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Alternativverhalten bei Fütterung

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stollentroll
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Alternativverhalten bei Fütterung
« am: 02. März 2011, 16:33:55 »
Hallo,

das ist mein erster Beitrag hier im Forum, obwohl ich seit langem stiller Mitleser bin. Ich habe schon einige gute Anregungen finden können, bräuchte jetzt aber konkretere Tipps für mein Problem...

Mein 6jähriger Wallach kennt das clickern bereits, ich habe auch schon einiges mit ihm dadurch erarbeiten können. Eine der ersten Übungen betraf die Höflichkeit bei der Leckerli"entgegennahme". Er senkt den Kopf und wendet sich ab. Alles problemlos.

Nun hat er leider eine problematische Angewohnheit, die langsam zu gesundheitlichen Beeinträchtigungen führt. Zur Fütterungszeit (oder wenn jemand vor seiner Box steht und ihn nicht genug beachtet), fährt er mit der einen Seite seiner Schneidezähne an den seitlichen Gitterstäben entlang. Mittlerweile sind seine Zähne auf der einen Seite bereits stark gekürzt, was zu Verspannungen im Kiefergelenk führt. Er steht von morgens bis ca 19.00 auf der Koppel (mit Heu) und wird auch ausreichend gearbeitet. Er ist ohnehin sehr maulorientiert (untersucht alles mit dem Maul etc.) und dürfte sich das einfach angewöhnt haben. Natürlich werden seine Zähne auch professionell von einer Fachtierärztin bearbeitet, aber wenn er diese Unart beibehält, hilft das dennoch nicht auf Dauer...

Nun suche ich nach einer Lösung. Heute kam mir die Idee, ein Alternativverhalten zu installieren. Etwas, womit er auf sich aufmerksam machen kann, das ihn allerdings gesundheitlich nicht schädigt. Ich dachte eventuell an eine Quietschpuppe (Hundespielzeug), die ich auf Höhe der Gitterstäbe fixiere. Dann soll er in Gottes Namen eben zur Fütterungszeit seine Tröte benutzen  :lol: :lol:

Habt ihr vielleicht Ideen, welches Alternativverhalten hier geeignet wäre und wie ich es erarbeiten kann? Ich dachte daran, ihm zunächst beizubringen die Puppe zu benutzen und das dann auf die Fütterungszeit auszudehnen...

Danke im Voraus für eure Tipps :)
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Re:Alternativverhalten bei Fütterung
« Antwort #1 am: 02. März 2011, 16:48:56 »
Hallo Stollentroll,
du warst schonmal angemeldet, oder? :juck:
Stellst Du Dich bitte noch im Vorstellungsboard vor?  :danke2:

Wie läuft denn die Fütterung überhaupt ab im Stall? Hast Du darauf Einfluss?

Mirko ist ja in Erwartung auf Kraftfutter auch immer blöd gestresst, da habe ich kleinstschrittig geformt, dass er erst zurücktritt, dann zur Futterschüssel guckt, dann sie apportiert und mir anreicht.
Allerdings habe ich abends stets selbst gefüttert und morgens hat die SB auch drauf geachtet, dass er ihr die Schüssel angibt, damit er schön im Denken bleibt.
Und das war das erste Problem zu Beginn:
Denken angesichts der kommenden Futtererwartung. wenn das Pferd dadurch schon in Stress gerät, kann es nicht lernen. Also ist der erste Schritt, das Pferd dazu zu bringen, "irgendwas" vernünftiges zu tun.

Hilfreich ist wie du schon vorschlägst ein fest installiertes Target, das kann auch ein an die Wand genagelter Deckel sein.
Das Berühren des Targets formst Du zuerst ohne dass er an der Wand fest ist, dann anbringen und weiter bestärken,  und dann mit Futtereimer kommen und das weiter ausformen. Es muss ein absolut hochbestärktes Verhalten sein, für das es in egal welcher Zeit immer einen Click und Futter gibt, damit es im Stressmoment (Futter kommt) auch verfügbar bleibt.

Momentan füttere ich das Kraftfutter auch komplett selbst, so habe ich die möglichkeit, da Maßnahmen zu ergreifen. Ist in einem Pensionsstall mit festen Fütterungszeiten für alle Pferde aber nicht immer machbar. :nixweiss: Erzähl doch mal wie das bei Euch abläuft.

Eine Box ohne Gitter wäre natürlich auch eine Option.  :cheese:

lg Heike
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Re:Alternativverhalten bei Fütterung
« Antwort #2 am: 02. März 2011, 16:55:10 »
Hallo Stollentroll,

schließe mich Heike an. Außerdem würde ich generell erwägen, dass Pferd nicht, auch nicht nachts, in die Box zu stellen. Vielleicht gibt es Haltungsalternativen? Ich finde es immer schwierig für ein Fehlverhalten alternative Verhaltensweisen zu erarbeiten, wenn der Ursache der Auffälligkeit nicht auf den Grund gegangen wird.
Dann kann es passieren, dass Du zwar, dass eine Fehlverhalten "in den Griff bekommst", aber danach tritt das nächste auf.

Grüße
Steffi
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stollentroll
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Re:Alternativverhalten bei Fütterung
« Antwort #3 am: 02. März 2011, 21:10:51 »
Danke für eure Tipps!

@muriel
Kraftfutter gibt es morgens durch den Stallbesitzer. Mit ihm könnte ich diesbezüglich sicher sprechen. Abends liegt das Futter bereits im Trog, wenn die Pferde von der Koppel reinkommen.
Ich denke, ich werde das mit dem Target einfach versuchen...besser, als auf Dauer gesundheitliche Schäden zu riskieren. Deine Hinweise haben mir sehr geholfen, danke!

bzgl Offenstall
Schön und gut. Allerdings muss man als Pferdebesitzer immer Kompromisse eingehen und dieser Stall bietet für uns momentan die beste Haltungs- und Versorgungsmöglichkeit. Ich würde auch lieber in einem großen Haus mit Marmorboden und einigen Hektar Wiesen und Wäldern leben und muss aber mit einer Wohnung und einem kleinen Garten vorliebnehmen, da ich nunmal beruflich und privat hier gebunden bin. Da es in der nächsten Umgebung (+/- 50 km von meiner Wohnung) keinen Offenstall gibt, der mich überzeugt und das bietet, was ich für mein Pferd als annehmlich akzeptieren würde, ist es mir lieber, mein Pferd wird top versorgt was Fütterung, Koppelgang, Medikation etc angeht und hat dafür nachts eine zu den Seiten hin vergitterte Box.

Die Ursache der Auffälligkeit wird ganz einfach Stress bei der Fütterung sein. Er ist ein hochsensibles und hochintelligentes Pferd. Knabbert er an dem Gitter, erhält er Aufmerksamkeit oder hat das Gefühl, dass es schneller geht. Ich empfinde dieses Verhalten nicht als so abwegig oder verwerflich. Erst heute musste ich wieder im Wartezimmer eines Arztes warten und habe nach zwei Stunden begonnen, hektisch mit den Füßen zu wippen und sonstiges. Also auch STRESS. Bekomme ich mein Mittagessen nicht schnell genug, motze ich ebenfalls...wirklich krumm nehme ich ihm das nicht und schätze es per se auch nicht als "unerwünscht" oder "gefährlich" ein, da er ansonsten einen zufriedenen, ausgeglichenen Eindruck macht. Ein wenig Persönlichkeit möchte ich meinem Pferd schon noch zugestehen ;)
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Re:Alternativverhalten bei Fütterung
« Antwort #4 am: 02. März 2011, 22:00:33 »
Wird denn zuerst Heu oder Kraftfutter gefüttert?
In der Regel sind die Pferde viel gestresster (Persönlichkeit hin oder her  ;) ) wenn es immer zuerst Kraftfutter gibt. Macht man sich die Mühe, erst Heu zu verteilen, und dann ordentlich zu fegen, und dann erst Kraftfutter zu füttern, sind die Pferde im Ganzen sehr viel ruhiger. Abgesehen davon beugt das sehr wirksam Magengeschwüren vor.

Falls bei Euch anders gefüttert wird, wäre das ja mal einen Vorschlag wert. Wir haben das für einen Stall mal durchgezogen, zu Beginn war immer schwere Unruhe, Wand treten, Nachbarn angiften, und eben auch Stangenwetzen, sobald sie das Kraftfutter hörten. Nach einiger Zeit hatten sie sich daran gewöhnt dass es erst Heu gab und waren dann viel relaxter: Achso, das kommt ja auch noch *mampf*.

Ist hauptsächlich ein Kopfproblem seitens des Fütterers, der die Unruhe durch die vorgezogene Kraftfuttergabe so schnell wie möglich beenden will und sie dadurch schürt - klassische Konditionierung und Verstärkung.
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Re:Alternativverhalten bei Fütterung
« Antwort #5 am: 02. März 2011, 22:39:43 »
Hallo Stollentroll,

ich empfinde das Verhalten Deines Pferdes weder als verwerflich noch abwegig, sondern im Gegenteil als folgerichtig, als Reaktion auf die Situation in der Box und die Fütterungsmodalitäten. Wenn ich von "Fehlverhalten", bzw. "Auffälligkeit" sprach, wollte ich Dich dadurch nicht verletzen. Sorry, wenn das so angekommen ist.
Ich bleibe allerdings dabei, dass Boxenaufenthalte nicht pferdegerecht sind. Das es dadurch zu Verhalten kommen kann, dass wirkliche Nachteile für das Pferd bringt, kann eine Folge davon sein.
Und der Vergleich mit dem großen Haus und dem Marmorbad , der hinkt. Das Pferd als Herdentier braucht keinen Luxusoffenstall, sondern Bewegungsmöglichkeiten im Herdenverband. Ich weiß, dass das in einem Land, wie dem unseren, ein hoher Anspruch ist.

Grüße
Steffi
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Re:Alternativverhalten bei Fütterung
« Antwort #6 am: 02. März 2011, 23:24:08 »
Hallo Steffi,

sicher hast Du recht, dass Offenstallhaltung am besten wäre, und vermutlich würden gerne die meisten, wenn nicht sogar alle, Mitglieder hier im Forum ihrem Pferd so etwas bieten können (wenn sie es ihm/ihr nicht eh schon bieten).
Aber, wie Du ja auch bemerkst, das ist "ein hoher Anspruch", also nicht unbedingt immer einfach zu realisieren. So eine Kompromiss-Lösung kann teilweise einfach dann doch die beste Lösung für das Pferd sein (z.B. weil die verfügbaren Offenställe zu viele Pferde auf zu engem Raum unterbringen, oder weil schimmeliges Heu und Stroh verwendet wird, oder weil es viel zu wenig Fressplätze für die Anzahl Pferde gibt, oder weil es nicht wirklich einen Wetterschutz (sprich: Sonnenschutz) für die Pferde gibt, oder oder oder). Ich denke, der Hinweis, dass optimale Haltung das Problem lösen könnte, hilft Stollentroll nicht wirklich weiter ;).
Viele Grüße,
Esther
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Re:Alternativverhalten bei Fütterung
« Antwort #7 am: 02. März 2011, 23:35:25 »
Hallo Esther,

das mag tatsächlich nicht als konkrete Hilfestellung empfunden werden. Es wurde aber nach einem anzutrainierenden Alternativverhalten gefragt. Und da wird es hoffentlich in Ordnung sein, dass ich meiner Skepsis darüber Ausdruck verleihe, ob das Sinn und Zweck von CT sein kann, Alternativverhalten zu trainieren, wenn die Ursache des Problems nicht beseitigt wird. Haltungsbedingungen sind menschengemacht. Und es ist mir schon häufiger aufgefallen, dass in diesem forum so ziemlich alles kritisch hinterfragt werden darf, aber nicht die , wenn auch nur zeitlich befristete, Boxenunterbringung der Pferde. Wahrscheinlich ist das ein höchst sensibles Thema, aber ich denke, es gehört doch dazu, dass wir nicht an Symptomen herumtrainieren, wenn diese in einer pferdegerchteren Unterbringung gar nicht erst entstehen würden, oder?

Grüße
Steffi
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Re:Alternativverhalten bei Fütterung
« Antwort #8 am: 02. März 2011, 23:45:02 »
Sicher darf das hinterfragt werden, was Du ja mit Deinem ersten Post schon gemacht hattest, worauf Du auch eine Antwort bekommen hast, die für mich nicht nach "och, ich bin zu faul/uninteressiert/... dazu, mich nach einem Offenstall umzusehen, also packe ich mein Pferd in die Box" klang. Dabei hätte ich es dann beruhen lassen, denn scheinbar hat sich Stollentroll mit dem Thema schon befasst gehabt und für sich entschieden, dass in seinem/ihrem Umfeld die momentane Haltung die beste Alternative ist.

Um es mal hart zu formulieren: da ich hier keine optimale Offenstallhaltung vorfinde, in die ich mein Pferd stellen könnte: soll ich es verkaufen/töten lassen, weil ich es nicht optimal halten kann? (wobei beim Verkauf ja auch die Frage bliebe, wie der neue Besitzer das Pferd halten würde, das müsste dann ja vertraglich abgesichert und in regelmässigen Abständen kontrolliert werden, dass eine optimale Haltung gewährleistet wird)

« Letzte Änderung: 02. März 2011, 23:47:51 von eboja »
Viele Grüße,
Esther
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Re:Alternativverhalten bei Fütterung
« Antwort #9 am: 03. März 2011, 08:19:28 »
Um es mal hart zu formulieren: da ich hier keine optimale Offenstallhaltung vorfinde, in die ich mein Pferd stellen könnte: soll ich es verkaufen/töten lassen, weil ich es nicht optimal halten kann? (wobei beim Verkauf ja auch die Frage bliebe, wie der neue Besitzer das Pferd halten würde, das müsste dann ja vertraglich abgesichert und in regelmässigen Abständen kontrolliert werden, dass eine optimale Haltung gewährleistet wird)

Das wohl nicht. Was man ja nun leider einfach oft erlebt ist, dass was vom Mensch als optimale Offenstallhaltung empfunden wird, nicht das ist was für das Pferd eine optimale Haltung wäre.. (Reitplatz, Reithalle, Licht, etc.).
Und hier ist es einfach so, dass die Boxenhaltung das Pferd krank macht. So wurde es geschrieben. Dann ist einfach dass, das was abgeschafft gehört.

Und täglich empfundener Stress und diesem Ausdruck zu verleihen, hat nichts mit Persönlichkeit zu tun sondern damit, dass diese Pferd offensichtlich nicht mit der Situation zu recht kommt.

Ketzerisch gesagt, wäre diesem Pferd mit einem Matschloch und Kupmels und regelmäßig heu, warscheinlich mehr geholfen als mit jedem Alternativverhalten... Und das muss man dann auch mal sagen können. Und ich seh das wie Steffi, Clickertraining kann nicht dafür da sein Grundbedürfnisse zu überlagern..
"Du musst die Veränderung sein, die du in der Welt sehen willst" Mahatma Gandi
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Re:Alternativverhalten bei Fütterung
« Antwort #10 am: 03. März 2011, 09:02:42 »
Huhu!

Ich sehe das eher wie Heike. Das muss keine Folge der Haltung sein, sondern kann genauso gut eine Folge der Fütterungsgewohnheiten in dem Stall sein.
Und die "kann" man eventuell ändern.
Hier ging es ja eigentlich nicht um die Frage: Offenstall oder Boxenhaltung sondern darum wie man das unerwünschte/schädliche Verhalten in andere Bahnen lenken kann.
Und ich glaube, bei einem so kreativen Forum wie diesem hier, könnten sehr interessante Vorschläge hreauskommen, wenn die die sich angesprochen fühlen, ihre Energie da reinstecken würden  :nick:

Mein erster Gedanke war, Fütterungsgewohnheiten? Heu vorab? Und ob sich diese Stäbe nicht vielleicht umwickeln lassen? Vielleicht mit Sackjute, das ist rau und evtl. nicht so attraktiv? Oder mit diesem Rohrisolationsmaterial-Polster?
Alternativvherlaten trainieren wäre sicher seeehr aufwendig und du müsstest viele(!) Morgende dabei sein und direkt dabei trainieren...

LG Franzi
Liebe Grüße,
Franzi

Wenn ich feststelle, dass ich etwas nicht weiß... ist das eine prima Gelegenheit, um etwas Neues dazuzulernen!
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Re:Alternativverhalten bei Fütterung
« Antwort #11 am: 03. März 2011, 09:05:16 »
Gitterstäbe ummantenl: dazu fällt mir ein, vielleicht einen Gartenschlauch aufschneiden und drüberstecken? Weiß aber nicht, ob das dann auch drannbleibt, oder ob das Färt sich da den nächsten "Spaß" draus macht, die abzufriemeln? Obwohl wenns so kalt ist, wirds eher besser halten??
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Nadja
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Re:Alternativverhalten bei Fütterung
« Antwort #12 am: 03. März 2011, 09:08:18 »
Bei mFüttern in Boxenhaltung ist ja oft das Problem, dass dort einfach sie Stallgassen etnlang gefüttert wird. Sinn macht aber sicher, nach Rangfolge zu füttern. Klar, wenn der Boss als letztes was bekommt, dann wird er grantig und macht seinem Ärger Luft. Wäre halt neben dem "erst Heu füttern" vielleicht noch ne Idee.
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Re:Alternativverhalten bei Fütterung
« Antwort #13 am: 03. März 2011, 09:08:44 »
Ehrlich gesagt glaub ich nicht daran, dass man bei so Sachen überhaupt Einfluss hat... Vor allem nicht, wenn man nicht selbst füttert.

Andere Frage; Wie lang stehen die nachts ohne Futter? Evtl. kann man den Stress nehmen, in dem man aus Heunetzen füttert, so das bei der nächsten Fütterung noch was da ist und dieser extreme Stress nicht auf kommt?

Ich wünsch dir, vor allem dem Pferd viel Glück und wäre natürlich froh über weitere Bericht (trotz Gegenwind  ;)), weil es mich wirklich interessiert ob man da was machen kann um dem Pferd den Stress zu nehmen.
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Nadja
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Re:Alternativverhalten bei Fütterung
« Antwort #14 am: 03. März 2011, 09:19:33 »
Klar hast du immer n Problem, wenn du nicht selber fütterst ... Merk ich ja bei meinem viel zu dickem Pferd, da hab ich auch wenig Einfluss drauf.
Ich weiß auch nicht, ob das Stallbetreibern immer alles so "zumutbar" ist. Es soll aber auch welche geben, die davon schonmal was gehört haben und die versuchen die Pferde entsprechend in den Boxen unterzubringen.
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