Willkommen Gast. Bitte einloggen oder registrieren.

Benutzername: Passwort:

Habt ihr eine OP-Kosten-Versicherung für eure Pferde?

  • 30 Antworten
  • 8028 Gelesen

0 Mitglieder und 1 Gast betrachten dieses Thema.

cännsi
*

Habt ihr eine OP-Kosten-Versicherung für eure Pferde?
« am: 11. Januar 2010, 16:36:23 »
Als ich Dinah gekauft habe, wollte ich sie neben der üblichen Haftpflicht noch gegen eventuell eintretende Operationskosten versichern.

Damals im Herbst 2008 gab es hierzulande (Österreich) kein Angebot, welches diesen Fall abdeckt. Nun haben die österreichische Versicherungsunternehmen diese Lücke offensichtlich gefüllt und in den letzten Monaten haben manche Anbieter das in ihre Produktpalette aufgenommen.
Hier zB http://www.diebesteversicherung.at/pferde_kranken_operation.html

Ich bin jetzt am überlegen, ob ich die ~ 120 Euro im Jahr investieren soll, um mich gegen dieses Risiko abzusichern. Fest steht, dass mein Mädl jede notwendige medizinische Behandlung bekommt, sollte sie eine Kolikoperation oder dergleichen brauchen. Ich hoffe, dass es nie dazu kommt, aber man weiß ja nie  :-[  Es ist aber auch klar, dass ich 3000 - 4000 Euro nicht so aus der Tasche zahlen könnte. Allerdings häufen sich um mich herum die Berichte von kolikkranken Pferden, die in die Klinik mussten. Also tendiere ich schon zu diesem Angebot

Habt ihr so eine Versicherung?
Musstet ihr sie schon mal in Anspruch nehmen?
Wieviel bezahlt ihr jährlich dafür?


Ich würde mich über Feedback freuen.

LG und Danke
  • Gespeichert

wessipferd
*

Re:Habt ihr eine OP-Kosten-Versicherung für eure Pferde?
« Antwort #1 am: 11. Januar 2010, 16:52:46 »
Ich habe keine solche Versicherung, sondern lediglich ein Konto, dass monatlich mit 100 EUR gefüllt wird.
Das liegt aber eher im Alter meines Pferdes begründet. Mit nun um die 20 Jahren würde ich ihn nicht mehr operieren lassen, da die Erfolgsaussichten einer OP drastisch sinken, während das Narkoserisiko exponential steigt.
So ist das Konto für mich eine Möglichkeit, mich für evtl. kleinere medizinischen Behandlungen zu polstern und gleichzeitig - entschuldigt, wenn das etwas grob klingt - eine Rücklage für einen evtl. notwendigen "Ersatz" zu bilden.

Wäre das Pferd jünger, dann würde ich wahrscheinlich in einen OP-Versicherung investieren und nur den Differenzbetrag ansparen.

  • Gespeichert

  • Think positive!
  • *****
  • Administrator
  • 26814 Beiträge
    • Click for Balance
Re:Habt ihr eine OP-Kosten-Versicherung für eure Pferde?
« Antwort #2 am: 11. Januar 2010, 16:56:10 »
Wir haben keine OP-Versicherung, sondern auch immer einen Notbetrag verfügbar.

Zitat
entschuldigt, wenn das etwas grob klingt - eine Rücklage für einen evtl. notwendigen "Ersatz" zu bilden.
find ich schon legitim. Was hilft es einem kein Pferd mehr zu haben und kein Geld mehr für ein neues? Ein Pferdeleben ist nun mal nicht unendlich. Wenn natürlich auch jeder hofft es möge ewig dauern.  :-\

Aber keinesfalls möchte ich eine Entscheidung "Leben oder Tod" vom Geld abhängig machen müssen.
Alles kommt zu dem, der warten kann.
  • Gespeichert

  • *****
  • Mitglied
  • 1683 Beiträge
Re:Habt ihr eine OP-Kosten-Versicherung für eure Pferde?
« Antwort #3 am: 11. Januar 2010, 17:33:25 »
Ich habe eine OP-Versicherung bei der Uelzener abgeschlossen (hier in D auch der einzige Anbieter, sonst gibt es nix vergleichbares, glaub ich).

Ich musste sie *toitoitoi* noch nicht in Anspruch nehmen. Allerdings hat Malika Ende Oktober einen Tränenkanalspülung bekommen, mit Sedierung. Ich hoffe nun, dass sie das trotz keiner Vollnarkose vielleicht übernehmen, meine das schon von anderen gehört zu haben, dass sie da recht kulant sind.

Ich bin Studentin und kann monatlich einfach nicht so viel zurücklegen, dass sich da in kurzer Zeit eine größere Summe angespart hätte. Ich habe Rücklagen aus einem Sparkonto, die ich für größere TA-Rechnung außer OPs angelegt habe. Die laufenden Kosten trage ich durch Nebenjobs, sodass ich da nicht oft dran muss. Aber bis ich eben mit dem Studium durch bin, vergeht noch etwas Zeit und ich weiß ja nicht, wie schnell ich die Rücklagen aufgebraucht habe und am Ende kommt eine OP und dann stünde ich da  :-[
Außerdem dachte ich mir, habe ich in einem OP-Fall bestimmt nicht die Nerven, mir um das finanzielle Sorgen zu machen oder eine Entscheidung fällen zu müssen, die ich mit Versicherung und damit Kostenrückerstattung nie getan hätte.
Das waren so meine Grüne für die Versicherung, ich bin immer lieber auf der sicheren Seite ;)

Beitrag zahle ich ca. 13Eur im Monat, da ich jährlich zahle usw. verringert sich das, glaube ich auch noch etwas.
Liebe Grüße
Isabell mit Malika & Mira
  • Gespeichert

Melle
*

Re:Habt ihr eine OP-Kosten-Versicherung für eure Pferde?
« Antwort #4 am: 11. Januar 2010, 18:42:20 »

Aber keinesfalls möchte ich eine Entscheidung "Leben oder Tod" vom Geld abhängig machen müssen.

ich auch nicht, aber manchmal ändern sich die eigenen lebensumstände und ein pony kann locker mal 30j. und älter werden.

meine tiere bekommen mein letztes hemd, erst sie, von dem rest dann ich. wenn nix ist, dann nur die tiere. ja so selbstlos bin ich, aber nur wenns um meine tiere geht.

ich habe eine OP versicherung, da sie damals nur 7€ im monat kostete und nicht so teuer ist, wie die ganz neuen. lucky kam am 22.10.03, die versicherung schloß ich am 23.10.03 ab. seitdem schlafe ich besser. wobei ich das problem habe, dass er nicht in den hänger geht  :roll:

ein notgroschen finde ich gut und wichtig, aber erstens, wie gesagt lebenslage kann sich selbst ändern, tja manchmal reichen 2-3 TA-rechnungen und der notgroschen ist weg.
  • Gespeichert

  • *****
  • Mitglied
  • 1683 Beiträge
Re:Habt ihr eine OP-Kosten-Versicherung für eure Pferde?
« Antwort #5 am: 11. Januar 2010, 18:51:22 »
ich auch nicht, aber manchmal ändern sich die eigenen lebensumstände und ein pony kann locker mal 30j. und älter werden.

meine tiere bekommen mein letztes hemd, erst sie, von dem rest dann ich. wenn nix ist, dann nur die tiere. ja so selbstlos bin ich, aber nur wenns um meine tiere geht.

ein notgroschen finde ich gut und wichtig, aber erstens, wie gesagt lebenslage kann sich selbst ändern, tja manchmal reichen 2-3 TA-rechnungen und der notgroschen ist weg.

*unterschreib*
Das ist in kurz und knapp das, was ich sagen wollte  :cheese:
Liebe Grüße
Isabell mit Malika & Mira
  • Gespeichert

clicker2click
*

Re:Habt ihr eine OP-Kosten-Versicherung für eure Pferde?
« Antwort #6 am: 11. Januar 2010, 22:16:28 »
Hallo,
habe auch keine Versicherung, lege wie die anderen das Geld selbst an, so kann man die Beträge variabel halten :watch:
LG Vanessa
  • Gespeichert

Ehemaliges Mitglied 23
*

Re:Habt ihr eine OP-Kosten-Versicherung für eure Pferde?
« Antwort #7 am: 12. Januar 2010, 12:51:10 »
Ich habe ein OP Versicherung bei der Uelzner, die 8 € im Monat merke ich nicht und es gibt mir ein sicherers Gefühl. Bei ner OP kostet das man ganz schnell ne Menge Geld und ich fühl mich wohler, das Risiko abgedeckt zu haben. Benötigt hab ich sie gott sei Dank noch nie, ich hoffe auch das, dass nie der fall sein wird!
Einen Notgroschen hab ich trotzdem immer für sie auf der Seite!
  • Gespeichert

lindalotze
*

Re:Habt ihr eine OP-Kosten-Versicherung für eure Pferde?
« Antwort #8 am: 12. Januar 2010, 13:11:13 »
Wir haben keine. Ich bin ziemlich misstrauisch gegen Versicherungen, man muss glaub aufpassen mit welchem Satz die Tierärzte abrechnen, sonst zahlen einige nicht und allso'n  Firlefanz. - Genau mit solchen bürokratischen Details will ich mich aber im Falle eines (Not-)OP-bedürftigen Pferdes nicht rumschlagen müssen.

Wenn ich gar keine Ersparnisse zusammenkriegen würde wg. Studiums etc., könnte ich mich vielleicht für die 8€/ Monat-Variante erwärmen. 120 € am Jahresanfang, wenn zusätzlich alle möglichen anderen Versicherungen anfallen, fände ich dann auch suboptimal.
  • Gespeichert

Ehemaliges Mitglied 23
*

Re:Habt ihr eine OP-Kosten-Versicherung für eure Pferde?
« Antwort #9 am: 12. Januar 2010, 13:28:03 »
du kannst den einfachen Satz oder den zweifachen absichern lassen (beim einfachen wird die Hälfte übernommen), ich hab den zweifachen Satz mit 150 € Selbstbeteiligung gewählt.
Die 8 € im Monat tun nicht weh von daher find ich es super. Wie Melle schon geschrieben hat, können so Ersparnisse halt mal ganz schnell weg sein, dann hab ich immer noch die OP Versicherung.
  • Gespeichert

wessipferd
*

Re:Habt ihr eine OP-Kosten-Versicherung für eure Pferde?
« Antwort #10 am: 12. Januar 2010, 14:09:10 »
In Fragen Abrechnungssätze können wir Cännsi sicher nicht so gut Rat geben. Ich denke, dass ist in Österreich ganz anders aufgebaut, als in Deutschland.

In Deutschland gibts ja die GOT - die Gebührenordnung für Tierärzte. Dort ist für alles was ein Tierarzt so tut und lässt ein Preis festgelegt - einmal Abhören soundsoviel, einmal Kolik-OP dasunddas.
Diesen Preis kann der Tierarzt nach freiem Ermessen einfach bis dreifach verlangen. Wobei in der Praxis meist der genannte Betrag mal 2 genommen wird.
Deshalb ist es in der Regel ratsam, den doppelten Satz nach GOT zu versichern, es sei denn man hat soviel Reserve, dass man in der Lage wäre, denselben Betrag nochmal drauf zu legen, was bei OPs schon mal einige hundert Euro sind.
Außerdem gilt es darauf zu achten, dass die Versicherung dann auch möglichst die Nebenkosten - z.B. Einstellung in der Klinik, Nachuntersuchungen übernimmt. Das geht nämlich auch nochmal ordentlich ins Geld.

Die Versicherung zahlt immer das, was man vereinbart hat. Klar muss man sich da im Vorwege ein paar Gedanken machen um im Notfall sagen zu können "Legen sie los, es wird alles bezahlt."
  • Gespeichert

Ehemaliges Mitglied 23
*

Re:Habt ihr eine OP-Kosten-Versicherung für eure Pferde?
« Antwort #11 am: 12. Januar 2010, 14:35:54 »
ich hatte auch Lindalotze geantwortet...
  • Gespeichert

cännsi
*

Re:Habt ihr eine OP-Kosten-Versicherung für eure Pferde?
« Antwort #12 am: 12. Januar 2010, 15:56:51 »
bei diesem Angebot, das sich mir bieten würde, würde micht 2-fachem Satz abgerechnet werden. Ich müsste mich da aber erst noch genau informieren.

Wenn ich es mir durchrechne, würd mir das auf ca. 10 Euro pro Monat kommen. Müsste mal nachfragen, ob ich monatlich abbuchen lassen könnte. Das würd ich net wirklich spüren. Großen Notgroschen hab ich derzeit keinen. Der letzte ist für meine Ausbildung draufgegangen, wo ich grad mitten drin stecke. Also was großartiges weglegen geht im nächsten Jahr nicht. Deshalb wäre für mich das eben schon überlegenswert - zumindest die nächste Zeit. Aber falls alle Stricke reißen, würd's bei einer notwendigen Behandlung sicher nicht am Geld scheitern - und wenn ich mein letztes Hemd loswerde. *KlopfaufsHolz*

LG
  • Gespeichert

Firstbrownunicorn
*

Re:Habt ihr eine OP-Kosten-Versicherung für eure Pferde?
« Antwort #13 am: 14. Februar 2010, 22:09:03 »
Ich habe für 2 Pferde eine OP-Kostenversicherung abgeschlossen.
Ich habe sie auch schon in Anspruch nehmen müssen.
Beidseitige Chip-OP an den Sprunggelenken inkl Spatbehandlung li.
Hätte mich mit Voruntersuchung, OP, Röntgen und Nachbehandlung
2400.- Euro gekostet.
Ist alles vorbehaltlos von der Verischerung bezahlt worden. :nick:
Möchte sie nicht mehr missen...
  • Gespeichert

Reithamster
*

Re:Habt ihr eine OP-Kosten-Versicherung für eure Pferde?
« Antwort #14 am: 02. März 2010, 20:31:25 »
Als ich mein Pony damals gekauft habe war sie 17. Die OP-Versicherung bei der Uelzner konnte man nur bis zu einem Alter von 12 Jahren abschließen. Ist das immer noch so ?

@Firstbrownunicorn
Hat die Versicherung alles übernommen, also auch Röntgen etc. ?

Beim nächsten Pferd werde ich diese Versicherung auf jeden Fall abschließen. Meine wurde letzten September am Fesselringband operiert, mit Voruntersuchung, OP, Nachbehandlung/Klinik-Aufenthalt, Magenspiegelung kamen da mal schlappe 2.400,-- EURO zusammen.

Ich habe auch ein Konto für Notfälle, auf das jeden Monat ein fester Betrag eingezahlt wird. Nach so einem "Notfall" ist da erst einmal ein Loch ...
  • Gespeichert