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Spazieren gehen

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Ehemaliges Mitglied 639
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Re:Spazieren gehen
« Antwort #45 am: 02. Juli 2013, 13:43:13 »
das ist jetzt keine sehr große Neuigkeit für mich, aber trotzdem danke  ;)
und um das nochmal klar zu stellen: mein Pferd hat mit dem Theater angefangen, noch bevor ich überhaupt auf die Idee gekommen bin, dass ich vor etwas Muffensausen haben könnte. also angst war nicht der auslöser dafür!
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Re:Spazieren gehen
« Antwort #46 am: 02. Juli 2013, 13:53:26 »
Ich denk auch, da jetzt groß übers "warum" zu philosophieren ist müßig.

Evtl. hilft es dir noch mal aufzuschreiben in welcher Reihenfolge er beginnt. Also bei Chance ist es z.B. erst schneller werden, so dass ich noch mitlaufen kann. Dann so schnell werden dass ich sie automatisch rumziehe, weil ich den Strick nicht loslassen mag. Dann dabei mit der Schulter gegen mich rempeln. Dann Stresswälzen. Dann Steigen + Buckeln. (Aber nie so dass ich Gefahr laufe sie zu verlieren, hat mir noch nie den Strick dabei durch die Hand gezogen oder so - dadurch stehe ich halt oft im Gefahrbereich).

Und dann kann man sich so eine ABC-Plan Karte machen. Also z.B. wenn sie schneller wird, Kopf tief abfragen. Singen um ans Atmen zu denken. Führen in Stellung, um das mit der Schulter vorzubeugen. Falls das nicht hilft und sie noch schneller wird, Tai-Chi-Wall und Energie ins Rückwärts umwandeln. Und so weiter.

Bei euch wirds sicherlich anders sein, aber es hilft so einen Plan in einer ruhigen Minute auszuarbeiten, damit man dann "in der Situation" einigermaßen automatisch drauf reagieren kann.
LG Tine
Krümeline & Mucki

Ab und zu ist es gut, in unserem Streben nach Glück innezuhalten und einfach glücklich zu sein. ~ Guillaume Apollinaire
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Mannimen
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Re:Spazieren gehen
« Antwort #47 am: 02. Juli 2013, 14:04:16 »
Ich meinte nicht Angst sondern Unsicherheit.

Klar fängt das Pferd an und singnalisiert mir, dass es etwas verunsichert ist. Ich brauche ja gar nicht erst versuchen ein unsicheres Pferd zu führen, wenn ich selbst unsicher bin. Das wäre zum Scheitern verurteilt. Aber wenn ich Sicherheit ausstrahle und mein Pferd dennoch durch etwas verunsichert wird, dann werde ich innerlich immer ruhiger und nehme mir alle Zeit der der Welt, um es davon zu überzeugen, dass hier nix ist, dass es verunsichern könnte. Dazu nehmen wir erst einmal davon so weit Abstand, bis es ihm wieder möglich ist mir zuzuhören und dann gehen wir das gemeinsam Schritt für Schritt an, immer nur so weit, wie es ihm möglich ist mir zu folgen. Will es jedoch nur zu seinen Kumpeln zurück und findet das schlichtweg blöd, so weit entfernt von ihnen zu sein, na dann müssen wir das eben üben und dann verlange ich auch, dass es das aushält und gebe nicht nach. Das kann schon ziemlich anstrengend werden aber da muss ich dann auch durch, sonst prägt sich im Hirn etwas ein, was ich nicht so gerne hätte. :-\
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Re:Spazieren gehen
« Antwort #48 am: 02. Juli 2013, 22:02:26 »
Ohja..der Druck, dass es bald klappen MUSS..  :-X
Ich bin dazu übergegangen, in Situationen wo es wirklich MUSS (wie in den Hänger wegen Umzug, von der Weide runter wegen Tierarzt oder Zahnarzt,...) keine Kompromisse einzugehen und das Pferd auch nicht zu fragen. Bei Metis ist es wirklich so, wenn ich ihn einfach zwinge, weil ich meinen Kopf durchsetzen will, dann wehrt er sich ganz deutlich und scheut auch keinen Kampf. Wenn es aber wirklich sein MUSS, dann zickt er zwar rum, macht aber schlussendlich was ich möchte - auch wenn wir beide danach furchtbar schlecht gelaunt sind. Ich setz mich da nur nicht zu extrem unter Zeitdruck (das Verladen beim letzten Umzug dauerte mind. 2 Stunden) und fang auch nicht an, drüber nachzudenken "was ist, wenn ich es nicht schaffe?". Ich sag mir einfach "ich krieg ihn da schon hin" und fertig. Ich brauch dann auch erstaunlicherweise nicht groß gewalttätig zu werden, da reicht Körpersprache allein fast komplett aus. Es ist wirklich nicht schön, funktioniert aber und tut unserem Verhältnis nicht weh; solang ich mich wirklich daran halte, das nur zu tun, wenn es wirklich die Notwendigkeit gibt, es also um meine Gesundheit oder die meines Pferdes geht.

Das mit dem Dialog, an dem man als Mensch gar nicht beteiligt ist, hab ich die letzten Wochen erleben müssen. Sehr unschön  :( Aber: auch das wandelt sich grade wieder total, die letzten 2 Tage haben wir am Hof gearbeitet (und genau da ging gar nix mehr) und es war richtig klasse  :) Also nur Mut, ist bei euch sicher auch nur eine Phase (die durch den Druck den du grade verspürst sicherlich noch gefördert wird) und bald klappts wieder :)
Der Stallwechsel wird dabei sicher auch noch mithelfen ;)
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Re:Spazieren gehen
« Antwort #49 am: 02. Juli 2013, 22:14:23 »
 Das kann ich nur unterschreiben :uschreib:
LG Tine
Krümeline & Mucki

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Re:Spazieren gehen
« Antwort #50 am: 30. Juli 2013, 10:55:23 »
Hallo Leute!  :winke:

Ich wollte mich mal wieder melden und Bescheid geben, wie es so läuft.
Herr Pferd und ich hatten noch mal zwei Diskussion bzgl von A nach B bringen und eine davon gerade dann, als der Osteo da war. Da konnte ich die Sache aber lösen, indem ich ihn aus der Balance gebracht habe. Dazu hab ich den Strick lang gelassen, die Fersen in den Boden gestemmt und konnte ihn so mit Hilfe der Hebelwirkung tatsächlich halten  :yess: . Ich darf nur nicht zu weit nach hinten kommen, denn dann stimmt der Winkel nicht mehr und ich hab keine Chance.
Interessanterweise gibt Pferd auch praktisch sofort klein bei, wenn er merkt, da geht jetzt nix mehr ;)

Umgezogen sind wir mittlerweile auch. Das lief völlig problemlos und ohne jegliche Aufregung. Er ist beim 2. Anlauf im Hänger drin gewesen und im neuen Stall auch bisher absolut problemlos zu händeln. Wie immer, wenn er wo fremd ist, ist er derzeit nur 2cm groß mit Hut :zahn:

Außerdem haben wir uns eine neue Trainerin angeguckt, die sehr pro Pferd ist, auch nach Babettes Longenkurs arbeitet und clickert. Ich nehme nicht an, dass sie wirklich "profimäßig" clickert, aber sie durfte mein Pferd schon mal "in Action" erleben (auch da konnte ich ihn mittels "aus der Balance bring"-Technik wieder halten) und hat das sehr gelassen genommen (und mich mit Dominanzgeplapper verschont!). Sie will mit uns das spazieren gehen erarbeiten und hat mir gleich gesagt, dass ich das vergessen kann mit diesem Pferd einfach mal so los zu marschieren mit den Gedanken gemütlich in den Wolken  ;) . Sie will das stückchenweise erarbeiten und immer in Verbindung mit irgendwelchen Aufgaben für ihn. Im Grunde also genauso, wie ich mir das auch gedacht habe. Sie war bis jetzt erst 1mal bei uns und ich denk, es wird sich erst raus stellen, ob das wirklich passt zwischen uns, aber es klingt soweit schon mal ganz gut!

Vielen Dank nochmal für eure Ratschläge und Hilfe!  :herz:
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Re:Spazieren gehen
« Antwort #51 am: 30. Juli 2013, 11:02:23 »
Ich freu mich total für euch, und die Trainerin klingt super  :)
LG Tine
Krümeline & Mucki

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Re:Spazieren gehen
« Antwort #52 am: 30. Juli 2013, 13:14:38 »
Danke Tine!  :umarm2:
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mizilla
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Re:Spazieren gehen
« Antwort #53 am: 30. Juli 2013, 13:28:04 »
Ich freu mich total für euch, und die Trainerin klingt super  :)

 :uschreib:
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Re:Spazieren gehen
« Antwort #54 am: 30. Juli 2013, 21:53:17 »
Ich freu' mich auch!

Lieben Gruß,
Undine
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Spaß am Spazierengehen
« Antwort #55 am: 22. August 2013, 08:56:49 »
Hallo Ihr Lieben,

ich liebe ja das Spazieren und tingele so gerne mit Pferden durch die Landschaft ...

Leider habe ich bei meiner Nelli aber immer das Gefühl, dass bei ihr genau das Gegenteil der Fall ist. Sie findet Spazierengehen irgendwie total doof. Und so langsam weiß ich nicht mehr, wie ich es ihr noch schmackhaft machen könnte.

Im Winter/ Frühjahr war es gar nicht möglich, mit ihr raus zu gehen. Da glich sie einer glimmenden Dynamit-Stange, hat sich auch einmal losgerissen, um mit wehenden Fahnen davon zu eilen.

Ihr Gemüt ist jetzt gemäßigter und sie ist weniger guckig.
Darum habe ich im späten Frühling mit kleinen Strecken wieder angefangen und im Grunde sind wir immernoch nicht weit gekommen. Unsere Spaziergänge sind mehr oder weniger 500 m in die eine oder andere Richtung. Immer mit dem positiven Endziel, dass sie dort eine Weile grasen darf. Unterwegs bestärke ich Mitlaufen auf meiner Höhe, mache Tempoübergänge (wenn überhaupt möglich) und lege immer wieder Pausen zum Kraulen ein, was sehr hoch im Kurs steht. Trotzdem findet sie es total doof - das Werkeln am Longenkurs macht ihr deutlich mehr Spaß ...  ;)

Wie sich das äußert? Sie wirkt überhaupt nicht gestresst, hat an sich auch kein Thema, wenn sie von der Herde weg soll. Im besten Fall schleicht sie vom Stall weg (und ich finde kaum was, was ich bestärken könnte, sie lässt sich extrem bitten), im schlechtesten Fall ist es ein Stop and Go. Es gelingt mir kaum, dass sie neben mir läuft. Auch Feed for Position bringt da irgendwie nichts. Sie lässt sich sofort wieder zurück fallen. Click und Belohnung gibt es draußen schon nur in Bewegung.

Manchmal ändert sich das dann plötzlich und sie wird nach 200 m eifriger. Manchmal geht das aber den ganzen Hinweg so. Zurück zum Stall ist es nie ein Problem. Wobei sie auch dann nicht nervös oder rennig wird. Nein, dann hat sie das optimale Maß an Eifrigkeit, dann passt alles super.

Es wurmt mich schon ziemlich, dass ich es nicht schaffe, ihr sowas wie Spaß und Freude dran zu vermitteln. Und ich weiß nicht so recht, wie ich das ändern kann.

Meint Ihr, ich sollte auf dem Hinweg extrem hochfrequent clickern, damit sie gar nicht erst ins schleichen kommt? Dann müsste ich schon auf dem Hof anfangen, denn sobald sie beim Verlassen des selben merkt, dass wir raus gehen, fährt sie direkt runter. Oder habe ich einfach nicht das passende Super-Leckerlie gefunden?

Ich bin mir übrigens auch nicht so sicher, ob sie es toll findet, mit anderen draußen unterwegs zu sein. Allerdings haben wir die Möglichkeit eh nur selten. Aber dann hängt sie sich als rangniedrigste Stute einfach an den Hintern eines Herdenkumpels, lässt den Kopf hängen und schaltet ab. Trottet ihm hinterher, guckt sich nicht groß die Umwelt an ... es ist eher ein "na, wenn es sein muss, dann laufe ich denen halt hinterher". Auch nicht besonders eifrig.

Leider ist unser Gelände in Stallnähe auch nicht sooo spannend. Um Fluß oder ähnliches zu erreichen, müsste ich eine längere Strecke bewältigen. Und so weit komme ich gar nicht. Bis dahin sind es Asphaltstraßen, Schotterwege und Felder ...

Es würde mich interessieren, ob jemand hier ein ähnliches Thema hat oder hatte und was da möglicherweise besser gefruchtet hat.




« Letzte Änderung: 22. August 2013, 08:58:59 von Samtnase »
“In the middle of difficulty lies opportunity”
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Re:Spazieren gehen
« Antwort #56 am: 22. August 2013, 09:08:01 »
Hm...
Ist Dein Pferdchen nicht Kaltblut? oder zumindest mit Anteil?  :juck:

Ich habe die Erfahrung gemacht, dass man dazu neigt, diese Pferde zu unterfordern!
Weil sie so gemäßigt sind.
Alex hat erst so richtig Freude am spazieren gehen (und an der Bodenarbeit) gefunden,
seit ich ihn fordere.. er achten "muss", anbieten "muss", dadurch natürlich viele Clicks bekommt.
Vorher habe ich ihn wohl einfach gelangweilt.
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Re:Spazieren gehen
« Antwort #57 am: 22. August 2013, 09:17:48 »
Ja, ist sie.  :nick:

Ich will ja gar nicht einfach nur mit ihr durch die Gegend wackeln. Davon habe ich mich früh verabschiedet.
Aber sie ist einfach oft schon anfangs derart unlustig, dass ich richtig Druck machen müsste, um an irgendwas zu werkeln. DAS ist irgendwo auch mein Dilemma. Das will ich vermeiden.

Auf der Weide, in der Halle und auf dem Platz arbeitet sie auch einigermaßen eifrig mit. Sogar bei aus meiner Sicht "langweiligen" Themen. Dort bekomme ich es gut hin, OHNE groß fordern zu müssen. Allein über Verstärkung und positive Motivation.

Aber draußen geht das fast gar nicht. Und es ist egal, wie oft wir rausgehen. Ob einmal alle zwei, drei Wochen oder alle zwei Tage.

Ich tue mich da ein bisschen mit Deinem "Muss" schwer. Das implementiert für mich gefühlt eine Art Druck, die ich eigentlich vermeiden will. Oder magst Du mir mal beschreiben, wie dieses Fordern/ dieses "Muss" bei Euch aussieht? Das ist mir nicht so ganz klar, gebe ich zu.

« Letzte Änderung: 22. August 2013, 09:20:20 von Samtnase »
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Annabelle
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Re:Spazieren gehen
« Antwort #58 am: 22. August 2013, 09:20:55 »
gibt es keine Dinge die du in den Spaziergang einbauen kannst? ein Baumstall zum klettern und hoch bestärken sodass sie immer wieder gerne dort hin möchte, dann motiviert sie sich quasi selbst, oder die andere Spiele ausdenken die du mit ihr unterwegs machen kannst? Stehen, antreten,... irgend eine Mumpitzübung die sie gerne macht sodass sie Spaß daran hat... ???  ???
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Ventura
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Re:Spazieren gehen
« Antwort #59 am: 22. August 2013, 09:29:38 »
Wenn sie den LK gut findet, versuch doch mal, ihn in eure Spaziergänge zu integrieren.
Fis z.B. kann man doch auch auf einem Feldweg machen.  :)

Ich habe/hatte das Problm schon mit zwei Pferden, von daher kann ich deine Frustration verstehen, aber bei mir hat sich das mit der Zeit mehr oder weniger von selbst erledigt.
Pferdchen Nr. 1 wurde durchs Clickern allgemein agiler, sodass sie auch mehr Interesse an ihrer Umwelt hatte und Spaziergänge nicht mehr so doof fand.
Pferd Nr. 2 musste nach den Erfahrungen mit Nr. 1 einfach durch.  :pfeif: Ich belohne dafür, wenn sie sich etwas anguckt (Bank, Schafe, Dreckbollen auf dem Weg  :lol:), und natürlich für Laufen. Außerdem darf sie in unregelmäßigen, für sie nicht vorhersehbaren Abständen ein bisschen Grasen.
Inzwischen sind wir schon so weit, dass sie manchmal so aufmerksam ist, dass sie sogar Sachen gruselig findet.  :yess: Mag sich bescheuert anhören, aber über sowas bin ich froh. Denn das zeigt mir, dass sie nicht nur vor sich hintrottet, sondern sich wirklich umschaut und sich mit dem Gesehenen auch beschäftigt.  ;) So haben wir wieder ein paar interessante Minuten, in denen sie das Ungeheuer untersucht.  :cheese:
Natürlich gibt es auch schlechte Tage, an denen sie überhaupt keine Lust hat. Ich schleif sie dann ein Stückchen hinter mir her, denn manchmal kommt die Lust irgendwann noch, wenn sie weiterhin so unmotiviert ist, schlagen wir eben die kleinste Runde ein.  ;)

Ich glaube, ich würde deinen Spaziergehmuffel einfach mal irgendwo hinbringen (auch, wenn es etwas weiter ist) wo sie noch nie war und es viel zu gucken gibt (den angesprochenen Fluss etc.). Vielleicht hat sie irgendwann die Erwartungshaltung, dass etwas spannendes passiert, wenn ihr den Hof verlasst.  :bittebitte:

Für die ersten Male könntest du auch ein bisschen Tricksen, und dich z.B. unauffällig aus der Halle rausclickern.  :cheese: Vielleicht umgehst du damit dieses anfängliche Desinteresse. Irgendwann findet sie sich quasi mitten auf dem Feld wieder und hat gar nicht gemerkt, weil ihr eure Übungen von drinnen einfach weitergemacht habt.  :teuf:
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