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Training einer Kalbin

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Ehemaliges Mitglied 32
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Training einer Kalbin
« am: 14. Januar 2011, 09:03:11 »
Ich hab jetzt lang überlegt ob ich hier das Thema überhaupt aufmachen soll, weil ich unsere Kalbin vermutlich nicht richtig clickern werde, sie aber mit positiver Bestärkung abrichten möchte.

Geplant ist, das ich Ende Februar mit meiner Kalbin (Färse für die Deutschen) Blanka beim Jungzüchtercup in Zwettl antreten werde.
Vor 2 Jahren bin ich mit Emely das erste mal angetreten und hab leider ziemlich viele Fehler gemacht. Zum einen war meine Kalbin zu wenig an den Lärm und die Leute gewöhnt, zum anderen bin ich zu knapp an den Zuschauern vorbei gegangen und ein Mann fand es lustig, die nervöse Emely zu hauen. Natürlich ist sie dann noch nervöser geworden und ich konnte sie letzendlich nur mit viel Kraft führen.

Dieses Jahr werde ich Blanka mitnehmen, weil ihre Mama Babsi meine Lieblingskuh ist. Babsi gehört schon zu den älteren Damen bei uns im Stall und sie ist ein ruhiger Typ. Sie bleibt eher stehen als das sie losrennt wenn ihr etwas nicht passt. Und sie lässt sich mit Druck kaum bewegen, mit Futter schon eher. Die Eigenschaften hat sie weitgehend an ihre Tochter vererbt. Babsi selbst ist zu alt und dadurch nicht mehr hübsch genug für den Bewerb.

Gestern war der erste Trainingstag. Aus Sicherheitsgründen trainiert mein Freund meine Kalbin so lang, bis sie halbwegs brav mit geht da er mehr Kraft hat. Die Tiere sind alle komplett untrainiert und kennen den Menschen nur als automatischen Futterschieber. Führen oder angreifen lassen kennen die Tiere nicht. Zuerst wollte Blanka gar nicht aus dem Stall raus gehen. Auch treiben von hinten half nicht. Also hab ich eine Schaufel voll Schrot geholt und auf einmal ging sie voll super mit. Draußen ist mein Freund dann ein paar mal hin und her gegangen mit ihr und wenn sie nicht wollte hab ich den Schrot geholt. Das Training hat halt einen großen Nachteil: Die kalbin sollte eigentlich so gut wie keinen Schrot fressen weil sie ihn nicht gewohnt ist. Also werden wir morgen auf ein anderes Futter umstellen müssen.
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Re:Training einer Kalbin
« Antwort #1 am: 14. Januar 2011, 09:15:36 »
Wieso willst Du sie denn nicht cllickern? (ernst und neutral gemeinte Frage, kenne mich mit Kühen mal so garnicht aus)
Viele Grüße,
Esther
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Ehemaliges Mitglied 32
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Re:Training einer Kalbin
« Antwort #2 am: 14. Januar 2011, 09:23:50 »
Das hat mehrere Gründe. Zum einen hab ich keine Ahnung über ihr Lernverhalten, dazu gibts einfach sehr wenig in Bezug auf Kühe. Zum anderen sind die einfach ganz anders als Pferde. Pferde weichen dem Menschen aus, Kühe rennen ihn um.
Kühe rennen generell alles um, was im Weg steht, bei uns nennt man das stolisch. Ich kann ned übersetzen was das heißt, die sind einfach stur und langsam.
Unsere gute, alte Babsi gibt zb dem Menschen mit dem Kopf einen ordentlichen Stoß, wenn sie gestreichelt werden will. Das kann richtig weh tun weil die einfach sehr viel Kraft haben. Sollte sie dann zb um Futter betteln, würde sie nicht beißen (das machen Kühe nicht) sondern viel eher den Menschen gegen eine Wand drängen oder so. Und da hast einfach keine Chance mehr.

Ich möcht mal abwarten, wie sich Blanka verhält. Wenn sie brav ist dann zeig ich ihr vielleicht mal ein Target, wenn sie anfängt rüpelig zu werden dann lass ich das wieder. Sie meinen es ja meist ned böse, Kühe verstehen nur ned, das der Mensch leicht kaputt gehen kann.  

Aus dem Grund haben wir auch immer einen Stock mit, solang wir Blanka noch ned einschätzen können. Wenn wir die älteren Kühe auf die Weide lassen dann geh ich auch immer mit Stock, einfach weil sie dann mehr Respekt haben und weniger passieren kann. Vor ein paar Jahren ist mal eine junge Kuh meinen Freund komplett grundlos angegangen. Die wollte ihn einfach so angreifen, war davor nie auffällig und er hat ihr auch nichts getan, er stand ganz wo anders und hat eine andere Kuh gestreichelt. Das war mir eine große Lehre. Er hatte damals keinen Stock mit und musste dann über den Zaun flüchten, was nur ganz knapp ging. Seit dem schauen wir, das wir immer einen Stock mit ahben wenn wir unter den Kühen sind.

edit: Dafür braucht man zb nicht verladen üben mit den Kühen, denen ist die Rampe voll egal. Die gehen rauf als hätten sie nie was anderes gemacht. Während dem fahren sind sie dann schon nervös, aber wenn man sie nur rauf und runter führt ist das sowas von egal für sie.
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Re:Training einer Kalbin
« Antwort #3 am: 14. Januar 2011, 09:27:04 »
Ja, genau? Die Frage hatte ich auch gleich?

Und füttere sie doch lieber, wenn sie geht und nicht um sie vorwärts zu locken...

Stell dir vor, sie wäre ein ängstliches Pferd, dass es nicht kennt, dass jemand am Halfter zieht.
Da würde man erstmal jedes Nachgeben auf Zug am Halfter clicken und parallel vielleicht ein Handtarget einführen. Mit dem kann man ja auch "führen".
Eine Schülerin von mir hatte durch das Handtarget einen echten Durchbruch beim Thema Führen.

Was darf sie denn in kleingeschnibbelt fressen?
LG und viiel Spaß
Franzi
edit: oh, du warst schneller ;-) Klar, nehmt ihr einen Stock mit. Sicherheit geht vor. Die lerntherorien funktionieren sicher bei ihr genauso wie bei allen anderen Lebewesen dieser Welt  ;)
d.h. sie "könnte" lernen, dass es ihr was bringt (CB) Abstand zu halten, den Mensch nicht umzubüffeln  :lol: usw...

« Letzte Änderung: 14. Januar 2011, 09:31:09 von Arconowitsch »
Liebe Grüße,
Franzi

Wenn ich feststelle, dass ich etwas nicht weiß... ist das eine prima Gelegenheit, um etwas Neues dazuzulernen!
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cännsi
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Re:Training einer Kalbin
« Antwort #4 am: 14. Januar 2011, 09:30:27 »
Das hat mehrere Gründe. Zum einen hab ich keine Ahnung über ihr Lernverhalten, dazu gibts einfach sehr wenig in Bezug auf Kühe.

ich glaub von krabben und fischen gibts auch net viel und trotzdem funzt das prinzip der positiven bestärkung ???
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Ehemaliges Mitglied 32
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Re:Training einer Kalbin
« Antwort #5 am: 14. Januar 2011, 09:41:44 »
Stimmt, mit den Fischen konnte auch trainiert werden. Und Delfine können bei Trainingsfehlern für den Menschen wohl auch gefährlich werden.
Ich hab keine Ahnung was ich der Kalbin geben soll. Heu ist halt unpraktisch, weil sie da so lang zum Fressen brauchen. Äpfel und Karotten wird sie kaum fressen weil sie das ned kennt. Kühe probierne ned einfach was neues, sie halten sich an altbewährtes.
Schrot, Hafer und Rübenschnitzel ist sie nicht gewohnt und sollte sie ansich auch ned Fressen weil sie eh relativ dick ist.
Was gut klappt ist Salz, aber das ist unpraktisch zum mitnehmen.

Heut werd ich mich nur im Stall beschäftigen mit ihr, weil mein Freund ned da ist. Ich hab ihm versprochen, das ich die Kalbin alleine nicht führ. Die Frage ist ob ich sie nur streicheln soll oder nicht doch mal das Target versuchen soll.

Im Endeffekt muss sie dann beim Bewerb brav neben mir gehen und das in sehr langsamen Tempo. Ich geh dabei rückwärts und halte ihren Kopf künstlich hoch, was bescheuert aussieht aber Vorrschrift ist. Sie sollte stehen bleiben wenn ich stehen bleib und einen Schritt rückwärts gehen, wenn die Richterin die Euteranlage kontrollieren will. Das ganze sollte möglichst locker und ungezwungen wirken.

Der normale Abrichtungsweg ist über Kraft. Einer haut hinten drauf wenn sie steht und einer haut der Kuh auf die Schnauze wenn sie zu schnell läuft. Außer bei einer Ausnahme haben wir das nie praktiziert in dem Ausmaß. Wenn die Kühe gar nicht gehen wollen dann werden ihnen die Augen abgedeckt, damit kann man so gut wie jede abrichten. Auch das verwenden wir nur bei wirklich gefährlichen Tieren so wie der einen, die meinen Freund angegriffen hat und dann für die Versteigerung abgerichtet werden musste.
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Re:Training einer Kalbin
« Antwort #6 am: 14. Januar 2011, 09:52:11 »
Zitat
Die Frage ist ob ich sie nur streicheln soll oder nicht doch mal das Target versuchen soll.
   :dops: :nick:

Wenn sie da hinter nem Stallgitter ist, dann ist das doch mal einen Versuich wert!!?!

Und wegen des Futters: Wie wäre ganz klein geschnipseltes Heu (Schere) mit ein bissl Hafer und Schrot gemischt? Kannst es ihr ja auch in einer Schüssel jeweils hinhalten, so dass sie sich ein Maul voll nehmen kann. Das macht man ja mit Hühnern auch  8)

LG von Franzi
Liebe Grüße,
Franzi

Wenn ich feststelle, dass ich etwas nicht weiß... ist das eine prima Gelegenheit, um etwas Neues dazuzulernen!
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Ehemaliges Mitglied 32
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Re:Training einer Kalbin
« Antwort #7 am: 14. Januar 2011, 09:52:37 »
[EXTERNER BILDLINK ⤤
http://img255.imageshack.us/img255/5463/blankao.jpg


[EXTERNER BILDLINK ⤤
http://img832.imageshack.us/img832/6179/blanka1.jpg


Das sind Fotos von gestern. Natürlich wird die Kalbin noch mehrmals gewaschen und 2 mal geschert, allerdings sind die Temperaturen momentan nicht grad so super für sowas.
Wenn sie mal braver geht dann kriegt sie ein altes Pferdehalfter drauf und dann ein paar Tage vor dem Bewerb ein Kuhshowhalfter. Und sie wird dann auf Hochglanz geputzt, mit Babyöl poliert und die letzten dreckigen Stellen werden mit Puder und einem weißen Showspray verdeckt. Die Schwanzquaste wird auftoupiert und mit Haarspray gefestigt.

Ich überleg mir noch, ob ich ihr hinten einen Stern reinscher oder nicht. Ansich ist es nicht üblich, Muster zu verwenden aber vielleicht kommt das ja gut an. Rein vom Aussehen her hab ich schlechte Chancen, die Kalbin ist zu gelblich (Rottöne sind leider grad modern) und der Kopf ist zu grob. Außerdem hat sie beim Euter einen Fehler, den man theoretisch vom TA operieren lassen könnte, was wir aber nicht machen werden. Ich hoff einfach, das die Richterin den Fehler nicht sieht.
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Ehemaliges Mitglied 32
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Re:Training einer Kalbin
« Antwort #8 am: 14. Januar 2011, 09:54:59 »
   :dops: :nick:

Wenn sie da hinter nem Stallgitter ist, dann ist das doch mal einen Versuich wert!!?!

Und wegen des Futters: Wie wäre ganz klein geschnipseltes Heu (Schere) mit ein bissl Hafer und Schrot gemischt? Kannst es ihr ja auch in einer Schüssel jeweils hinhalten, so dass sie sich ein Maul voll nehmen kann. Das macht man ja mit Hühnern auch  8)

LG von Franzi

Sie ist leider noch angehängt, also sie hat einen Gelenkhalsrahmen. Sie kann sich ein bissl bewegen aber nicht zu mir kommen. (Ich freu mich schon drauf, wenn der Stall endlich umgebaut wird und ich nicht mehr die angebundenen Tiere sehen muss. Wobei unser Stall absolut legal ist, quasi legale Tierquälerei)
Die Idee mit dem Heu klein schneiden ist gut, ich muss mal meinen Freund anrufen ob ich ihr das geben darf. Beim Futter ist er sehr heikel, was auch verständlich ist. Die Tiere haben auch einen gewissen Wert und die eine Kalbin hat auch einen ideellen Wert, nicht nur einen finanziellen.
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Phanja
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Re:Training einer Kalbin
« Antwort #9 am: 14. Januar 2011, 09:59:48 »
Also ich kann nur berichten, was ich so am Rande mitbekomme. Meine SBs haben auch Milchwirtschaft und entsprechend ständig Kälbchen, etc.
Als letztes Jahr eine besonders schöne Kalbin geboren wurde, hat die Älteste Tochter (sie ist 13) eigentlich recht schnell angefangen, mit dem Kalb spazieren zu gehen, es zu putzen, etc.
Sie arbeitet zwar nicht mit dem Clicker, aber schon viel mit Belohnung / positiver Bestärkung.
Das geht mittlerweile soweit, dass der letzte sonntägliche Spaziergang folgendermaßen aussah: Ein Berner Sennhund freilaufend, Eltern (freilaufend  :cheese:), mittlere Tochter, kleinste Tochter (6 Jahre) auf dem Shetty und älteste Tochter eben mit der Kalbin.
Die Kalbin ist mittlerweile wirklich recht anständig beim Führen usw. und ich habe schon den Eindruck, dass das Tier auch versteht, worum es geht.
Insofern glaub ich, dass das auf jeden Fall funktionieren kann  :dops:
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Nadja
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Re:Training einer Kalbin
« Antwort #10 am: 14. Januar 2011, 10:00:13 »
Ich kenn mich jetzt so mit Kühen ja gar nicht aus - bin aber auch schon ab und an mal durch ne Kuhstall - und hab festgestellt, dass die Kühe meist super neugierug waren und auf jeden Fall immer ihre Nase in meine Richtung gesteckt haben und mal riechen oder schlecken wollten. Kann man denn so ne Kuh nicht einfach mal n Paar Tage mit dem Menschen konfrontieren? Also mal hingehen, riechen lassen, berühren usw ... mal putzen und so ... ?? Also halt einfach erst mal den Kontakt suchen ... ?? Und wenn sie sich dan anfassen lässt, nen weiteren Schritt hinzu nehmen ... ? Würds das nicht vielleicht einfacher machen ??
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Ehemaliges Mitglied 32
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Re:Training einer Kalbin
« Antwort #11 am: 14. Januar 2011, 10:08:13 »
Ich kenn mich jetzt so mit Kühen ja gar nicht aus - bin aber auch schon ab und an mal durch ne Kuhstall - und hab festgestellt, dass die Kühe meist super neugierug waren und auf jeden Fall immer ihre Nase in meine Richtung gesteckt haben und mal riechen oder schlecken wollten. Kann man denn so ne Kuh nicht einfach mal n Paar Tage mit dem Menschen konfrontieren? Also mal hingehen, riechen lassen, berühren usw ... mal putzen und so ... ?? Also halt einfach erst mal den Kontakt suchen ... ?? Und wenn sie sich dan anfassen lässt, nen weiteren Schritt hinzu nehmen ... ? Würds das nicht vielleicht einfacher machen ??
Das machen wir eh, also auch beim Füttern usw. Putzen lassen ist schwierig, weil links und rechts noch andere Kalbinnen stehen und ich nicht zerdrückt werden will. Aber vielleicht kann mein Freund morgen die eine Nachbarin woanders hin stellen, wir haben eh grad einen Platz frei. Anfassen lassen sich Kühe eh recht schnell, für die sind Dinge wie scheren usw. meist kein Drama.
ich muss halt ehrlich sagen, das wir uns sicher zu wenig mit den einzelnen Tieren beschäftigen. Irgendwie fehlt immer die Zeit dafür. Jede hat ihren eigenen Charakter, die Eule zb geht immer als letzte raus, die Babsi macht Türen auf, die Binki ist vorsichtig aber neugierig.....

@Phanja

Als Kalb geht das noch einfacher, aber ich war vor einem Jahr irgendwie zu faul das ich mit der Kalbin was tu obwohl ich wusste, das ich sie nehmen werde für den bewerb. Kälber hab ich schon oft abgerichtet, alleine durch ihre Größe geht das schnell und unkompliziert. Mein opa ist früher mit seiner alten Kuh spazieren gegangen, weil die ein Problem mit den Beinen hatte und viel gehen sollte. Hat auch geklappt.
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Re:Training einer Kalbin
« Antwort #12 am: 14. Januar 2011, 11:44:43 »
Das Lernverhalten funktioniert überall gleich, selbst Fruchtfliegen kann man mit positiver oder negativer Verstärkung trainieren ;).
Viele Grüße,
Esther
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strizi
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Re:Training einer Kalbin
« Antwort #13 am: 14. Januar 2011, 11:52:08 »
Das Lernverhalten funktioniert überall gleich, selbst Fruchtfliegen kann man mit positiver oder negativer Verstärkung trainieren ;).
danke - das dachte ich mir nämlich auch grade, beim lesen dieses beitrags............. und es gibt genügend jungpferde, die vorher kaum kontakt zum menschen hatten, und dann als dampfwalze  durchs leben gehen.

wenn jemand ein kaninchen oder ne katze/hund/hamster clickert, ist das vollkommen normal........... dabei sind die einem pferd doch um vieles unähnlicher als ne kuh (ebenfalls pflanzenfresser, ebenfalls fluchttier, ebenfalls beutetier)

ähm, belohnung: apfel, karotte, rüben, heucobs............
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Ehemaliges Mitglied 32
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Re:Training einer Kalbin
« Antwort #14 am: 14. Januar 2011, 14:46:46 »
@eboja
Gibts dafür einen Beweis? *g* Was wär das absurdeste Tier, das man trainiern kann?

@Strizi
Was die Kuh ned kennt das frisst sie ned. Äpfel, Karotten usw. mag sie nicht, Heucobs haben wir gar keine. Ich werd probieren, ihr so "exotisches" Futter unters normale Abendfutter zu mischen, dann müsste sich sich langsam dran gewöhnen. Mal sehen ob wir auch noch wo Erdäpfel haben, die Kühe meiner Oma lieben zb alten Erdäpfelsalat.
So ähnlich sind sich Kühe und Pferde gar ned. Die Kuh ist ein Wiederkäuer zb. Und die Körpersprache ist wie bei Katz und Hund. Senkt das Pferd den Kopf dann ist es meist entspannt. Macht die Kuh das dann ist es besser, in Deckung zu gehen weil es eine sehr eindeutige Angriffsposition ist. Kühe treten kaum und wenn dann eigentlich nur hinten. Sie beißen nicht, dafür drücken sie Menschen und andere Kühe gegen Wände oder Stalleinrichtungen. Hat eine Kuh die Ohren eher nach hinten gerichtet oder gar runter hängend dann geht es ihr oft ned gut. Kühe liegen sehr viel und sehr schnell, im Vergleich dazu liegen Pferde sehr wenig.
Und Kühe reiten auf alles auf, egal ob andere Kühe, Menschen oder Pferde (ist bei unserer früheren Stute leider mal passiert).
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