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periodische Augenentzündung - ev. OP nötig

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Re: periodische Augenentzündung - ev. OP nötig
« Antwort #30 am: 01. April 2019, 10:26:50 »
Ich möchte ungern ein neues Thema aufmachen, daher mache ich einfach hier weiter.

Herr Fifi hat in den Krankheitentopf gegriffen und die PA rausgeholt.  :( Das allererste Mal ist die Augenentzündung auf dem rechten Auge letztes Jahr vor Weihnachten aufgetreten (das linke hatte nichts). Ich sehe einen Zusammenhang mit den starken Sturmböen, die hier waren. Es fing mit leichtem Blinzeln am Mittwoch oder Donnerstag an und ging dann in eine Augentzündung über. Da es am Wochenende nicht besser wurde, habe ich den TA angerufen. Die Pupille/Linse war nicht mehr zu sehen, das Auge war sehr warm und tränte. Er bekam Schmerzmittel, Atropin und cortisonhaltige Augensalbe. Nach 1 Woche war die Nummer durch.
Vor ca 4 Wochen gleiches Szenario: Sturmböen, Blinzeln am Mittwoch, Auge tränt, Augensalbe gegeben, nach dem WE nicht besser - Tierarzt. Schmerzmittel, Cortison gespritzt, Atropin. Mir wurde empfohlen, vorsorglich Kontakt mit einer bestimmten Tierklinik und dem dortigen Augenspezialisten aufzunehmen. Hab ich getan.
Nach ca 1 Woche Behandlung am Stall war die Linse des rechten Auges plötzlich gelb. Sehen konnte er damit nicht mehr oder nur wenig. Termin in der Klinik vereinbart. 1-2 Tage später fing das linke Auge an. Blinzeln, Tränen usw. Atropin rein. Kurze Zeit später war auch diese Linse gelb, im rechten Auge bildete sich in der Augenvorkammer eine Blutansammlung. Auf diesem Auge sieht er seitdem nichts mehr. Ab in die Klinik.

Nach einer Woche - das Auge musste erst operierfähig werden - wurde das linke Auge operiert (Austausch der Kammerflüssigkeit). Ein Schnelltest ergab, dass eine sehr hohe Anzahl "Entzündungsentzyme" (das mag kein Fachbegriff sein, so hab ich es mir nur gemerkt, daher die Gänsefüsschen) vorhanden ist. Das Ergebnis des Tests auf Leptospiren steht noch aus. Die OP hat Herr Pony gut überstanden, mit dem linken Auge kann er gucken. Nächstes Wochenende kommt er zunächst erstmal wieder nach Hause. Das rechte Auge wird mind. die nächsten 14 Tage 1x täglich weiter behandelt mit Schmerzmittel und Augentropfen. Eine Untersuchung per Ultraschall während der OP des linken Auges ergab, dass die Netzhaut am rechten Auge noch intakt ist. Heißt, ggf. kann die Sehfähigkeit durch eine OP hergestellt bzw. erhalten bleiben, aber erst in 2-3 Monaten.
Seit dem Wochenende ist auch das Blutige in der Vorkammer weg, sieht jetzt eher gelblich/bräunlich aus - was man so als Laie beim Angucken des Auges so sieht. Also zumindest tut sich etwas. Was genau, kann der TA aktuell noch nicht sagen, wäre wie Schauen in eine Glaskugel. Deshalb steht Fifi diese Woche auch noch in der Klinik, damit er in kurzen Abständen mehrmals täglich hoch dosiertes Cortison usw. kriegen kann.

Nun bin ich am Grübeln, ob es sinnvoll ist, ihm für die Augen etwas Windschutz zu bieten. Am Samstag wehte auch kurz ein Lüftchen und sofort hielt er das Auge eher geschlossen. Okay, die OP war grad mal vor 1 Woche und es ist sicher noch alles empfindlich. Trotzdem hab ich Kopfkino, da alles mit Wind angefangen hat.
Ich bin schon auf die Fliegenmasken von innohorse gestoßen. Bin aber tatsächlich am Überlegen, ob ich mir sowas https://www.innohorse.de/polo-pferdeschutzbrille/equine-eye-protection?c=152 oder sowas https://www.innohorse.de/uv-pferdeschutzbrille/equine-eye-protection?c=152 zulege. Ja, sieht etwas gewöhnungsbedürftig aus, aber wenn es dem Augenlicht hilft.... Auf der Winterkoppel, wo Fifi drauf steht, ist es meist sehr windig, da sie nach 2 Seiten offen zu Feldern ist.

Hat jemand sowas schon mal selbst probiert oder kennt jemanden, der so eine Brille nutzt? Oder noch andere Ideen?

« Letzte Änderung: 01. April 2019, 10:32:20 von fifill »
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Re: periodische Augenentzündung - ev. OP nötig
« Antwort #31 am: 01. April 2019, 11:09:57 »
Ach herrje, alles Gute für Fifill :hug: :trost1: :gb: :dd:

Mit PE und der Brille habe ich leider keine Erfahrung. Bei der Brille wäre die Frage, ob die schnell verrutscht oder verloren gehen kann, wenn das Pferd sich scheuert oder wälzt - da wäre eine Maske wohl etwas sicherer :juck:
LG Tine
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Re: periodische Augenentzündung - ev. OP nötig
« Antwort #32 am: 01. April 2019, 11:38:15 »
Oder noch andere Ideen?

ja, klassisch homöopathische Behandlung, um die Anfälligkeit für Entzündungen durch Wind zu reduzieren.
Sabine
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Re: periodische Augenentzündung - ev. OP nötig
« Antwort #33 am: 01. April 2019, 12:32:56 »
Auf jeden Fall :nick: Szofi hatte genau das selbe wie bei euch am Anfang - quasi ein Schub. Seit dem zum Glück ncihts *aufholzklopfe*. Sie ist sehr windempfindlich an den Augen - ich schmiere sofort Vit. A Salbe sobald ich es einmal verpasst habe ihr eine Maske rauf zu geben. Ansonsten trägt sie ab Frühling immer Maske, über den Winter kommen wir ohne Maske. Ich finde dass die heutigen Masken so gut sind, die kann man auch länger oben lassen :nick:
Liebe Grüße Sophie

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Re: periodische Augenentzündung - ev. OP nötig
« Antwort #34 am: 01. April 2019, 12:38:16 »
@ puppi: Welche Masken hast du? Eine bestimmte Firma oder was grad da war?

Homöpathische Behandlung wollte ich machen lassen, leider waren die Augen schneller. Wird dann nochmal in Angriff genommen, wenn er wieder zu Hause ist. Aber vielen Dank für den Merker  :D
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Re: periodische Augenentzündung - ev. OP nötig
« Antwort #35 am: 01. April 2019, 12:47:06 »
Ich hatte für Puppe mal eine von Innohorse - die sind genial, aber extrem teuer..

Jetzt habe ich nur noch die Masken von Felix Bühler, das sind die einzigen die gut am Pferd halten, nicht scheuern und auch gut an sich halten :D Sind auch sehr unkompliziert zum Reinigen.
Liebe Grüße Sophie

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Re: periodische Augenentzündung - ev. OP nötig
« Antwort #36 am: 01. April 2019, 14:21:40 »
Okay, ich habe die von nice-horse-tec und hab grad auf deren HP gefunden, dass die Masken auch etwas winddicht sind. Sind nicht ganz so teuer wie die von innohorse, erfüllen dann aber hoffentlich auch ihren Zweck.

Bei der Brille hatte ich das mit dem Wälzen aus den Augen verloren :rotw:. Irgendwie bin ich lediglich vom stehenden Pferd ausgegangen. 8)
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Re: periodische Augenentzündung - ev. OP nötig
« Antwort #37 am: 01. April 2019, 14:40:41 »
Bei der Nice-Horse-Tec Maske würde ich dir empfehlen, bei Dauerbenutzung unten ein Fleece o.ä. rein zu nähen. Chance hatte die mal und als es mal wärmer war ist dieses Plastikgewebe mit den Haaren vom Unterkiefer zusammengeschmolzen/geklebt. Bei der von Innohorse hatten wir das nicht, das Material wirkt ähnlich, scheint aber stabiler zu sein.

Die Felix Bühler Masken halten den Wind aber auch schon gut ab :nick: Und die Masken aus der Pro-Reihe haben auch recht dichtes und festes Gewebe: https://www.kraemer.de/Hersteller-Pferdezubehoer-Reitbekleidung/Felix-Buehler/Felix-Buehler-Fliegenschutz/Fliegenmaske-Basic-Pro
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Re: periodische Augenentzündung - ev. OP nötig
« Antwort #38 am: 01. April 2019, 14:46:32 »
 :dd: und :gB:

Ich täte auch eine Fliegenmaske nehmen. Die von Felix Bühler sind super! Ich schaue auch drauf, dass das Netzmaterial schwarz (oder halt dunkel) ist. Ich hatte mal eine Maske mit hellem Netz (von Rambo wenn ich mich recht erinnere), die das eindringende Licht extrem gestreut und reflektiert hat (besonders wenn die Sonne schon tiefer stand).
Liebe Grüsse aus Niedersachsen - Fjord Freddy, Muli Ambra, New Forest Pony Asmara & Laura
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Re: periodische Augenentzündung - ev. OP nötig
« Antwort #39 am: 01. April 2019, 16:01:54 »
Bei der Nice-Horse-Tec Maske würde ich dir empfehlen, bei Dauerbenutzung unten ein Fleece o.ä. rein zu nähen. Chance hatte die mal und als es mal wärmer war ist dieses Plastikgewebe mit den Haaren vom Unterkiefer zusammengeschmolzen/geklebt.


Ach du liebe Zeit! :umfall:
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Re: periodische Augenentzündung - ev. OP nötig
« Antwort #40 am: 01. April 2019, 16:08:44 »
Also, das war 2011, es kann also sehr gut sein, dass das inzwischen längst anderes Material ist  :)
LG Tine
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Re: periodische Augenentzündung - ev. OP nötig
« Antwort #41 am: 01. April 2019, 21:11:20 »
Wir hatten hier auch mal ein Pferd mit PA, das ebenfalls operiert wurde. Leptospiren wurden nachgewiesen. Bei dem Pferd wurde, so weit ich weiß (war ein Einsteller), mit der Leptosirose-Nosode homöopathisch nachbehandelt.

Wenn die Sicht bereits eingeschränkt ist, könnte eine Maske dem Pferd noch mehr Sicht nehmen... Deshalb bekommt unser allmählich erblindender Django keine Maske. Mit Maske läuft er z.B. in den Zaun, weil er ihn nicht mehr sieht.

Alles Gute - beste Besserung dem Fifill!

Beste Grüße,
Dörte.
Lieber breit grinsen als schmal denken!  (B.Berckhan)
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Re: periodische Augenentzündung - ev. OP nötig
« Antwort #42 am: 01. April 2019, 21:39:53 »
Malika hat auch Probleme mit einem Auge. Hintergrund ist eine Autoimmun-Geschichte, die an der Narbe einer alten Hornhautverletzung immer mal für Eintrübungen sorgt.

Ich brauchte eine Maske mit UV Schutz und bin durch eine Miteinstellerin zu den Masken von Cashel gekommen. Innohorse hat von der Passform auch einfach nicht hingehauen. Die Cashel sind recht dicht gewebt, daher der UV Schutz. Könnte mir vorstellen, dass sie dadurch auch recht winddicht sind. Mit 20-25€ sind sie echt bezahlbar.

Vielleicht wäre das was für euch! :dd:
Liebe Grüße
Isabell mit Malika & Mira
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Re: periodische Augenentzündung - ev. OP nötig
« Antwort #43 am: 15. Juni 2019, 16:10:18 »

Die Felix Bühler Masken halten den Wind aber auch schon gut ab :nick: Und die Masken aus der Pro-Reihe haben auch recht dichtes und festes Gewebe: https://www.kraemer.de/Hersteller-Pferdezubehoer-Reitbekleidung/Felix-Buehler/Felix-Buehler-Fliegenschutz/Fliegenmaske-Basic-Pro

 :nick: :nick: :nick: Kann ich Tine nur zustimmen, wir haben auch ewig nach Masken gesucht die unsere Trän-Augen unterstützt, gut passt, was aushält und dicht ist. Kann ich nur 3xfach weiterempfehlen! :nick:
Seid fair zu ihnen, sie sind Eure besten Freunde
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