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Training einer Kalbin

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Re:Training einer Kalbin
« Antwort #15 am: 14. Januar 2011, 14:50:45 »
Ich hab übrigens grad versucht, Blanka mit einem Target und Weizenkleie ans clickern zu gewöhnen. Weizenkleie dürfte sie auch in größeren Mengen fressen, allerdings bin ich wohl allergisch drauf. (OT: Bin ich anscheinend auf Weizenmehl auch, nach dem letzten Gugelhupfteig dachte ich, ich muss ersticken)
Bleiben nur mehr Äpfel und Karotten. Pferde Leckerchen soll ich ihr nicht geben weil Kühe nicht so gut kauen wie Pferde und so harte Sachen nicht fressen sollen.
Irgendwie war es sehr mühsam, weil ständig was von der Kleie von der Schaufel runtergefallen ist und die Kalbin nach kurzer Zeit gemerkt hat, das am Boden eh genug Futter liegt. Dann konnte ich mir mein Target und das Futter behalten  :roll:. Dafür sind ihre Nachbarinnen ganz wahnsinnig drauf gewesen. Innerhalb kürzester Zeit hat der komplette Stall zu schreien begonnen und nachdem ich eh schon wenig Luft bekommen hab bin ich dann gegangen.
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Re:Training einer Kalbin
« Antwort #16 am: 14. Januar 2011, 14:55:04 »
@eboja
Gibts dafür einen Beweis? *g* Was wär das absurdeste Tier, das man trainiern kann?
http://deposit.ddb.de/cgi-bin/dokserv?idn=971609594&dok_var=d1&dok_ext=pdf&filename=971609594.pdf zb.
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Re:Training einer Kalbin
« Antwort #17 am: 14. Januar 2011, 19:09:50 »
Wie g**** ist das denn?
Pawlow hat dann ja im Grunde den Grundstein zum clickern geliefert... :confused:

Ich staune übrigens grade darüber, dass Kühe nicht so gut kauen.
ich dachte immer die machens genau umgekehrt.
Kauen sie den Kram nicht sogar zweimal? ???

« Letzte Änderung: 14. Januar 2011, 19:11:22 von Felix »
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Julika
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Re:Training einer Kalbin
« Antwort #18 am: 14. Januar 2011, 23:37:53 »
Eine der Töchter von Viviane Theby hat einer Kalbin hinter der Stallabsperrung den Handtarget beigebracht. Schrot aus dem Eimer hinhalten, fertig.

Bei meinen Schafen (auch Wiederkäuer) habe ich auch erst Handtarget, aber sie reagieren, wie ich es von Hühnern, Pferden, Hunden und seit Neustem dem Pfau kenne.

Hast Du nicht ein Kalb, was eh wegkommen soll, so zum Üben? Dann kannst Du Dich an Rinderbesonderheiten herantasten und die Kür dann mit ihr clickern.
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Re:Training einer Kalbin
« Antwort #19 am: 15. Januar 2011, 17:55:50 »
Wie g**** ist das denn?
Pawlow hat dann ja im Grunde den Grundstein zum clickern geliefert... :confused:

Ich staune übrigens grade darüber, dass Kühe nicht so gut kauen.
ich dachte immer die machens genau umgekehrt.
Kauen sie den Kram nicht sogar zweimal? ???
Die haben nur *nachdenk* unten (glaub ich) Zähne. Zuerst schlucken sie das Zeugs ohne viel zu kauen und dann würgen sie es wieder hoch und kauen nochmal ordentlich, das nennt man Wiederkauen. Das Problem ist das erste mal schlucken. Der TA empfielt zb, Äpfel in die Hälfte zu scheniden bevor man die verfüttert weil er schon Fälle hatte, wo ein ganzer Apfel stecken blieb. Leider schlucken Kühe auch Nägel und andere Eisendinger. Dann setzt der TA einen Magnet ein, kommt alle paar Jahre mal vor.
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Re:Training einer Kalbin
« Antwort #20 am: 15. Januar 2011, 20:57:27 »
Ich hab übrigens grad versucht, Blanka mit einem Target und Weizenkleie ans clickern zu gewöhnen. Weizenkleie dürfte sie auch in größeren Mengen fressen, allerdings bin ich wohl allergisch drauf. (OT: Bin ich anscheinend auf Weizenmehl auch, nach dem letzten Gugelhupfteig dachte ich, ich muss ersticken)
??? Hast du das denn auch gegessen? Oder reicht das schon, wenn du damit in Berührung kommst? Ist ja krass...  :-X

Pawlow hat dann ja im Grunde den Grundstein zum clickern geliefert... :confused:
Ist das denn was neues...? Ich hatte den ohnehin (zusammen mit Skinner) als einen der "Gründerväter" des Ganzen im Hinterkopf...? (Ernsthafte Frage! ;))
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Munk
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Re:Training einer Kalbin
« Antwort #21 am: 15. Januar 2011, 22:18:02 »
Ich finde die Geschichten über eure Kühe ja immer total faszinierend!  :nick:

Kühe find ich ohnehin toll, aber ich hab großen Respekt vor ihnen (oder besser gesagt, sie sind mir nicht ganz geheuer...)

;D Da fällt mir ein- hat wer diese "Wetten, dass?"- Folge gesehen, wo einer gewettet hat, dass alle Kühe auf einer Weide zu ihm kommen, wenn er Trompete spielt? Das war ziemlich witzig (er hat die Wette gewonnen).
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Re:Training einer Kalbin
« Antwort #22 am: 17. Januar 2011, 09:37:24 »
@Bettina: Kleie staubt ein bissl, bei Kühen wird sie nämlich im Gegensatz zu Pferden ohne Wasser gefüttert (weiß ned warum). Und das reicht anscheinend, das ich viel niesen muss und dann nicht mehr so gut Luft kriege. Mein Freund gewöhnt Blanka jetzt an Äpfel weil einfach so frisst sie sie ned.  :confused: Die wissen ned was gut ist, die Muhs.


@Training gestern:
Gestern hatten wir viel Spaß. Es war das zweite mal, das Blanka geführt wurde und sie war so brav, das ich sie selber nehmen durfte. Das nächste Mal kann sie schon mit Pferdehalfter gehen. Sie läuft schon einige Meter am lockeren Strick mit, rempelt mich nur mehr selten an und versucht nicht mehr, mich herumzuschubsen. Sie lernt sehr schnell anscheinend, genau wie ihre Mama. Nach ein paar Minuten Führtraining haben wir sie geschoren und mit dem Hochdruckreiniger gewaschen. Das hat ihr gut gefallen, Kühe lieben es, mit viel Druck gewaschen zu werden. Auch das scheren war kein Problem, so lang Blanka Futter hat ist ihr alles egal.
Jetzt hat sie eine Teilschur und schaut aus, als wär sie von Motten angefressen, aber der gröbste Schmutz ist mal herunten. Ich hoff halt, das es nicht mehr besonders kalt wird, sonst müssen wir uns was überlegen.
Blanka liebt es übrigens, hinterm Ohr gekrault zu werden. Dann lehnt sie sich voll gegen die Hand und findet das sichtlich super.
Mein Freund hat sie zwischendurch mal bei den Kühen geparkt und dort mitfressen lassen, dann hatten wir echt Probleme, sie wieder weg zu kriegen. Mit schieben und ziehen sind wir nicht weiter gekommen, also hab ich die Schrotschaufel geholt und sie problemlos weggelockt. Arg, wie verfressen sie ist.
Wenn sie weiterhin so brav bleibt dann werden wir sie mal zur Cani dazustellen. Asterix hasst ja leider Kühe aber mit Cani könnte Blanka gut auskommen. Mal sehen, vielleicht kann man Blanka als Handkuh beim Reiten mitnehmen. Natürlich nur im Schritt und nur kurz, das ist ja ein Milchvieh und kein Laufvieh, aber theoretisch müsste es gehen, wenn sie sich mit Cani versteht.

@Wetten Dass: die Kühe von meinem Freund reagieren wie die Ponys teilweise auf Pfiff. Und manche auf ihren Namen, aber das sind nur wenige. Es gab auch mal eine Wette, wo einer mit einer Kuh über Sprünge geritten ist. Das war super!
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Re:Training einer Kalbin
« Antwort #23 am: 17. Januar 2011, 12:27:01 »
Mal kurz gespamt...
Nein, bisher hatte ich von der Pawlow-Geschichte keine Ahnung.
(Allerdings muss ich zu meiner Verteidigung sagen, dass ich noch nie drüber nachgedacht hatte. :roll:)

Wenn das kleine Kalb so verfressen ist, kann Clickertraining ja nur zum Erfolg führen!  :nick:
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Re:Training einer Kalbin
« Antwort #24 am: 17. Januar 2011, 13:00:33 »
Sorry, dass ich so doof frage, aber ist das denn eine gute Idee Pferd mit Kuh zusammen zu stellen? :nixweiss:
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verena
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Re:Training einer Kalbin
« Antwort #25 am: 17. Januar 2011, 13:04:33 »
Wie wäre es, wenn Du als Belohnung nach dem Click das Ohrenkraulen nimmst?
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Re:Training einer Kalbin
« Antwort #26 am: 17. Januar 2011, 13:47:01 »
Sorry, dass ich so doof frage, aber ist das denn eine gute Idee Pferd mit Kuh zusammen zu stellen? :nixweiss:
Das kommt auf beide Tiere drauf an. Natürlich stellen wir sie nicht dauerhaft zusammen, nur für ein paar Minuten unter Aufsicht.
Mit Asterix hat es nicht geklappt, der prügelt 5 Tiere im Alleingang durch den Zaun. Nur die alte Babsi hat ihn ignoriert. Der hat er dann auch nichts getan. Unser voriger Hafi hat sie regelmäßig abschlecken lassen von den Kühen, die hat sie total geliebt.
Cani mag Kühe ansich, solang es die eigenen sind. Vor fremden Kühe hat sie Angst, weil sie sich mal beim ausreiten ziemlich erschrocken hat vor fremden, heranlaufenden Kühen.
Bei uns haben die Ponys und die Kühe fast immer Kontakt, da die Türen zwischen ihnen meist offen sind. Das ist überhaupt kein Problem, im Gegenteil, die Kühe haben was zu schauen und die Ponys auch. Und manchmal machen wir die Stangen auf und die Kühe kommen auch in die Ponykoppel raus, da werden die Ponys halt durch einen anderen zaun weggesperrt, ist auch kein Problem. Cani schnuppert die Kühe gern ab, Asterix ignoriert sie.
Bei einer Bekannten ist es auch so. Die Hafis kommen gut zurecht mit den Kühen, können auch mal gemeinsam auf der Weide stehen, aber die Großpferde jagen die Kühe. Kuh jagt Pferd ist bei ihr noch nie vorgekommen, obwohl sie 20 Kühe mit 5 Pferden draußen stehen hatte.
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Munk
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Re:Training einer Kalbin
« Antwort #27 am: 17. Januar 2011, 21:36:51 »
@Wetten Dass: die Kühe von meinem Freund reagieren wie die Ponys teilweise auf Pfiff. Und manche auf ihren Namen, aber das sind nur wenige. Es gab auch mal eine Wette, wo einer mit einer Kuh über Sprünge geritten ist. Das war super!

Ja, aber bei Wetten, dass waren es ja wildfremde Kühe  :cheese: (scheinen halt sehr neugierig zu sein? Die Pferde kommen da sicher auch nachschauen, wenn wer auf einmal neben der Weide trompetet...)
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Re:Training einer Kalbin
« Antwort #28 am: 17. Januar 2011, 22:23:58 »
Alles klar, :danke: für die Aufklärung! ;)
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Re:Training einer Kalbin
« Antwort #29 am: 21. Januar 2011, 12:41:53 »
Gestern war Führtag Nummer 3. Es lief, hm, sagen wir mal zäh. Blanka ging ein paar Schritte brav mit und blieb dann wieder ewig stehen. Ich hab sie daweil mal mit Worten belohnt, weil sie den Apfel den ich eingesteckt hatte, nicht mochte.
Heikel ist die gute schon sehr, mehr als ich von Kühen gewohnt bin. Mischt man Apfelstücke unters Silofutter werden sie gaaaanz zögerlich gefressen. Von der Hand frisst sie die Dinger gar ned und wenn mans ihr seitlich ins Maul schiebt dann spuckt sie die Stücke wieder aus.
Dabei sind die Äpfel voll lecker und süß, mein Freund isst sie total gern. Versteh ich ned.
Am Nachmittag möcht ich sie nochmal clicken, vielleicht versuch ich es dann mal mit Karotten oder Rübenschnitzel.
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