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Longieren mit Hund

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Re: Longieren mit Hund
« Antwort #15 am: 28. Januar 2015, 20:12:50 »
Aber letztendlich ist es so, dass mein Hund das Jagen liebt, und ich etwas suche, wo er diesen Jagdtrieb kontrolliert ausleben kann.

da würde ich eher Dummyarbeit, Fährte/Mantrailing (wobei auch da Vorsicht, wenn sie erstmal gelernt haben, Fährte zu gehen, verselbstständigt sich das in der ersten Zeit) oder Reizangeltraining machen.
Sabine
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4 Highlandponies, 5 Zughunde und 10 Packziegen auf Tour

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Re: Longieren mit Hund
« Antwort #16 am: 28. Januar 2015, 20:16:04 »
Was Longieren bringt? Hm. Uns bringt es in erster Linie Spaß, wie jede neue, positiv aufgebaute Aufgabe.
- Mir selbst bringt es eine noch bewußtere Körpersprache (Körpersprache finde ich enorm spannend) und damit eine verbesserte Kommunikation mit den Hunden.
- Die Hunde lernen, etwas Distanz zu mir nicht nur zu ertragen, sondern dabei spannende, lustige Sachen zu machen (meine Hunde kleben ziemlich)
- Die Hunde laufen mehr und schneller als ich (machen sie ja eigentlich immer, aber sonst ist das manchmal nicht so erwünscht)
- Ich kann dabei einen Haufen sehr unterschiedlicher Aufgaben stellen (Gehorsamsübungen, Apport, Agility-Hindernisse, Tricks...).  Hierbei kombiniere ich Körpersprache und Wortsignale.
Zusammengefaßt ist es damit wohl rundum-Training für Muskeln und Grips?

Bei "alten" Sportarten kann man das Alles sicher auch haben. Aber Vieles ist zumindest für mein Empfinden schon so vorbelastet mit Ehrgeiz, Reglements, Prüfungen, daß ich da keine Lust mehr drauf habe - auch wenn ich selbst keine Wettkämpfe mitmache. Da gehe ich lieber in eine neue Richtung und habe da einfach Spaß!

Beste Grüße,
Dörte.
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Carmen
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Re: Longieren mit Hund
« Antwort #17 am: 28. Januar 2015, 20:38:09 »
Zitat
da würde ich eher Dummyarbeit, Fährte/Mantrailing (wobei auch da Vorsicht, wenn sie erstmal gelernt haben, Fährte zu gehen, verselbstständigt sich das in der ersten Zeit) oder Reizangeltraining machen.

Der Haken daran ist, dass ich das blöd finde, und ein bisschen Spaß will ich ja auch daran haben.  ;)
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Re: Longieren mit Hund
« Antwort #18 am: 28. Januar 2015, 21:01:34 »
schon klar, aber den aus Hütetrieb entspringenden Jagdtrieb, der mehr mit bringen (NICHT apportieren sondern zutreiben) und kontrollieren von Bewegung zu tun hat, kriegst Du mit Treibball nicht befriedigt.

Die Hüter ziehen ganz viel Befriedigung aus dem Zusammenspiel der einzelnen Faktoren der Hütearbeit und der Ball ist nun mal nur ein unbewegtes Objekt, dass keine Herausforderung darstellt.

Aus Erfahrung kann man das "jagt gerne" in diesem Alter durch konsequentes Anti-Jagdtraining (wobei das weniger massiv durchgeführt werden muss als bei jagdlich stärker veranlagten Rassen) und danach dann Warten auf's Erwachsenwerden bei den Hütern gut in den Griff kriegen. Ausgenommen ein Rüde waren/sind alle meine Hüter bis zum 3. LJ auch auf Spuren gegangen oder haben auf aufgehendes Wild reagiert. Mit dem 4. Jahr war das dann, Training natürlich vorausgesetzt, wie mit einem umgelegten Schalter weg.
Sabine
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Carmen
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Re: Longieren mit Hund
« Antwort #19 am: 28. Januar 2015, 22:06:46 »
Antijagdtraining machen wir bzw. versuchen wir jedenfalls.
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Carmen
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Re: Longieren mit Hund
« Antwort #20 am: 03. Februar 2015, 14:52:06 »
da würde ich eher Dummyarbeit, Fährte/Mantrailing (wobei auch da Vorsicht, wenn sie erstmal gelernt haben, Fährte zu gehen, verselbstständigt sich das in der ersten Zeit) oder Reizangeltraining machen.
Hast du Erfahrung mit Reizangeltraining? Wäre vielleicht gar nicht die schlechteste Idee.
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Re: Longieren mit Hund
« Antwort #21 am: 04. Februar 2015, 05:51:08 »
nein, bislang habe ich das für meine noch nicht gebraucht.

Könnte aber mal meine Trainerin fragen, wie man das am besten aufbaut.

Sabine
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Re: Longieren mit Hund
« Antwort #22 am: 04. Februar 2015, 08:10:08 »
Meine Reizangel hatte eine zu dünne Schnur, die dann irgendwann mal zwischen 2 Zehen von Bolle hängengeblieben ist - er meidet die Angel seitdem. Blöd gelaufen.
Dann sollte man selbst üben, damit bodennah zu spielen wegen Verletzungsgefahr bei verdrehten Sprüngen, dabei nicht zu hastig, Beutebewegungen nachahmend. Man kann einen beuteinteressierten Hund damit sehr schön hochfahren...:roll: Ihn dann wieder runterzukriegen, vielleicht sogar mithilfe der Reizangel, ist nicht ganz einfach.
Ich würde mir direkt Anleitung suchen - vielleicht über die DVD von Pia Gröning "Antijagdtraining"?

Beste Grüße,
Dörte.
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Carmen
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Re: Longieren mit Hund
« Antwort #23 am: 04. Februar 2015, 11:04:21 »
Ich hab mir zufällig gerade das Buch von Pia Gröning bestellt. Vielleicht kommt das darin ja auch vor. Das Schwenken zu üben, ist eine gute Idee. Werde ich auf jeden Fall machen.
Mein "Plan" ist, dass ich Oskar erstmal "scharf" auf die Reizangel-Beute mache und das unter Signalkontrolle bringe. Erst natürlich mit ganz langsamen Bewegungen, dann mit mehr Action. Und ihn irgendwann - wenn ich denn einen Plan habe, wie ich das trainiere - auch beim Jagen der Reizangel stoppen kann.
Erstmal muss ich mir aber eine Reizangel basteln. Wie dick war denn deine Schnur, Dörte?
Sabine, vielleicht könntest du wirklich mal fragen? Das wäre wirklich nett.  :rotw:
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