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Handpferdereiten im Gelände

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Re: Handpferdereiten im Gelände
« Antwort #30 am: 03. Juni 2016, 01:59:36 »
ich hab auch was dünneres und lege es in schlaufen und lass das ende runter hängen, wenn ich an der straße reite. ansonsten ist der strick meistens ganz lang, weil das handpferd lieber hinter her trottet und das führpferd es doof findet, wenn da jemand direkt neben her läuft - auch wenn`s die eigene mutter ist.
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Re: Handpferdereiten im Gelände
« Antwort #31 am: 03. Juni 2016, 05:46:06 »
Ich hab das auch immer Freestyle mäßig gelöst. Wenn das Handpferd gerne nahe geht würde ich einen kürzeren Strick nehmen :juck:
Ich hab immer das Ende unter meinem Oberschenkel durch gefädelt, dass ich draufsitz... so kann man das Handpferd auch mal kurz loslassen um was zu sortiern ohne den Strick zu verlieren.
Liebe Grüße!
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Re: Handpferdereiten im Gelände
« Antwort #32 am: 03. Juni 2016, 07:49:40 »
Wir können gerne nach einem anderen Strick gucken  :nick: , zu kurz sollte er aber nicht sein, wenn dein Handpferd mal nen Hüpferer macht, ist er sonst gleich zu kurz  ;)


Aber vor allem: Esther hat ein fast fremdes Pferd im Gelände mit ihrem Schimmelchen als Handpferd geritten!  :dops:  :dops: :dops:  :cool:
LG Cate

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Re: Handpferdereiten im Gelände
« Antwort #33 am: 03. Juni 2016, 09:00:21 »
Danke für die Antworten, dann schaue ich beim nächsten Mal, wie ich das gebastelt bekomme mit den Schlaufen (so in etwa hatte ich auch Schlaufen, aber die sind dann eben teilweise unters Sattelblatt gerutscht).

Wir können gerne nach einem anderen Strick gucken  :nick: , zu kurz sollte er aber nicht sein, wenn dein Handpferd mal nen Hüpferer macht, ist er sonst gleich zu kurz  ;)
Ja, zu kurz ist nix, mein normaler Führstrick mit seinen ca. 1,5m ist definitiv zu kurz. Aber eigentlich müsste ich noch einen längeren haben, der wahrscheinlich was zwischen 2m und 2,5m hat :juck:, der könnte ganz gut passen. Zumal Carinjo ja üblicherweise nicht großartig gegen den Zug am Strick geht, sondern schnell nachgibt (zumindest an der Hand).
Zu weit hinten möchte ich ihn in "Normalsituationen" auch nicht haben, da kommt er nämlich noch mehr ins Trödeln, als wenn er neben mir geht.

Zitat
Aber vor allem: Esther hat ein fast fremdes Pferd im Gelände mit ihrem Schimmelchen als Handpferd geritten!  :dops:  :dops: :dops:  :cool:
:nick: :cheer:
Viele Grüße,
Esther
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Re: Handpferdereiten im Gelände
« Antwort #34 am: 03. Juni 2016, 09:11:05 »
:yess:  :dops: :dops:

Zitat
da kommt er nämlich noch mehr ins Trödeln, als wenn er neben mir geht.
da habe ich bei Jack das Handtarget ziemlich hoch bestärkt, weil Treiben aus der Reitposition ja eh aussichtslos ist und er sich ja auch nicht treiben, sondern ziehen liess  :roll:
Alles kommt zu dem, der warten kann.
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Re: Handpferdereiten im Gelände
« Antwort #35 am: 03. Juni 2016, 09:14:32 »
wo hälst Du denn die rechte Hand? Wenn die locker auf dem Oberschenkel liegt, sollten die Schlaufen nicht unter's Sattelblatt rutschen.

Wie gesagt, Voraussetzung ist, dass Du und Führpferd einhändig unterwegs sein könnt.
Sabine
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Re: Handpferdereiten im Gelände
« Antwort #36 am: 03. Juni 2016, 13:23:53 »
da habe ich bei Jack das Handtarget ziemlich hoch bestärkt, weil Treiben aus der Reitposition ja eh aussichtslos ist und er sich ja auch nicht treiben, sondern ziehen liess  :roll:
Bestärken ist leider nicht, weil das Reitpferd nicht geclickert wird und auch keine Kekse bekommen soll, und ich das schwer unfair finde, dann Carinjo was zu geben und H. guckt dumm aus der Wäsche. Abgesehen davon ist das halt auch einfach sein Tempo auf festen/harten Wegen, was ich seinen Sprunggelenken "zurechne" (und momentan wohl auch der Fühligkeit vorne). Sooo viel mehr Tempo wird er wohl, zumindest locker und entspannt, nicht gehen können. Will heissen: sein Tempo neben mir dürfte schon so ziemlich Maximum sein, nur hintendran (wohin er aber glücklicherweise eh nicht ernsthaft wollte) wird es langsamer. Da ist es schon gut, dass H. sich recht nett zurückhalten lässt, auch wenn er lieber in höherem Tempo unterwegs wäre.

wo hälst Du denn die rechte Hand? Wenn die locker auf dem Oberschenkel liegt, sollten die Schlaufen nicht unter's Sattelblatt rutschen.

Wie gesagt, Voraussetzung ist, dass Du und Führpferd einhändig unterwegs sein könnt.
Da ich H. kaum kenne, bin ich noch zweizügelig unterwegs gewesen, oder hatte meine rechte Hand ohne Zügel in etwa in Zügelhaltung, damit ich im Fall schnell noch mit reingreifen kann. Ich denke, dass H. generell einzügelig zu reiten sein sollte. Nur habe ich das noch nie "ernsthaft" gemacht und muss mich da auch erst noch reinfummeln.

Ich denke, zumindest als Zwischenlösung ist ein etwas (!) kürzerer Strick hilfreich. Die 3,5 m waren einfach zu viel. Ich werde es einfach bei Gelegenheit mal ausprobieren.

« Letzte Änderung: 03. Juni 2016, 13:26:14 von eboja »
Viele Grüße,
Esther
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Re: Handpferdereiten im Gelände
« Antwort #37 am: 30. September 2016, 17:14:14 »
Ich hätte mal eine Frage und zwar wie macht ihr das, wenn das Handpferd zu langsam läuft? Also treiben, ohne dass sich das Reitpferd angesprochen fühlt?

Wir waren heute zum zweiten Mal in einer neuen Handpferde-Kombination unterwegs: Reitpferd eine jüngere Islandstute, aber sehr fein geritten. Als Handpferd meine RB - ein älterer, kranker Isiwallach, der viel Bewegung benötigt, aber nicht immer gleich viel Energie mitbringt. Heute blieben wir nur im Schritt - denn schneller bräuchte das Handpferd etwas mehr Aufforderung (er ist nicht der schnellste im Reagieren^^), dabei ist dann aber mein Reitpferd schon lange im Tölt.

Mit der Stimme treiben war extrem schwierig, weil das Reitpferd alles auf sich bezog und unruhig wurde. Gerte hatte ich nicht dabei - ist mir sonst immer zu viel Gewurstel in den Händen, habe mir dann kurz mal einen Ast abgebrochen - aber da wurde auch das Reitpferd wieder recht unruhig.

Mit dem Knotenhalfter war auch recht doof - das verrutschte ziemlich, werden wir wohl nächstes Mal den Kappzaum probieren.
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Re: Handpferdereiten im Gelände
« Antwort #38 am: 30. September 2016, 17:45:45 »
Klickern: per Handtarget nach vorne holen. Dafür sollte das HAndtarget natürlich schon eine gute Belohnungsgeschichte haben.
Konventionell: die ersten 1-3mal einen zweiten Reiter von hinten nachtreiben lassen. Der kann sich dann nach und nach zurückziehen.
In der Regel ist das Bummeln des Handpferdes schlicht ein Verständnisproblem. Hat es verstanden, daß man prima nebeneinander her gehen kann, ist das Nachtreiben von hinten meist nicht mehr nötig.

Beste Grüße,
Dörte.
Lieber breit grinsen als schmal denken!  (B.Berckhan)
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Re: Handpferdereiten im Gelände
« Antwort #39 am: 01. Oktober 2016, 16:50:16 »
Danke für deine Antwort.

So wie es aussieht, liegt das Problem wohl an Herr Isis Verfassung derzeit - er mag auch unter dem Reiter und an der Longe kaum vorwärtslaufen. :/ Denn eigentlich kennt er das Handpferdereiten von früher gut - ihm fehlt nur die Routine. Aber ich hoffe jetzt mal, dass es von sich aus besser wird - wenn er wieder etwas fitter ist.
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Re: Handpferdereiten im Gelände
« Antwort #40 am: 01. Oktober 2016, 17:41:07 »
Danke für deine Antwort.

So wie es aussieht, liegt das Problem wohl an Herr Isis Verfassung derzeit - er mag auch unter dem Reiter und an der Longe kaum vorwärtslaufen. :/ Denn eigentlich kennt er das Handpferdereiten von früher gut - ihm fehlt nur die Routine. Aber ich hoffe jetzt mal, dass es von sich aus besser wird - wenn er wieder etwas fitter ist.

Das Führpferd muss beim Handpferdereiten ganz viele Qualitäten mitbringen, um mögliche Defizite des Handpferdes auffangen zu können. Daher ist Deine Kombination "fittes Führpferd - krankes Handpferd", wie Du ja selbst schon bemerkt hast, nicht optimal.

Vielleicht kannst Du für den Anfang mit Begleitpferd (und ggfs. zweiter Person) erst mal nur spazierengehen, falls Dein Herr Isi das zweite Pferd für Sicherheit, Motivation braucht.
Sabine
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Re: Handpferdereiten im Gelände
« Antwort #41 am: 01. Oktober 2016, 18:21:44 »
Ich hab lange das Problem mit schnellem Reitpferd und langsamen Begleitpferd gehabt. Das ging soweit dass mein Ellbogengelenk tagelang weh tat nach einer halben Stunde im Gelände mit beiden Stuten.
Mit der Ponystute hab ich ein anderes Trabsignal eingeübt als mit dem Reitpferd, das hat die Situation schon mal entschärft. Trotzdem konnte die Kleine ja nicht dauerhaft traben neben dem Schritt gehenden Hafi. Da der Hafi nur mehr eingeschränkt reitbar ist mach ich es jetzt umgekehrt und sitze auf der Ponystute. Der flotte Hafi geht ganz gut am Strick und es ist jetzt wesentlich entspannter. Allerdings muss ich mir jetzt mal überlegen wie ich dem Hafi ein Signal für Langsamer beibringe weil sie zeitweise doch sehr flott wird.

Wenn der Hafi das Handpferd ist nehm ich nur ein normales Halfter, beim Pony hatte ich immer das Knotenhalfter drauf. Demnächst werd ich wohl mal den Kappzaum nehmen für den Hafi, der denkt oft er kann Gras fressen als Handpferd.
Success does not just come and find you. You have to go out and get it!

Hab Spaß, Corina
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Re: Handpferdereiten im Gelände
« Antwort #42 am: 01. Oktober 2016, 20:21:22 »
Normalerweise läuft der Wallach sehr zügig und geht auch gerne raus - beim gemeinsamen Ausritt ergänzen sich die beiden tempomässig ideal. Aktuell ist er krankheitsmässig nicht so fit - aber wenn wir im Schritt bleiben, kann ich das Reitpferd leicht bremsen und dann kommt er gut mit.
Wir bleiben wohl momentan einfach im Schritt in der Kombination und wenn er wieder fitter ist, probieren wir es nochmals schneller.

Ein anderes Signal erarbeiten zum Antraben wäre aber vielleicht auch noch eine gute Idee. Der Wallach ist halt einfach generell in seinen Reaktionen langsamer, das erschwert das ganze zusätzlich.

Beim Führen ist es übrigens kein Thema mit beiden zusammen - das geht sehr gut. Sie laufen halt vom Grundtempo schonmal zügiger beim Reiten - das ist auch der Sinn, denn er braucht die Bewegung unbedingt. Aber wir üben weiter - manchmal braucht es ja auch einfach etwas Zeit, bis man sich komplett eingefummelt hat. :)
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