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Termine und Treffen / Re: Mini-Forumstreffen Süd-Berlin am 1. Juni 2024
« Letzter Beitrag von Alska am 11. Juni 2024, 17:43:24 »
 :dafuer:
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Termine und Treffen / Re: Mini-Forumstreffen Süd-Berlin am 1. Juni 2024
« Letzter Beitrag von noothe am 11. Juni 2024, 10:50:27 »
Dann werf ich doch erstmal den 11. August in den Raum, der könnte wenn ich es richtig verstehe bisher bei allen passen :juck:
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Termine und Treffen / Re: Mini-Forumstreffen Süd-Berlin am 1. Juni 2024
« Letzter Beitrag von AngelaZ. am 11. Juni 2024, 10:45:12 »
Aaaaalso - bei mir bleiben nur

- 20. oder 21. Juli
- 10. oder 11. August

Es sei denn wir fahren im August doch Richtung Ostsee und wären am 17. oder 18. zufällig in der Gegend.

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Termine und Treffen / Re: Mini-Forumstreffen Süd-Berlin am 1. Juni 2024
« Letzter Beitrag von anouk am 11. Juni 2024, 10:34:42 »
Beide Augustwochenenden funktionieren, am besten am Sonntag
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Pferdehaltung / Re: Heufütterung - Erhaltungsbedarf? Wie viel füttern zum Abnehmen?
« Letzter Beitrag von vermouth am 06. Juni 2024, 17:34:05 »
Ach sehr cool, danke für die Erklärung!  :) Die Begründung dafür hatte ich tatsächlich so gar nicht mehr auf dem Kasten.

Beide Minis wiegen grad ca. 170kg - zu ihren schlanksten Zeiten waren es bei Elmo 130 und bei Sissi 145 kg. Elmo wird jetzt deutlich mehr Muskeln haben als damals, da kann ich aber null schätzen, wie viel das vom Gewicht ausmachen könnte. Auf jeden Fall deutlich weniger, als die 40kg Unterschied  :roll:

Was das Heu angeht bin ich nach wie vor etwas verwirrt. Der Bauer selber sagt auch, dass er es bewusst vor Kunden nicht Heulage nennt - eben weil da nix siliert, aber er packt es wie Heulage in Folie und sagt, dass es etwas mehr Feuchtigkeit enthält, als normales Heu und eigentlich schon eher zu Heulage als zu Heu zählt :juck: Ich weiß nicht, ob die Probe vielleicht einfach schon zu trocken war oder ob er vielleicht eigentlich was anderes gesagt hat, ich hab das alles nur von der Miteinstellerin weitergesagt bekommen :lol: Aber wenn die Werte gut sind, dann bin ich eh zufrieden. Es staubt auch wirklich deutlich weniger, sieht soweit gut aus und die Ponys haben beide sofort aufgehört auf dem Paddock zu husten (unser Maßstab).
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Kurse/Unterricht zum Thema Clickertraining / Re: Der Besitzer wird zum Trainer ??
« Letzter Beitrag von Muriel am 06. Juni 2024, 11:05:39 »
Aber wir sind unterwegs.... :dops:

und das ist die Hauptsache  :dops: :dops: :thup:
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Kurse/Unterricht zum Thema Clickertraining / Re: Der Besitzer wird zum Trainer ??
« Letzter Beitrag von Maria am 06. Juni 2024, 09:56:13 »
Ich hab das Gefühl vor mir liegt noch ein langer Weg  ;)

Was einerseits toll ist, andererseits man oft auch einen langen Atem braucht. Aber wir sind unterwegs.... :dops:
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Kurse/Unterricht zum Thema Clickertraining / Re: Der Besitzer wird zum Trainer ??
« Letzter Beitrag von Maria am 06. Juni 2024, 09:41:53 »
Wow!
Vielen Dank für eure Antworten.  :dops: :dops: :dops:

Ich freue mich dass ihr mir so ehrlich geantwortet habt, mir einen Einblick in euren Weg und auch in euren Schwerpunkten gegeben habt.
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Kurse/Unterricht zum Thema Clickertraining / Re: Der Besitzer wird zum Trainer ??
« Letzter Beitrag von Muriel am 06. Juni 2024, 09:02:42 »
Ich bin die Heike, auf die sich einige oben beziehen ;)

Auf meinem YT Kanal habe ich Amadeus' Ausbildung (weitgehend an der Kurlandarbeit orientiert) dokumentiert. Da gibt es auch eine Playlist (nicht ganz vollständig)

Als ich mit CT begonnen habe, gab es nicht viele Trainer zur Orientierung oder Hilfe. Es gab nur eine Mailingliste und man hat sich gegenseitig geholfen. Gegenseitige Besuche und Videos haben mir dann ein besseres Verständnis gegeben, was "wirkliches" CT ist, und nicht nur "Verhalten initiieren und mit Click und Futter belohnen".
Über viele Jahre habe ich dann, als sich die Gelegenheit ergab, die Kurse mit Alexandra Kurland in Deutschland organisiert und natürlich auch besucht. Das hat meine Wahrnehmung darauf, welche Kleinschrittigkeit die Pferde wirklich einfordern, sehr stark gefördert. Die Themen Balance und Gymnastizierung standen da sehr lange im Fokus und ich bin immer noch ein großer Fan davon, weil die Pferde, wenn sie die Gelegenheit haben, da sehr klar sein können, was sie wollen.

Über das Thema Stress habe ich dann bei Marlitt Wendt eindrücklicher gelernt und das hat meine Arbeit noch mal komplett verändert.

Gleichzeitig habe ich als Physiotherapeutin sehr viel über die körperlichen Zusammenhänge gelernt, mich mit Faszienorientierter Arbeit beschäftigt und damit, wie ich mein chronisches Hustenpferd mit Arthrose konsequent und vor allem effektiv bewegen kann, ohne ihn zu stressen.
Wir haben dafür über mehrere Jahre eine superkleinschrittige Gerten/Peitschengewöhnung gemacht und weil ich das millionenfach verstärkt habe, damit zu arbeiten, ist das auch heute seine liebste Arbeit. Die reine Kurlandarbeit findet er viiiiiiel zu langweilig  :lol:

Was ich vor allem gelernt habe, auf das jeweilige Individuum Pferd zu schauen und mich nicht an Methoden festzubeißen. Für den einen sind klare Vorgaben sinnvoll, die eine klare Führung beinhalten. Andere wollen sich nicht "drängen" lassen, (wobei die Kunst der Führung natürlich auch eine Wissenschaft für sich ist) und manche Pferde sind mit zu großer Entdeckungsfreiheit schlichtweg überfordert. Manche Pferde lieben die Wiederholung und die Musterarbeit, die ich auch sehr zu schätzen gelernt habe, andere finden das total langweilig. Insofern bleibt einem da eh nichts anderes übrig als sich ständig zu hinterfragen, ob "DER WEG", den ein Trainer vorgibt, auch immer der richtige ist.

Als Therapeutin sehe ich natürlich auch immer den Schwerpunkt in gesunder und gesunderhaltender Bewegung, aber habe auch gelernt, dass man da auch generös sein darf und Pferde nicht sofort tot umfallen, wenn man sie eben nicht täglich bewegen kann (eine entsprechende Haltungsform natürlich vorausgesetzt).


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Kurse/Unterricht zum Thema Clickertraining / Re: Der Besitzer wird zum Trainer ??
« Letzter Beitrag von Origanum am 06. Juni 2024, 00:20:13 »
Auch bei mir kann ich es nicht an einer "reinen" Lehre festmachen. Es ist eher ein bunter Satz an Werkzeugen, die mich glücklicherweise immer dann gefunden haben, wenn ich bereit war einen weiteren Aspekt ins Training mit einzubauen. Aber von Anfang:


Ich habe schon in meiner Kindheit mit Katzen geclickert, mehr improvisiert als mit Konzept, würde ich im nachhinein sagen  :lol:

Als ich dann bei einer Freundin Mitreiterin wurde, deren Stute ebenfalls einige Tricks übers clickern kennen gelernt hatte, habe ich mich näher damit beschäftigt.

Über Heike hier im Forum bin ich bei Musterübungen zur Balance und Schulung des Körperbewusstseins (für Pferd und Mensch) gelandet. Einige Kurland-Übungen, die auf den diversen Unterseiten des Forums ganz gut beschrieben sind, waren für mich ein guter Einstieg in die clickernde Gymnastizierung.

Mit dem wachsenden Interesse für Medical Training kam ich fast zwangsläufig zu den Büchern und Videos von Nina Steigerwald. Sie hat sehr klare Regeln für ihr Training, die meinem bis dahin doch sehr intuitiven Arbeiten auch beim Trainingsaufbau weitergeholfen haben.

Eine ihrer Schülerinnen, Linda Veltkamp, hat mich einige Zeit später wieder inspiriert nicht zu sehr auf diesen Regeln zu beharren, sondern mehr auf das Pferd und mich zu achten und meinen Gefühlen zu vertrauen.

Zu ungefähr der selben Zeit war ich auf einem unglaublich inspirierenden Vortrag von Rachel Draaisma und Rachel Bedingfield zu Beschwichtigungssignalen und Stress. Dieser Baustein, den Emotionen des Pferdes so viel Raum einzuräumen und sich der Auswirkungen des Miteinanders bewusst zu sein, ist bis heute einer meiner Wichtigsten. Beruhigende Übungen in angespannten Situationen einzubauen oder bei Sorgenfalten sofort eine Pause einzulegen und dann vielleicht mit niedrigeren Anforderungen fortzusetzen - das ist für mich inzwischen selbstverständlich.

Etwas danach muss es gewesen sein, als Heike bei mir das Interesse für Biomechanik geweckt hat. Da ist bei meinem Wissen bestimmt noch viel Luft nach oben (so ein Pferdekörper ist ganz schön komplex  :umfall: ), aber zum Glück gibt es inzwischen doch einige (Online)Kurse für Biomechanik, durch die ich mich so langsam durcharbeite.

Vor wenigen Jahren sind wir als Stallgemeinschaft auf Angelica Hesselius gestoßen, die seither jedes Jahr ein Wochenende bei uns verbringt und mit uns an Gymnastizierung, Balance, Blickschulung und Trainingsplänen im Sinne der akademischen Reitkunst arbeitet (rein über positive Verstärkung).

Zu guter Letzt gab es da auch noch eine Criollodame, die menschliche Berührungen absolut furchtbar fand. Sie hat mir gelehrt, wie machtvoll Kooperationssignale für Pferd UND Mensch sein können. Diese Art des Medical Trainings mag ich seither ganz besonders.


Wie du siehst - alles ein bisschen chaotisch, alles ein bisschen unkoordiniert und planlos   :lol:
Vieles hat mit den eigenen Interessen und Werten zu tun. Ich persönlich versuche nicht einer Lehrerfigur nachzueifern. Ich möchte möglichst viel wissen, um mit dem Pferd, das mir anvertraut wird, bestmöglich zu arbeiten. Wenn dieses Pferd mehr Balance braucht, dann arbeiten wir daran. Wenn es sich nicht berühren lassen möchte, dann üben wir das. Das erfordert Flexibilität und Wissensvielfalt, aber ich mag das  :dops:
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