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Bücher, Videos und interessante Links / Gute Beziehungen ...
« Letzter Beitrag von Shotlandpony am 16. September 2022, 08:00:30 »
https://www.pferderevue.at/aktuelles/haltung/2022/pferde-mit-langzeit-bezugsperson-mutiger-und-weniger-stressanfae.html

Immer schön, wenn wissenschaftliche Studien bestätigen, was Erfahrung und gesunder Menschenverstand auch zeigen: dass Beziehungen schon Zeit brauchen, um richtig gut zu werden ….
Verstärkt auch meine Zuversicht, dass es mit Nio durchaus mal so werden kann wie mit denen Shettis, mit denen die Beziehung ja seit 8 bzw. 9 Jahren intensiv besteht  :)
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Willkommen / Re: Löschliste
« Letzter Beitrag von Muriel am 15. September 2022, 19:52:25 »
Aufräumzeit:

Gelöscht wegen Inaktivität und langer Abwesenheit:

Naolita, Anna-Lena, shemozzle, Motiment, Elisa, Time.with.horses, Darkangel, Vergissmeinnicht, MeritAmun, Panini, Simona, Svenja, Happysparky, Diana-mit-Eseln, Lia Maus, moshmallow, Krümel10, AnniundPony, Isi41, Sady, Jen-Jen, Rosy, Annimalisch, Sascha, Tinas Najim, Kathi, Janna, Sabine C., Susanne, Tatjana, Puppe, Aurea, Gingin, Mona, MonaLisaPaula, Stanleystina
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Pferdehaltung / Re: Heufütterung - Erhaltungsbedarf? Wie viel füttern zum Abnehmen?
« Letzter Beitrag von SaBo am 23. August 2022, 16:30:37 »
Nicht, dass das falsch rüberkommt. Ich will Gabor auf keinen Fall hungern lassen.  :cheese: Ich sehe es aktuell mit eigenen Augen, was ein Pferd mit wirklich großem Hunger macht. Das werde ich ihm nicht antun.  :neinnein:

Aktuell hat er ja 24h Heu zur Verfügung. Mehr oder weniger. Er bekommt ein Netz, das ich mit rund 9-10 kg fülle. Im Winter waren es auch durchaus mehr. Da kam er an manchen Tagen sogar auf 14kg.

Aktuell geht er morgens auf die Koppel, Nachmittags ist er im Offenstall mit Heuraufe (welche Menge er da isst, weiß ich natürlich nicht) und abends dann in seine Box. Und dort hängt dann das 9-10kg Netz.

Dass das so ist liegt daran, dass er erst seit kurzem im Offenstall steht und das Netz einfach seine Tagesportion ist. Ich hab die Menge erstmal nicht reduziert, weil das Netz so 2 Tage hält und ich dann nicht so oft auffüllen muss.  :lol: Deswegen kann ich so genau sagen, wie viel er in der Nacht isst.
Das sind je nachdem wie das Wetter ist und wie spät er reinkam zwischen 5 und 3 Kilo - in schätzungsweise 11 Stunden. (Ups, jetzt wird mir ja bewusst, wie ich ausrechnen kann, wie lange er pro Kg Heu braucht)

Zusätzlich ist seine Box mit Stroh eingestreut. Das frisst er manchmal trotzdem, aber nur, wenn es leckeres Stroh ist (zuletzt bei Gerstenstroh, vielleicht auch bei Haferstroh). Wenn ich sein Heunetz mit Stroh mische, dann rührt er das Stroh nicht an. Wäre also tatsächlich nur was gegen Hunger.

Er hat außerdem einen Birkenast, der trotz dieser Fütterung abgenagt wird. Den mag er wohl zwischendurch ganz gern.

Klar, eine Paddockhaltung ist natürlich nicht ansatzweise vergleichbar mit einem gut durchdachten Offenstall oder gar der Natur. Es geht mir auch nicht darum, ihn jetzt von 24h zu extrem rationiertem Heu umzustellen.

Ich will nur verhindern, dass er jeden Tag ein kleines bisschen zu viel isst und dadurch über einen langen Zeitraum kontinuierlich zunimmt. Er hält eigentlich gut seine Fresspausen ein. :juck:
Ich weiß auch nicht. Ich bin nur deswegen so verunsichert und hab das Gefühl, ich müsse daran was ändern, weil die Futterberaterin mir eben diese 8kg, bzw. bei Weide nur noch 6-4kg ausgerechnet hat (und sie hat das bei energiearmen, sättigenden Heu ausgerechnet) Und da liegt er in jedem Fall drüber.

Andererseits ja, vielleicht sättigt das Heu einfach nicht gut genug.

Werd demnächst wohl mal die Heuanalyse wieder in Angriff nehmen. Ist halt nur ein absoluter Richtwert. Theoretisch müsste ich zwei verschiedene machen. In den Offenställen wird nämlich zugekauftes Heu verfüttert, die Boxenpferde erhalten selbst gemachtes. Er bekommt beides. Bei einem ist die Menge unbekannt.  :confused:

Sein Heu bekommt er übrigens in einem großmaschigen Netz (vielleicht 6cm?) das oben offen ist.  :cheese: Also wenn er von oben isst, dann ist es quasi wie ohne Netz. :tuete: Okay, ich sehe schon, wo mein Verbesserungspotential liegt.  :lol: Aber ich finde es eigentlich schön, dass er nicht immer mit einem Netz essen muss. Es war der Kompromiss, weil ich das Netz aus organisatorischen Gründen gebraucht habe. Ansonsten hätte er nämlich loses Heu vom Boden bekommen.
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Pferdehaltung / Re: Heufütterung - Erhaltungsbedarf? Wie viel füttern zum Abnehmen?
« Letzter Beitrag von Ehemaliges Mitglied 878 am 23. August 2022, 16:13:41 »
Geht Gabor an die Zweige und Äste und an das Stroh denn ran, wenn kein Heu da ist? Und zwar wirklich, weil er es mag und nicht vielleicht einfach aus Langeweile?

Also dem Pferd alles zur Verfügung stellen, damit es sich die Fresspausen vertreiben kann, ist eine schöne Sache. Meine Minis können auch immer bisschen Gras am Rand naschen und haben immer Weidenäste im Paddock und ja, hin und wieder knabbern sie das alles auch an.. Aber wenn das Heu aus ist, dann haben sie Hunger und dann helfen auch drei Grashalme und bisschen Rinde nichts :nixweiss: Und sie wissen ja nicht "ich hab jetzt nur Menge x, also knabber ich zwischendurch lieber was anderes", sondern fressen halt zu aller erst das, was sie wollen.

Sehe ich auch bei dem Pony bei uns, das alle 2h eine abgewogene Portion Heu bekommt. Die geht, wenn das Heu aus ist, auch durchaus auf "Nahrungssuche". Aber diese Suche ist im Paddock begrenzt und nach 10 min. steht sie da und döst und hat nichts mehr zu tun, außer vorbeigehende Menschen zu inspizieren und mit hungrigen Augen um Futter zu bitten. Und die Hat Äste, Laub, Grasreste am Rand, eine Totholzhecke....

Ich find's schwierig einen begrenzten Paddock oder gar eine Box mit der Nahrungssuche in freier Wildbahn oder auf großzügigen Flächen zu vergleichen.

Wenn Gabor oft eh nur 3 kg Heu frisst, würde ich es vermutlich nicht mal reduzieren oder vielleicht in kleinen Schritten zum Testen. Noch eher würde ich in einer Box aber lieber Fresszeiten verlängern, als Futter schlicht zu reduzieren. Irgendwie hätte ich immer Sorge (aber das kannst du am besten beurteilen), dass dann aus Langeweile und Hunger zu viel Stroh gefressen wird oder sich Stereotypen entwickeln. Welche Maschenweite hast du denn für sein Netz (falls er ein Netz bekommt)? Ggf. würde ich eher damit experimentieren.. Also x kg im jetzigen Netz und dann ein zweites, deutlich engmaschigeres Netz mit einer "Reserve"-Portion oder so.
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Pferdehaltung / Re: Heufütterung - Erhaltungsbedarf? Wie viel füttern zum Abnehmen?
« Letzter Beitrag von SaBo am 23. August 2022, 15:36:47 »
Ja, ich werde das auf jeden Fall mal beobachten. Beim Abwiegen stelle ich fest, dass er manchmal tatsächlich nur 3kg in der Nacht isst.

Ansonsten kommt man in diesem Jahr wohl kaum um eine Analyse herum. Überall liest man, dass das Heu durch die anhaltenden Trockenheit extrem zuckerreich und dafür eiweißarm ist... :why:

Dadurch, dass ich die Futterration immer berechnen lassen habe und nie selbst berechnet hab, weiß ich gar nicht, wie viel Zucker ein Pferd überhaupt zu sich nehmen darf. Und je nach Zuckergehalt im Heu: Mit wie viel Kilo Heu dann der Bedarf gedeckt ist.  :-X Vielleicht will ich es auch gar nicht wissen. 
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Das Ganze in Bewegung umzusetzen, fällt mir schwer. Ich hab es dann so gemacht, dass ich - während er seine Nase an meiner Hand hatte - das Signal zum Losgehen gegeben. Dann nimmt er den Kopf sofort gerade und geht los. Das hab ich dann aber trotzdem geclickt und anschließend wieder das Nasentarget angeboten.
Und jetzt fehlt mir komplett die Idee, wie ich da weitermachen soll :lol:

 :nick: Das Thema habe ich auch bei Winzi für die Seitengänge. Er kann aktuell nur in ganz seltenen Fällen gestellt losgehen und findet eher rein, wenn er schon in Bewegung ist.  :nick: Ich nehme das gerade mit, denn er KANN es gerade nicht anders. Ich clicke aber nur, wenn er sich auch dann in der Bewegung stellt.
Du könntest mal versuchen beim gehen das Nasentarget anzubieten und das dann clicken. So kriegt er ein Gefühl dafür, wie sich das anfühlt.

Und dann noch eine Frage, die ich weiter oben schonmal gestellt habe. Würdet ihr empfehlen, die Übungen zu machen und zusätzlich Equikinetic (ohne hier dann vielleicht zu viel zu verlangen und auf die Schulterbalance "verzichten") oder würdet ihr so lange auf Equikinetic verzichten, bis sich die Schulterbalance verbessert?

Ich würde nicht drauf verzichten, denn möglicherweise schult der Aufbau bei der Equikinetik bei Gabor eine Komponente, die ihm bisher noch fehlt. Film dich mal dabei, um zu sehen,wie er durch die Kurven geht. Dann kannst du mal verschiedene Möglichkeiten ausprobieren (dich selber groß machen, mit eine Target die Schulte antippen, wenn er mit dem inneren Vorderbein abfußt...) um zu sehen, ob sich etwas in eine Richtung verändert, die euch - vieleicht auch nur einen Hauch - von der inneren Schulter wegbringt. Das kannst du ja dann gezielt in diesem setting weiterüben und hast dann noch ml eine andere Komponente für das Thema.
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Pferdehaltung / Re: Heufütterung - Erhaltungsbedarf? Wie viel füttern zum Abnehmen?
« Letzter Beitrag von francelaura am 20. August 2022, 21:21:40 »
Wie die Anderen schon geschrieben haben, variiert die Fressgeschwindigkeit von Pferd zu Pferd. Ich habe früher mal das Fresstempo von Freddy und seinem Mulikumpel verglichen. Beide bekamen in getrennten Abteilen 1 kg loses Heu. Herr Muli war mehr als doppelt so schnell!


Aber ich überlege gerade, ob ich die Heumenge in der Nacht nicht doch reduziere - vielleicht auf 3kg.

Ich würde es ausprobieren. Er kann ja immer noch etwas Stroh mümmeln. Und wenn er Zweige, Äste im Paddock liegen hat, ist das auch super.
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Pferdehaltung / Re: Heufütterung - Erhaltungsbedarf? Wie viel füttern zum Abnehmen?
« Letzter Beitrag von elli_dimi am 19. August 2022, 12:00:03 »
Steht er nicht auf Stroh?
Da knabbern sie doch auch dran.
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Bücher, Videos und interessante Links / Re: Trainingslehre - Conny Röhm
« Letzter Beitrag von SaBo am 19. August 2022, 11:21:37 »
Ich hab das Buch inhaliert und schon durch. Es ist aber auch nicht besonders dick  :cheese:

Ganz klar, wie schon beim letzten Beitrag dazu geschrieben: In einem "richtigen" Buchverlag wären vielleicht einige Dinge noch etwas besser dargestellt worden. Gerade wenn es um biologische Erklärungen geht, dann sind gute Infografiken einfach Gold wert. Aber so ging es trotzdem gut. Es ist verständlich beschrieben.

Es gibt noch einen kurzen Abriss zum Thema Fütterung.

Wer selbst regelmäßig Sport macht, kann sein Wissen daraus ja auf Pferde übertragen und dann steht im Buch nicht mehr all zu viel neues. Aber Es gibt auf jeden Fall nochmal tolle, neue Impulse sein Training anzupassen. Allerdings ist dabei ein Pulsgurt die Voraussetzung. Ansonsten wird man die Hinweise nur schwierig umsetzen können.

Mir hat es auf jeden Fall sehr geholfen und es war eine gute Investition.
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Und noch eine Frage, die man vielleicht nicht pauschal beantworten kann, aber zumindest mal eine grobe Richtung: Angenommen, ich baue 2x pro Woche derartige Übungen ein (Treppe, Multiple Mats, Blümchen) wie lange kann eine solche Einheit sein? Also bspw. wären (natürlich mit Pausen) 10-20 Minuten okay + anschließende "schnellere Bewegung" (zwecks Abnehmen) oder wird das dann schon zu viel? Und angenommen, ich mach das etwa 1-2x pro Woche, nach welcher Zeit wird man voraussichtlich eine Veränderung wahrnehmen? Ist das ein Prozess von 6 Monaten oder deutlich länger oder oder sieht man da schon relativ schnell Fortschritte?
Ich erwarte selbstverständlich keine verbindlichen Angaben, aber Erfahrungswerte fände ich toll  :cheese:

Da kann man tatsächlich nur sehr schwer zeitliche Angaben machen. Es kommt ja immer drauf an, wie der aktuelle Ist-Zustand ist, wie das Verständnis des Menschen von den Zielen und den Vorgehensweisen ist usw.
Ich würde derartige Übungen auch tatsächlich maximal zweimal pro Woche machen. In den letzten Jahren haben wir das ja hier am Stall mit Minette, Amadeus und Susie erarbeitet. Einheiten mit Minette waren meistens ca 15-25 Minuten. Amadeus konnte lange nicht länger als 30-35 Minuten arbeiten, egal was - aber wenn wir an kniffligen und für ihn nicht nur physisch anstrengenden, sondern auch aus verschiedenen Gründen stressigen Dingen gearbeitet haben (alles mit schlechter Balance war stressig für ihn) reduzierte sich das ganz schnell auf 10-15 Minuten mit vielen Pausen.
Bei Susie war es lange Zeit maximal zwei Wiederholungen einer Übung (also nicht "zweimal die Treppe", sondern "zweimal EINE Schulterverschiebung", dann war es schon Zeit aufzuhören, und zwar komplett. Bei ihr hat es ewig gedauert bis sie besser und länger an Sachen arbeiten konnte.

Deshalb ist es super wichtig zu lernen, Stressanzeichen zu sehen wie blinzeln, langsamer werden, schneller werden (hektisch), rempeln oder "einfach nichts tun". Das sind alles Zeichen von Überforderung.
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Hier habe ich noch zwei Videos von Minette, als wir an der Verschiebung der Schulter gearbeitet haben. Das erste ist mit Stricktechnik, die in dieser Einheit hinzugefügt wurde. Der Weg und das Prinzip, nach außen zu gehen, wurde vorher durch die Matten erarbeitet.
https://youtu.be/pguMrHSQsEY

Und hier haben wir das Ganze dann mit Target gemacht, wobei das für Amelie das erste Mal war, dass sie ein Target in der Hand hatte.
https://www.youtube.com/watch?v=rsVDWTyZzpw
Was an diesem Film für mich soo wichtig ist, dass man hier den Erkenntnisweg des Pferdes mit verfolgen kann. Wenn das Pferd die Bewegung an sich verstanden hat - und es ist kein spektakuläre Bewegung, aber sie war vorher eben nicht im Repertoire - dann kann es das auch von sich aus einsetzen und _dann_ kann es sich anschließend besser und besser organisieren.
Und das ist für mich eben immer der riesengroße Unterschied dieser Arbeit zu einer, die das Pferd über äußere Hilfen dirigiert und umplatziert - das Pferd lernt zu re-agieren, aber es wird so viel besser und leichter, wenn es die Bewegung wirklich verinnerlicht und dann selbst anwenden kann.
Das ist das Prinzip bei allen Übungen wie Multiple Mats, und das wichtigste Element in der Mattenblume.
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