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Ende der Trainings-Session

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Re: Ende der Trainings-Session
« Antwort #15 am: 22. November 2016, 19:48:44 »
Huhu Anna, klar darfst du das erzählen  :)

Ich denke, je abwechalungsreicher man alles gestaltet, desto weniger Stress ist es für das Pferd. Ich persönlich bin ein großer Fan  davon, gemeinsam mit dem Pferd das Trainjng ausklingen zu lassen. Nochmal ruhig putzen und dabei die Keksrate runterfahren, Futterschüssel, Gras, Heu... dann gemeinsam auf den Paddock gehen, zur Tränke oder ans Heu begleiten, noch ein wenig kraulen und dann irgendwann gehen.

Oft ist das Problem ja, dass die Pfedde uns nur mit Training und Action verbinden. Es kann schon einen riesigen Unterschied machen, wenn man regelmäßig mal abäppelt, was fegt, Heuraufen sauber macht oder oder oder, sodass man zwar da ist, aber eben auch beschäftigt.

Ein ganz wichtiger Punkt (und ja, da bin ich leider auch sehr inkonsequent) ist, nicht auf jeden bettelnden Blick des Pferdes am Zaun dann nochmal und nochmal und nochmal was zu machen, so lieb die Angebote auch sind. Dabei lernen die Pferde, dass sie es nur lange genug versuchen brauchen, und dann gibt es wieder Kekse. Am Ende hat man ein Pferd, dass vom Moment in dem man den Stall betritt bis zum wieder fahren am Zaun steht und sich stresst. Und ja, das weiß ich leider aus eigener leidvoller Erfahrung. Also das Endesignal heißt: Kekse sind alle. Definitiv. Aber du kannst dich gerne noch so lange kraulen lassen, bis es dir zu langweilig wird.

Also zusammengefasst: Keksrate zum Trainingsende langsam runterfahren (weniger, nicht mehr so lecker), andere, ruhige Sachen zusammen machen, Pferd nicht einfach auf dem Paddock abstellen, sondern kleine Abschlussrituale, dann auch konsequent sein und nicht noch xmal Kekse rausholen.
LG Tine
Krümeline & Mucki

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Re: Ende der Trainings-Session
« Antwort #16 am: 22. November 2016, 22:13:01 »
Die Aussage, daß Pausen für das Pferd gar nicht nötig seien, erstaunt mich aber sehr... Kann ich so nicht bestätigen.  ???

Beste Grüße,
Dörte.
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Re: Ende der Trainings-Session
« Antwort #17 am: 22. November 2016, 22:21:37 »
hm, ich hab auf Kursen die Erfahrung gemacht, dass ein erfahrener Clickerer ein Pferd auch durchaus eine halbe Stunde oder länger arbeiten kann, wo es mit einem Anfänger-Trainer schon nach 10 Minuten "fertig" ist. Es kommt schon drauf an wie das Training aufgebaut ist.

Trotzdem habe ich in der letzten Zeit erheblich mehr Pausen als früher ins Training eingearbeitet und mache damit auch sehr gute Erfahrung.
 :nick:
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Re: Ende der Trainings-Session
« Antwort #18 am: 22. November 2016, 22:48:01 »
Die Erfahrung habe ich auch gemacht :nick:

Ich glaube auch nicht, dass Viviane damit abstreitet, dass Pausen wichtig sind um Gelerntes zu verarbeiten etc., aber dass man auch 1-2 Stunden arbeiten kann ohne Unterbrechungen dazwischen, das denke ich auch... Ist halt alles eine Frage der Übung und der Konzentrationsfähigkeit.
LG Tine
Krümeline & Mucki

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Re: Ende der Trainings-Session
« Antwort #19 am: 22. November 2016, 23:39:38 »
Ein spannendes Thema, das sicher auch je nach Pferd unterschiedlich behandelt werden kann und muss und abhängig von den Vorerfahrungen des Pferdes ist. Wir halten unsere sechs Pferde am Haus und nutzen den Clicker vorrangig zum Training auf dem Aggy- und Reitplatz, teilweise beim Putzen und im Gelände. Auf dem Paddocktrail und auf der Weide clickern wir nur in Ausnahmefällen. Auf dem Aggyplatz wächst Gras, dadurch sind dort Pausen - in denen gefressen werden kann- meist Ok. Einfach nur stehen bleiben und evtl. am Strick oder Halfter gehalten zu werden ist für die älteren - herkömmlich ausgebildeten Pferde - kaum ein Problem, Abbe und Arik die beiden "Clickerponys" sehen dagegen kaum einen Sinn darin auf dem "Arbeitsplatz" nicht zu arbeiten und verlangen dann in der Pause schon wenigstens nach einer Krauleinheit oder wollen am Strick laufen. Wir arbeiten daher in den letzten Monaten häufig mit mehreren Ponys nacheinander und parken sie im Graspaddock zwischen den Plätzen oder lassen sie auch völlig ohne etwas mit ihnen zu machen auf den Aggyplatz um diese Verknüpfung "Arbeitsplatz+Mensch=Training" zu lockern. Beim täglichen Umgang putzen wir auch ohne clickern frei auf dem Paddock oder führen mal eine Runde am Strick auf dem Trail. So sind alle Pferde daran gewöhnt mit und ohne Belohnung grundlegende Dinge mit uns zu tun oder uns tun zu lassen. Durch die Haltung im Paddocktrail sind zudem die wichtigsten Bedürfnisse der Pferde abgedeckt und der Mensch als Sozial- und Trainingspartner nicht soooo wichtig.
Viele Grüße
Dagmar
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Re: Ende der Trainings-Session
« Antwort #20 am: 23. November 2016, 10:48:43 »
Um noch mal auf das Thema "Ende der SessioN" zurückzukommen: sehr spannend!

Beim Seminar mit Nina bei Saphitfreundin vor ein paar Wochen war das auch Thema - Mimmilein und ich haben uns länger drüber unterhalten. Anscheinend gibt es ja wirklich ganz unterschiedliche Ansätze, wie man das Training beenden kann.

Ich habe bisher schon oft aufgehört, wenn Sandero etwas wirklich gut gemacht hat, und dann das Training ausklingen lassen. Am Ende einer Einheit räume ich den Platz auf/ äppel ab und er kann sich noch ein paar Clicks für "Steh/Bleib/Komm" verdienen. 

Für Nina dagegen ist das Beenden einer Einheit nach einer sehr gut ausgeführten Übung eher eine Strafe. Sie erzählte, dass ihre Pferde auch die Einheiten von sich aus nur ganz ungern beenden, weil es ihnen einfach so viel Spaß macht (und das obwohl ihre Pferde ganz sicher auch in ihrer Freizeit ihre Grundbedürfnisse absolut pferdegerecht erfüllen können).

Ich habe so wie Samoak den Eindruck, dass man es vom Pferdeindividuum abhängig machen muss. Ich habe nicht das Gefühl, dass für Sandero das Training über allem anderen steht. Training macht ihm auf jeden Fall Spaß, er lernt gerne. Aber er ist auch gerne bei seinen Kumpels, frisst gerne Heu/ weidet/ spielt etc (und das ist ja auch gut so). Deshalb glaube ich nicht, dass er das Ende des Trainings als Strafe empfindet. Ich habe zwar kein Start/ Endsignal, aber nach dem Training (egal ob es eine reine Clickereinheit ist oder was anderes) gibt es immer eine Schüssel Futter. Ich glaube das hilft - er weiß ja dass nach dem Training noch was gutes kommt...
Viele Grüße von Anna und Sandero
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Re: Ende der Trainings-Session
« Antwort #21 am: 23. November 2016, 11:07:56 »
Ich denke auch, es kommt einfach drauf an wie gut man die Balance hinbekommt zwischen "Training ist toll" und "Paddock mit Kumpels ist toll". Wenn das Pferd das eine oder das andere sehr vorzieht, dann stimmt die Balance halt noch nicht und man kann gucken, ob man das eine etwas weniger hochwertig oder das andere etwas hochwertiger machen kann.

Bei etwas sehr aufputschendem wie Agility ist das sicher noch schwieriger wieder zur Ruhe zu kommen, als wenn man (wie wir gerade) zb am meditativen Hufegeben arbeitet.
LG Tine
Krümeline & Mucki

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Re: Ende der Trainings-Session
« Antwort #22 am: 21. November 2017, 14:02:49 »
wir hatten im alten Stall ein Ende-Ritual für jedes Pony. Und jedes Pony wollte eine individuelle Variation davon.

Im neuen Zuhause haben wir das noch nicht so ganz hingekriegt, weil die Räumlichkeiten anders sind.

Beim Intensivtraining letzte Woche haben wir am ersten Tag, wo auffrischen und neues Verhalten dran war, kurze Einzeiten gemacht - so 10-15 Minuten max. und davon mehr. Am ersten Tag war jedes Pony viermal dran, aber kürzer und man merkte, dass sie sich länger hätten nicht konzentrieren können.

Tag 2 waren die Einheiten dann länger und dafür nur 2 Runden pro Pony.

Tag 3 war dann haarig. Sie hatten den Ablauf "drauf", waren in Lernstimmung und wollten mehr machen und häufiger dran kommen, was dann leider in Trainingsbereich einreissen endete. Hier fühlten sich vor allem Finn und Teddy durch das Beenden des Trainings zurückgesetzt.

Das wissend, würde ich vermutlich wieder auf viele, kurze Einheiten wechseln, bevor sich der Frust zu sehr hochschaukelt.

Wir haben aber auch die Übungen abgewechselt: Stehen auf der Matte für ein paar Minuten, dann gehen durch den Trainingsbereich zur nächsten Matte.

Mary legt da sowieso ganz viel Wert drauf, dass die "statischen" Übungen = Stehen durch entsprechendes "Füße vertreten" = Denkpause ausgewogen werden. So kann man die Trainingszeiten verlängern, aber zwischendrin trotzdem kurze Pausen einschieben, die sich nicht nach Pause oder Ende anfühlen.

Und im Endeffekt ist auch jedes Aufhören, jedes "zurück auf die Wiese, in die Box, den Paddock" ja weiterhin Training. Sogar das Halfter abnehmen ist noch Training, das Zurückbleiben ist Training, das Runterfahren, wenn das Spielen zu Ende ist.

« Letzte Änderung: 21. November 2017, 14:07:34 von Sanhestar »
Sabine
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4 Highlandponies, 5 Zughunde und 10 Packziegen auf Tour

„A horse can't do "nothing", so it makes sense to choose the "something" he's be doing when he's around me.“ (Alexandra Kurland)
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Re: Ende der Trainings-Session
« Antwort #23 am: 03. Januar 2019, 15:29:45 »
Ich bin wohl grad fürs Aufwärmen zuständig  :rotw:

Die Überschrift allein hat mich schon angezogen, aber  hier stecken ja sogar noch andere Aspekte drin, die ich bisher noch nirgendwo anders im Forum gefunden hab.
Oder gibt's anderswo noch etwas explizit zu Pausen?

Was mir aber zuerst durch den Kopf ging ... was ist denn für euch eigentlich eine Trainings-Session?
Ich habe immer wieder den Eindruck, dass ich da eigentlich garnicht so direkt abgrenzen kann. Also eigentlich beginnt für mich alles eigentlich mit dem ersten Kontakt zum Pferd und endet, wenn ich es wieder zur Herde entlasse. Dazwischen gibt es allenfalls Pause - als Zeiträume die wir einfach nur so miteinander verbringen, ohne dass es etwas zu verdienen gibt oder in denen das Pferd einfach so Bedürfnisse befriedigt (Eimerfutter, Grasen ...)
Nach etwas Startkuddelmuddel sprang mich bei irgend einer Lektüre (ich hab soviel gelesen in den letzten Wochen) die Idee an, den Zeitraum in dem Futter verdient werden kann (aber nicht muss) durch einen Ausrüstungsgegenstand zu kennzeichnen, sodass ich derzeit tatsächlich nichts füttere, bevor ich den Halsriemen anziehe und nachdem er ausgezogen ist.
Handhabt das irgend jemand ähnlich?

Könnte ich damit evtl. auch Pausen einleiten?
Im Gelände sind Pausen - im Sinne wir gehen einfach ein Strecke gemeinsam, wir stehen einfach mal nur gemeinsam irgendwo oder auch Grasen kein Problem.
Auf dem Reitplatz hatte ich jetzt aber schon ein paar Mal den Punkt, wo ich gesagt hätte "Jetzt mal kurz stopp. Pause" Das Bübchen aber erst Anzeichen von Frust "Wieso geht's jetzt nicht weiter?" zeigte. Das Angebot, am Rand zu grasen, fand er nicht ausreichend und nahm es erst an, als ich den Reitplatz verlies.

Pause ist grade in vielen relevaten Blogs etc. Thema. Aber ich finde irgendwie immer nur das Ergebnis, nicht wie ich dahin komme.
Liebe Grüße Angela und das Traberbübchen
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Re: Ende der Trainings-Session
« Antwort #24 am: 03. Januar 2019, 16:03:02 »
https://www.clickerforum.info/index.php?topic=4499.0

https://www.clickerforum.info/index.php?topic=5541.0

In den beiden Themen gibt es auch noch einiges an Input  :cheer:

Ich für mich persönlich mache inzwischen nur noch sehr kurze Einheiten und stelle die Krümeline zwischendrin zurück auf den Paddock, damit sie mal was trinken kann oder fressen oder dösen. Oft auch zwischen Putzen und auf den Platz gehen oder so.
LG Tine
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Re: Ende der Trainings-Session
« Antwort #25 am: 03. Januar 2019, 16:11:13 »
Danke Tine  :)

Zurückstellen ist bei uns räumlich glaube nicht sehr praktikabel mit dem im Wald verschlungenen Trail.
Liebe Grüße Angela und das Traberbübchen
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Re: Ende der Trainings-Session
« Antwort #26 am: 03. Januar 2019, 16:27:00 »
Mit Amadeus habe ich sehr konsequent den "End of Session"-Eimer eingeführt, weil er anfangs einfach überhaupt kein Ende finden wollte/konnte.
Mittlerweile handhabe ich das aber nicht mehr so streng. Insgesamt ist er viel entspannter, und ich versuche, während der Arbeit auch immer mehr Pausen einzubauen, Kopfsenken, Streicheln, atmen, zur Ruhe zu kommen.

Außerhalb gibt es jetzt auch viel mehr Futter für alles möglich, nett zurückgehen, Decke anziehen usw. Insofern würde ich jetzt nicht mehr unterschreiben, dass der einzige Zeitraum zum "Futter verdienen" in der "Arbeitseinheit" sein sollte, weil das die Pferde auch ganz schön stressen kann.

Es ist sicher immer ein "das kommt drauf an" - wenn das Pferd eben mit Futter sehr aufgeregt ist, kann es sinnvoller sein, bestimmte Zeiten mit "Futter am Mensch" zu haben, damit das Pferd sich in den anderen Zeiten eben auch mal entspannen kann, bis es Entspannung in der Nähe von Futter gelernt hat.
Oder eben man hat *immer* Futter an sich, und übt Entspannung mit Priorität eins, incl. Pausen, Ruhen, gemeinsames Dösen usw usw.
Ein Satz von Marlitt fand ich dazu sehr schön (nein, der steht nirgends ;) ) - im Idealfall sollte das Pferd gar nicht merken, dass es in einer Trainingssession ist.

Das Thema der Pause wird mir auch immer wichtiger, was nicht ausbleibt, wenn man sich immer mehr mit dem Thema Stress beschäftigt. Aber einfach ist es sicher nicht. *seufz* zumindest nicht mit so Pferden wie Amadeus.
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Re: Ende der Trainings-Session
« Antwort #27 am: 03. Januar 2019, 23:48:08 »
Wir haben das Glück, dass bei uns Wohnplatz und Trainingsplatz das gleiche ist. Dadurch ist es mir möglich, keine abgeschlossenen Sessions zu haben sondern alles ineinander übergehen zu lassen.

Beispiel Initiieren einer Session: Ich weiche Heu ein und Pia kommt total enthusiastisch auf mich zu und bietet Übungen an. Jetzt hab ich etliche Möglichkeiten. Zum Beispiel kann ich sagen "sorry, jetzt gerade nicht", was in konkreten Handlungen ungefähr so aussieht, dass ich ihr halbmotiviert ein paar Krümel Hafer gebe und direkt weiter am Heu arbeite. Das andere Extrem wäre, dass ich das Heu Heu sein lasse und mit ihr spielen gehe. Alles dazwischen geht natürlich auch.

Beispiel Beenden einer Session: Ich merke, dass Titum weniger konzentriert ist und die Qualität seiner Angebote deutlich abnimmt. Nach wie vor belohne ich jedes Angebot (das tue ich ohnehin immer) aber ich belohne weniger enthusiastisch und gehe danach mit entsprechender (desinteressierter, schlaffer) Körperhaltung ein paar Schritte weg und mache irgendwas anderes. Das sorgt dafür, dass die Energie die es seinerseits brauchen würde um die Interaktion aufrecht zu erhalten größer ist. Kann er die Energie nicht mehr aufbringen, wird er mir nicht folgen und damit ist die Pause ganz von selbst da. Trottelt er mir nur noch halbgelangweilt hinterher, bekommt er eine halbgelangweilte Miniportion Hafer und ich gehe beim nächsten Mal etwas weiter und deutlicher weg... und so weiter. Auf diese Weise löst sich die Interaktion irgendwann auf, weil irgendwann jemand von uns etwas findet, das spannender ist - auch weil während wir trainieren ja immer direkt frische Wiese nachgesteckt oder frisches Heu hingelegt ist, da mangelt es also nicht an Alternativen.

Fall es einfach nur an mir liegt, dass ich aufhören will (oder meistens muss, weil ich auf Arbeit muss), während das Pferd noch voll dabei ist, lege ich ihm eine größere Portion Haferkrümel irgendwo hin und mache mich während es frisst aus dem Staub. Falls es schneller ist und es wichtiger findet, mir zu folgen als zu fressen, spielen wir das Spiel noch eine Weile weiter, mit immer höherer Schwierigkeit.  :)

Mir ist aber klar, dass das alles Dinge sind, die nur funktionieren weil die Pferde ohnehin dort wohnen. Auf eurem Trail kannst du wahrscheinlich nicht mit dem Traberli spielen, oder?
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Re: Ende der Trainings-Session
« Antwort #28 am: 04. Januar 2019, 00:18:41 »
Nein, auf dem Trial kann ich eher nicht mit ihm spielen. Also wir können dort beginnen, aber wenn bestimmte Pferde darauf aufmerksam werden und ihre Nase dazwischen stecken, können wir meist nur "flüchten".
Liebe Grüße Angela und das Traberbübchen
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Re: Ende der Trainings-Session
« Antwort #29 am: 04. Januar 2019, 08:53:54 »
Eine Nacht drüber geschlafen ... ist das andererseits auch nichts, was sich nicht in der näheren Umgebung und jenseits des Zaunes umsetzen lässt. Zumindest solange wir halbwegs allein sind und keine anderen Pferd-Besitzer-Teams belästigen.

Einziges Limit ist bei mir im Grunde das Licht - meine Arbeitszeiten sind zwar flexibel, aber doch durch Öffnungszeiten gebunden, sodass ich im Winter zumindest teilweise darauf angewiesen bin, mich an Orten aufzuhalten, die ich auch in einem gewissen Maß beleuchten kann.

Zeit müsste ich mir im Grund tatsächlich einfach nehmen und es zum Egal-Faktor machen, wie schnell wir ggfs von A nach B kommen. Das macht zwar im Umgang mit anderen Pferdemenschen ein bisschen einsam aber so what.  ;)
Liebe Grüße Angela und das Traberbübchen
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