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Fressbremse

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Re: Fressbremse
« Antwort #150 am: 08. April 2019, 08:22:42 »
Danke du Liebe, aber ich hab am Samstag bereits direkt einen bestellt in M/L und hoffe der passt – ich durfte am Stall jeweils M und L anprobieren und die waren zu klein und zu groß. Also müsste M/L hoffentlich ja perfekt passen  :cheese:
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Re: Fressbremse
« Antwort #151 am: 08. April 2019, 10:25:51 »
Ich hab auch Kautschukplatte (Diätplatte liegt im Spind, falls das Gras mal mehr wächst als letztes Jahr) und Felle dran  :nick:
Außerdem ein Halfter dran gebastelt und an der Nase festgebunden + eingeflochten. Gjonna zieht den sonst aus  :lol:

Ich hätte noch das Fresskörbchen (das wird am Halfter befestigt) zu verkaufen. Allerdings Gr. M/L also vermutlich zu groß!?
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Re: Fressbremse
« Antwort #152 am: 16. April 2019, 09:00:10 »
Doch der wäre perfekt, aber ich hatte ja schon einen bestellt  :cheese:

Mein bestelltes Komplettpaket (Fresskorb in M/L, Halfter in M (guter Tipp von meiner Stallkollegin, war goldrichtig), 2 Lammfelle für vorne und hinten, normale Kautschukplatte, Diätkautschukplatte für den Fall der Fälle) kam übrigens superschnell an, und es waren ein paar Leckerlie beigelegt, das fand ich richtig nett :)

Eine liebe Stallkollegin hat mir den Fresskorb bzw. das Halfter perfekt eingestellt, und das passt Frodur jetzt richtig gut so  :thup: Sie hat mir auch gezeigt, wie wir damit üben können (langes Gras abrupfen und von unten durch die Schlitze anreichen), das hat richtig gut geklappt!

Seit Samstag Nachmittag trägt Frodur die Fressbremse nun, zuerst noch ohne die Kautschukplatte, seit Sonntag mit Platte, weil das ja besser für die Zähne ist. Und ich bin da heilfroh drum – das Weidestück, das unser SB am Samstag Mittag geöffnet hat, ist riesig, und das Gras ewig hoch da drauf. Und das wo wir nachts noch teilweise an der Frostgrenze waren.  :confused: Vielleicht sollte das "natürliche Auslese" werden oder so  :confused:

Aber: Frodur hat - Fresskorb sei Dank - absolut NULL Probleme: KEIN Blähbauch, KEIN Durchfall, KEIN Bauchweh  :dops: (Beim letzten neuen Weidestück, das weitaus weniger krass war als dieses, hatte er ohne Fresskorb schon echt Probleme bekommen...zum Glück ließen die sich mit Bewegung und Colosan richten, aber es war mir eine echte Warnung!)
Er kommt super damit klar, scheint auch genug abzubekommen, aber eben nicht so übertrieben viel. Von den anderen Pferden sehe ich eigentlich nur Durchfallhaufen...
Insgesamt tragen jetzt 6 Pferde auf der Weide Fressbremsen, 4 davon den AS-Korb.

Ach ja, und: Bis jetzt war der Fresskorb noch jeden Morgen da, wo er hingehört  :cheese: Nämlich vor Frodurs Schnute. Scheint super zu halten! :thup: Bestimmt auch dank meiner lieben Stallkollegin, die sich damit schon so gut auskennt und den super passend eingestellt hat  :cheer:


Ich bin heilfroh, das Teil zu haben und dass Frodur es so gut annimmt und damit so super klarkommt  :dops:
Er steckt die Nase sogar von selber rein und läuft auf der Weide dem Fresskorb nach, wenn ich damit weggehe  :cheese: Liegen ja auch immer brav Kekse drin, wenn er die Nase reinsteckt  :cheese: :keks:

Also, von mir mit bisher 3,5 Tagen Ausprobierzeit gibt es bis jetzt zwei begeisterte Daumen hoch für den AS-Fresskorb plus Zubehör :thup: :thup:

« Letzte Änderung: 16. April 2019, 09:03:29 von Avaris »
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Re: Fressbremse
« Antwort #153 am: 21. April 2019, 21:56:50 »
Meine Hafi-RB hat letztes Jahr auch den AS bekommen, mit Kautschukplatte und Fell unterm Kinn. Die Diätplatte haben wir für den Fall der Fälle für diesen Sommer liegen, weil er zum Ende des letzten Sommers schon ziemlich viel Gras mit der normalen Platte reinkriegte, schlauer Hafi eben ;)
Die Zähne haben nicht einen Fatz gelitten mit der Kautschukplatte und er hat die nicht einmal ausgezogen bekommen :cheese:
Wir haben dann jeden Morgen vor dem Weidegang unser Ritual zum Anziehen mit Leckerli und da wird immer brav die Nase reingesteckt :keks:
Mit unserer Tränke klappt das leider nicht, aber da die nur vormittags auf der Weide stehen, ist das nicht so schlimm.
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Re: Fressbremse
« Antwort #154 am: 22. April 2019, 09:33:06 »
Frodur muss die ja leider tageweise nahezu 24h tragen (ca. 21-22h, bis auf die Zeit in der ich was mit ihm mache), da wir nur 24h Weidegang haben im Stall. Er soll die dann tragen, bis die neuen Stücke etwas abgefressen sind. Jetzt hat er sie von letzte Woche Samstag Mittag bis gestern Abend getragen, und in der ganzen Zeit hat sie tatsächlich bombenfest gehalten! Er hat sie sich nicht einmal ausgezogen, und auch kein anderer hat sie ihm abgemacht, und das obwohl er schon ziemlich wild mit dem einen Quarterbaby spielt, der ihm andauernd an der Fressbremse rumzupft. Einzig das hintere Lammfell musste da ziemlich drunter leiden, das rupft der Quarter gerne ab und kaut anscheinend auch noch eine Weile darauf herum  :confused:
Jetzt nach einer Woche ist mir aufgefallen, dass bei Frodur leider die Riemen an den Seiten etwas scheuern, und ich habe die Backenriemenschoner nachbestellt. Ich denke, das kommt durch die lange Tragezeit, so ist das ja eigentlich vom Hersteller nicht gedacht.

Ich habe ihn gestern spätabends mal probeweise ohne Fressbremse zurück auf die Weide gestellt, da das "neue" Stück inzwischen, nach einer Woche, schon ganz gut abgefressen ist...also, war zumindest mein Eindruck im Halbdunkeln.
Frodur war auch sehr eingefallen an den Flanken und hatte Hunger, er schien jetzt nicht mehr so viel abzubekommen durch die Fressbremse. Die Tage davor war das gar kein Problem, im Gegenteil.
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Re: Fressbremse
« Antwort #155 am: 23. April 2019, 09:33:04 »
Beneidenswert - meine Jungs reißen sich die Dinger sehr oft gegenseitig runter. Sowieso schon "zufällig" während der üblichen Rangeleien. Inzwischen habe ich aber den Verdacht, mit Absicht ... ok, das ist jetzt vermenschlicht, aber sie haben gelernt, wie das geht. Cello Superschlau ist auch sehr findig darin, auf unserer nicht klinisch reinen Weide allerlei Ansatzpunkt zu finden, hinter denen er das Ding verhaken kann und mit Glück und Geduld dann auch runter kriegt. Dabei haben wir schon eine Extra-Strippe mittig über den Nasenrücken und festgemacht zwischen den Ohren selber drangemacht.
Beruhigend immerhin, dass die Dinger an den Druckknöpfen bzw. Plastikkarabinern eher nachgeben als das Pony-Genick....

Gruß
Katja
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Re: Fressbremse
« Antwort #156 am: 04. Juli 2019, 07:18:47 »
Ich wollte mal meine Erfahrungen zum Easygrazer hier reinschreiben. Ist ja vielleicht auch nicht so uninteressant.
Ich hatte für beide Ponys einen Easygrazer Gr. L bestellt. Mir gefällt, dass er sehr leicht und luftig wirkt. Donna findet den auch super. Aber trotz dass sie damit wirklich nur ganz normal frisst, geht die Biothane nach 2,5 Wochen schon ab und die Nieten dauernd auf  :confused:
Gjonna fand den richtig doof. Ohne Halfter hielt er gar nie länger als 10 Minuten am Kopf und am 3. Tag war er völlig zerstört. Statt der Sollbruchstellen (Nieten) waren 2 (!) Stege komplett gerissen und auch an vielen weiteren Stellen gehen schon die Nähte auf. Hab dann den Easygrazershop und Kieffer angeschrieben. Kieffer schrieb dann, dass man anhand von Fotos nicht beurteilen könnte, ob es ggf. ein Materialfehler ist. Ich müsste mich an den Shop wenden und das über die bei Kieffer reklamieren. Naja, die haben sich dann Fotos schicken lassen und schrieben, dass ja klar wäre dass das nicht geklappt hat. Die Fressbremse wäre viel zu klein (laut deren Maßtabelle und meinem Gefühl perfekt. Gjonna konnte darin sogar problemlos gähnen!) und dann sei es kein Wunder dass sie auf den Stegen kauen würde. Aber a) sind die Stege nicht zerkaut, b) würde sie eher bei einer zu großen Fressbremse dran kommen, bei einer zu kleinen geht das gar nicht und c) sollte das Material selbst das 3x 2 Stunden aushalten  :P

Ich bin also für den Preis (145€ pro Fressbremse) mehr als unzufrieden mit Qualität und Kundenservice! Schade, hatte echt auf eine gute Alternative gehofft :(
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Re: Fressbremse
« Antwort #157 am: 04. Juli 2019, 11:15:45 »
Ich habe mit dem Easygrazer auch schlechte Erfahrungen gemacht. Bei mir gingen auch nicht die Nieten, sondern das Material der Fresskorbes kaputt. Ausserdem ist der Kehlriemen gerissen. Auf meine Reklamation wurden mir 5 Euro angeboten, um ihn beim Schuster nähen zu lassen... :imsmiling:
Ich habe ihn dann beim Schuster umbauen lassen, weil Sixtus ihn auch viel zu leicht ausziehen konnte. Habe einen zusätzlichen D-Ring anbauen lassen und ihn dann mit dem Y-Kehlriemen der AS-Fressbremse versehen. Ausprobiert haben wir ihn allerdings nicht mehr, wegen des Umzugs.
Viele Grüße
Andrea
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Re: Fressbremse
« Antwort #158 am: 04. Juli 2019, 11:18:18 »
 :o :o :o :o
Wie frech!
Hätte ich das mal vorher gewusst  :-\ Dann hätte ich zumindest nur einen erstmal zum Testen bestellt und nicht gleich 300€ versenkt  :-X
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Re: Fressbremse
« Antwort #159 am: 04. Juli 2019, 11:24:51 »
Kundenservice des Grauens :shock: Kann man machen, aber dann ist es halt naja...

Auf jeden Fall sehr lieb und hilfreich, dass Ihr Eure Erfahrungen hier einstellt  :keks:
Liebe Grüße, Lena

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Re: Fressbremse
« Antwort #160 am: 06. September 2019, 09:59:57 »
Schlaue und geschickte Ponys sind ja toll – meistens jedenfalls. Wenn es um Aktivitäten geht, die vielleicht die Gesundheit gefährde, freut man sich nicht mehr ganz so dolle.
Meine beiden Shettis haben ja beide AHS-Freßbremsen, mit von Muddern zusätzlich angebrachter Strippe vom Genickriemen zwischen den Ohren an den oberen Rand der Bremse versorgt. Sie haben die sich immer schon beherzt gegenseitig runtergerissen, da sie so viel so viel toben, rangeln und sich gegenseitig an den Köpfen rummachen. Und wenn sie nicht „richtig“ grasen können, kann man halt auch Blödsinn machen – bis zum gründlichen Verhaken der Bremsen ineinander. Da gingen dann öfter die Sollbruchstellen auf (zum Glück aber nichts kaputt).
Onki darf wegen Rehe ja nun schon länger nicht auf Weide und mangels Partner im kriminellen Tun war Cellos Bremse dann allermeistens noch drauf, wenn er von der Weide geholt wurde. Ich freute mich schon sehr – wenigstens das als Glück im Unglück. Dann ging`s irgendwann los – die Bremse war immer öfter nicht mehr drauf. Wenigstens meist gut zu finden, immer an denselben Stellen und damit auch klar, dass er sich das Teil mit Hilfe von irgendwo herausragenden Teilen runterholt (Äste, Zaunlatten, Pfosten).
Im Juli hat er nun endgültig den Bogen rausgekriegt. Zum Schluss hatte ich auf Tipp einer Freundin aus seinem äußerst üppigen Schopf schon Zöpfe geflochten und die in immer wilderen Konstruktionen wiederum mit den Riemen der Freßbremse verflochten. Dass hat ihn nur noch mehr angespornt (wegen Urlaub hab ich das allerbestens mitbekommen, so von der Terrasse aus …). Er hat weiter akribisch und mit schon sehr bewundernswerter Geduld und Feingefühl dran gewerkelt und dann hing das Teil zum Schluss vollständig geschlossen nur noch am Zopf neben ihm.
Ende meines Juli-Urlaubs haben wir 2,3 Stunden gekämpft – er Bremse runter, ich hin und wieder drauf, er wieder runter, ich wieder hin und drauf … usw. Und zwar immer schneller – Technik perfektioniert.
Dann hab ich aufgegeben. Mir sind grad die Ideen ausgegangen. Fester verschnüren geht auch nicht wirklich. Fressen können muss er doch irgendwie und scheuern und dauerdrücken soll das Teil auch nicht . Vor allem müssen die „Soll-Aufgeh-Stellen“ sich im Ernstfall ja auch öffnen, falls er mal wirklich festhängt.
Unsere Koppel ist rustikal, samt Bäumen, Büschen, überlappenden Zaunlatten, Toren – jede Menge Möglichkeiten. Er braucht wohl wirklich nur eine ganz kleine hervorstehende Stelle. Die kann ich nicht verhindern.
Weidezeit haben wir noch mehr verkürzt,  möglichst nicht mehr als 2 Stunde  jeweils  2 x täglich oder so, aber das ist organisatorisch ja auch nicht immer hinzukriegen. Er ist ziemlich mollig, vorsichtig ausgedrückt und hat einen vermutlich immer noch sehr fiesen Selenwert (im Juni über 200) und bis der auf 100 oder so ist, wird es vermutlich dauern, trotz seitdem ja selenfreiem Mineralfutter. Macht mich also nicht so glücklich, der jetzige Zustand. Mein Bedarf an Reheponys ist mehr als gedeckt (auch wenn bei 2 davon Cushing und nicht Gras die Ursache war).
Hatte vielleicht irgendwer hier ein ähnliches Problem und womöglich sogar eine funktionierende Lösung …?? Bin für alle Ideen dankbar ;)

P.S. – da sieht man doch mal wieder, zu welchen Leistungen Pferde durch positive Verstärkung animiert werden können ;)

Herzliche Grüße
Katja
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Re: Fressbremse
« Antwort #161 am: 06. September 2019, 10:22:37 »
Habe einen zusätzlichen D-Ring anbauen lassen und ihn dann mit dem Y-Kehlriemen der AS-Fressbremse versehen. Ausprobiert haben wir ihn allerdings nicht mehr, wegen des Umzugs.

Sowas habe ich auch geplant, denn den EasyGrazer konnte ich trotz 100 nachgestanzter Löcher bei Frodur einfach so, ohne Mühe, vom Kopf ziehen. Der AS hält super. Also mein Plan, das AS Halfter irgendwie an den EasyGrazer basteln. Ich bin mal gespannt, wie lange das wohl hält.

An sich der ist AS ja wirklich top, aber er kommt mir halt auch recht schwer und klobig vor...der EasyGrazer scheint viel luftiger zu sein. Aber ja auch nicht besonders haltbar, wenn ich mir eure Erfahrungsberichte so durchlese...ich bin mal gespannt.

Zum Kundenservice kann ich sagen: Jo, da ist echt noch Verbesserungspotential. Ich habe per Vorkasse bezahlt (sofort nach Bestellung) und gekommen ist mein EasyGrazer ich glaube 3,5 Wochen später - es hat mich 3 (unbeantwortete) Mails und einen Anruf gekostet, überhaupt mal eine Info zur Lieferung zu erhalten.
Auch dass man den EasyGrazer nicht wieder umtauschen kann sobald die Verpackung geöffnet ist, ist ziemlich nervig. Und was ich bisher zum Verhalten bei Reklamationen gelesen habe, scheint einheitlich wie bei euch gelaufen zu sein. Dafür ist die Fressbremse eigentlich echt zu teuer. Wenn man bedenkt, dass der viel höherwertigere AS viel weniger kostet.



@ Shotlandpony: Frodur hat sich den AS Korb immer nur ausgezogen, wenn die weiße Kautschukplatte eingelegt war. Ohne die Platte war er mustergültig damit. Auf Anraten unseres TA habe ich dann halt einfach die Platte weggelassen und stattdessen jeden Tag die Zähne kontrolliert. Hat bei uns gut geklappt. Ist ja bei euch vielleicht einen Versuch wert?

Edit: Ausschlaggebend ist auch, ob der Kehlriemen wirklich eng genug gestellt ist. Wenn der nur ein Mü zu locker ist, kann man sich den Korb zu leicht abziehen. So hat es bei uns bei den allermeisten Ponys gut geklappt.

« Letzte Änderung: 06. September 2019, 10:39:12 von Avaris »
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Re: Fressbremse
« Antwort #162 am: 09. September 2019, 09:22:58 »
Leider hatte Cello nach den ersten wenigen Monaten ohne Kautschukplatte schon massiven Abrieb an den Vorderzähnen (und auch verflixt viel gefressen so). Liegt wohl an der Freßtechnik .... Bei Onki ist nichts zu sehen, der hat ihn ja allerdings auch viel weniger getragen. Onki hört auch einfach auf zu fressen, wenn einigermaßen satt, Cello betreibt das ganze deutlich heftiger. Sieht aus, aus ob man sich zwischen Teufel und Beelzebub entscheiden müsste ...
Mit dem noch festeren Kehlriemen werden ich es aber probieren. Das dürfte noch die erträglichste "Knalleng"-Variante sein. Allerdings wohl erst nächstes Frühjahr, wenn das frische Gras kommt.

LG
Katja
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Re: Fressbremse
« Antwort #163 am: 19. September 2019, 10:42:01 »
Also bei Gjonna habe ich irgendwann rausgefunden, dass sie der Kehlriemen stört.
Ich habe dann umgebaut. Nur noch den Genickriemen dran und zusätzlich ein normales Halfter eingebaut (Genickriemen vom AS durch die Ringe gefummelt) und den Ring hinten am Korb mit einem Karabiner am Ring am Halfter befestigt. Das konnte dann lockerer (also wie ein normales Halfter halt) verschnallt bleiben. Zusätzlich habe ich rechts und links mit je einer Strähne aus dem Schopf den Maulkorb in die Mähne geflochten. So blieb er dann zu 95% drauf ;)
Achso zusätzlich musste ich den Maulkorb am Nasenriemen des Halfters festbinden. Das war bei Gjonna die ultimative Schwachstelle. Sie hat solange rumgemacht, bis sie den Kappzaum über die Nase gezogen hatte  :P
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Re: Fressbremse
« Antwort #164 am: 24. September 2019, 11:16:50 »
Ah - das hört sich in der Tat so an, als könnte man damit auch richtigen Tüftlern Paroli bieten ... Allerdings ist dann ja auch keine "Geht-im-Notfall-auf"-Option dabei? Die AS-Schnallen gehen ja schon auf, wenn der Druck/ Zug zu stark wird, was mich sehr beruhigt. Da hätte ich sonst schon kein gutes Gefühl. Allerdings kann ich das im Frühjahr ja anfangen/ ausprobieren, wenn ich zuhause bin und immer einen Blick rauf haben kann, ob er nicht festhängt.
Manno, so ein Theater, und das schon bei nur 4 - 6 Stunden Weidegang und ansonsten nur Stroh/ Brennesseln/ Disteln.  ... aber so fett geht`s vermutlich auch nicht ewig gut :(.

Gruß
Katja
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