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...Ende einer Clickereinheit

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Re: ...Ende einer Clickereinheit
« Antwort #15 am: 11. Februar 2021, 09:47:16 »
Bei uns hat die End-of-Session-Schüssel gut funktioniert, auch wenn ich danach noch Futter umhängen hatte. Es braucht dazu halt Konsequenz.
Alles kommt zu dem, der warten kann.
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Re: ...Ende einer Clickereinheit
« Antwort #16 am: 11. Februar 2021, 10:25:21 »
Kommt da bei euren Pferden kein Frust auf, wenn sie halt noch Lust hätten weiter zu machen?
Ich bin da glaube ich auch irgendwie merkwürdig gestrickt, aber ich bekomme dann auch immer ein total schlechtes Gewissen, ihn da so abzuweisen. Aber die Kehrseite der Medaille ist dann natürlich das, was wir jetzt haben - permanent Action und wir können nicht mehr einfach so entspannt zusammen sein  :-\
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Re: ...Ende einer Clickereinheit
« Antwort #17 am: 11. Februar 2021, 10:42:44 »
Ich bin da glaube ich auch irgendwie merkwürdig gestrickt, aber ich bekomme dann auch immer ein total schlechtes Gewissen, ihn da so abzuweisen. Aber die Kehrseite der Medaille ist dann natürlich das, was wir jetzt haben - permanent Action und wir können nicht mehr einfach so entspannt zusammen sein  :-\

und da haben wir des Rätsel's Lösung  :nick:

Alexandra Kurland sagt ja so schön: "keine Sorge, wenn Du Trainingsfehler machst. Irgendwann werden die soo deutlich, dass Du sie bemerkst und Dir darüber Gedanken machen musst!" - mehr oder weniger frei zitiert :-)

Stelle als erstes Deinen Anspruch um, dass Du immer und überall Dein Pony bespassen musst. Entspannt zusammen sein - wie das ruhige Nebeneinander gehen - ist ebenfalls ein Verhalten.......
Sabine
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4 Highlandponies, 5 Zughunde und 10 Packziegen auf Tour

„A horse can't do "nothing", so it makes sense to choose the "something" he's be doing when he's around me.“ (Alexandra Kurland)
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Re: ...Ende einer Clickereinheit
« Antwort #18 am: 11. Februar 2021, 10:59:03 »
Kommt da bei euren Pferden kein Frust auf, wenn sie halt noch Lust hätten weiter zu machen?
Naja ist immer die Frage was man möchte. Wenn Du möchtest, dass Du Deinem Pferd uneingeschränkt, nach seinem Belieben, solange wie er will, kann und noch viel länger als Spaßgeber zur Verfügung stellst, dann machst du das solange wie er Lust hat, mit allen Konsequenzen für Dich.   ;)
Oder du sagst "Lieber Ponyschatz, Spielen ist toll, aber irgendwann ist auch mal Schluss". Und das musst Du eben konsequent machen, dann ist auch kein Frust mehr da. Genau wie irgendwann Ende mit Essen, Ende mit Spazierengehen, Ende mit Kraulen usw ist. Du hast genau so viele Rechte wie jedes andere Lebewesen, Nein zu sagen, wenn es eben reicht.
Wenn Du das aber eigentlich gar nicht möchtest, wird es eben auch für das Pferd nicht als ernstzunehmender Wunsch ersichtlich sein.

Amadeus wollte anfangs dreimal täglich 1 Stunde, mindestens, was machen. Nur hatte er keine Konzentration dafür (ich auch nicht) und durfte erst mal lernen, was es bedeutet, nicht immer im Vordergrund zu stehen. Jetzt ist er da erheblich entspannter und das ist zu seinem und unser aller Besten.

Zweimal hatte ich das mit Mirko übrigens, dass er nicht aufhören wollte. Beim ersten Mal haben wir dann 2,5 h geclickert und Zeug gemacht, beim zweiten Mal 1,5 h. Danach ist es nie mehr vorgekommen, dass er so lange etwas tun wollte.

« Letzte Änderung: 11. Februar 2021, 11:00:35 von Muriel »
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Re: ...Ende einer Clickereinheit
« Antwort #19 am: 11. Februar 2021, 11:08:05 »
Ich mache ganz bewusst Pausen, in denen es keine Kekse zu verdienen gibt... dann wird geputzt, gekrault oder einfach nur rumgestanden.. erst wenn er runterfährt und chillt machen wir weiter!
Als Signal dafür sage ich „und Pause“ - entweder er kriegt dann seine Schüssel oder eine Handvoll Futter auf den Boden.

Er ist schon sehr on fire wenn wir was machen, und ich möchte kein hampel-duracell pony, das ständig was anbietet und gestresst ist. Er soll „da“ sein wenn es gerade was zu tun gibt, und er soll geistig in die Pause gehen wenn nichts gefragt wird!

Natürlich kann ich Rücksicht nehmen und an besonders energiegeladenen Tagen keine lange Pause einplanen, wenn er sich viel lieber bewegen möchte. Aber das möchte ich entscheiden!

Um keinen Frust aufkommen zu lassen, ist es wichtig klar zu sei  und alternativen zu bieten. Bei uns ist das Kraulen, bürsten, Heu, Schüsselfutter... so fahre ich langsam die Aufmerksamkeit, die er von mir erhält runter.
Liebe Grüße!
Seelenpferde hat jemand einmal Pferde wie dich genannt- Pferde, die es nur einmal geben wird im Leben, die man begleiten darf und die einen auf andere Wege führen.
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