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Frust am Strick

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Re:Frust am Strick
« Antwort #30 am: 24. Mai 2011, 22:07:14 »
Danke für die Videos  :umarm:

@Arconowitsch: Jetzt wo ich mir das so durchlese glaube ich, dass ich vieles davon sogar schon clicke. Evtl. etwas öfter wenn wir frei nebeneinander her laufen (auf der Weide), als am Strick  :juck: Aber auch da gibt es durchaus CB für eine nette Position, wenn sie dem Target (in dem Fall der Gerte, Führtraining ala Tellington) folgt, wenn sie irgendein Anzeichen dafür macht mir zuzuhören.

Für feinen Strickkontakt im Sturmschritt bin ich glaub ich zu grobmotorisch  :roll:

Ich versuche immer im Stehen zu Füttern, muss aber zugeben dass ich gerade beim Laufen auf Strecken wo sie eh schon angespannt ist, eher dazu tendiere im Laufen zu Füttern, um den Fluß nicht zu unterbrechen, wenn wir beide gerade mal eine Position gefunden haben, die für beide funktioniert  :tuete:

Ojeh, ich merk schon, da muss dringend mal jemand drauf gucken, ich weiß ja nicht mal selber so 100%, was ich die ganze Zeit mache  :umfall:
LG Tine
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Re:Frust am Strick
« Antwort #31 am: 24. Mai 2011, 22:32:40 »
Cinni, die Videos kommen mir vom Prinzip her doch sehr bekannt vor - nichts anderes ist das "Pre-WWYLM" von Alexandra.  :nick:
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Re:Frust am Strick
« Antwort #32 am: 25. Mai 2011, 00:00:49 »
klar, das prinzip ist ja  das gleiche ;-)
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Re:Frust am Strick
« Antwort #33 am: 25. Mai 2011, 09:41:26 »
Zitat
dass ich vieles davon sogar schon clicke. Evtl. etwas öfter wenn wir frei nebeneinander her laufen (auf der Weide), als am Strick. Aber auch da gibt es durchaus CB für eine nette Position, wenn sie dem Target (in dem Fall der Gerte, Führtraining ala Tellington) folgt, wenn sie irgendein Anzeichen dafür macht mir zuzuhören.

Klasse!! Das ist doch ein toller Anfang! Du könntest nun versuchen ganz bewusst Einheiten zu starten, in denen du dir jeweils ein Kriterium aussuchst und das dann clickst.

Beim "Aufmerksamkeit schenken" könnte schon jeweils ein eigenes Kriterium sein, wenn sie zB mit einer leichten Nickbwegegung in Richtung Target reagiert, wenn ein Ohr sich kurz in deine Richtung bewegt, wenn sich ihr Kopf minimal nach innen/in deine Richtung bewegt.
Du kannst auch in drei unterschiedlichen Sessions mal ausprobieren, ob sie dir diese DInge von selbst anbietet oder ob du sie dazu bringen kannst, wenn du sie mit ihrem Namen ansprichst oder ob du sie dazu bringen kannst, wenn du vom durchhängenden Strick zum KOntakt am Strick wechselst.

Zitat
Für feinen Strickkontakt im Sturmschritt bin ich glaub ich zu grobmotorisch

Das kann ich verstehen, deshalb versuch das doch erstmal im Stehen. zB am Stall oder auf der Koppel/Schleuse, wo sie noch nicht die Bewegung braucht, um nicht zu platzen...;-)

Es ist doch auch eh völlig normal, dass man nicht immer weiß, man so alles macht, vieles passiert halt unbewusst. Deshalb sind zwischendrin kurze (10-20 Meter) EInheiten hilfreich, in denen man sich ganz bewusst ein Kriterium raussucht und dieses dann verfolgt, clickt und danach überlegt, wie das denn geklappt hat.

Ich hätte noch eine Idee zum Thema Führen:
Stelle dir zwei Kegel/Fußabtretermatten/Markierungen ca 5-10 Meter auseinander hin. Ganz gemein kommt die, die weiter weg ist, in Richtung weg vom Stall/Koppel/Herde, die andere direkt dahin wo sie eh am liebsten sein würde.
Dann gehst du immer von einer Markierung zur anderen mit ihr und clickst immer in dem MOment, in dem ihr dort ankommt. Dort angekommen gibt es mindestens 5 clicks fürs dort bleiben. Gerne als Schnellclicks im Sekundentakt, während sie quasi noch kaut. danach geht es in die andere Richtung zur anderen Markierung.

Wenn du Fußmatten nimmst, kannst du das Kriterium noch steigern in dem du erst clickst, wenn sie mit mind. einem Vorderhuf auf der Matte steht. Das ist aber noch mal eine anspruchsvolle (Führ-)Aufgabe an sich, also nicht überrascht sein, falls das nicht von selbst klappt.

Die Idee (siehe Heikes Beitrag oben ;-) kann man noch ausweiten und sich deutlich mehr Markierungen zB in einem großen Kreis legen. Jeweils 5-7 Meter Abstand zwischen den Markierungen, beim Ankommen an der Markierung clicken, im Stehen! füttern, dann bei euch um Ruhe reinzubringen noch mehrmals im Stehen CB, dann zur nächsten Markierung usw.
Es geht dann dabei nicht darum, wie oder in welcher Position sie neben dir läuft. Du clickst "nur" dafür, dass ihr gemeinsam irgendwie an der Markierung ankommt und dann fütterst du sie in die Position, in der du sie gerne hättest.
Die Clicks fürs Stehen oder wenn Stehen noch nicht so leicht ist: mit dir irgendwie an der Pylone verweilen (Es macht nix, wenn sie anfangs etwas zappelig ist, bleib du selbst stehen und warte mit dem CLick, bis sie auch nur eine Sekunde lang alle 4 Füße ruhig hält) Bs für diese CLicks werden auch immer in der POsition gefüttert, in der du Chance gerne hättest. Dafür hältst du ihr das Futter genau an die Stelle, an der du ihren Kopf gerne hättest und wartest, bis sie sich um deine Hand herum organisiert.

So, jetzt aber gleich noch die PM bzgl Besuch!
Liebe Grüße,
Franzi

Wenn ich feststelle, dass ich etwas nicht weiß... ist das eine prima Gelegenheit, um etwas Neues dazuzulernen!
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Re:Frust am Strick
« Antwort #34 am: 12. Juni 2011, 23:40:43 »
Sorry Arconowitsch, mir fällt gerade auf, dass ich dir auf deinen tollen Beitrag überhaupt nicht mehr geantwortet habe  :tuete:

In Ermangelung von portablen Markiertellern und einer stressfreien Führstrecke außerhalb der Weide habe ich mich in den letzten Tagen voll darauf konzentriert, WIE wir zusammen auf der Weide laufen. Dabei ist es ziemlich egal, ob ich sie am Strick führe, oder sie frei hinter mir läuft. Ich konnte folgende Beobachtungen machen:

1.) Auf den ersten Metern läuft sie schön mit ihrem Kopf auf meiner Schulterhöhe, ca, 50cm Abstand, so dass ich bequem meine Hand zwischen ihre Ohren legen kann. Wenn ich das clicker dann kommt sie etwas näher, um das Leckerli zu bekommen (habs der Einfachheit halber mal im Laufen gegeben), und geht von alleine wieder auf einen schönen Abstand  :) Das funktioniert auch über die komplette Weide, solange ich konsequent nach spätestens 3-4 Schritten clicke.

2.) Höre ich auf alle paar Meter einen Keks nachzuschieben, dann fällt sie ein Stück zurück, und wechselt auch gerne hinter mir mal von links nach rechts oder andersrum. Dabei bleibt aber alles am lockeren Strick, und falls ich den in der Hand wechsel, kann sie auch auf meiner linken Seite mit schönem Abstand laufen.

3.) Bleibe ich stehen (auch mit vorheriger Ankündigung), läuft sie IMMER, egal aus welcher Position, so weit vor dass ich neben ihrer Schulter stehe, und bleibt dann stehen. Zum Leckerli nehmen geht sie dann auch wieder zurück, aber prinzipiell stoppt sie nie hinter mir. Vielleicht sollte ich hier doch immer die Gerte dabei haben, da wir ja im Training vereinbart haben, dass Gerte vor der Nase bremsen / anhalten heißt  :juck:

4.) Wenn sie jemandem gegenüber steht (Mensch) und der sich auf sie zu bewegt geht sie eigentlich immer automatisch zurück. Aber sobald sie einem anderen Pferd ausweicht läuft sie einen auch um. Das gleiche scheint in Stress-Situationen zu gelten. Ob das jetzt gut oder schlecht ist sei mal dahingestellt.

Das sind jetzt erstmal wertfreie Beobachtungen die ich machen konnte, evtl. helfen sie ja noch weiter.

Die Übung mit den Markiertellern finde ich super, ich bin gerade auf der Suche nach etwas was klein und unkaputtbar ist, so dass ich evtl. auch auf der Weide damit anfangen könnte.

Zu den aktuellen Fortschritten -> aus Zeitmangel war ich bisher mit ihr nurnoch einmal beim Roundpen, der Weg dorthin ging erstaunlich flüssig, auf dem Rückweg hat sie mich dann wieder von Busch zu Busch gezerrt  :confused: Dann komme ich wieder ins Ziehen, sie regt sich auf und rennt im Kreis um mich herum.

Morgen früh habe ich wieder Training (diesmal mit der Stall-Besi, die angelehnt an Parelli arbeitet). Wahrscheinlich könnte ich mir das aber auch sparen, wenn ich konsequenter die Gerte als Signalgeber und Target dabei hätte  :tuete: Am Samstag geht es wieder die lange Strecke zurück zum Stall, wir ziehen in den Offenstall, wo die Trainingsbedingungen für uns besser sind, und ich noch nicht so darauf angewiesen bin, sie unbedingt führen können zu MÜSSEN.
LG Tine
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Re:Frust am Strick
« Antwort #35 am: 12. Juni 2011, 23:53:14 »
Schau mal, hier gibt es so Markierteller, die recht unkaputtbar sind (Capitan stand schon mehr als einmal drauf :cheese:).
Viele Grüße,
Esther
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Re:Frust am Strick
« Antwort #36 am: 13. Juni 2011, 00:03:04 »
 Dankeschön!!! :friends:
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Re:Frust am Strick
« Antwort #37 am: 13. Juni 2011, 01:08:30 »
3.) Bleibe ich stehen (auch mit vorheriger Ankündigung), läuft sie IMMER, egal aus welcher Position, so weit vor dass ich neben ihrer Schulter stehe, und bleibt dann stehen. Zum Leckerli nehmen geht sie dann auch wieder zurück, aber prinzipiell stoppt sie nie hinter mir. Vielleicht sollte ich hier doch immer die Gerte dabei haben, da wir ja im Training vereinbart haben, dass Gerte vor der Nase bremsen / anhalten heißt  :juck:
Wie bleibst du denn stehen? Nach vorne ausgerichtet?

Ich hatte da mal ein Aha-Erlebnis bei/mit Heike. :cheese: Ich war Pferd, Heike hatte mich am Strick und führte mich auf einem Zirkel, blieb dann einfach stehen... und bin gnadenlos erstmal vorbei gelatscht.  :rotw:
Dann nochmal mit 90°-Drehung zum Pferd respektive zu mir - schon stand ich ganz automatisch. Hier sieht man mal, wie Berta und ich das (u.a.) machen, ganz am Anfang.
Und wenn man diese 90°-Drehung nicht immer machen will, kann man das ja später verfeinern.

Wenn du das allerdings schon machst, ist mein Hinweis freilich hinfällig...  :rotw:
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Re:Frust am Strick
« Antwort #38 am: 13. Juni 2011, 11:40:18 »
Zitat
Vielleicht sollte ich hier doch immer die Gerte dabei haben, da wir ja im Training vereinbart haben, dass Gerte vor der Nase bremsen / anhalten heißt
hm, wer ist hier "wir" ? Hast du das mit dem Pferd vereinbart oder hast du das mit deinem Trainer vereinbart?  ;) Also wenn letzteres der Fall ist, muss das nicht heißen dass Chance das auch weiss  :cheese: Und dann muss man das langsam erarbeiten.
Aber das hindrehen zum Pferd, so wie Bettina schrieb, ist schon ein erster Schritt dahin, der meist zu einem prompten Anhalten führt.
Mit einem Pferd, dass nur schwer anhält, muss man auch immer schauen wie die Balance ist - vielleicht ist sie guten Willens, kann aber direkt nach dem "Halt-"Signal (ganz sicher, dass sie genau weiss dass es "Halt" bedeudet?) einfach nicht so schnell anhalten.
Wenn sie an deiner Schulter stoppt, hängt der Strick da durch oder ist er gespannt?

Hilfreich für die Balanceverbesserung ist ein Üben der Verschiebung im Stand nach hinten, daraus antreten lassen (nur ganz wenig, also eher nur die Idee von Bewegung) und sofort wieder anhalten, ohne dass sie sich nach vorne schmeisst. Dabei ganz leichten Kontakt mit kurzem Strick halten, so dass sie dir nicht davonrennt oder nach vorne fällt. Du kannst den Strick mit zwei Händen wie eine Wand halten, an die sie sich anlehnen kann.
Aber da wird Dir Franzi sicher sehr gut helfen können - toll dass Ihr das mit dem Besuch hinbekommt! :thup:
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Re:Frust am Strick
« Antwort #39 am: 14. Juni 2011, 19:12:16 »
@Bettina: Ein schönes Video! Davon sind wir noch Lichtjahre entfernt  :umfall: Das mit dem Hindrehen mache ich bei der Tellington-Arbeit auch so, allerdings ist sie dann oft schon an mir vorbei geschossen, und ich stehe wieder auf Schulterhöhe. Oder sie ignoriert es vollkommen, je nach Situation.

@Muriel: Das mit der Gerte hat die Trainerin vorgeschlagen, und von allem was wir bis dahin ausprobiert hatten funktioniert es soweit am besten (wenn, ja wenn ich denn die Gerte dabei hätte :tuete:) Alternativ auch leichtes mit der Gerte an die Brust tippen, mit der flachen Hand zur Brust zeigen (wobei man sich ja automatisch auch hindreht) oder wenn ich vor ihr laufe den Arm mit erhobenem Zeigefinger heben und langsamer werden.

Wenn sie sich wirklich doll konzentriert reicht leichtes zur Brust zeigen mit dem Zeigefinger, und sie steht nach 1-2 Schritten, aber das geht bisher nur im Roundpen.

Das mit der Balanceverschiebung probiere ich ab und an vorsichtig, aber nur in gaaanz kurzen Einheiten, da sie sich dafür wahnsinnig zusammenreißen muss und auch schnell gestresst ist. Ansonsten haben wir im Labyrinth und mit Pylonen&Stangenkombinationen gearbeitet, aber das war alles auf dem Reitplatz am Stall, zu dem ich im Moment ja nicht hinlaufen kann :tuete:

Und nu die Erkenntnisse aus dem Unterricht:

Vorneweg - unsere Stallbesi ist wirklich feinfühlig, und hat aus dem Parelli-Training nur die Elemente herausgepickt die für Chance und mich funktionieren, denn darum geht es hauptsächlich -> unbeschadet wieder zurück zum Stall führen können. Ansonsten liegt mir die Kombination von Tellington-Arbeit und Clickern wesentlich mehr, ich mag es mir die Sachen fein zu erarbeiten, ohne bei Unverständnis den Umweg über viel Druck gehen zu müssen. Auch wenn man das mit Clickern vereinfachen kann, mir liegt dieses rumgewedel überhaupt nicht.

Trotz allem wurden zwei für mich sehr wichtige Sachen erkannt.

1. Chance braucht Abstand wenn sie hinter mir läuft, da sie sonst garkeine andere Wahl hat als auf mich drauf zu laufen, bevor sie ihre Beine sortiert hat. Auch zum Loslaufen soll ich ihr viel mehr Strick geben (durch die Hand gleiten lassen), damit ich sie nicht schon los ziehe.

2. Wenn sie hinter mir zur Seite driftet ist es wesentlich effektiver, mich einmal zu ihrem Hinterteil umzudrehen, als zu versuchen wieder vor sie zu kommen, wobei sie unweigerlich schneller wird und wir gegeneinander rempeln. Dann beginne ich nämlich zu ziehen, um Schritt halten zu können, und wir stressen uns gegenseitig.

3. (Erkenntnis:) Auch wenn sie genug Abstand hat stoppt sie meist erst direkt hinter meinem Rücken, kuschelbedürftiges Pferd dieses :lol: Da finde ich wiederum die Variante, mir eine Armlänge Platz um mich herum zu halten akzeptabel, ich bin in letzter Zeit leider oft genug über den Haufen gerempelt wurden, um diesen Sicherheitsabstand sehr zu schätzen. Hier muss ich mich aber noch weiter mit Tellington/Kurland etc. beschäftigen, um herauszufinden wie ich das auch ohne mit dem Strick um mich wedeln hinbekomme. Nur groß machen findet mein Pferd jetzt nicht sonderlich beeindruckend.

4. (nebenbei) Rückwärts schicken über Strick wedeln finde ich furchtbar kompliziert und umständlich, das will ich nicht weiter verfolgen. Klar ist es praktisch ein Pferd auch ohne Mitgehen rückwärts schicken zu können, aber auf dem Weg mag ich mir das nicht erarbeiten.

So, dass erstmal wieder mit unsortierter Gedankenwust, was muss das auch alles gleich eine Wissenschaft sein  :cheese:
LG Tine
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Re:Frust am Strick
« Antwort #40 am: 14. Juni 2011, 23:06:20 »
Schön, wie du deine Erkenntnisse immer zusammenfasst hier. :dops: :keks:
4. (nebenbei) Rückwärts schicken über Strick wedeln finde ich furchtbar kompliziert und umständlich, das will ich nicht weiter verfolgen. Klar ist es praktisch ein Pferd auch ohne Mitgehen rückwärts schicken zu können, aber auf dem Weg mag ich mir das nicht erarbeiten.
Rückwärts kann man ja eigentlich (Betonung liegt auf eigentlich...  :rotw:) ganz nett frei formen... Hab ich auch mal gemacht, hab aber festgestellt, dass es selten mehr als einen Schritt rückwärts braucht wo ich am Fleck bleibe - das gilt aber halt nur für unseren Alltag; mag sein, dass andere das nützlicher finden.  ;)
Bin sooo gespannt auf den Bericht vom Franzibesuch! :dops:

Tante Edith bedankt sich noch fürs Kompliment und ergänzt, dass es vor allem die Kurlandarbeit beim Pre-WWYLM war, die uns das so beschert hat. ;)
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Re:Frust am Strick
« Antwort #41 am: 16. Juni 2011, 22:10:26 »
So, ich hab den Besuchs-Bericht mal ins Tagebuch geschrieben, wer mag kann es da nachlesen.

Zusammenfassung

Mein Pferd ist ein ganz feines Pferd, und hat ganz schnell begriffen was Franzi mit der Stricktechnik von ihr will  :thup: Auch rückwärts füttern klappt (wenn mans richtig macht)... Es war der ein oder andere Ansatz von Chance dabei, mal auszuprobieren ob Franzi weiter im Weg rumsteht, wenn sie ein bisschen drängelt, sie hat aber schnell begriffen dass das nicht klappt  :cheese:

Ich bin total fasziniert, wie fein Chance auf die doch feinen Signale reagiert, und selbst bei mir hat es später ganz gut geklappt. Die zwei Hauptprobleme sind tatsächlich: ich lass ihr zu wenig Zeit sich selbst zu sortieren, und zieh sie viel zu viel durch die Gegend  :-X

Am Ende konnten wir dann frei noch ein bisschen angeben, während Chance mir äußerst vorbildlich in Kringeln über die Weide gefolgt ist, und ich habe viele Tipps bekommen wie ich jetzt wieder weiter üben kann  :dops: Hoffentlich kann ich bald mal von wirklichen Fortschritten berichten, mir juckt es schon in den Fingern weiter zu üben  :cheer:
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Mannimen
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Re:Frust am Strick
« Antwort #42 am: 17. Juni 2011, 07:52:35 »
Das mit dem Strick schlenkern zum Rückwärtsschickem gefällt mir auch nicht. Dabei besteht die Gefahr, dass der Haken gegen den Unterkiefer schlägt, das Tier den Kopf hochreißt IND sich im Rücken verspannt. Mir ist wichtiger, dass es dabei den Kopf senkt, den Rücken aufwölbt und mit der Hinterhand unter den Schwerpunkt kommt. Daher habe ichi mich dazu neben das Tier gestellt und bin selbst rückwärts, leicht vorn übergebeugt mit gesenktem Kopf losgelaufen und habe auf die erste Tendenz rückwärts gewartet und diese sofort im Ansatz belohnt. Später konnte ich dann beim Führen durch ein Abstoppen und Tendenz nach hinten ( ohne mich dabei umzudrehen ) mein Pferd zum Rückwärtsgehen auffordern. Der Strick ist somit völlig überflüssig.
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Re:Frust am Strick
« Antwort #43 am: 30. Juli 2011, 02:26:49 »
Hier möchte ich der Vollständigkeit halber auch nochmal updaten...

Führen am Strick geht immer besser, Chance reagiert (meistens) auf recht feine Signale für Vorwärts, Rückwärts, Halt, und so langsam nehmen wir auch noch Rechts/Links dazu. Manchmal komme ich noch ins Ziehen (vor allem wenn sie doch jetzt bitte unbedingt zum Gras will), habe mich aber inzwischen meistens genug unter Kontrolle, dann die Spannung aus dem Strick zu nehmen, einen großen Kreis zu laufen und nochmal neu anzusetzen.

Den Ausflug in die Parelli-Welt habe ich nicht weiter verfolgt, aber auch solche Übersprungshandlungen wie am Anfang des Threads erwähnt, sind lange nicht mehr vorgekommen.

Ich glaube ich habe mich erstens jetzt selber besser im Griff, und zweitens ist Chance auch nochmal eine ganze Ecke reifer geworden (und hat das Kopfsenken für sich entdeckt  :keks:)

Von meiner Seite aus kann hier damit geschlossen werden  :erledigt:
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Re:Frust am Strick
« Antwort #44 am: 30. Juli 2011, 09:10:18 »
Klingt sehr schön, Eure Entwicklung!!! :thup:

Ganz zu machen wir hier aber solche Threads nicht, die werden dann meist einfach nur still.  :D
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