: 28. Juni 2017, 07:51:38 »
:thup:
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Ehemaliges Mitglied 1098
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Re: Fragen zum Handtarget
« Antwort #34 am: 11. April 2018, 22:39:07 »
Wir befassen uns seit kurzem auch mit dem Handtarget und ich möchte ein bisschen von unserem Stand erzählen. Als Handtarget nutze ich eine geschlossene Hand, eine Faust, und präsentiere diese mit zur Seite ausgestrecktem Arm meinem Pony. Bei Berührung mit der Nase (ohne Habsen der Lippen) gibt es C+B und bisher habe ich danach das Handtaget "aufgelöst", nach dem Click in die Futtertasche gegriffen und mit der ehemals Handtarget-Hand gefüttert. Bisher nutze und möchte ich das Handtarget auch weiterhin nutzen, während ich stehe und das Kriterium für den Click die Berührung mit der Pferdenase ist.
In Zukunft möchte ich mit dem Targetstab in die Bewegung gehen.

Ist es eurer Meinung nach relativ egal, ob die Handtarget-Hand auch zugleich die Futterhand nach dem Click ist? Oder könnte ich damit vielleicht weniger erwünschte Verhaltensweisen provozieren?
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Re: Fragen zum Handtarget
« Antwort #35 am: 11. April 2018, 22:43:18 »
Bei gutem Timing und klar unterschiedlicher Handhaltung ist das normalerweise kein Problem :nick: Ich habe sogar manchmal den Hafer schon in der Target-Faust und drehe die nach dem Click nur mit einer deutlichen Bewegung um.
LG Tine
Krümeline & Mucki

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Re: Fragen zum Handtarget
« Antwort #36 am: 12. Januar 2020, 12:53:33 »
Dazu habe ich auch mal eine Frage: und zwar wollte ich mit Dori (in der Zukunft) das Hand-bzw. eher Fausttarget etablieren, um sie zu führen und auch mal "Zug" und Tempo in die Freiarbeit zu kriegen. Jetzt sagte mir die Besitzerin, als sie mich (mit der Fliegenklatsche) gesehen hat, dass es sie stört, wenn Dori ihre Hand anstupst. Ich habe bisher die Fliegenklatsche (mit Bambusstöckchenverlängerung) genommen, das ist aber einfach unhandlich, gerade bei Spaziergängen. Kann das Pferd unterscheiden, bei wem welche Handlung was einbringt? Wie gesagt, die Besitzerin clickert nicht, füttert abermanchmal "planlos" aus der Hand. Und arbeitet generell konventionell mit sehr viel Druck (das Pferd MUSS geritten werden und hat zu tun, was ich will, gerne auch mit Peitsche). Ich bin verwirrt. Vielleicht steh ich auch nur gnadenlos auf der Leitung? Ich hätte aber auch gerne eine Mischung aus Hand- und "Abstandstarget", weil Dori gerade in der Freiarbeit doch auch mal loshüpft und mir dann ein längerer Abstand als mein Arm deutlich lieber wäre. (Allerdings ist das "Bocken" bzw. nach mir Ausschlagen eindeutig dem Druck mit der Longierpeitsche geschuldet, den ich mir inzwischen fast komplett abgewöhnt habe). Jetzt kann ich mir selber nciht mehr folgen  :rotw: ???
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Re: Fragen zum Handtarget
« Antwort #37 am: 12. Januar 2020, 14:59:37 »
Zitat
Jetzt sagte mir die Besitzerin, als sie mich (mit der Fliegenklatsche) gesehen hat, dass es sie stört, wenn Dori ihre Hand anstupst.

Das ist tatsächlich einer der Gründe, warum ich das Handtarget schon länger von meiner "müssen unbedingt alle Pferde lernen" Liste gestrichen habe. Gerade im Umgang mit unterschiedlichen Menschen ist es einfacher, wenn das Target etwas ist, dass man Wegräumen kann. Führt zu weniger Missverständnissen und zu weniger Frust.

Im Idealfall solltest du also überlegen, was für dich gut und praktikabel ist, für die Dori+Besitzerin aber so wenig wie möglich Konfliktpotenzial darstellt. Da ist ein sehr deutlicher Gegenstand, wie die Fliegenklatsche oder ein Ball an einem Stab o.ä., hilfreich.

Unterscheiden können die Pferde grundsätzlich feinste Nuancen, für ein "Einsteiger"-Trio aus Crossover-Pferd, Clicker-Mensch und Nicht-Clicker-Mensch ist das aber durchaus eine Herausforderung.
LG Tine
Krümeline & Mucki

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Re: Fragen zum Handtarget
« Antwort #38 am: 12. Januar 2020, 16:32:53 »
Danke, Tine! Andererseits hab ich mir auch gedacht, dass ein Handtarget, das hochbestärkt ist und wirklich gut sitzt, generalisiert werden und doch z. B. auch als "bleib hier bzw komm zurück, wenn du mich verloren hast" verwendet werden könnte?

Kann mir denn dann jemand einen ausziehbaren Stab empfehlen? Ich meine, ich hätte mal was von einer Auto-Antenne gelesen, aber a) wie lang sind die? und b) wo krieg ich sowas her? Die üblichen Katzen- und Hundedinger sind nur max. 65 cm lang und das ist mir zu kurz. Der selbergemachte Stab ist deutlich länger, aber halt nicht zusammenklappbar und dadurch total doof zum Mitnehmen. In der Halle ist es kein Problem, den zu nutzen.
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Re: Fragen zum Handtarget
« Antwort #39 am: 12. Januar 2020, 17:03:22 »
Danke, Tine! Andererseits hab ich mir auch gedacht, dass ein Handtarget, das hochbestärkt ist und wirklich gut sitzt, generalisiert werden und doch z. B. auch als "bleib hier bzw komm zurück, wenn du mich verloren hast" verwendet werden könnte?

Ein Handtarget hat total viele Vorteile! :nick: Nur halt nicht, wenn das Pferd im Zweifelsfall immer was auf die Nase bekommt, wenn es das bei einem anderen Menschen versucht... (hatten wir in einem früheren Stall ein paar Mal das Problem, dass die Krümeline interessiert bei fremden Einstellern und Trainerinnen vorsichtig die Hand angestupst hat, und das als "dominant und unerzogen" bestraft wurde).
LG Tine
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Re: Fragen zum Handtarget
« Antwort #40 am: 12. Januar 2020, 17:31:15 »
Mh, ich fürchte, genau das wird auch das Problem sein, wenn ich das weiter verfolge. Also gibt's weiterhin Fliegenklatschen-Target. Für "besser tragbare" Tipps bin ich aber trotzdem dankbar :)
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Re: Fragen zum Handtarget
« Antwort #41 am: 12. Januar 2020, 21:13:45 »
Bei der Criollodame verwende ich einen Teleskopstab (bekommt man im Baumarkt zum Beispiel als Teleskkopmagnet) mit aufgestecktem Ball. Wenn ich ihn gerade nicht verwende kann ich ihn zusammenschieben und in die Tasche stecken.
Liebe Grüße, Anna
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Re: Fragen zum Handtarget
« Antwort #42 am: 12. Januar 2020, 23:24:36 »
Ich verwende sehr gern Teleskop Fliegenklaschen. Sind sehr leicht in der Hand und günstig(und somit leicht zu ersetzten). Sind auch deutlich länger als normale Fliegenklatschen aber eben zusammenschiebbar und damit gut verstaubar.
Gibt es hier in jedem Dollarstore aber Amazon hat die auch.
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Re: Fragen zum Handtarget
« Antwort #43 am: 13. Januar 2020, 16:47:30 »
Bei meiner RB hab ich bisher noch nie erlebt dass sie die Hand anstupst ohne dass ich es möchte. Sie hats auch noch nicht bei anderen versucht. Ich mache ganz viel Handtarget mit ihr und sie lässt sich damit auch gut abrufen. Jedoch halte ich die Hand auch wirklich offen vor sie hin, dass ihr klar ist dass das ein Signal ist. Wenn ich die Hand nicht so demonstrativ hinhalte hat sie noch nie versucht sie anzustupsen.

Vielleicht würde es ja auch klappen wenn du etwas an die Hand binden könntest. So einen kleinen Tennisball, wo du Gummizüge durch schlaufst und das dann auf deine Hand binden kannst, sodass du den kleinen Ball in der Handfläche hast. So hast du ihn immer an der Hand wenn du ihn brauchst, es gibt einen klaren Unterschied fürs Pferd und du musst ihn nicht ständig festhalten.
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Re: Fragen zum Handtarget
« Antwort #44 am: 14. Januar 2020, 21:19:15 »
Ich hab mir überlegt, ob es auch funktioniert, das Handtarget unter Signalkontrolle zu bringen. Weil ich finde es echt praktisch, gerade unter dem Aspekt des Abrufens (im Gelände speziell). Vor allem hab ich auch noch nie Reiter (außer Clickerer) gesehen, die mit ausgestrecktem (oder erhobenem) Arm und zur Faust geballter Hand irgendwo stehen... Und normal wissen die Rösser doch ganz genau, was sie mit wem/ von wem erwarten können. Ich muss da nochmal in mich gehen.

Das mit dem Ball ist unpraktisch, ich kann keinen Zungenclick, hab daher an einem Handgelenk den Clicker hängen und dann noch den langen Westernstrick, die Fliegenklatsche (die fällt dann natürlich weg...). Hmmmm. Ich denke, das ist eher nichts für mich. (Den Magnetteleskopstab muss ich mir live anschauen, dürfte sich aber von der Länge zum Arm nicht so wahnsinnig viel tun, schätze ich).
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