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Jungpferdetraining

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Re: Jungpferdetraining
« Antwort #30 am: 06. Februar 2024, 22:05:26 »
Mit Dásemd gehe ich zur Zeit allein spazieren. Handpferdeausritte sind pausiert, da etwas zu viel Energie im Pony ist. Die Manöver, die sie teilweise bringt, könnte ich nicht vom Pferd aus bewältigen. Sie ist natürlich nicht durchgehend so knalltütig, es gibt auch viele brave Phasen. Wir machen Erlebnisspazierengehen mit Baumstumpfpodesten, Gullibodentargets, Natur-Stangen-Arbeit (Baumstämme überklettern), propriozeptives Training (Schotter, Asphalt, Naturboden, mehr Matsch, weniger Matsch, Schnee, Eis, Baumwurzeln, runter, hoch, Bachläufe, Pfützen, unebener Waldboden), Hindernistraining (Baumstämme überspringen, sich durch wegversperrendes Geäst durchkämpfen - doof, wenn der Ast doch stärker ist als das Pony  :confused: ), Gelassenheitstraining (gruselige Dinge näher anschauen) usw.

Ich hab schon länger sporadisch mit ihr mit "neben der Aufstieghilfe stehen, während der Mensch sich bemüht, viele kreative Ideen zu haben" angefangen. Sie findet eigentlich alles unspektakulär langweilig. Wenn ich mal einen Reithelm aufgehabt hätte und ein Mensch als Rückversicherung in Sichtweite gewesen wäre, wäre ich mal ganz draufgerutscht, aber so hatte ich bis jetzt immer noch ca. 20 % Gewicht auf der Bank.
Bei der Überlegung, wie es weitergeht, ist mir aufgefallen, dass ich zwar ein Wortsignal für Anhalten habe, da aber trotzdem hauptsächlich mein Körper gelesen wird. Für's Losgehen habe ich gar kein Wortsignal - da sie halt einfach mit mir losgeht. Also muss dringend ein Wortsignal für Losgehen geübt werden und das Wortsignal für Anhalten muss sauber(er) diskriminiert werden von allem anderen.

Bodenarbeitstechnisch hat sie vor kurzem beim Spazierengehen Schenkelweichen in beide Richtungen gelernt. Im Zusammenhang damit tüftle ich dran rum, die Vorderhand- und Hinterhandbewegungen besser zu trennen. Die Hinterhand kann sich einfacher unabhängig von der Vorderhand bewegen. Wenn ich sie bitte, mit der Vorderhand zur Seite zu treten, kommt die Hinterhand mehr oder weniger in Richtung zu mir - sie dreht sich also über die Mittelhand. Aber das macht nichts, das wird schon noch.
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Re: Jungpferdetraining
« Antwort #31 am: Heute um 11:30:28 »
Jetzt ist der letzte Eintrag hier schon wieder 2 Jahre her - wie geht es euren kleinen und großen Jungpferden jetzt so? :cheer:

Die Alkemini-Schimmelini ist inzwischen mehr oder weniger ausgewachsen erwachsen und sieht überhaupt nicht mehr aus wie das kleine Stakseli, was ich vor 5 Jahren kennengelernt habe :kicher: Und auch im Alltag recht umgänglich, außer ich will mit ihr über den Reitplatz laufen, das findet sie immer noch irgendwas zwischen mittelmäßig empörend und ganz arg gruselig. Vielleicht schaffen wir es diesen Sommer in netter Begleitung endlich, das Thema mit dem Spazierengehen auszuweiten :)

Die Atmung ist in der Nassheu-Gruppe unauffällig und war es auch bei der letzten Untersuchung, da können wir glaub ich erstmal einen Haken dran machen. Das blinde Auge beschäftigt uns leider nach wie vor. Aber im normalen Alltag, also rausholen zum Füttern und so, da fällt es nicht auf und andere Menschen brauchen da auch keine Anleitung zu ihren "Special Effects".
LG Tine
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Re: Jungpferdetraining
« Antwort #32 am: Heute um 14:36:11 »
Dásemd wird dieses Jahr 7 Jahre alt. Inzwischen gehen wir ca. ein bis drei Mal in der Woche ausreiten, zuerst mit Führen zwischendurch bzw. etwas länger am Anfang und am Ende und wenn die Situation es erfordert, aber inzwischen machen wir direkt erwachsene Ausritte mit fast am Stall aufsteigen und erst wieder am Stall absteigen ohne Absteigen zwischendurch. meistens bin ich alleine mit ihr unterwegs, aber wir waren schon wieder mal mit einem mit Pferd vom Stall und auch mit je einem fremden Pferd mit Freundinnen unterwegs. die nächste Steigerung ist die Begleitung von zwei fremden, also nicht mehr ganz fremden, Pferden.
Schritt, Trab und Anhalten (ganz wichtig) klappen gut. bei Galopp fehlt ihr noch ein bisschen das Verständnis der Hilfe, und dass sie es alleine macht. Mit Begleitpferd ist es einfacher. Spannend war, dass sie einfach mal getöltet ist als das Begleitpferd das gemacht hat. Alleine unterwegs kommen manchmal ein paar Töltschritte, aber normalerweise sicher Trab, aber das ist im Moment auch noch nicht wichtig. Auf dem Plan sind noch, dass wir diesen Sommer durch die zwei Becher reiten, wo es möglich ist, und einfach die Kondition steigern. Also wird Dásemd am Wochenende einmal in einem anderen Stall übernachten, dieses Mal mit Hylling, aber in zwei Wochen wird sie dort 3 Nächte ohne Hylling übernachten, damit das Pony meiner Freundin nicht alleine bleiben muss, da von den ehemals vier Ponys, nach dem plötzlichen Tod eines der vier, zwei unterwegs sein werden, und das letzte dann vier Tage allein wäre. Wer weiß, vielleicht ist sie im Herbst so fit, dass wir den ersten zweitägigen Ritt mit Übernachtung machen können.
Leider hat sie im Winter angefangen zu husten. Mal hören wir sie mehrere Tage nicht, und ich hoffe, dass alles wieder gut ist, aber dann höre ich sie doch wieder.
Auf dem Plan ist auch noch sehr viel Verladertraining. Seit dem Ausflug zum Extreme Trail Kurs im November geht sie zwar auf die Rampe und ein Stück in den Hänger, aber weiter bin ich noch nicht mit Üben.

Und weil ich gerade meinen letzten Eintrag überflogen habe: ich hätte nie gedacht, dass ich im Winter ernsthafter anfangen würde sie zu reiten, aber das habe ich tatsächlich dieses Jahr mit Schnee und Eis gemacht, aber ich habe auch die Möglichkeit, sie in der Halle etwas laufen zu lassen, so dass sie am nächsten Tag beim Ausreiten nicht mehr so viel Energieüberschuss hat.

« Letzte Änderung: Heute um 14:39:32 von hyxc »
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Re: Jungpferdetraining
« Antwort #33 am: Heute um 16:36:30 »
Es ist schon toll zu sehen, wie manche Sachen nun einfach gehen :-) nach all der Vorarbeit.

Tiggy wird fünf, da hab ich mich letzte Woche mal tragen lassen und die fand das voll ok. Seit sie wieder bei mir ist, haben wir etwas längere Spaziergänge eingebaut. Allein und begleitet. Alleine findet sie schwieriger. Sie hat mir auch schon ein Reitkind getragen. Tolles Pony. Morgen zieht sie zu ihrer neuen Besitzerin.

Fjöll wird 7, mit dem bin ich gestern erstmals galoppiert. Hinter dem Stallkumpel her, aber völlig locker. Er gewinnt langsam Freude am laufen und bietet von sich aus den Trab an. Ich möchte ihn dieses Jahr definitiv regelmässig reiten und wünsche mir, dass sich unsere Gesundheit mal weniger einmischt :P

Die Kleinen werden 2, die dürfen wieder mehr spazieren üben. Alles andre im Stall machen sie locker mit.
Liebe Grüsse

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