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Leinsamen

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Re: Leinsamen
« Antwort #15 am: 16. Januar 2020, 09:06:44 »
Ich hänge mich hier mal ans Thema an, weil ich meinem Pferd etwas Gutes für den Magen tun will und in diversen Tagebüchern gelesen habe, dass deswegen Leinsamen verfüttert werden.

Ich würde hier also auch vermutlich die gekochte Variante des dunklen Leinsamens (ganz) verwenden. Die Frage ist nur, wie ich das koche und in welchem Abstand das dann verfüttert werden muss. Wie handhabt ihr das ganz praktisch? Bspw. zuhause kochen, zum Stall fahren und sobald es abgekühlt ist, verfüttern?

Welches Leinsamen/Wasser-Verhältnis nehmt ihr da? Ich habe gelesen 2l auf 100g Leinsamen. Das kommt mir dann aber wie eine extrem hohe Menge vor? Wieviel Gramm verfüttert ihr? Mein Pony wiegt ungefähr 450kg.

Und bei der Recherche bin ich dann noch hierauf gestoßen: Leinsamen für Pferde von Masterhorse Da wird drin berichtet, dass Kochen gar nicht notwendig sei. Mit heißem Wasser übergießen reicht auch völlig aus... wie im Mash quasi.

« Letzte Änderung: 16. Januar 2020, 09:12:02 von SaBo »
Viele Grüße und bleibt gesund!

Sarah
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Re: Leinsamen
« Antwort #16 am: 16. Januar 2020, 09:10:07 »
da fehlt ein Link :lupe:
Alles kommt zu dem, der warten kann.
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Re: Leinsamen
« Antwort #17 am: 16. Januar 2020, 09:11:57 »
Wenn es goldener Leinsamen ist - den muss man tatsächlich nicht kochen.
LG Tine
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Re: Leinsamen
« Antwort #18 am: 16. Januar 2020, 09:12:18 »
Oh, ups.  :lol:

Habs korrigiert.
Viele Grüße und bleibt gesund!

Sarah
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Re: Leinsamen
« Antwort #19 am: 16. Januar 2020, 09:14:35 »
Der Link ist auch interessant  :)

Die Krümeline bekommt entweder Goldleinsamen, der einfach mit den Heucobs mitquillt oder Leinöl über die fertige Portion.
LG Tine
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Re: Leinsamen
« Antwort #20 am: 16. Januar 2020, 09:18:39 »
Und ich glaube, ich kann mir die Frage schon selbst beantworten: Aber Leinöl hat nicht die gleichen Eigenschaften wie Leinsamen? Also was die Schleimbildung und damit verbunden den "Magenschutz" betrifft? :juck:
Viele Grüße und bleibt gesund!

Sarah
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Re: Leinsamen
« Antwort #21 am: 16. Januar 2020, 09:21:32 »
Ja mir geht's hauptsächlich um die Inhaltsstoffe, deswegen ist das wahrscheinlich nicht ganz zu vergleichen. Dazu müsste man ihn ja auch pur füttern  :)
LG Tine
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Re: Leinsamen
« Antwort #22 am: 16. Januar 2020, 09:34:40 »
Interessant find ich dass da im link steht:
"Das Hauptargument für die Fütterung von Leinkuchen ist unangefochten der besonders hohe Anteil an Schleim- und Quellstoffen."
Ich hatte immer der Eindruck dass so Leinkuchen sehr wenig Schleim bildet ...
Wie ist eure Erfahrung diesbezüglich? Ich hatte Leinpellets von einer Ölmühle hier in der Nähe die wirklich nur kaltgepresstes Leinöl machen und somit die Leinreste nicht irgendwie sonstig verschandelt behandelt sind
Das Leben ist kein Ponyhof - außer man hat einen!
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Re: Leinsamen
« Antwort #23 am: 16. Januar 2020, 09:44:51 »
Interessant find ich dass da im link steht:
"Das Hauptargument für die Fütterung von Leinkuchen ist unangefochten der besonders hohe Anteil an Schleim- und Quellstoffen."
Ich hatte immer der Eindruck dass so Leinkuchen sehr wenig Schleim bildet ...
Wie ist eure Erfahrung diesbezüglich? Ich hatte Leinpellets von einer Ölmühle hier in der Nähe die wirklich nur kaltgepresstes Leinöl machen und somit die Leinreste nicht irgendwie sonstig verschandelt behandelt sind

Also meine Minis bekommen ja Leinpellets (gepresster Leinkuchen) und wenn die mal Wasser abbekommen, werden die schon recht glitschig :kicher:

Ansonsten habe ich Leinsamen noch nie richtig gekocht, sondern immer mit frisch gekochtem Wasser übergossen und das dann ziehen lassen  :juck: Wird der Leinsamen in Maßen gefüttert, dürfte da wegen der Blausäure keine Gefahr bestehen.

Hier steht das z.B. auch:
Zitat
Im Leinsamen ist die Konzentration an cyanogenen Glucosiden höher als in vielen anderen Nahrungspflanzen. Trotzdem wird das damit verbundene Risiko für die Pferdegesundheit als gering angesehen. Zumindest bei einer maßvollen Fütterung. Schon der deutsche Pferdefütterungs- Papst Prof. Dr. Dr. Helmut Meyer führte in seinem 1995 veröffentlichten Standardwerk „Pferdefütterung“ aus, dass eine tägliche Aufnahme von 100 bis 120 g der Ölsaat im rohen Zustand für Pferde unbedenklich sei.

Diese Angabe bestätigt auch ein kleines Rechenbeispiel: Beim erwachsenen Pferd gelten 4 mg Blausäure pro Kilogramm Körpergewicht als tödlich. Das wären bei einem 500 kg schweren Pferd umgerechnet 2 g reine Blausäure. In einem Gramm Leinsamen befinden sich etwa 0,2 mg Blausäure. Ein durchschnittliches Warmblutpferd müsste somit schon mehrere Kilogramm Leinsamen auf einmal zu sich nehmen, um sich ernsthaft zu vergiften. In der Praxis sind derartige Mengen völlig unrealistisch.
Liebe Grüße von Iza, den Ponys Sissi und Elmo und den Katzenkindern Conan und Sherry
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Re: Leinsamen
« Antwort #24 am: 16. Januar 2020, 10:18:55 »
Ich finde auch, dass die Leinkuchen, die mein Bub bekommt, nett schleimig und glitschig werden, wenn sie nass werden.  :nick:

Liebe Grüße Angela und das Traberbübchen
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Re: Leinsamen
« Antwort #25 am: 16. Januar 2020, 11:51:58 »
Eine Freundin von mir ist gelernte Futterberaterin und daher meine Quelle.
(Fast)Alles folgende Geschreibsel basiert auf ihren Tipps ;)

Gelb oder Braun ist recht unerheblich, da Mengen über 200g/Tag eh nicht gefüttert werden sollen. Da ists durchaus egal, ob gekocht oder nicht. Ansonsten reicht 20 Grad warmes Wasser um die Giftstoffe zu zerstören.

Empfohlen wurden mir für Jollys Magen, 200g Leinsamen in ca 2L heissem, nicht kochendem Wasser aufzuschleimen.
Das in mehrere Portionen abfüllen und im Kühlschrank zwischenlagern. Zu Beginn warens 3 Portionen, mittlerweile, nach 2 Monaten, hab ichs auf 5 gestreckt. Mehr als 4 Tage würde ich es nicht lagern.
Die erste Portion ist noch Herdwarm, die weiteren strecke ich mit heissem Wasser aus dem Kocher, damit es nicht eiskalt durch die Speiseröhre muss. Das findet Jolly nämlich sehr unangenehm.

Bei mir ist das Zeugs eine ganze Pfanne voll, mehr Wasser dürfte es nicht sein ^^

Liebe Grüsse

Heldur, Herjólfur, Fjölli und Jj
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