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Eine Hafidame und der Clicker

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SevenSeconds
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Eine Hafidame und der Clicker
« am: 11. April 2013, 15:21:41 »
Hallo :) Ich bin nicht sicher ob es hier reingehört, daher bitte ich, es zu verschieben, wenn es woanders besser passen sollte.

Ich hole mal leicht aus. Molli kam vor 4 Monaten zu mir - sehr verwahrlost, abgemagert und trotzdem sehr lieb. Sie ist ein Menschenpferd, das Schwierigkeiten hat sich mit Pferden auseinander zu setzen. Aber permanent am Menschen steht. Sie konnte nichts. Ihre Geschichte verkürzt: Waise, von einem älteren Herrn erzogen (sehr sehr gut!) aber niemals mit Herden zusammen gestanden. Mit 12 Jahren wurde wegen des Todes des Besis verkauft, nur gefahren, nicht geritten. Nach 3 Jahren abgegeben wegen Krankheit und seither Standpferd (stand allein auf Paddock im OS kein reiten, kein fahren) Verlor die Hinteren Backenzähne, daher Heucobs, was nur sporadisch erledigt wurde, Folge, Abmagerung. Dann kaufte ich sie zu unserem Jungpferd. Sie gab keine Hufe, lies sich nicht an den Kopf fassen, lies sich nicht anfassen. Stand aber immer in der Nähe.

So und jetzt kann sie:
Hufe geben, Kopf anfassen lassen zum Halftern, läuft neben anderen Pferden, ohne zu beißen oder treten zu wollen, steht am Putzplatz auch wieder gut neben andern Pferden. Liebt mich irgendwie wie blöd, macht alles mit, spazieren gehen, Platzarbeit, akzeptiert Gewicht auf dem Rücken, kennt aber keine Hilfen von Oben, schubst Polyonen, legt sich ab, sitzt für 10 Sekunden auf dem Popo etc (alles aus ihren eigenen Angeboten erclickert und auch alles ohne halfter etc mittlerweile) aber:

- sie kennt weder Gerte als Zeichen (verlängerter Arm) noch Longe und Longiergerte.

Das stellt mich vor ein Problem. Nachdem ich ihr also zeigte, das Beide nicht wehtun, sie sich damit abstreichen lässt habe ich einige Targetübungen mit der Hand und an den Beinen mit der Gerte geübt. Sie macht das toll, Kopf tief nehmen, Ball sowohl mit der Nase rumschieben, als auch mit den Hufen zu kicken.
Aber: kleiner Ball ist IMMER für sie: Kopf runter OBWOHL sie Kopf tief auf Stimmkommando macht. (Ball wird jetzt nicht mehr benutzt, es reicht wenn er zu sehen ist irgendwo)
Gerte ist für sie IMMER nach Hinten drücken. Ich hatte den Gertenknauf fürs Plie unten an die Gurtlinie genommen und mit der Hand (ohne Futter) nach hinten gelockt. Das klappt, doch wann IMMER sie die Gerte jetzt sieht, geht sie nach HINTEN - entweder streckt sie sich nach hinten/unten oder sie geht einfach Rückwärts, vollkommen gleich, WO sie die Gerte berührt.

Sie lernt wirklich sehr schnell und ist auch im Umgang absolut süß.. aber seit 3 Wochen geht einfach nichts mehr, wenn es mit Gerte zu tun hat. Und auch die Hand verbindet sie mit EINEM Kommando so das Hüft oder knietarget immer dazu führt, das sie den Hintern in die entgegengesetzte Richtung dreht.  :-\

Hat jemand eine Idee, wie ich ihr vermitteln kann, dass sie das eben nicht tun soll?

Danke fürs Lesen erst einmal. Tatjana

Und ich habe keine Idee wie ich ihr erkläre, dass ich das gar nicht möchte.

« Letzte Änderung: 11. April 2013, 15:23:49 von SevenSeconds »
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Ehemaliges Mitglied 23
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Re:Eine Hafidame und der Clicker
« Antwort #1 am: 11. April 2013, 15:31:03 »
du clickst nur das was du möchest, alles andere nicht. Das ignorierst du einfach.
Und du musst die Übungen extrem leicht verständlich für sie aufbauen.

Was machst du wenn sie das macht?
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Re:Eine Hafidame und der Clicker
« Antwort #2 am: 11. April 2013, 15:33:09 »
So richtig viel Idee habe ich nicht. Aber ich würde mal versuchen, die Gerte erst so zu halten, dass sie sie nicht sieht, und dann direkt in dem Moment, wenn Du die Gerte "hervorholst" zu clicken. Dann tut sie nämlich noch "nichts" (lehnt sich also NOCH nicht zurück) und macht damit genau das, was Du möchtest: erstmal abwarten. Nach dem Click die Gerte direkt wieder aus dem Sichtfeld raus, wenn möglich (notfalls mit einer zweiten Person), und natürlich belohnen. Das so oft üben, bis Du ein Miniminimini-Fizzelchen später clicken kannst (wir reden da von Bruchteilen von Sekunden, nicht länger). Und das dann nach und nach ausbauen, bis sie erstmal abwartet, was Du mit der Gerte möchtest.

Hallo :) Ich bin nicht sicher ob es hier reingehört, daher bitte ich, es zu verschieben, wenn es woanders besser passen sollte.
Wir haben einen Tagebuch-Bereich, in den wir es verschieben können, wenn Du 10 Beiträge zusammen hast (insgesamt, nicht hier in dem Thread), denn vorher kommst Du nicht in den Bereich. Erinner' uns gegebenenfalls noch mal dran, wenn es so weit ist ;).
Viele Grüße,
Esther
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SevenSeconds
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Re:Eine Hafidame und der Clicker
« Antwort #3 am: 11. April 2013, 15:46:41 »
Wenn sie das tut ohne Kommando dazu ignoriere ich es und geh weiter (entziehe ihrem Tun also die Aufmerksamkeit) Und sie kommt dann brummelnd mit. (Sie erzählt sehr sehr viel  :) ) Und freut sich auch sehr sehr viel. Ich rufe dann eben etwas Anderes ab wie das Hinlegen oder das Kopf tief nehmen oder Schritt/Trab wechseln auf Wort, den großen Ball eine ganze Bahn schieben.. Das sind Dinge sie gut kann und somit doch ein positives Erlebnis hat.

Aber Gerte? Sehen - rückwärts.

Ich werde das mal so machen wie es eboja geschrieben hat. Ich kann mir vorstellen, das sich so zumindest erst einmal ihre Fixierung auf den Rückwärtsimpuls bessern lässt. :)

Danke schon einmal.



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Re:Eine Hafidame und der Clicker
« Antwort #4 am: 11. April 2013, 16:37:55 »
Ist denn Dein aktuelles Ziel zu longieren?

Ich hab mit meinem Fjordi auch das Longieren von Grund auf neu aufgebaut, weil er auch ziemlich Stress mit der Gerte hatte. Ich habe monatelang die Gerte nur beim Führen in der Hand gehabt, ohne damit irgendwas zu tun. Und dann nach und nach wieder für Signale eingesetzt, immer wieder verbunden mit abstreichen des Pferdes damit  und :click: fürs Aushalten, Zulassen können, und schliesslich Entspannen.
Das Longieren haben wir mit einem kleinen Pylonenkreis neu erarbeitet. Such mal nach "Pferd aussen, Menschen innen" hier im Forum, irgendwo haben wir was dazu. :juck:
Alles kommt zu dem, der warten kann.
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SevenSeconds
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Re:Eine Hafidame und der Clicker
« Antwort #5 am: 11. April 2013, 16:56:22 »
Danke für den Tipp, das habe ich schon versucht. Mit Plastikstäben und Band einen Kreis gesteckt - ich innen und sie aussen. Kein Erfolg. Sie macht dann folgendes: Hinhocken - rumwerfen als will sie wälzen und dann steht sie IM Kreis. Sie ist erfinderisch und eine absolute Herrausforderung für mich. Wenn sie angebunden steht z.B und ich gehe weg reisst sie sich nicht los, sondern Halftert sich stumpf ab. Verschluss an den Balken (sieht aus als wenn sie sich am Kopf kratzen will und kann sie auch am Bein abstreifen) und übers Ohr abziehen und dann steht sie hinter mir. Weglaufen tut sie nicht ... aber mir folgen auf Schritt und Tritt.

Also was ich möchte ist:
Die Gerte: als Hilfe für mehr als das Plie einsetzen, also touchieren (nicht hauen natürlich) am Griffel oder Röhrbein zum Hoch und nach Vorne nehmen, gelockte Seitengänge...überall da, wo meine Arme einfach zu kurz sind, all das funktioniert nicht, weil sie Rückwärts will und geht. Ich habe sie auch nachhinten hin begrenzt, dann geht sie mit den Hintern eben rum und DANN rückwärts...also wirklich momentan absolut resistent ...

Longieren:
 würde ich schon gerne nach Babette Teschen, wie mit meiner RB und guten Erfahrungen damit. Aber: ich kriege sie nicht von mir weg. Da übe ich jetzt wirklich intensiv: stehen wenn ich weggehe - das ist aber nicht so leicht wie ich dachte, weil sie wie gesagt erfinderisch wird. Ich cklicke jeden Zentimeter den sie von mir weg steht, wenn ich mich bewege. Das mach ich seit Wochen und trotzdem: Ich geh, sie geht auch mit.
Dieses Bedürfniss ist mir noch ein Rätsel. Das äussert sich eben auch im : ich komme um die Ecke - sieh sieht mich aus dem OS und fängt an zu wiehern und zu tänzeln und steigt auch schon mal.
Ich gehe: das gleiche Spiel, nur herzzerreissender.
Bin ich ausser Sichtweite ist das aber sofort vorbei. Sie ist still. Solange sie mich sehen kann dreht sie ab, so nach dem Motto: Los beeil dich mal, lass uns was machen! Jetzt! Sofort!

Ich muss allerdings einen Schritt nach dem Anderen machen, nicht alles gleichzeitig. Daher fange ich mit dem Gertenproblem an und dann irgendwann mit dem Longierproblem.
Ach so, mit der Hand, bzw. Finger kann ich sie rausschicken - nur komt sie direkt auch zurück. Egal wie oft ich das raus sein clickere.

LG

« Letzte Änderung: 11. April 2013, 17:04:35 von SevenSeconds »
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Re:Eine Hafidame und der Clicker
« Antwort #6 am: 11. April 2013, 17:12:57 »
Zitat
Longieren:
 würde ich schon gerne nach Babette Teschen, wie mit meiner RB und guten Erfahrungen damit. Aber: ich kriege sie nicht von mir weg. Da übe ich jetzt wirklich intensiv: stehen wenn ich weggehe - das ist aber nicht so leicht wie ich dachte, weil sie wie gesagt erfinderisch wird. Ich cklicke jeden Zentimeter den sie von mir weg steht, wenn ich mich bewege. Das mach ich seit Wochen und trotzdem: Ich geh, sie geht auch mit.
ich würde andersherum vorgehen und mit ihr laufen, und jeden Millimeter, den sie sich von Dir wegbewegt, bestärken. Das ist anfangs vielleicht nur eine Augenbewegung (weggucken), vielleicht nur ein Schwanken. Die Körpersprache sollte dabei möglichst still sein, und man muss achten, das man selbst balanciert geht - oft zieht man das Pferd mit den Schultern/Armen/Händen eher zu sich her und wundert sich dann, dass es einem auf dem Schoß hängt.
Nur wenn Du Bewusstsein im Pferd für das "Weggehen/Abstand halten" bekommst, kannst du da erfolgreich dran arbeiten. Wenn Du Dich entfernst, lernt sie nichts dabei.

Zu dem Pylonenzirkel: Der war bei uns so klein, dass ich gerade drin stehen konnte und mich drehen. Eine Matte auf einer Seite am Boden, und dann einen Schritt losgehen von der Matte, :click: :keks: wieder einen Schritt fragen :click: usw usw. Anfangs ist er auch mit in den Kreis gestiegen, hat alle Pylonen umgeworfen  :confused: bis er mal raushatte was ich will hat es gedauert. Schliesslich konnte er um den kreis gehen und wieder auf der Matte landen. Die Matte hatten wir als hochbestärkten Ort etabliert.
Als das geklappt hat, hab ich nach und nach die Pylonen weiter auseinandergestellt. Das wichtige dabei ist, dass das Pferd das Konzept versteht: Aussen/innen. Pferd ist aussen, Mensch ist innen.
Nur über eine Absperrung wäre Herr Fjörd auch drübergewalzt, das war ja das Problem. Also mussten wir das wirklich ganz neu erarbeiten - das hat Wochen gedauert, bis er zuverlässig und bewusst aussen gelaufen ist und wir an einem Radius angekommen sind, der auch Trabkreise erlaubte (ca 5-8 Meter).
Alles also noch viel kleinschrittiger...  ;) Ist mühsam, hat sich aber gelohnt.
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Re:Eine Hafidame und der Clicker
« Antwort #7 am: 11. April 2013, 17:20:38 »
Ich denke, ein Teil Eures Problems liegt darin begründet, dass sie ja nie Pferdekontakt hatte, sondern nur Menschenkontakt (so habe ich Dich jedenfalls verstanden). Eventuell wurde sie sogar im biologischen Sinn auf Menschen geprägt? Da ist dann irgendwie verständlich, dass sie so anhänglich ist. Das hilft Dir natürlich nicht weiter, aber vielleicht macht es das verständlicher, weshalb Du mit ihr da so viel mehr dran arbeiten musst, als mit einem "normalen" Pferd.

Es sei denn natürlich, ich hätte Dich falsch verstanden, dann nehme ich alles zurück :cheese:.
Viele Grüße,
Esther
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Re:Eine Hafidame und der Clicker
« Antwort #8 am: 11. April 2013, 17:32:39 »
Nein, das hast du schon richtig verstanden. Sie kennt ihre Artgenossen, sie bleibt aber auf Distanz zu ihnen. Trotzdem das sie mit zwei Stuten zusammen steht seit sie da ist hat sie es nicht geschafft sich ihnen nähern zu wollen. erst nach 2 monaten haben wir das erste mal versucht die Abgrenzung zu öffnen. Sie verzieht sich dann in eine Ecke und da bleibt sie, bis die begrenzung wieder steht. Ich arbeite daran, mit kulanter Konsequenz und hoffe sehr, das sie das doch noch irgendwann von selbst möchte.

Liebe Muriel, ich werde das mal so üben. Sehr kleinschrittig. Tatsächlich kann es sein, dass ich sie unbewusst ziehe, auch wenn ich meine, schon sehr auf meine Körperhaltung zu achten. Aber oft ist man selbst ja sehr subjektiv und da hilft ein Schubs von aussen gerne mal. Das Naheliegenste sieht man dann einfach nicht. :)

Danke sehr für eure Kommentare!
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Re:Eine Hafidame und der Clicker
« Antwort #9 am: 11. April 2013, 17:37:12 »
ohja, das mit der Prägung kann natürlich ein wesentlicher Aspekt sein  :nick:

wegen dem Führen: Lass Dich doch mal filmen. Das kann sehr aufschlussreich sein.
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Re:Eine Hafidame und der Clicker
« Antwort #10 am: 11. April 2013, 18:08:11 »
Hallo Tatjana,

Molli hört sich ja interessant und spannend an. Auf was für Ideen sie kommt!

Abstand von dir könntest du auch mit Matte und/oder Targetstick üben.
Matte: Vorderbeine draufstellen üben, Dauer aufbauen, dann anfangen, dass sie dort stehen bleibt, während du um sie rum gehst und nach und nach den Abstand erweiterst. Außerdem wird die Matte irgendwann "ziehen", d. h. so spannend sein, dass sie dorthin möchte. Da kannst du anfangen, sie zuerst für einen Schritt von dir weg zur Matte hin zu clicken und das dann erweitern.
Mit einem Targetstick kannst du sie zuerst führen, später dann mit mehr Abstand führen, auch eine Art longieren anfangen, den Targetstick irgendwo platzieren und sie von dir weg dorthingehen lassen. Targetstick-Video
Ballspielen mit einem großen Gymnastikball (um nicht den Kopfsenke-Effekt zu haben) bringt vielleicht auch ein bisschen Weg-Orientierung.

Ich denke, "von dir weg" ist schwieriger zu installieren als "zu irgendwas hin" - vielleicht ist fällt ihr "von dir weg" später leichter, wenn sie schon gelernt hat, dass Abstand von dir Belohnungen bringen.

VG
Katja
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SevenSeconds
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Re:Eine Hafidame und der Clicker
« Antwort #11 am: 11. April 2013, 18:42:08 »
Das Video ist ja klasse. Aber so hat sie ja das Kopf tief gelernt ... ich müsste den Stick etwas verändern. Und versuche morgen mal mein Glück. Denn hochmotiviert ist sie immer, manchmal zu sehr.

So habe ich genug zu tun erst einmal und werde über Erfolge und Misserfolge berichten.
Mein Sohn Lucas wird dann mal zum Filmen abgestellt. Eventuell fällt mir oder euch damit etwas Wesentliches auf.

Dankefein!  :D
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Re:Eine Hafidame und der Clicker
« Antwort #12 am: 11. April 2013, 22:23:45 »
Hallo hier im Forum  :)

nur ganz kurz, ich hab schon wieder so wenig Zeit  :roll:

Mein Kleiner versteht das mit dem Weggehen auch gar nicht. Wenn er weggeht, kommt er sofort wieder. Deswegen hing ich beim Longenkurs nach Babette Teschen auch ewig fest, weil ich dachte, dass ich den Abstand brauche, um weitermachen zu können.
War aber nun am Wochenende auf nem Kurs mit ihr und hab das Ganze live gesehen. Nun weiß ich, ich brauch den Abstand nicht vorher zu erarbeiten, das kann ich WÄHREND der Longenkursarbeit automatisch machen.
Erst macht man ja eh führen in Stellung, da passts ja eh. Dann arbeitet man ja von Anfang an dran, dass das Pferd von der inneren Schulter kommt - dadurch kommt es automatisch einen winzigen Tick von dir weg.
Und dann kann man ganz nette Übungen machen, zB den Slalom oder die Treppe. Man muss dazu ja noch keine lange Longe haben, da übt man weiterhin das Signal zur Schulter, das Pferd lernt dabei recht gut, dass es da weiter raus gehen soll. So kann man das schön kleinschrittig, in Verbindung mit den Longenkurs üben - ich würd sogar behaupten, dass der Abstand dann irgendwann von ganz alleine kommt, ohne dass man gezielt daran gearbeitet hat :)

liebe Grüße
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