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Unruhe, sobald es um das Thema reiten geht...

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Lewitzer Flummi
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Unruhe, sobald es um das Thema reiten geht...
« am: 29. Mai 2015, 05:48:15 »
Hallo.

Wie im Vorstellungsthema geschrieben, habe ich zwei Ponys.
Mit Jack war ich auf einem Kurs bei Heike und wir arbeiten an seiner Nervosität. Da war Kopf senken in der Bewegung nicht möglich. Jetzt schon.

Mit dem Buben habe ich das Problem nicht, dafür wird er hypernervös sobald man nur Richtung reiten denkt. Klar, bin ich da mit ein Auslöser. Für mehr Details müsste ich mir etwas mehr Zeit nehmen. Denke, es rührt vieles vom zeitigen einreiten und den Begleitumständen.
Sobald die Aufstiegshilfe ins Spiel kommt, wird er meistens sehr nervös und springt mir dann gerne weg davon.
Manche Tage schaffe ich es, dass er halbwegs dabei bleibt und ich Schluss machen kann, bevor er gehen will. Andere Tage kommen wir nicht mal ansatzweise so weit. Das ist frustrierend, denn wir drehen uns dadurch seit Jahren im Kreis.
Ich bin vor 1,5 Jahren mit ihm so weit gewesen, dass ich rauf durfte. Beim los laufen hat er sich dann aber erschrocken und ich lag unten... Da ich nicht jünger werde, werde ich natürlich auch nicht weniger ängstlich.  :(
Wir haben Schon eine andere Aufstiegshilfe probiert, einen anderen Ort gewählt.... Andere Person könnte man noch mal probieren. Ansonsten bin ich mit meinen Ideen am Ende.

Clickern findet er mega toll. Er kommt teils auch freiwillig zur Aufstiegshilfe, wenn ich mich drauf stelle und rufe. Aber man sieht und spürt diese hohe Grundanspannung.
Gibt es dagegen Ideen bzw.welche für ein entspannteres miteinander, trotz dem Ziel reiten?

Letzte Woche hat er angefangen Fußball spielen zu lernen. Am Ende der zweiten Einheit habe ich mit meiner RB den Ball übers Pferd, auf dem Pferd, unters Pferd durch geworfen/gerollt. Fand er nur kurz etwas komisch, blieb dabei aber stehen und entspannte sich dann...

Vorgestern durfte ich mich im Stall, als er lag, seitlich auf ihn setzen ohne dass er zuckte. Er blieb dann liegen, bis ich mit misten fertig war und ihn aufforderte aufzustehen.
Das gibt mir einerseits die Hoffnung, dass nicht alles verloren ist, andererseits gibt mir der Herr dadurch nur noch mehr Rätsel auf.

Lg Flummis Mama
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Re: Unruhe, sobald es um das Thema reiten geht...
« Antwort #1 am: 29. Mai 2015, 06:06:23 »
Hast Du auch schon andere Sättel probiert? Rücken untersuchen lassen?
Sabine
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4 Highlandponies, 5 Zughunde und 10 Packziegen auf Tour

„A horse can't do "nothing", so it makes sense to choose the "something" he's be doing when he's around me.“ (Alexandra Kurland)
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Lewitzer Flummi
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Re: Unruhe, sobald es um das Thema reiten geht...
« Antwort #2 am: 29. Mai 2015, 08:42:17 »
Ich hatte bisher nur einen Felli drauf. Also so seit 3 Jahren.
Osteo war da. Soweit alles gut. Er tritt im Zirkel HR auf der linken Hand (entgegen Uhrzeigersinn) etwas kürzer. Als anders herum.
Das kommt evtl von einer alten Verletzung am Muskel. Sonst hat er nichts.
Als jemand da war von wegen neuer Versuch, hat er komplett dicht gemacht. Sie kam mit dem Sattel nicht mal ran an ihn....
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penelope
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Re: Unruhe, sobald es um das Thema reiten geht...
« Antwort #3 am: 29. Mai 2015, 08:53:56 »
Was reitest du den ansonsten für Pferde?
Und wie gehst du das an und wie fühlst du dich dabei?
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Lewitzer Flummi
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Re: Unruhe, sobald es um das Thema reiten geht...
« Antwort #4 am: 29. Mai 2015, 09:54:17 »
Ich denke, da liegt der Hase im Pfeffer, wie man so schön sagt...

Ich reite mein zweites Pony ganz normal, mit normalen Gefühlen, würde ich sagen. Da bin ich erst ein mal runter gesegelt und direkt wieder rauf.
Ich habe für den Flummi (Bube) auch leider keinen passenden, stabilen Sattel und fühle mich im Felli nicht sicher.
Allerdings scheitern wir schon viel weiter vorher, ganz ohne Sattel. Nur nackig an der Aufstiegshilfe.
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penelope
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Re: Unruhe, sobald es um das Thema reiten geht...
« Antwort #5 am: 29. Mai 2015, 10:09:15 »
Sich in einem Fellsattel auf einem Pferd, was ganz lange nicht geritten wurde, nicht sicher zu fühlen ist ja nun auch keine unbegründete Angst sondern wohl einfach ein gewisser nachvollziehbarer Selbstschutz  ;)

Wenn du dein Pferd reiten willst geht langfristig ja eh kein Weg dran vorbei, Ausrüstung zu besorgen, die dem Pferd passt, die zweckmäßig ist und mit der ihr euch beide wohl fühlt. Warum also ewig entgegen dem (zurecht) schlechten Bauchgefühl mit Fellsattel rumlaborieren?

Was genau euch jetzt die Aufstiegshilfe verseucht hat, kann man natürlich als Ferndiagnose nicht sagen. Ich würde mich da aber auch einfach nicht so festbeißen. Wenn die Aufstiegshilfe das Problem ist, gibt es ja noch mehr als genügend Alternativen auf ein Pferd zu kommen. Wenn du erstmals wieder draufgehst (bzw du dich vielleicht erst mal drüber lehnst) ist ja eh ein Helfer mehr als empfehlenswert. Der/die kann dir dann ja auch gegenhalten.

Ich finde eine Aufstiegshilfe jetzt kein absolutes Muss. Wenn man sich in einer ganz bestimmten Sache aus welchem Grund auch immer in eine Sackgasse gebracht hat, finde ich es total legitim, das erst mal weg zu lassen und zu schauen, ob man nicht auch anders ans Ziel kommt. Wenn dann anderes klappt, man positive Erfahrungen gemacht hat, kann man ja noch mal an die Stelle an der man früher nicht weiter kam zurück gehen. Oft löst sich dann ja vieles von alleine oder manches Problem wird wenigstens sehr viel kleiner.
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Re: Unruhe, sobald es um das Thema reiten geht...
« Antwort #6 am: 29. Mai 2015, 13:06:37 »
Vielleicht hilft es auch, noch mal zu gucken, worauf der eigene Fokus liegt. Denke ich z.B. darüber nach, auf Fox aufzusteigen und loszureiten, bin ich schon bei dem Gedanken skeptisch. Und Fox guckt sofort verkniffen! Nehme ich mir stattdessen vor Satteln zu üben (was wir inzwischen gut können und daher dabei entspannt sind), kann ich höchstwahrscheinlich danach einen Fuß in den Bügel setzen und auf und ab hopsen, vielleicht sogar mich draufsetzen und auf der anderen Seite wieder runterrutschen.
Schaffe ich es, meinen Fokus auf eine in dieser Situation gut machbare Aufgabe zu richten, kriege ich darauf folgende Schritte oft sozusagen geschenkt. Habe ich den übernächsten Schritt im Fokus, ist das Pferd überfordert (und ich wohl auch...) und macht dicht.

Hast du einen guten Helfer? Der dem Pferd zu strategisch günstigen Zeitpunkten Leckerchen einhelfen kann? Wenn man grad schräg überm Pferd hängt, ist das ja nicht unbedingt ganz einfach...
Zur Zeit lernt meine Hafistute Malve nach mehrjähriger Pause wegen starker Hufrehe wieder, einen Reiter zu tragen. Monatelang haben wir sie geführt und viel PreWWYLM gemacht. Jetzt kann sich eine draufsetzen (Aufsteigen ist zum Glück kein Problem) und die andere führt Malve sofort ins PreWWYLM. Das gibt Malve die nötige Sicherheit, daß Alles ganz normal und positiv ist. Der Reiter wird hier also nur als Gepäckstück mitgenommen, was für uns der passende, machbare Schritt ist. Ohne Helfer wäre sie sicher wieder in alte, blöde Verhaltensmuster gerutscht und hätte sich der Reiterin flott entledigt...

Beste Grüße,
Dörte.
Lieber breit grinsen als schmal denken!  (B.Berckhan)
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Okkie 09
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Re: Unruhe, sobald es um das Thema reiten geht...
« Antwort #7 am: 29. Mai 2015, 13:53:54 »
Yo, das leise Flattern hab ich zur Zeit auch, nach meinem letzten Unfall vor 2 Jahren, inklusive Brustwirbelbruch  :-[

Da das Pony mich damals völlig berechtigt abgebuckelt hatte (unentdeckte Rückenverletzung), habe ich Okkie als etwas stämmigere Option angeschafft  ;) :nick:

Mein Trainingsplan verlief kurzgefasst so:
- Stehenbleiben üben
- auch wenn ich die Aufstiegshilfe herumtrage / irgendwo abstelle / näher an ihn ranbringe / neben ihm abstelle / einen Fuß draufstelle / draufsteige / stehenbleibe / mich dort hin und herbewege / meine 'Hand auf ihn lege / leichten Druck ausübe / mein Bein über seinen Rücken lege / da Gewicht drauf gebe / aufsteige und wieder absteige.

Wenn du das durchgeclickert hast, sollte das kein Problem mehr sein  :cheese:

Wichtig: kurze Sessions, hohe Belohnungsrate, vor allem, da dein Pony ja schon "vorgeschädigt" ist...

Viel Erfolg!!!
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Lewitzer Flummi
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Re: Unruhe, sobald es um das Thema reiten geht...
« Antwort #8 am: 29. Mai 2015, 15:25:12 »
Vielen Dank für eure Antworten!

So kleinschrittig, wie Okkie es schreibt, bin ich nach dem ersten Absturz vorgegangen. Hat auch super funktioniert.
Aber ich habe den Eindruck, dass es eben nach dem zweiten Absturz (beim ersten mal trat er an die Aufstiegshilfe aus Getränkekisten, erschreckte sich und beschleunigte etwas - mein Mann konnte ihn nicht halten und ich schmierte ab; beim zweiten Mal bin ich an dem Tag schon vorher ohne Sattel drauf gewesen und wollte es einfach mehrfach am Tag zur Festigung wiederholen,  dann sagte der Bauch ich sollte es lassen und der Kopf sagte mach... Und dann machte er bei den ein, zwei Schritten plötzlich eine 90-180 Grad Drehung und ich lag unten, Sattel war an dem Tag gar nicht drauf)  viele Tage gibt, wo er einfach schon so angespannt ist. Aber das liegt vermutlich wirklich komplett an mir. Er scheint extrem feine Antennen dafür zu haben.
Er reagiert auch wunderbar auf Körpersprache, wenn wir z.B.nach dem Longenkurs arbeiten.

Ich werde mal mit meiner RB das drüber legen versuchen, wenn sie mal wieder da ist. Sie ist doch etwas größer und weniger negativ belegt bei dem Thema, als ich.
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Re: Unruhe, sobald es um das Thema reiten geht...
« Antwort #9 am: 01. Juni 2015, 15:24:02 »
Ich hatte mit meinem Schimmelchen ähnliche Probleme, allerdings in deutlich abgeschwächter Form. Will heissen, dass er immer brav war und im Großen und Ganzen gemacht hat, was ich wollte, aber dennoch extrem unter Stress stand, wenn das Thema "Reiten" anstand. Das Problem hatte er allerdings schon zu mir mitgebracht, so dass wir kein "blödes Ereignis" zusammen gehabt hatten, und er hat mich auch nie abgeworfen (einmal bin ich ohne Sattel runtergesegelt, das war aber definitiv nicht Schimmelchens Absicht, sondern nur Pech - schnelle Drehbewegung aus dem Stand, weil er sich erschreckt hatte).

Bei ihm habe ich mich lange auch mental vom Reiten einfach mal verabschiedet. Zwar auch immer mal wieder das Sattel geübt und positiv belegt, genauso wie die Aufstieghilfe, das Drüberlehnen usw., aber (meist) ohne die feste Absicht, schnellstmöglich zum Reiten zu kommen. War aber auch alles nicht so schlimm vergiftet, wie das bei Euch klingt, muss ich zugeben, insofern hatte ich es sicherlich leichter.

Inzwischen bin ich schon sehr weit gekommen auf dem Weg zum "normalen Reiten", er steht nicht mehr unter massivem Stress sondern nur noch immer wieder unter Anspannung. Kürzlich habe ich mir ein Pulsmessgerät gekauft. Eigentlich, um ihn besser abspecken zu können (Training im dafür optimalen Bereich), aber tatsächlich hilft es mir beim Thema "Anspannung" gerade mehr. Ich kann jetzt nämlich an klaren Parametern fest machen, wann er sich wie sehr verspannt (Halle und Teile unseres Platzes sind "böse" und von unsichtbaren Pferdefressern bewohnt). Und nicht immer stimmt das mit dem überein, was ich aus seiner Körperhaltung annehmen würde, manchmal wirkt er hoch angespannt, der Puls bleibt aber unten, und teilweise ist es genau  umgekehrt. Ich habe jetzt angefangen, in "bösen Ecken" niedrigen Puls zu clicken und hoffe, ihn so im Endeffekt zu mehr Entspannung an diesen Stellen zu bekommen (ich habe dort jeweils keine Ahnung, was der Angstauslöser ist, daher kann ich nicht direkt mit den Gespenstern arbeiten).

Vielleicht wäre die Grundidee auch was für Euch? Ein Mittel an der Hand zu haben, anhand dessen Du frühzeitig merkst, wann er wie angespannt ist, so dass Du a) unterhalb der Schwelle arbeiten kannst und b) ein Ruhigerwerden seinerseits positiv verstärken kannst? Ob letzteres wirklich funktioniert, weiss ich  noch nicht, aber in der Theorie sollte es das.

Die Dinger sind leider nicht ganz billig (meins hat so ca. 90 € gekostet und ist das billigste, das Werte in Bewegung anzeigt) und z.T. für die Benutzung mit dem Sattel und nur auf kurze Distanz (etwa 1 m) ausgelegt. Wenn Du aber (im Gegensatz zu mir) ein Smartphone besitzt, gibt es auch Dinger, die Du ans nackte Pferd schnallen kannst (mit einem Art "Deckengurt") und die das Signal bis zu 10 m übertragen. Ist halt dann noch die Frage, ob er so einen Gurt ertragen kann...
Viele Grüße,
Esther
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penelope
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Re: Unruhe, sobald es um das Thema reiten geht...
« Antwort #10 am: 01. Juni 2015, 15:59:17 »

Kürzlich habe ich mir ein Pulsmessgerät gekauft. Eigentlich, um ihn besser abspecken zu können (Training im dafür optimalen Bereich), aber tatsächlich hilft es mir beim Thema "Anspannung" gerade mehr. Ich kann jetzt nämlich an klaren Parametern fest machen, wann er sich wie sehr verspannt (Halle und Teile unseres Platzes sind "böse" und von unsichtbaren Pferdefressern bewohnt). Und nicht immer stimmt das mit dem überein, was ich aus seiner Körperhaltung annehmen würde, manchmal wirkt er hoch angespannt, der Puls bleibt aber unten, und teilweise ist es genau  umgekehrt.


Super!  :thup:
Find ich sehr gut.

Meiner Erfahrung nach ist es ganz oft so, dass Pferde, wenn Sie auf den ersten Blick gestresst aussehen, große Augen machen, schnaufen, hibbeln ... eigentlich weniger angespannt sind als wenn sie "nur" irgendwo starr rum stehen.  :nick:

(OT:) Ich würd mich freuen, wenn du ein wenig mehr über das Training mit dem Pulsmesser berichten magst, wenn du mal Zeit hast.
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Re: Unruhe, sobald es um das Thema reiten geht...
« Antwort #11 am: 01. Juni 2015, 21:19:41 »
(OT:) Ich würd mich freuen, wenn du ein wenig mehr über das Training mit dem Pulsmesser berichten magst, wenn du mal Zeit hast.
Kann ich machen :nick:. Allerdings hat es halt nichts mit "klassischem Training mit Pulsmesser" zu tun, was ich für's Abspecken bräuchte. Das ginge nur an der Longe, und da ist die Reichweite zu kurz (sobald ich drauf sitze, bin ich froh, wenn ich ein paar ruhige Trabtritte bekomme, da kann ich leider noch nicht daran arbeiten, Strecke im richtigen Pulsbereich zu machen).
Viele Grüße,
Esther
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penelope
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Re: Unruhe, sobald es um das Thema reiten geht...
« Antwort #12 am: 01. Juni 2015, 21:29:15 »
Nochmal ganz kurz ot:
Ich meinte das auch in Bezug auf Anspannung und Nervosität  :nick:
Ist ja das viel spannendere Einsatzgebiet für das Ding.
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Lewitzer Flummi
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Re: Unruhe, sobald es um das Thema reiten geht...
« Antwort #13 am: 16. Juni 2015, 21:50:46 »
Wir bzw ich habe den Fokus jetzt nicht mehr so aufs reiten und plötzlich ist er weniger angespannt.
Irgendwo in der Mediathek vom WDR war jetzt ein Bericht über Problempferde. Eines war ähnlich wie mein Bube. Er hatte ultrafeine Antennen dafür, wie sein Mensch so drauf ist.
Mein Problem ist mein Kopfkino.

Nachdem ich mich die letzte Zeit zumindest von der Aufstiegshilfe auf ihn lehnen konnte,  lag er heute früh in Bauchlage im Stall. Nach Knuddeln, Umarmen und vorsichtig Gewicht auf den Rücken bringen,  habe ich mich dann zum zweiten Mal in unserer gemeinsamen Zeit seitlich auf ihn gesetzt und nachdem das gebührend mit Möhrchen gewürdigt wurde ,habe ich mich mit vermindertem Gewicht kurz richtig drüber/drauf gesetzt. Und er war absolut entspannt, nur etwas gierig nach den Keksen...

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Lewitzer Flummi
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Re: Unruhe, sobald es um das Thema reiten geht...
« Antwort #14 am: 11. November 2016, 21:57:00 »
Hallo.

Melde mich mal aus meinem HML Modus / Versenkung zurück.
Zwangsweise hatten der Bube und ich jetzt eine längere Pause.  Er steht seit sechs Wochen in der Klinik wegen sehr starken Hornhautverletzungen.
Ich habe ihn in den letzten 6 Wochen nur 3 oder 4 mal gesehen, da die Klinik nicht um die ecke ist. Clickern fand nur im ganz kleinen Rahmen in der Box statt. Z.B.Beim Hufe Raspeln.
Aktuell sieht es so aus, als ob wir das schlimmste langsam hinter uns lassen können.


Vor seiner Erkrankung haben Frieda und ich daran gearbeitet, generell Ruhe ins Pferd zu bekommen bei der Arbeit. Eigentlich wollten wir das Training deutlich intensivieren. Aber das sollte einfach nicht sein, wie es scheint.
Irgendwann war mir aufgefallen, dass er nicht nur beim Thema reiten unter Strom steht, sondern sobald es ans arbeiten =Clickern mit mir ging.  :(

Meine Fragen dazu sind nun: kann ich diese lange Pause positiv für uns nutzen?
Fakt ist, dass er wieder Muskulatur aufbauen muss. Reiten wollen hin oder her. Sechs Wochen ohne große Bewegung und es ist vieles weg.... Er durfte diese Woche das erste mal raus aufs Paddock und muss sich wahnsinnig darüber gefreut haben.  :rotw:
Habt ihr ein paar Ideen, wie wir es dieses mal richtig angehenkönnen ?

Bin echt dankbar für Tipps und Ideen.


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