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Belohnungsfutter nach Hufrehe

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Belohnungsfutter nach Hufrehe
« am: 29. Oktober 2019, 23:33:39 »
Hallo,

vielleicht macht es Sinn, ein extra Thema für Belohnungsfutter bei bzw. nach Hufrehe aufzumachen, da der allgemeine Belohnungsfutter-Thread fast nicht mehr überschaubar ist.

Ich frage für eine Bekannte, welches Futter man bei Rehepferden als Belohnung verwenden kann. Ich bin in dem Thema zum Glück nicht so drin, so dass ich ihr nicht so viele Ideen nennen konnte.

Meine Vorschläge waren:
- was vom Scheunenlädchen
- Heucobs zum trocken füttern (z. B. Bergwiesencobs von Derby)
- Gurke
- Knollensellerie

Was gibt es noch?
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Re: Belohnungsfutter nach Hufrehe
« Antwort #1 am: 30. Oktober 2019, 00:07:37 »
Unser TA hat gesagt dass auch Luzernecobs oder klein geschnittene Möhren in Clickermengen kein Problem sind. Da streiten sich ja teilweise die Geister, ich denke das Drumherum (z.B. hat das Pferd bereits EMS o.ä.) spielt auch noch eine große Rolle.

Aber eine Mischung von Scheunenlädchenpellets auf Heubasis + kleinere Mengen von was "mit Geschmack" hatten wir damals auch.
LG Tine
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Re: Belohnungsfutter nach Hufrehe
« Antwort #2 am: 30. Oktober 2019, 08:38:53 »
Die Topinambur-Pellets vom Scheunenlädchen evtl? Die haben eine schöne Größe und wenig Eiweiß, wenn ich das richtig sehe. Wenn laut TA Luzernecobs gehen, müssten Grünhafercobs auch gehen. Die vom Semhof sind trocken fütterbar (und wir haben sie erfolgreich in Gebrauch, trocken)
Liebe Grüße, Lena

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Re: Belohnungsfutter nach Hufrehe
« Antwort #3 am: 30. Oktober 2019, 09:34:00 »
Also mein Stand ist, dass Luzerne bei belastetem Stoffwechsel doch mit Vorsicht zu genießen ist.
Diese würde ich daher ausschließen.

Wir fahren seit Jahren mit Heucobs zur Trockenfütterung sehr gut, auch werden sie gerne genommen (Gurke und Sellerie waren deutlich weniger attraktiv). Ich hatte den Tipp damals auch hier im Forum bekommen und war zunächst skeptisch. Aber wie gesagt: Bei uns ist das ein gutes Belohnungsfutter - selbst kaufe ich sie immer bei Krämer.
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Re: Belohnungsfutter nach Hufrehe
« Antwort #4 am: 30. Oktober 2019, 10:09:43 »
Luzerne würde ich auch eher vermeiden wo möglich. Heike hatte damals bei mir im TB was angetönt, dass Luzerne bei entzündlichen Prozessen wohl nicht gut sei.
Seit wir komplett auf Luzerne verzichten, wird er tatsächlich schlanker.

Ich füttere reine Graspellets aus der örtlichen Futtermühle. Ähnlich kleinen Heucobs, zerfallen bei Wasserkontakt.

Hagebutten gingen sonst noch, nicht zu viele natürlich.
Fenchel, wenn das Tier es mag.
Rote Beete, gibts auch getrocknet.

Eine Freundin von mir hat Heucobs aufgeweicht, mit Leinsamen, Kräutern vermengt und das in kleinen Kügelchen getrocknet. Man weiss, was drin ist.
Liebe Grüsse

Helgi, Herjólfur und Jj
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Re: Belohnungsfutter nach Hufrehe
« Antwort #5 am: 30. Oktober 2019, 10:21:24 »
In unserem Stall bekommen die Hufrehe-Pferde Wiesenchips bzw. Wiesenflakes. Das sind ganz schmal geschnittene Heucobs.
Liebe Grüße, Anna
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Re: Belohnungsfutter nach Hufrehe
« Antwort #6 am: 30. Oktober 2019, 11:44:14 »
Meiner bekommt Heupellets von Kräuterwiese, gibt's im 10kg oder 20kg-Sack, für ca. 15 Euro.
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Re: Belohnungsfutter nach Hufrehe
« Antwort #7 am: 30. Oktober 2019, 20:49:53 »
Ich wäre sehr vorsichtig mit
-Topinambur - enthält wohl viel Inulin, was Polysaccharide sind und zu den Fruktanen gehört.
- Luzerne -vertragen viele Pferde mit EMS nicht und das steckt oft hinter Hufrehe
- rote Beete enthält viel Zucker, das konzentriert sich dann in getrockneter rote Beete.

Ich hab selber eine EMS-Stute mit Hufrehe-Gefahr, komme aber gut mit den Bergwiesencobs von Derby zurecht. Die nutze ich nun seit April (?) und konnte nichts negatives feststellen, habs aber auch anfangs erst mal mengenmäßig versucht ins Futter mit einzukalkulieren.
Das Leben ist kein Ponyhof - außer man hat einen!
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Re: Belohnungsfutter nach Hufrehe
« Antwort #8 am: 30. Oktober 2019, 21:03:27 »
Bei einem sehr labilen Pferd würde ich nur Heupellets (evtl mit verschiedenen Kräutern zugesetzt) geben.. UND da den Energie und Zuckergehalt im Auge haben und in die Gesamtration einrechnen.
Wenn die Rehe überstanden ist, das Pferd abgenommen hat, würde ich persönlich das lockerer sehen und auch eine Karotte am Tag OK finden. Oder so etwas wie die Alpengrün Pellets.

Allgemein bin ich mit Keksen toleranter wenn sie der Schlüssel zu wichtigen Dingen sind. Wenn das Pferd durch die Karotte 1h Schritt geht oder an der Longe läuft, finde ich das sinnvoll.
Ich würde aber keine Karotte für etwas "sinnloses" nehmen, sondern da lieber auf Heupellets, geschnittenes Heu oder so zurückgreifen :juck: (Abbey kriegt zB immer Äpfel fürs Hufe machen, extrem ungesund, aber die einzige Möglichkeit an die Hufe zu kommen.. ich würde aber niemals Äpfel für "unnötiges" Bussi geben oder so geben)
Liebe Grüße!
Seelenpferde hat jemand einmal Pferde wie dich genannt- Pferde, die es nur einmal geben wird im Leben, die man begleiten darf und die einen auf andere Wege führen.
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