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Husten (chronisch)

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Re: Husten (chronisch)
« Antwort #90 am: 02. März 2020, 14:34:10 »
Ich würde das als "da löst sich was" (vom letzten Stall?), also erstmal als positiv interpretieren.
Yesterday was history, tomorrow is a mistery, but today is a gift, that is why it is called the present.

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Re: Husten (chronisch)
« Antwort #91 am: 02. März 2020, 14:40:05 »
Nach meinem Recherche-Stand ist weißer und milchiger/nicht durchsichtiger Schleim nicht "normal", sprich, wie Minettchen geschrieben hat, da scheint sich was zu lösen. Das ist erst mal gut, aber ich würde das weiter beobachten. (und weiter bewegen, damit ggf. mehr rauskommt)
Liebe Grüße von Iza, den Ponys Sissi und Elmo und den Katzenkindern Conan und Sherry
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Re: Husten (chronisch)
« Antwort #92 am: 02. März 2020, 15:32:27 »
:uschreib:  "Schnupfen" gibts bei Pferden übrigens nicht. Jeglicher Schleim aus der Nase ist nicht als harmlos zu bewerten, sondern als Anzeichen für eine Atemwegsproblematik. Abschnauben kann bedeuten, es löst sich in den oberen Atemwegen, Husten = es löst sich in den hinteren Atemwegen, viel Schnauben, lecken - es wird abgeschluckt statt abgehustet. Kein Husten bei sichtbarer Problematik kann "zähen Schleim" bedeuten, nicht "kein Schleim".

:gb:

Wie ist denn das Heu dort?
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Re: Husten (chronisch)
« Antwort #93 am: 02. März 2020, 16:38:58 »
Ich habe bei Minette die Erfahrung gemacht, dass, wenn eine Belastung bzw. ein Auslöser nicht mehr da war, sich als Konsequenz auch etwas lösen konnte. Deswegen dachte ich da an euren ehemaligen Stall. Natürlich bedeutet das auch, dass da etwas vorhanden war/ist, was vorher vielleicht noch nicht aufgefallen ist bzw. sich evtl. erst später geäußert hätte. Auf der sicheren Seite bist du, wenn du das überprüfen lässt (Abhören, Abstrich, Allergietest etc). Schnupfen bei Pferden gibt es nicht, weißer Schleim deutet auf eine dauerhafte Belastung und/oder chronische Erkrankung hin, gelber/grünlicher auf eine Infektion.
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Re: Husten (chronisch)
« Antwort #94 am: 03. März 2020, 08:46:29 »
Erstmal danke für euren Input.

Ich empfinde das Heu am neuen Stall als besser. Es ist länger und nicht nur so kurze Stoppeln, die Farbe ist gut und es sind nicht dauernd Äste drinnen.
Das sind allerdings keine qualitativen Aussagen, sondern mein Empfinden.

Da wir jetzt genau eine Woche am Stall sind, würde ich den neuen Stall als Ursache eher ausklammern. Wenn weißer Schleim durch etwas längerfristiges verursacht wird, dann fällt da der neue Stall ja raus und es deutet auf den alten hin. Was wieder zu Amelies und Izas da löst sich was.

Ich werde also weiterhin versuchen sie im Trab zu bewegen. Ich vermute ja, dass es die 500 m bergauf Trab waren, das haben wir nämlich zum ersten mal so steil und so lang gemacht. Und damit komme ich in die Problematik von uns allen  :roll: Davys Rücken sieht im Moment ja supertoll aus, dafür stellt sie seit 3 Wochen das eine Hinterbein weit raus und mag keine Hufe geben, was ja auch auf Rücken hindeutet und da will ich dann nicht so viel Reiten. Und Longieren stresst sie so sehr, da wird nicht abgeschnaubt.

Ich guck mal was meine Aromaöle hergeben. Eukalyptus habe ich auf jedenfall da. Mit Tierarzt schau ich mal, die drei Grazien müssen eh irgendwann noch entwurmt werden. Da frage ich dann mal nach.

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Re: Husten (chronisch)
« Antwort #95 am: 31. März 2020, 08:47:35 »
So, einen neuen Thread muss ich gar nicht aufmachen. Es gibt ihn ja schon.


Ich wollte gerne mal diejenigen um Meinung fragen, die auch einen Allergiker haben oder kennen. Gabor hustet nicht, aber er atmet schwer. Und zwar auffällig immer im Frühjahr bis in den Spätsommer. Über den Winter gar nicht.
Eine Bauchatmung kann ich nicht so richtig erkennen, aber ich bin nicht sicher, ob man die nicht erst sieht, wenn es schon viel zu spät ist. Der Bauch bewegt sich beim Atmen bei ihm auf jeden Fall. Aber ob das nicht schon immer so war :nixweiss:

Wenn Tierärzte ihn abhören, dann sagen sie, da sei nix. Aber alles was ich bisher dazu gelesen habe ist, dass man eine verschleimte Lunge nicht unbedingt hört, wenn der Schleim schon so festsitzt.

Vom Inhalieren haben mir alle Tierärzte sogar abgeraten. Ich hab über den Winter jetzt auch nicht mehr inhaliert, wenn ich ihn aber jetzt so höre, habe ich das große Bedürfnis. :shy:

Beim Reiten hustet er auch nicht, aber er schnaubt stark ab und zieht dabei den Kopf fast bis zum Boden. Auch das - habe ich gelesen - sei ein Anzeichen für was chronisches.

Weißen Schleim hab ich jetzt auch ab und zu gesehen. Das ist eindeutig, oder? Er hat es jetzt schon eine weile nicht mehr gemacht, aber grad über die warmen Monate reibt er die Nase oft auf dem Boden, auch beim Ausreiten nach dem Schnauben während des Gehens...

Mein Bauchgefühl sagt eindeutig, da ist was: Auch wenn mich jeder irgendwie für verrückt hält. Ich will aber nicht riskieren, dass es immer schlimmer wird.


Meine Frage ist allerdings: Es scheint ja kein Heustaub-Problem zu sein, sonst wäre es im Winter ja umso schlimmer. Da ist es aber weg. (Abgesehen davon, dass er diesen Winter auch ungewöhnlich "schlapp" war.) Es müssten also Pollen sein. Die im Frühjahr und Spätsommer blühen. Also vermutlich mehrere verschiedene.
Mir stellt sich hier die Frage, ob man dagegen was tun kann. Eine Art Desensibilisierung.  ??? Ich hab auch gelesen, dass der einzige sinnvolle Allergie-Test über die TiHO Hannover gemacht werden kann. Alle anderen seien nicht aussagekräftig. Hat das schonmal jemand gemacht? Sag ich meinem Tierarzt dann einfach, er soll das Blut (?) einfach dorthin schicken? Oder wie mache ich es?
Und inhaliert dann jemand mit Cortison? Ich bin da eher Befürworter. Ich bin selbst Asthmatiker und nehme zweimal täglich Cortison über ein Spray. Und ohne krieg ich wenig Luft und das ist extrem unangenehm. Die (Menschen-)Lungenärztin meinte auch, Cortison über die Lunge sei nicht mit den gleichen Nebenwirkungen behaftet, wie übers Blut. Weil es eben gezielt dort ankommt wo es gebraucht wird. Daher bin ich beim Pferd da ähnlicher Meinung.

Hier hab ich mal gefilmt, wie sich das Atmen beim normalen Spazierengehen nach mäßiger Anstrengung anhört:

Link in mein Tagebuch.

Ich hoffe, es kann jeder sehen.

Zu guter Letzt: Wer kennt aus dem Stuttgarter Raum einen Tierarzt, der sich damit auskennt. Ich hatte wie gesagt schon drei verschiedene da und keiner sieht Handlungsbedarf.
Wie ist es beispielsweise mit Buyle, Jahn oder Schlumbohm? Gibt es da Erfahrungen? Gern per PN.

 :danke2: :danke2: :danke2:
Viele Grüße und bleibt gesund!

Sarah
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Re: Husten (chronisch)
« Antwort #96 am: 31. März 2020, 10:59:15 »
Ich würde eine Bronchoskopie mit Abtrich machen lassen und einen Allergietest. Bei Sissi hat man beim Abhören auch nichts gehört... Und nachdem, was du beschreibst, scheint wirklich was zu sein. Das Atmen klingt auch nicht normal.. (Vielleicht Kehlkopfpfeifen?  ??? )

Warum wurde dir vom Inhalieren abgeraten?
Liebe Grüße von Iza, den Ponys Sissi und Elmo und den Katzenkindern Conan und Sherry
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Re: Husten (chronisch)
« Antwort #97 am: 31. März 2020, 11:15:29 »
Ich recherchiere schon nach Ärzten, die eine Bronchoskopie am Stall machen. Aktuell würde ich ungern in die Klinik mit ihm. Zumal mir auch die Möglichkeiten dazu fehlen...

An Kehlkopfpfeifen hab ich tatsächlich auch schon gedacht. Aber dann würde es vermutlich ganzjährig auftreten und nicht nur dann, wenn es wärmer wird (ich glaube, es ist sogar an milden Wintertagen vorhanden, aber ich bin grad nicht ganz sicher).

Zum Inhalieren wurde mir ohne wirkliche Begründung abgeraten. Es wurde behauptet, dass es keinen Grund gäbe und dann unnötiges Inhalieren eher schädlich wäre. Was ich als absoluten Quatsch abtue. Es schadet einem Menschen ja auch nicht, Salz-Wasserdampf einzuatmen.
Aber das haben mir sohwohl die normalen Tierärzte, als auch der "auf Lungenkrankheiten" spezialisierte Tierarzt mit TCM-Hintergrund gesagt. Letzterer meinte allerdings, wenn ich denn schon inhalieren möchte, dann bitte mit Emser-Salz.
Viele Grüße und bleibt gesund!

Sarah
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Re: Husten (chronisch)
« Antwort #98 am: 31. März 2020, 11:28:56 »
Das ist ja merkwürdig, ich wüsste nicht, wieso das schaden sollte, allerhöchstens würde es doch keine Wirkung haben... Zumindest mit NaCl-Lösung.

Laut meiner Apothekerin ist Emser-Salz auch nur überteuertes normales Salz  :confused: (Meine Ärztin hat mir zum Inhalieren mit Emsersalz geraten, die Apothekerin meinte NaCl würde vollkommen reichen)

Wenn du einen Inhalator im Stall hast, würde ich persönlich es wohl einfach mal mit NaCl-Lösung versuchen :nixweiss:
Ansonsten kann ich dir die Atemwegsgruppe auf fb empfehlen, da konnte ich unfassbar viel von anderen lernen.
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Re: Husten (chronisch)
« Antwort #99 am: 31. März 2020, 12:07:10 »
unsere allergikerin wird zusätzlich zum nacl im akutfall mit bronchienerweiterern und cortison inhaliert. bronchoskpopie wurde keine gemacht, weil`s an der haltung und der behandlung nicht wirklich was ändern würde.
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Re: Husten (chronisch)
« Antwort #100 am: 31. März 2020, 13:35:08 »
Bronchoskopie und Allergietest (ich persönlich fand die Bioresonanzergebnisse weitaus treffender als die vom TA) machen lassen (wie schon gesagt) und anhand der Diagnose weiteres entscheiden. Dein Gefühl, dass da etwas sein könnte, klingt schon berechtigt. Sollte Pollenallergie eine Rolle spielen, könntest du kurzfristig auch mal einen Nüsternschutz ausprobieren.

Dass im Winter nichts ist, heißt meiner Erfahrung nach nicht, dass da wirklich nichts ist  :nixweiss:  Sehr fest sitzender Schleim macht sich äußerlich teilweise gar nicht bemerkbar und ist beim Abhören nur sehr schwer zu hören. Hattest du nicht auch von Blähbauch berichtet? Der wird in vielen Fällen auch oft in Zusammenhang mit Lungenerkrankungen gebracht, bei Minette ist das z.B. definitiv auch so. Und bei einer grundsätzlichen Allergiebereitschaft mit entstandender Problematik sind auch Belastungen wie Heustaub, etc. ungünstig, selbst wenn keine Allergie gegen Heustaub bestehen sollte.

Viel Erfolg bei der TA-Suche!
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Re: Husten (chronisch)
« Antwort #101 am: 04. April 2020, 10:35:34 »
Das, was du da beschreibst, hat Metis so eins zu eins. Und nachdem ich endlich letztes Jahr ne Bronchoskopie hab machen lassen, weiß ich, dass er auch wirklich was Chronisches hat. Letztes Jahr hab ich dann, weil es schon akut war, mit Cortison, Schleimlöser und Bronchienweitsteller inhaliert. Als es im Herbst pollenmäßig ruhig wurde, hab ich Stück für Stück die Medikamente abgesetzt und alle paar Tage mit NaCl weiter inhaliert. Im Dezember gings dann eigentlich schon wieder los  :confused: und nun inhalier ich so oft es geht, aktuell täglich, mit Cromoglicinsäure. Bisher klappt das ganz gut.

Bei deinem Video konnte ich irgendwie die Atmung nicht wirklich hören. Aber die geblähten Nüstern sagen genug, außer ihr wärt grade vorher lange getrabt oder galoppiert. Ich würde aufjedenfall eine Bronchoskopie machen lassen. Und inhalieren sowieso, auch ohne Bronchoskopie, und sei es nur um auszuprobieren, ob ihm das hilft.

Bei Metis hat es einen enormen Unterschied gemacht. Der war im Sommer richtig fit und ist mit der Herde mitgeflitzt, während er sich sonst im Sommer fast nur im Schatten aufgehalten hat und jegliche Bewegung vermieden hat. Bauchatmung hab ich übrigens auch letztes Jahr zum ersten Mal bei ihm gesehen, andere Symptome wie geblähte Nüstern, Leistungsabfall, Müdigkeit, schwere Atmung, tiefe Kopfhaltung, Nüstern über den Boden reiben waren aber alle schon Jahre vorher da. Husten tut er bis heute quasi nie, Schleim sieht man auch nur selten, er schluckt das Meiste ab. Sieht man daran, dass er dauernd schleckt und oder kaut.

Meine TÄ hatte mir anfangs gesagt, ich könne durchaus einen Allergietest machen lassen und dann könne man wohl auch desensibilisieren. Werde ich persönlich aber nicht tun, einerseits ist das mit den Allergietests sone Sache, andererseits habe ich schon mehrfach davon gehört, dass jemand nach Desensibilisierung noch schlimmere Allergiesymptome als vorher hatte bzw neue Allergien (das allerdings bei Menschen, nicht bei Pferden).
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Re: Husten (chronisch)
« Antwort #102 am: 04. April 2020, 19:20:14 »
Jim hat als es akut war auch schon Cortison inhaliert und es gut vertragen.
Ansonsten klingt es wirklich nach Pollen. Es gibt Studien zur Wirksamkeit von Cetirizin gehen Allergien beim Pferd. In einer FB Atemwegsgruppe gibt es auch eine Dosierungsanleitung, die könnte ich raus suchen.
Falls du ein gutes Nüsternnetz ausprobieren magst, ich hab noch eins ungenutzt liegen. Dann gern einfach eine Nachricht schicken.  :nick:
Die komische Meinung dass Inhalieren schadet hab ich immer mal gehört. Ist aber meiner Erfahrung nach Unsinn. Sole würde ich nie dauerhaft anwenden, aber bei NaCl sollte eig nichts schädliches passieren.
Liebe Grüße, Linda
... und Jim!

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Re: Husten (chronisch)
« Antwort #103 am: 06. April 2020, 15:57:01 »
Oh nein. Mein Ganzer Beitrag war auf einmal weg. Also von vorne.

Erstmal vielen Dank für eure Antworten. Sie haben mir sehr geholfen. :cheer:
Laut meiner Apothekerin ist Emser-Salz auch nur überteuertes normales Salz  :confused: (Meine Ärztin hat mir zum Inhalieren mit Emsersalz geraten, die Apothekerin meinte NaCl würde vollkommen reichen)

Ja, zu diesem Entschluss bin ich dann auch irgendwann gekommen.  :cheese: Ich werde also wieder mit Inhalieren anfangen. Tatsächlich bin ich schon länger in der Gruppe, aber ich hab irgendwann nicht mehr viel mitgelesen, das werde ich wieder ändern...

unsere allergikerin wird zusätzlich zum nacl im akutfall mit bronchienerweiterern und cortison inhaliert. bronchoskpopie wurde keine gemacht, weil`s an der haltung und der behandlung nicht wirklich was ändern würde.

Ja, das stimmt schon. An der Haltung würde es bei mir vorerst auch nichts ändern. Stallsuche ist schwer genug. Einen Stall zu finden, bei dem ich bspw. Heu wässern könnte ist schon extrem schwer. Zumal ich eben das Gefühl habe, dass Heu kein Problem ist. Trotzdem neige ich dazu, eine Bronchoskopie machen zu lassen. Einfach um Gewissheit zu haben und den Schweregrad einschätzen zu können

Bronchoskopie und Allergietest (ich persönlich fand die Bioresonanzergebnisse weitaus treffender als die vom TA) machen lassen (wie schon gesagt) und anhand der Diagnose weiteres entscheiden. Dein Gefühl, dass da etwas sein könnte, klingt schon berechtigt.
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Danke für deine Erfahrungen. Bei Bioresonanz bin ich zugegeben sehr skeptisch. :shy: Kannst du da jemanden empfehlen? Ich habe schon eine Empfehlung bekommen, da aber auch sehr konträre Meinungen gelesen. Von Super bis furchtbar.  :-X

Das, was du da beschreibst, hat Metis so eins zu eins. Und nachdem ich endlich letztes Jahr ne Bronchoskopie hab machen lassen, weiß ich, dass er auch wirklich was Chronisches hat. Letztes Jahr hab ich dann, weil es schon akut war, mit Cortison, Schleimlöser und Bronchienweitsteller inhaliert. Als es im Herbst pollenmäßig ruhig wurde, hab ich Stück für Stück die Medikamente abgesetzt und alle paar Tage mit NaCl weiter inhaliert. Im Dezember gings dann eigentlich schon wieder los  :confused: und nun inhalier ich so oft es geht, aktuell täglich, mit Cromoglicinsäure. Bisher klappt das ganz gut.

Vielen Dank auch dafür. Das hat mir sehr geholfen. Könntest du mir vielleicht noch erklären, wie so eine Bronchoskopie abläuft? ich habe dazu im Netz wenig gefunden. Ich nehme an, da wird sediert und anschließend ein Schlauch in die Nüster eingeführt? Und dann? Bringt der Tierarzt einen Monitor mit, dass man schauen kann, was der Tierarzt sieht?

Jim hat als es akut war auch schon Cortison inhaliert und es gut vertragen.
Ansonsten klingt es wirklich nach Pollen. Es gibt Studien zur Wirksamkeit von Cetirizin gehen Allergien beim Pferd. In einer FB Atemwegsgruppe gibt es auch eine Dosierungsanleitung, die könnte ich raus suchen.

Das klingt interessant, vielen Dank. Dann suche ich mal gezielt nach Ceterizin. Ist es das gleiche, wie für Menschen? So hatte ich das mal gelesen und dass man die Menge dann einfach ein bisschen nach oben anpassen soll. Hattest du dann da Müdigkeit als Nebenwirkung festgestellt? Das geht mir als Mensch zumindest so.  :morgenmuffel:

____

Das Ganze hat mich nochmal bestätigt. Ich werde jetzt also mal anfangen zu planen, womit ich wann starte.
Ich habe auch noch B-Vetsan und MSM bestellt und werde das wohl zusätzlich geben. Soll auch Linderung verschaffen. Dann kümmere ich mich als nächstes ums Inhalieren und werde mich nach einem anderen Tierarzt erkundigen, der Bronchoskopie am Stall macht. Bioresonanz und Allergietest behalte ich mal im Hinterkopf, werde ich aber vermutlich nicht als erstes machen.
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Re: Husten (chronisch)
« Antwort #104 am: 06. April 2020, 16:11:19 »
Bei uns lief die Bronchoskopie sehr entspannt ab. Pony sediert, Schlauch eingeführt und langsam immer tiefer gleiten lassen. Die Tierärztin hat mir einen kleinen Monitor in die Hand gedrückt, mit der sie alles super sehen konnte. Da ist auch schnell der zähe Schleim aufgefallen  :) Anschließend wurde Schleim "aufgesaugt" (Tine musste mit einer Spritze von außen über den Schlauch innen den Schleim ansaugen) und auf kleine Glasplättchen verteilt, um es im Labor zu untersuchen.

Ich find Bronchoskopie auch sehr sinnig, auch wenn es von außen wie eine reine Allergie wirkt. Bei Sissi kam immerhin raus, dass sie entweder eine Autoimmunkrankheit hat oder chronische Lungenfibrose. Man hätte aber zB auch Verschmutzungen (Schimmelpilze, Staub usw) feststellen können. Man sieht ja nicht immer von außen, was doch noch so im Heu und der Umwelt rumschwirrt. Außerdem haben wir bei Sissi auch gesehen, dass sich der Kehlkopf nicht komplett schließt und es somit durchaus auch zum Kehlkopfpfeifen oder stärkerer Verschmutzung der Atemwege kommen kann. Ich konnte alles auf dem Monitor sehen und die TÄ hat mir anhand dessen auch alles erklärt.

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