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Pferd allgemein / Re: Allgemeiner Hufethread
« Letzter Beitrag von SaBo am Heute um 14:15:52 »
Vielleicht kann mir hier jemand helfen. Ich hab seit rund 1,5 Jahren einen neuen Bearbeiter, davor fast 6 Jahre den gleichen, den ich allerdings nur aufgrund eines Stallwechsels "aufgeben" musste.

Mit dem neuen Bearbeiter bin ich an sich ganz zufrieden, aber es nagen Zweifel an mir und vielleicht kann mir hier jemand einen Rat geben.

Die Hufe sehen mittlerweile anders aus, als bei der vorigen Bearbeitung. Was dazu führt, dass bspw. die Hufschuhe hinten nicht mehr wirklich passen. Möglicherweise ist das gar nicht so schlimm, weil er seit der neuen Bearbeitung nicht mehr ganz so empfindlich auf Schotter-Wegen ist, wie vorher.

Obwohl die Intervalle ähnlich lang sind (zwischen 7 und 8 Wochen), schneidet der neue Hufbearbeiter viel mehr weg - gut jetzt wachsen sie wegen dem Frühjahr natürlich schneller - aber auch über den Winter hat er oft so viel weggeschnitten, dass es ein durchgehendes Stück ist. Also optisch wie ein Hufeisen

So bspw.
Und so dick

Die Hufe waren jetzt nach 7,5 Wochen extrem lang. Klar, Koppelsaison ging los. Soweit so gut. Aber beim vorigen Bearbeiter blieben die Hufe aus meiner Sicht in Form. Jetzt bilden sich - aus meiner Sicht - leichte Hebel.

hinten links
Dabei sind auch regelrecht, senkrechte Rillen an eben dieser "Hebelstelle" entstanden:
hinten links Rillen

Auch vorne ist der Huf etwas breiter geworden.
Vorne links

Vorne rechts

Ich hab ihn darauf angesprochen und er meinte, das sei kein Problem. Sie würden jetzt einfach schneller wachsen.

Passt das so aus eurer Sicht? Ich bilde mir ein, dass bei der vorigen Bearbeitung die Hufe dann zwar vielleicht mal etwas länger waren, aber nie aus der Form. Ich konnte die Hufschuhe hinten auch nach 7 Wochen noch tragen - hätte vielleicht minimal was wegfeilen müssen, was jetzt undenkbar wäre.

Ein Punkt, der mich auch immer wundert: er kommt und fängt direkt an. Macht alle vier Hufe nacheinander und geht wieder.

Der vorige Bearbeiter hat sich Gabor in Bewegung angeschaut und nach der Bearbeitung nochmal in Bewegung um dann noch Korrekturen vorzunehmen. Korrigiert hat der jetzige noch nie.

Theoretisch hätte ich die Möglichkeit, wieder zu meinem alten Bearbeiter zu wechseln, weil ich jetzt wieder an einem Stall bin, der in seinem Radius ist. Ich hab es nur deswegen nicht gemacht, weil es mir so unhöflich vorkam, den anderen "grundlos" zu kündigen. Im Wesentlichen macht er es ja - für meine Laien-Augen - gut.
Und ich habe massive Schwierigkeiten, solche Dinge anzusprechen, bzw. ein solches Gespräch zu führen :pfeif:
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Gismo und ich waren schon fleißig.
Was ich als erstes feststellen durfte: CAT ist sowohl vom üblichen "Annäherung und Rückzug" als auch vom "Clickern" sehr, sehr verschieden, weil der Mensch so passiv ist. Weder aktiv mit dem Trigger zum Pferd und zurück noch konzentriert dabei, zig Dinge einschließlich Trainingsplan im Fokus zu haben und im richtigen Moment in der richtigen Position Kekse anzubieten (womöglich in hoher Frequenz).
Man steht und wartet und atmet und beobachtet. Manchmal sehr lange. Auf kleines Entspannungszeichen vom Pferd einen oder mehrere Schritte zurück. Kurze Pause, Schritt oder zwei nach vorne, warten s.o.
Entschleunigt ungemein.

Woran ich mich auch erst gewöhnen musste: wenn Gismo weggeht, nicht folgen, sondern wartet, bis er zur Ruhe kommt und dann Session neu beginnen.
Und "in Front of the Horse", was anfangs auch nicht einfach war, weil er mich von hinten besser abkonnte als von vorn.
Auch nachvollziehbar: Fluchtmöglichkeit nach vorne und sehr wehrhafte Hinterbeine in guter Position.

Mittlerweile geht er dabei auch in den vorderen Teil des Stalles. Der hat zwar 2 Ausgänge und mittags hängen da gerne alle 5 zusammen ab, ab es ist ja doch eine dunkle Höhle. Dass ich mich da auf ihn stürze, scheint er also nicht mehr akut zu befürchten.

Mir ist ja schon länger klar, dass er kein ängstliches Pferd ist. Vorsichtig ja, aber richtig in Panik versetzen kann ihn wohl nur das Gefühl, gefangen und hilflos zu sein.
Ansonsten kann er unglaublich gut die verschiedenen Lagen einschätzen. Als Jörg letztens mit dem Quad vorbei kam, gab`s bei Nio in seinem Separre großes Huch und Hach und kleinen Sprint. Gismo direkt daneben auf seinem Hügel machte sich nur groß, peilte: wollte das letzte Mal nix von mir, Zaun dazwischen, kann hier stehen bleiben.
"Zaun dazwischen" gibt aber auch Nio Sicherheit. Eben grad für großes Treckermonster hinter Zaun und Hecke vorbei - nur geguckt. Dasselbe Teil auf der Straße - umdrehen und weg.
Na ja, Gefahren einschätzen können dürfte erste Wildpferdepflicht sein.

Es ist also schon sehr entspannt mit uns. Ab und an macht er auch schon 1, 2 Schritte auf mich zu (was mit Raumgeben belohnt wird) und bleibt dabei in "normaler" Haltung. Davor zog er sicherheitshalber die von Julie schön mit "back legs outstretched, reaching with his neck" beschriebene Haltung vor.

Mal sehen, wie es weitergeht. Mehrere Einheiten täglich jetzt im Urlaub sind von Vorteil.
Spannend wird dann wohl irgendwann, ob es für ihn nicht passiv nur ok ist, wenn ich mich sehr nahe bei ihm aufhalte (sicher anfangs auch nur ganz kurz), sondern ob er auch Interesse aufbringen kann, sich aktiv mit mir zu beschäftigen.

Die Variante "Trigger nähert sich dem Pferd" scheint also gut machbar und benötigt hauptsächlich Geduld und sehr genaues Hinsehen (was Clickererer ja ganz gut drauf haben sollten).
"Pferd zum Trigger" wie bei Ruth und Cilla, dürfte deutlich anspruchsvoller sein.
Mensch wird den Trigger vermutlich nicht so gut im Griff haben und kleinteilig kontrollieren können und es ist mit wenden und weggehen ja auch deutlich mehr "Action" - können Mensch und Pferd z.B. überhaupt in "normalen" Situationen harmonisch zusammen wenden (da wäre bei Nio und mir z.B. noch deutlich Optimierungspotential)? Genug Platz da? Hat man ggf. einen seeeehr geduldigen Mitstreiter, der auf dem Fahrzeug sitzt und alle Feinheiten erkennt?
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Mein Pferd ist krank / Re: Husten (chronisch)
« Letzter Beitrag von elli_dimi am 16. Mai 2022, 11:59:48 »
Genau, bei uns auch nur die Probe aus der Lunge. Abstrich aus der Nase bringt nach meinem Tierarzt keine eindeutigen Ergebnisse.
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Mein Pferd ist krank / Re: Husten (chronisch)
« Letzter Beitrag von Osirii am 16. Mai 2022, 09:07:37 »
Das hat relativ wenig Mehrwert soweit ich weiß weil der Schleim aus der Nase einfach zu "verunreinigt" und nicht aussagekräftig ist. Daher Bronchoskopie mit Probe aus dem Inneren.
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Mein Pferd ist krank / Re: Husten (chronisch)
« Letzter Beitrag von SaBo am 16. Mai 2022, 08:36:06 »
Danke für die Hinweise  :cheese: Eigentlich wäre ich auch gar nicht aufgeregt, wenn Gabor bei den letzten Tierarzt-Besuchen nicht so extrem nervös gewesen wäre.

Aber gut, ich organisiere die Sedations-Gel, dann ist er entspannt und für zukünftige Tierarzt-Besuche, übe ich vorher ausgiebig.

Auf die Schleimprobe werde ich auf jeden Fall achten. Mir ist nämlich auch folgendes aufgefallen: Gabor hat ja seit Jahren immer wieder mit Husten zu kämpfen. Er scheint da einfach anfällig zu sein. Und bisher hat kein einziger Tierarzt - und es waren  viele verschiedene - je einen Abstrich aus der Nase genommen. Ich hab das letztens erst erfahren, als ich mit anderen Einstellern dazu gesprochen habe.

Wurde bei euch je ein Abstrich aus der Nase genommen, wenn ihr einen Tierarzt wegen akuten Hustens da hattet? :juck:
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Pferdehaltung / Re: GPS Messungen im Offenstall - Laufwege nachvollziehen
« Letzter Beitrag von fifill am 15. Mai 2022, 12:35:00 »
Für "unterwegs mit Pferd" hab ich inzwischen eine Uhr. Da bei meiner normalen Uhr während Corona die Batterie den Geist aufgegeben hat und ich keine neue bekam, trage ich die Fitnessuhr jetzt dauerhaft.
Und da tut es dann auch meine App auf dem Handy (wenn die Uhr mal wieder kein GPS) findet.
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Pferdehaltung / Re: GPS Messungen im Offenstall - Laufwege nachvollziehen
« Letzter Beitrag von noothe am 15. Mai 2022, 10:25:49 »
Also im Stall habe ich es nicht mehr genutzt, weil mir die Messungenauigkeit auf unserem kleinen Paddock zu groß ist. Dafür habe ich ein Halsband gebastelt, an dem man den Tracker beim Spazieren und so befestigen kann, vermutlich würde das auch im Stall gehen. Vielleicht probiere ich es mal aus ob Alkmene das stört :lol: Das ist mit Klett und würde hoffentlich im Notfall aufgehen :shy: In der Handtasche habe ich den Tracker immer, aber er müsste wohl mal wieder geladen werden.
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Pferdehaltung / Re: GPS Messungen im Offenstall - Laufwege nachvollziehen
« Letzter Beitrag von fifill am 15. Mai 2022, 10:05:07 »
Nutzt einer von euch noch das Tracking? Oder ist es bei allen wieder eingeschlafen?
Ich bin momentan einfach mal neugierig und am Überlegen, da mich schon mal interessieren würde, wie oft Herr Pony sich bewegt und wo er so wandert. Da ich grds. eher an den Orten interessiert bin, würde ich Streckenungenauigkeiten in Kauf nehmen.
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Beschäftigung für alte und kranke Pferde / Re: Clickertraining mit alten Pferden
« Letzter Beitrag von Ruth am 14. Mai 2022, 21:38:14 »
Was gebt ihr euren alten Pferden, die nicht mehr alle Zähne haben, als Clickerfutter? Ich trainiere ja gerade mit der 33jährigen Ofi und manchmal hat sie echt Schwierigkeiten mit den Pellets im Struktur Energetikum.
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Mein Pferd ist krank / Re: Husten (chronisch)
« Letzter Beitrag von Sissi am 13. Mai 2022, 19:21:08 »
Wir haben nicht bewegt vorher. Aber die Bauchatmung war zumindest bei Elmo eh sichtbar.
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