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Liegefläche

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Liegefläche
« am: 05. September 2016, 13:27:01 »
Wir würden gern im OS bei uns eine feste Liegefläche einrichten. Vor 2 Jahren war so etwas in einfacher Form an den Unterstand angebaut, also einfach eine Sandfläche mit Bahnschwellen drumrum, ohne Unterbau. Durch die Wand des Unterstands war das recht geschützt, die Pferde lagen da auch sehr gern. Da an der Stelle der Unterstand erweitert wurde, musste die Fläche aber weg und die Pferde lagen dann länger auf lose aufgebrachtem Sand an einer anderen Stelle - aber der löst sich ja nach und nach unter der Witterung auf.

Nun überlege ich, sowas ähnliches wie oben eben einfach an einer anderen Stelle wieder hinzubasteln. Ich frage mich nur, ob man dazu unbedingt einen Unterbau braucht? Hatten wir ja vorher auch nicht, aber da war das auch nicht völlig ungeschützt im freien, wie es jetzt wäre. Der Boden ist Naturboden, aber sehr fest mit vereinzelter Pfützenbildung, wird aber nie schlammig oder tief. Zur Auswahl stehen zwei Ecken, eine liegt aber etwas tiefer - möglicherweise sammelt sich bei Regen dann zu viel Wasser dort? Die andere ist etwas abschüssig, da habe ich dann eher Sorge, dass es den Sand wieder zu schnell wegschwemmt.

Alternativ habe ich auch schon was mit Hackschnitzeln gesehen ohne Befestigung, aber da habe ich die Befürchtung, dass das mit der Zeit nur tief und eklig wird, weil es aufweicht und vermodert.

Eine Überlegung wäre noch, unter dem Sand Kunstrasen zu verwenden, um das Material besser an Ort und Stelle zu halten, hat da jemand schon was mit gemacht? Und dann wäre noch die Frage, welches Holz sich als Umrandung eignet und wie hoch man das anlegen müsste. Und welchen Sand man überhaupt nimmt und wie viel man davon braucht - ich hab wirklich keine Vorstellung davon, wie viel z.B. eine Tonne Sand ist :D . Wie man merkt, ich hab keinen Plan  :lol: .

« Letzte Änderung: 05. September 2016, 13:33:46 von okapi »
LG, Inga

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Re: Liegefläche
« Antwort #1 am: 05. September 2016, 20:05:00 »
So wie du den Boden beschreibst, braucht ihr nicht unbedingt einen Unterbau.

Als Einfassung für unseren Pinkelplatz haben wir Betonröhren genommen. Die Röhren der oberen Reihe haben sogar Löcher drin, die kann man benutzen, um die Dinger gegen wegrollen zu sichern. Einfach ein Armierungseisen (oder sonst einen Metallstab) durch die Löcher in den Boden schlagen. Das Eisen genug tief einschlagen, dass nichts mehr oben rausschaut und es auch nicht tut, wenn sich die Röhren noch etwas setzen sollten.
[EXTERNER BILDLINK ⤤
https://c2.staticflickr.com/8/7729/27550238332_2e8a8ac1ce_z.jpg


Die Hackschnitzel halten bei uns jeweils kaum ein Jahr. Und das obwohl wir einen Ablauf haben, d.h. Wasser und Urin sammeln sich nicht an wie in einer Badewanne.

Was für Sand kann ich dir nicht sagen (vermutlich ist's egal). Welches Volumen eine Tonne Sand hat, weiss ich leider auch nicht. Aber das kannst du bestimmt einfach erfragen beim Werk.
Liebe Grüße aus Niedersachsen - Fjord Freddy, Muli Ambra, New Forest Pony Asmara & Laura
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Re: Liegefläche
« Antwort #2 am: 05. September 2016, 20:19:08 »
Sand kaufst und zahlst du pro Kubikmeter (Gewicht hängt ja auch von der Feuchtigkeit ab), und so kannst du auch ganz einfach ausrechnen, wie viel Sand du brauchst: Wenn die Schicht beispielsweise 20 cm dick sein soll, dann reicht ein Kubik für 5 Quadratmeter. Sand wird halt bei Trockenheit enorm staubig, da wäre es eine Überlegung wert, vielleicht ganz feinkörnigen Rundkies zu nehmen. Aber ob sie da auch gern drin liegen, weiss ich nicht...
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Re: Liegefläche
« Antwort #3 am: 05. September 2016, 22:50:32 »
Die Betonröhren sehen nicht schlecht aus, einschlagen geht nicht, glaube ich - der Boden ist dazu zu fest, wir kriegen schon kaum nen Pfosten rein =P .

Ansonsten sind bei dem Anbieter in der Nähe die Preise pro Tonne angegeben  :nixweiss: . Daher kam ich drauf. Sand hatten wir schon öfter mal und da liegen sie schon sehr gern drin. Ich denke, wir probieren das trotzdem erstmal wieder damit und schauen, wie sich das Material dann über die Zeit so macht und wie hoch der Verschleiß ist. Ich kann mir ehrlich gesagt nicht so recht vorstellen, dass die Pferde sich auf Kies wirklich hinlegen  :juck: .
LG, Inga

Entwendy - Das Pferdestehlmagazin.
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Re: Liegefläche
« Antwort #4 am: 30. März 2019, 10:54:50 »
Hallo Ihr Lieben,

Ich frag aus aktuellem Anlass jetzt einfach mal hier.
Wir möchten den Übergang Stall - Weide mit Betonplatten (eine hat 2x3m ) befestigen und da dann eine Sandschicht drauf. Welchen Sand nimmt man da am besten? Da wird natürlich gelaufen, vermutlich legen sich die Kühe da dann auch gern hin.
Das Kieswerk in der Nähe hat Waschsand 0-2mm oder 0-4mm oder Brechsand ungewaschen 0-2mm oder Putz/Maurersand 0-3mm.  Da ruf ich am Montag mal an.

« Letzte Änderung: 30. März 2019, 11:04:15 von Snickers »
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Re: Liegefläche
« Antwort #5 am: 01. April 2019, 08:51:43 »
Wenn das in der Nähe ist, mal anschauen und aussuchen - bei uns kann man das. Und nie welchen aus lehmiger Grube nehmen! Ich hatte das mal vor ein paar Jahren von einem anderen Kieswerk und gar nicht drüber nachgedacht, dass es so was auch gibt (alles in derselben Gegend). Das wurde wie Beton und ich musste es letztes Jahr für einiges Geld mit Microbagger wieder rauskratzen lassen, um jetzt wieder gewaschenen normalen Kies reintun zu können

Gruß
Katja
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Re: Liegefläche
« Antwort #6 am: 01. April 2019, 13:07:41 »
Danke für den Tip. Ich fahr da mal hin  :nick:
Allerdings bin ich etwas verwirrt, irgendwo hab ich gelesen, dass ein gewisser Lehmanteil auch gut ist (sein kann) eben weils etwas verdichtet?  ???
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