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Das leidige Spritzenthema...

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Aennie
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Re: Das leidige Spritzenthema...
« Antwort #30 am: 21. Januar 2014, 13:11:40 »
Habt ihr es eigentlich nachher geschafft sie zu impfen? Hast du das Training weiter gemacht?

Bei uns steht Anfang Februar der Zahnarzt an. Wahrscheinlich muss Aennie dafür sediert werden, weil sie meistens wenig kooperativ ist. Allerdings hat sie ein großes Problem mit Spitzen am Hals. Ich wollte jetzt auch mal anfangen das zu üben, damit es hoffentlich nicht so viel Stress für alle wird.
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Re: Das leidige Spritzenthema...
« Antwort #31 am: 21. Januar 2014, 13:28:12 »
Geübt ja, geimpft nein.

Aktueller Plan ist Sedierung mit Blasrohr, und dann Impfen, Blut nehmen und Zähne machen zusammen.

Ich werd nach dem Krankenhaus das Thema wohl lange ignorieren, werd nämlich inzwischen voll kommen hysterisch  wenn ich an. spritzen denke :heul:
LG Tine
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Re: Das leidige Spritzenthema...
« Antwort #32 am: 04. September 2015, 22:08:40 »
Ich hab neulich noch ein Video gefunden, vom mehr oder weniger aktuellen Spritzentrainings-Stand... das war zwar schon 2013 während der Rehe, aber wirklich viel haben wir seitdem nicht geübt und es sieht immernoch ähnlich aus: https://youtu.be/LJ4Nr2UEWZg
LG Tine
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Re: Das leidige Spritzenthema...
« Antwort #33 am: 07. Juli 2016, 11:16:29 »
Wir haben nun auch ein Spritzen-Problem.  :gaa: Und zwar ein ziemlich heftiges, wie mir scheint. Wobei mir versichert wurde, dass es durchaus schlimmere Fälle gab.

Gabor hat gestern zwei Spritzen benötigt, die beide mit einer Kanüle verabreicht wurden. Mir war gar nicht klar, wie sehr sich dieses Pony wehren kann. Vorne hoch und ab durch die Mitte war das Mittel seiner Wahl. Eine Kanüle hat er nur durch Muskelkraft/-Anspannung wieder herauskatapultiert, es war schlicht eine mittelschwere Katastrophe.

Da mir nicht klar war, dass das für uns überhaupt so ein Problem ist, hab ich das natürlich nie geübt. Nun haben wir aber in zwei Wochen Zahnarzt-Termin.  :tap: Natürlich mit Sedierung. Das heißt ich möchte bis dahin Schadensbegrenzung betreiben und möglichst viel üben. Ein bisschen bleibt die Sorge, dass er es irgendwann bei mir ganz toll macht, aber sobald ein Fremder neben ihm steht, vergisst er alle Übung... hat damit bereits jemand Langzeiterfahrung gemacht?

Ich würde nun langsam anfangen und aber auch direkt mit einem spitzen Gegenstand üben. Vielleicht bietet sich hier ein Zahnstocher an...? Wie kann ich die Sedierung/Impfung und sonstige Spritzen möglichst echt imitieren? Die Schmerzen beim Pferd entstehen ja wohl hauptsächlich wegen der angespannten Muskulatur und der Nadel, die dann drin stecken bleiben muss.

Bei Akupunktur hat er komischerweise überhaupt nicht reagiert :juck: Ich nehme an, da ist die Nadel viel viel dünner....

Viele Grüße
Sarah
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pepper_mill
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Re: Das leidige Spritzenthema...
« Antwort #34 am: 11. Dezember 2016, 16:20:06 »
noothe, aus Interesse: Habt ihr Fortschritte gemacht? Kann deine Stute inzwischen problemlos gespritzt werden?
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Re: Das leidige Spritzenthema...
« Antwort #35 am: 12. Dezember 2016, 20:55:55 »
Nein... Das hat aber so viele Ursachen, die zusammenspielen, dass es auch ein schwieriges Thema ist. Die aktuelle Lösung ist, dass sie zur Zahnbehandlung mit Blasrohr sediert wird, und dann notwendige Sachen ggf. mitgemacht werden.

Allerdings sitzt ihre Spritzenphobie so tief, dass man ihr auch mit voll wirkender Blasrohrsedierung gerade so die Nachsedierung in den Hals geben kann, sie spannt dann immernoch alles an und versucht nach vorne weg zu rempeln oder zu steigen. Laut unserem ZA ist sie mit ihren niedlichen 500kg auf Platz 1 oder 2 der benötigten Sedierungsmenge aller seiner Kundenpferde.

Das zweite Problem ist, dass sie in Panik gerät, wenn sie einen fremden Gegenstand an ihrem Körper sieht (wahrscheinlich weil sie das mit Bremsen o.ä. verbindet) und dann alles tut, um DAS DING loszuwerden. Den Effekt kann man schon mit einer Wäscheklammer auslösen die an ihrem Fell hängt und sich nicht abschütteln lässt, ohne dass Schmerzen mit im Spiel sind.

Sie ist bei all den genannten Faktoren so gestresst, dass schon das Training mit diesen Gegenständen eher eine Sensibilisierung verursacht, als eine Desensibilisierung :umfall:

Und dann kommt noch dazu, dass ich in den letzten 3 Jahren soviel mit meiner eigenen Krankheit zu tun habe, dass wir es bis auf 2-3x auch gar nicht ernsthaft weiter verfolgt haben. Wäre vielleicht mal ein Projekt für den Winter :kicher:
LG Tine
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Re: Das leidige Spritzenthema...
« Antwort #36 am: 12. Dezember 2016, 21:07:23 »
Das wird auch eines meiner Winterprojekte für Thea werden. Als ich dieses Jahr das erste Mal bei der Impfung dabei war, dachte ich sie erschlägt den TA mit den Vorderbeinen. Nachdem sie sich losgerissen hatte, zwei Kanülen verbogen und eine Spritze zerstampft hatte, habe ich das dann gemacht, damit der TA nicht doch noch zertreten wird. Das ging so lala, weil sie es von mir nicht erwartet hat, aber ist ja kein Zustand :neinnein:
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Re: Das leidige Spritzenthema...
« Antwort #37 am: 12. Dezember 2016, 21:11:13 »
:five:

Ich hab da gerade ne Idee *threataufmachengeh* :abdues:
LG Tine
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pepper_mill
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Re: Das leidige Spritzenthema...
« Antwort #38 am: 13. Dezember 2016, 01:06:15 »
....gerade so die Nachsedierung in den Hals geben kann, sie spannt dann immer noch alles an und versucht nach vorne weg zu rempeln oder zu steigen. Laut unserem ZA ist sie mit ihren niedlichen 500kg auf Platz 1 oder 2 der benötigten Sedierungsmenge aller seiner Kundenpferde.

Das zweite Problem ist, dass sie in Panik gerät, wenn sie einen fremden Gegenstand an ihrem Körper sieht (wahrscheinlich weil sie das mit Bremsen o.ä. verbindet) und dann alles tut, um DAS DING loszuwerden. Den Effekt kann man schon mit einer Wäscheklammer auslösen die an ihrem Fell hängt und sich nicht abschütteln lässt, ohne dass Schmerzen mit im Spiel sind.

Ich habe EXAKT den identischen Fall. Alles, was du aufzählst, trifft 100% auf meine Stute zu. Ich glaube mittlerweile auch nicht mehr daran, dass ich das Problem jemals komplett lösen werde, weil die Angst extrem tief sitzt und ich eben auch noch das Problem mit dem Abschütteln sehe. Der alleinige Stich wäre nicht mal soooo das Drama, aber sie versucht eben auch die Kanüle im Hals sofort abzustreifen/abzuschütteln. Bisher habe ich noch nicht mit dem Medical Training gestartet, da wir noch viele andere Baustellen haben....aber das Thema ist natürlich immer im Hinterkopf. Meiner Stute kann im Notfall (Kolik o.Ä.) quasi nicht geholfen werden.
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Re: Das leidige Spritzenthema...
« Antwort #39 am: 13. Dezember 2016, 05:51:13 »
Ich möchte bei diesem Thema mal ganz vorsichtig (bitte ggfs. mit einem entsprechend ausgebildeten Therapeuten vor Ort klären), dass das homöopathische Mittel Silicea eine riesige Angst vor Spritzen und spitzen Gegenständen hat (Spritzenphobie beim Menschen).

Interessanterweise ist Silicea auch eines der Hauptmittel, die für Impffolgen eingesetzt werden........
Sabine
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4 Highlandponies, 5 Zughunde und 10 Packziegen auf Tour

„A horse can't do "nothing", so it makes sense to choose the "something" he's be doing when he's around me.“ (Alexandra Kurland)
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Re: Das leidige Spritzenthema...
« Antwort #40 am: 13. Dezember 2016, 08:21:06 »
pepper_mill: Für den Fall des Falles würde ich dir da zusätzlich mal empfehlen dich umzuhören, wer in deiner Gegend mit Blasrohr umgehen kann. Das nimmt dem ganzen wirklich viel Stress.
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Re: Das leidige Spritzenthema...
« Antwort #41 am: 13. Dezember 2016, 12:13:38 »
@noothe : mal ein ganz unfachmännischer Einwurf, ist mir grad in den Kopf geschossen, weil du schreibst "wenn sie Dinge an sich sieht". Wäre es was mit Scheuklappen zu trainieren oder würde sie da nur noch mehr am Rad drehen?
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Re: Das leidige Spritzenthema...
« Antwort #42 am: 13. Dezember 2016, 12:15:07 »
:neinnein: :neinnein: :neinnein:
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Re: Das leidige Spritzenthema...
« Antwort #43 am: 13. Dezember 2016, 20:27:03 »
 :lol: :lol: :lol:  ok. Ich fände es auch schlimm wenn ich nichts sehen könnte und ausgeliefert bin, war nur so ein Hirngespinst  :lol:
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Re: Das leidige Spritzenthema...
« Antwort #44 am: 13. Dezember 2016, 20:34:10 »
Wir haben es mal probiert, mit oraler Sedierung und Auge zu halten... Die Kanüle hat der TA so rein bekommen und dann ist sie vollkommen ausgeflippt :kicher: Soooo abwegig war die Idee also gar nicht :hug:
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