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Stärkeres Abstellen im WWYLM

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Re: Stärkeres Abstellen im WWYLM
« Antwort #30 am: 08. November 2019, 10:16:16 »
und ich denke schon seit Jahren darüber nach, ein funktionelles Pferdemodell zu bauen, wo man diese Sachen dran zeigen kann :juck:
Alles kommt zu dem, der warten kann.
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Re: Stärkeres Abstellen im WWYLM
« Antwort #31 am: 08. November 2019, 10:25:32 »
und ich denke schon seit Jahren darüber nach, ein funktionelles Pferdemodell zu bauen, wo man diese Sachen dran zeigen kann :juck:

DAS wäre super super toll!!!

Ich fange dann jetzt mal an mit Hilfe deines Links (vielen Dank!!) deinen Beitrag zu studieren  :les:
SO eine fundierte Erklärung zu dem Thema hab ich zumindest noch nirgendwo gefunden!
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Re: Stärkeres Abstellen im WWYLM
« Antwort #32 am: 08. November 2019, 10:31:33 »
ja, ich hab auch ein paar Jahre gebraucht, um zu verstehen, warum diese Übungen so funktionieren und so umfassend gute Auswirkungen haben.  :nick:
Alles kommt zu dem, der warten kann.
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Re: Stärkeres Abstellen im WWYLM
« Antwort #33 am: 08. November 2019, 10:54:59 »
Okay, das muss ich jetzt alles mal irgendwie aufschreiben zum Durchdenken für mich (muss niemand lesen, könnte etwas wirr sein  :rotw:).

Wenn ich alles richtig verstanden hab, dann dehne ich mit dem Starken Abstellen den M.Omotransversarius, sodass ich
irgendwann keine Überlastung mehr auf einer Seite habe und es ein ausgewogenes Verhältnis beider Seiten ist.

Dieser kann den Rumpf allein aber nicht halten. Wenn du schreibst, dass der trotzdem loslassen muss, dann heißt das ja dass eine Überdehnung/Überlastung an dieser Stelle ein Arbeiten
der Rumpfheber behindert. Dies kommt daher, dass der Rumpf zwischen den Schultern in der Regel nicht gerade ist und somit erst mal die Voraussetzung zum eigentlichen Heben geschaffen
werden muss?

Das heißt ich brauche zum stabilen Rumpf vereinfacht gesagt 2 Schritte:
1. entspannte M.Splenius, . Semispinalis Capitis,  M. Omotransversarius, M. Brachiocephalicus und insbesondere M.Omotransversarius -> zum Stabilisieren
2. Starke / gut trainierte M. Splenius, M. Semispinalis Capitis, Scalenimuskeln und Serratus -> zum eigentlich heben / Tragen

Die Muskeln zum Tragen kriege ich aber nur trainiert, wenn die Muskeln zum "stabil" halten nach Geradeaus los lassen und die Muskeln zum Biegen und ausbalancieren der Schultern anfangen können gleichmäßig zu arbeiten. Mit der Folge, dass der Rumpf gerade zwischen den Schultern ist und ich ihn DANN heben kann.

Dadurch, dass ich das Pferd nicht über Manipulation dorthin bringe habe ich ja (im Idealfall) schon mal die geistige Losgelassenheit, der dann die physische
Losgelassenheit (Arbeit im Parasympathikus) zum Entspannen und Dehnen der überlasteten Muskeln folgen wird mit der Zeit und der Möglichkeit im jeweiligen Stadium.

Wenn ich das Ganze jetzt aber erzwingen will über Manipulation am Kappzaum oder zu viel möchte (trete dabei aber noch mehr unter, sei fleißig etc), dann hab ich nicht die
nötige Voraussetzung, dass die Muskeln loslassen können und das Pferd kippt mir einfach auf die äußere Schulter. Dadurch krieg ich natürlich auch auf Dauer keinen geraden
Rumpf zwischen den Schultern.

Also weniger ist mehr und die Idee muss vom Pferd kommen -> wodurch wir dann wieder beim Sinn und Zweck der Übung wären :) 
 :leitung: :aha: :les:
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Re: Stärkeres Abstellen im WWYLM
« Antwort #34 am: 08. November 2019, 10:57:03 »
ja, ich hab auch ein paar Jahre gebraucht, um zu verstehen, warum diese Übungen so funktionieren und so umfassend gute Auswirkungen haben.  :nick:

Und es ist sooo toll, dass du uns alle an diesem Wissen teilhaben lässt   :nick:
Dafür kann man gar nicht genug Danke sagen!
 :herz: :herz: :herz: :herz: :herz: :herz: :herz:
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Re: Stärkeres Abstellen im WWYLM
« Antwort #35 am: 08. November 2019, 11:57:43 »
Wird das Pferd also in diese übermäßige Halsabstellung gebracht - nicht durch "Ich biege dich dorthin", sondern durch "Schau mal, kannst du mit dem Kopf ein wenig hereindenken und trotzdem auf der Kreislinie weiter laufen" fängt das Pferd an, genau in dieser Richtung zu arbeiten. Es biegt den Hals seitlich, zunehmend, und lernt dadurch, sich auf der Kreislinie zu stabilisieren - und damit auch den Rumpf aufrecht zu halten zwischen den Schultern, weil es sich eben über die einseitig loslassenden seitlichen Halsmuskeln nicht mehr festhalten kann.
Vielen Dank, das macht es schon deutlich klarer!  :keks: Auch, wenn immer noch dichte Nebelschwaden durch mein Hirn ziehen, wenn ich versuche, mir die ganzen Zusammenhänge vorzustellen und sie v.a. zu verstehen und selbst herstellen zu können :tuete:.

Und es ist sooo toll, dass du uns alle an diesem Wissen teilhaben lässt   :nick:
Dafür kann man gar nicht genug Danke sagen!
 :herz: :herz: :herz: :herz: :herz: :herz: :herz:
Ganz dick :uschreib:! :herz:
Viele Grüße,
Esther
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Re: Stärkeres Abstellen im WWYLM
« Antwort #36 am: 08. November 2019, 13:24:47 »
Zitat
Wenn du schreibst, dass der trotzdem loslassen muss, dann heißt das ja dass eine Überdehnung/Überlastung an dieser Stelle ein Arbeiten
der Rumpfheber behindert. Dies kommt daher, dass der Rumpf zwischen den Schultern in der Regel nicht gerade ist und somit erst mal die Voraussetzung zum eigentlichen Heben geschaffen
werden muss?
Richtig.


Zitat
Das heißt ich brauche zum stabilen Rumpf vereinfacht gesagt 2 Schritte:
1. entspannte M.Splenius, . Semispinalis Capitis,  M. Omotransversarius, M. Brachiocephalicus und insbesondere M.Omotransversarius -> zum Stabilisieren
2. Starke / gut trainierte M. Splenius, M. Semispinalis Capitis, Scalenimuskeln und Serratus -> zum eigentlich heben / Tragen

Du verwechselst hier glaub ich Halsheber (Hals hebt sich: Kopf geht nach oben) mit Rumpfträgern (Rumpfmuskelschlinge zwischen den Schultern/Vorhand)...  ich muss doch noch was malen :juck:

Zitat
Die Muskeln zum Tragen kriege ich aber nur trainiert, wenn die Muskeln zum "stabil" halten nach Geradeaus los lassen und die Muskeln zum Biegen und ausbalancieren der Schultern anfangen können gleichmäßig zu arbeiten. Mit der Folge, dass der Rumpf gerade zwischen den Schultern ist und ich ihn DANN heben kann.
ja, das hängt alles zusammen  :nick:

Zitat
Dadurch, dass ich das Pferd nicht über Manipulation dorthin bringe habe ich ja (im Idealfall) schon mal die geistige Losgelassenheit, der dann die physische
Losgelassenheit (Arbeit im Parasympathikus) zum Entspannen und Dehnen der überlasteten Muskeln folgen wird mit der Zeit und der Möglichkeit im jeweiligen Stadium.

Wenn ich das Ganze jetzt aber erzwingen will über Manipulation am Kappzaum oder zu viel möchte (trete dabei aber noch mehr unter, sei fleißig etc), dann hab ich nicht die
nötige Voraussetzung, dass die Muskeln loslassen können und das Pferd kippt mir einfach auf die äußere Schulter. Dadurch krieg ich natürlich auch auf Dauer keinen geraden
Rumpf zwischen den Schultern.

Also weniger ist mehr und die Idee muss vom Pferd kommen -> wodurch wir dann wieder beim Sinn und Zweck der Übung wären :) 
genauuuu  :dops:

Allerdings wäre es schön, wenn aus der geistigen Losgelassenheit auch immer gleich die effektive physische folgen würde, leider braucht es dazu manchmal noch mehr.
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Re: Stärkeres Abstellen im WWYLM
« Antwort #37 am: 08. November 2019, 13:31:57 »


Zitat
Das heißt ich brauche zum stabilen Rumpf vereinfacht gesagt 2 Schritte:
1. entspannte M.Splenius, . Semispinalis Capitis,  M. Omotransversarius, M. Brachiocephalicus und insbesondere M.Omotransversarius -> zum Stabilisieren
2. Starke / gut trainierte M. Splenius, M. Semispinalis Capitis, Scalenimuskeln und Serratus -> zum eigentlich heben / Tragen

Du verwechselst hier glaub ich Halsheber (Hals hebt sich: Kopf geht nach oben) mit Rumpfträgern (Rumpfmuskelschlinge zwischen den Schultern/Vorhand)...  ich muss doch noch was malen :juck:


Oh, was Malen ist IMMER toll und hilfreich!!  :dops:

Aber brauche ich nicht AUCH die Halsheber zum Rumpfheben? Und ist nicht der Serratus aus meiner Liste so der wichtigste Rumpfheber? (Zumindest hab ich mir den als solchen irgendwie eingeprägt)  :leitung:

Mh, eine weitere Frage wäre dann für mich noch, ob ich durch das Heben des Halses (siehe bestimmte Reitweisen, oder auch das höhere Füttern beim Clickern) auch den Rumpf heben kann?
Oder ist eine höhere Futterposition ausschließlich aus Balancegründen wichtig, damit ich das Pferd nicht nach vorne unten zum Umfallen bringe?

Wie man merkt hab ich in meinem Kopf ganz ganz viele einzelne Informationsstränge, die noch kein komplettes Bild ergeben und vielleicht auch einfach zu sehr aus dem eigentlichen Zusammenhang gerissen wurden von mir  :confused:

Auf jeden Fall muss ich nächstes Jahr die komplette Gymnastizierungsreihe bei dir machen, hab ja jetzt nur Balance und Stellung und Biegung besucht   :nick:
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Re: Stärkeres Abstellen im WWYLM
« Antwort #38 am: 08. November 2019, 13:35:58 »

Allerdings wäre es schön, wenn aus der geistigen Losgelassenheit auch immer gleich die effektive physische folgen würde, leider braucht es dazu manchmal noch mehr.

Oh, das ist spannend! Was brauche ich denn dafür noch mehr? Da kann ich mir jetzt gerad wenig drunter vorstellen, außer dass Muskeln die komplett verspannt sind halt nicht so "einfach" los lassen KÖNNEN, obwohl man entspannt ist und die gern los lassen würde  :kerze:
So geht es mir zumindest mit meiner immer sehr sehr festen und verspannten Schulter und Nackenmuskulatur dank des Schreibtischjobs. Die würd ich ja gern entspannen, aber geht halt irgendwie nicht :(
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Re: Stärkeres Abstellen im WWYLM
« Antwort #39 am: 08. November 2019, 14:11:52 »
na für irgendwas braucht man doch auch Physiotherapeuten  :cheese: die auch ihr Geld verdienen müssen ;)
Nee, Scherz - teilweise. Manche Muskeln brauche physische Unterstützung, manche brauchen viele Wiederholungen in mentaler Losgelassenheit, andere brauchen Training der entsprechenden Begleitmuskeln - siehe zb Rückentraining im Fitnessstudio. Das ist nicht gezieltes Training von drei Muskeln, sondern der kompletten Rumpfmuskulatur.

Amadeus zb. versuche ich aktuell "nur" durch die Arbeit und die Übungen zu lockern, um  zu sehen, wie weit man als "Normalmensch" kommen kann, ohne ihn jetzt ständig zu massieren/behandeln/wasauchimmerichsonsttue. Nur wenn ich merke, er braucht wirklich direkte Hilfe, bekommt er sie natürlich, aber sonst "gilt es nichts", er muss nicht tragen, nur für sich zufrieden sein.
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Re: Stärkeres Abstellen im WWYLM
« Antwort #40 am: 08. November 2019, 14:14:22 »
Auf jeden Fall muss ich nächstes Jahr die komplette Gymnastizierungsreihe bei dir machen, hab ja jetzt nur Balance und Stellung und Biegung besucht   :nick:
jaaaa  :dops: :dops: :cheese:

Zitat
Aber brauche ich nicht AUCH die Halsheber zum Rumpfheben?
ein ganz klares JEIN.  :cheese:
Viele Pferde helfen sich damit ständig. Aber wenn der Rumpf durch eine gekräftigte Rumpfmuskulatur gerade bleiben kann, können sich auch die Halsmuskeln entspannen, die eben nicht dafür da sind. Sie können es tun, ja.

Zitat
Und ist nicht der Serratus aus meiner Liste so der wichtigste Rumpfheber?
Der stärkste und größte (mit dem Pectoralis descendens), aber auch keiner, der alleine arbeiten kann.
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Re: Stärkeres Abstellen im WWYLM
« Antwort #41 am: 08. November 2019, 14:30:54 »
Ja, das mit den Physiotherapeuten leuchtet mir ein   :cheese: die müssen ja auch von etwas leben   :P
Die Entwicklung von Amadeus ist super spannend und lehrreich!  :keks:Du bist ja nun aber auch nur mit Übungen und ohne Physiogriffe nicht gerade ein "Normalmensch"  ;) dafür hast du zu viel Erfahrungen, die unsereiner leider NOCH nicht hat :)


Auf jeden Fall muss ich nächstes Jahr die komplette Gymnastizierungsreihe bei dir machen, hab ja jetzt nur Balance und Stellung und Biegung besucht   :nick:
jaaaa  :dops: :dops: :cheese:

Zitat
Aber brauche ich nicht AUCH die Halsheber zum Rumpfheben?
ein ganz klares JEIN.  :cheese:
Viele Pferde helfen sich damit ständig. Aber wenn der Rumpf durch eine gekräftigte Rumpfmuskulatur gerade bleiben kann, können sich auch die Halsmuskeln entspannen, die eben nicht dafür da sind. Sie können es tun, ja.

Zitat
Und ist nicht der Serratus aus meiner Liste so der wichtigste Rumpfheber?
Der stärkste und größte (mit dem Pectoralis descendens), aber auch keiner, der alleine arbeiten kann.

Mhhhh....okaaaay  :aha:

Das heißt ich nehme jetzt daraus mit, dass:
1. Vor dem eigentlichen Training der "richtigen Muskeln" kommt das LOSLASSEN und Dehnen der "falschen" Muskeln
2. Das Training der Tragemuskeln darf man nicht so isoliert betrachten wie ich das so versuche, sondern mehr als großes Ganzes und ein Ergebnis im Prozess

Und für diesen Prozess sind die Kurlandübungen scheinbar klasse  :dops: fand sie eh schon gut, aber jetzt find ich sie noch mal besser und hoffe irgendwann auch mal zum WWYLM zu kommen (wenn es bei uns dann irgendwann dran und sinnvoll ist natürlich)  :jaso:

Danke, dass du so schön geduldig den Nebel in meinem Kopf lichtest   :freufreu: :herz: :hug: :hug:
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Re: Stärkeres Abstellen im WWYLM
« Antwort #42 am: 08. November 2019, 14:39:09 »
Zitat
1. Vor dem eigentlichen Training der "richtigen Muskeln" kommt das LOSLASSEN und Dehnen der "falschen" Muskeln
Genau. das hast du ja bei Finchen schon selbst bemerkt - je entspannter sie durch den Umgebungswechsel (u.a.) wurde, desto lockerer wurde auch die Muskulatur  :nick:

Zitat
2. Das Training der Tragemuskeln darf man nicht so isoliert betrachten wie ich das so versuche, sondern mehr als großes Ganzes und ein Ergebnis im Prozess
Genauu  :dops: :dops:

Zitat
Danke, dass du so schön geduldig den Nebel in meinem Kopf lichtest   :freufreu: :herz: :hug: :hug:

Gerne :hug: :danke2:
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Re: Stärkeres Abstellen im WWYLM
« Antwort #43 am: 08. November 2019, 14:51:55 »
Zitat
1. Vor dem eigentlichen Training der "richtigen Muskeln" kommt das LOSLASSEN und Dehnen der "falschen" Muskeln
Genau. das hast du ja bei Finchen schon selbst bemerkt - je entspannter sie durch den Umgebungswechsel (u.a.) wurde, desto lockerer wurde auch die Muskulatur  :nick:

Ja, das ist super spannend und toll! Ich war mir an der Longe bisher nie so ganz sicher was für eine Haltung ich bestärken soll und hab jetzt einfach alles Richtung Kopf runter genommen. Dadurch bekomme ich zwar nicht die Anspannung, die ich auf Dauer will, aber im Moment zumindest mehr Entspannung im Rücken und langsam auch tatsächlich ein Schwingen im Rücken.
Voraussetzung hierfür war dann aber vermutlich, dass sie überhaupt im Brustkorb schon mal ein winziges bisschen hoch kommt ,oder? Würde sagen, dass das durch das PreWWYLM und die höhere Futterposition kam  :lupe: :watch:
Zumindest wirkt sie mittlerweile recht konstant optisch groß vorne  :cheese: und sonst könnte sich an der Longe wahrscheinlich auch der Rücken nicht so schön dehnen, wenn das einfach nur nach vorne unten gehen würde  :ft:

Wie ich dann jetzt verstanden hab ist das quasi eeerstmal richtig, damit sich die verspannte Muskulatur dehnt und sie überhaupt erstmal zum loslassen kommt.
Und DANN ist irgendwann der nächste Schritt in eine gute vorwärts-abwärts-Haltung zu kommen um die richtigen Muskeln dann zu trainieren  :aha:

Hach, das ist sooo schön, wenn sich der Nebel im Kopf etwas lichtet  :dops: :dops: :dops:



« Letzte Änderung: 08. November 2019, 14:55:45 von Finchen »
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Re: Stärkeres Abstellen im WWYLM
« Antwort #44 am: 08. November 2019, 15:09:10 »
ja ganz genau. Deshalb ist das Bestärken vom Kopf tief beim Laufen für mich der erste Anfang. Bei Amadeus kann man schön sehen, wie sich das im Lauf der Zeit entwickelt hat.
Die Kraft um den Rumpf besser dabei zu tragen kommt dann mit der Zeit.
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