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Die Antwort ist einfach - ich bin technisch weit unter Minus Null und wenn mir nicht jemand alles installiert und mit so einem Drehdings versieht, dass uns folgt und bei Bedarf ranzoomt und alles im Detail vor Ort erklärt,  wird das in diesem Leben nix :roll:.
Und wie ich die Filmchen dann dahin kriegen sollte - ahem. Per Email jedenfalls nicht, mein Programm kann nicht viele MB versenden. Hatte schon mal überlegt, Julie zu fragen, ob`s auch per WhatsApp ginge.

Es ist bei uns auch so "voll" - grade mittags stehen mehr oder weniger alle Ponys im Stall und zwischen Gismo und mir oder Nio kaut exzessiv an ihm rum (Gismo ist wirklich zu gutmütig für diese Welt ...).
Gerne schiebt sich auch Cello dazwischen, dessen höchstpersönliches Eigentum ich bin -  das er nicht immer großzügig zur freien Verfügung stellt.
Und abends stehen mehrere um den Futterkasten rum (und Gismo weiß gaaaanz genau, welcher Mindestabstand reicht  :)
Von konsequenten Einheiten kann nicht die Rede sein.

Eigentlich reicht ein Handy und eventuell ein Stativ. Julie kriegt die Filme über Dropbox, die App kann man sich kostenlos runterladen. Film auf Handy, vom Handy auf Dropbox, Julies Dropbox über Internet aufrufen, hochladen. Falls Fernhilfe reicht, bin ich gern dazu bereit :dops:
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Bücher, Videos und interessante Links / Webinar mit Marlitt wendt
« Letzter Beitrag von Shotlandpony am Gestern um 16:26:37 »
https://www.evipo-verlag.eu/webinare-videos/weitere-infos-freiarbeit/

Habe ich nur durch Zufall gefunden (gibt es irgendwo Infos von Marlitt über ihre Termine egal ob "in echt" oder solche Webinare? Auf R+ finde ich da jedenfalls nix ...).
Da ich im Sommer zum Gucken nicht komme, habe ich nachgefragt. Antwort von  Frau Künzel, man könnte die Teile 1 Monat nach Kauf sehen. Weil mir nicht ganz klar war, ob das nur für "jetzt" gilt oder für einen beliebigen Zeitpunkt, hab ich grade nochmal nachgefragt.
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Es ist nicht ganz die gleiche Übung, weil ihr ja übt, aus dem geschlossenen stehen ein Hinterbein nach vorne zu setzen und ich aus einem "offenen" stehen ein geschlossenes stehen machen wollte, aber das Bein vor-Signal funktioniert inzweischen auch für Bein (weiter) vor. Hier meine Kurzgeschichte:

Ich habe mit Yrsa geübt ein Hinterbein nach vorne zu setzen und die anderen stehen zu lassen, mit der Idee, dass sie dann geschlossen steht. Geschlossenes Anhalten klappte ehr selten. Daher der Zwischenschritt - ich dachte mir das Ähnlich wie beim zurückfüttern - für Yrsa ist es irgendwann einfacher/logischer direkt geschlossen anzuhalten und ihr Leckerlie zu bekommen, als anhalten - Bein vor - Leckerlie.
Ich bilde mir auch ein, dass geschlossenes Anhalten schon häufiger geworden ist, aber machmal nur wenn wir vorher ein/zwei mal vorher das Bein nach dem Anhalten wieder vorgeholt haben (sie denkt noch nicht immer daran  ??? ).

Ich habe dass in folgenden Schritten gemacht:
Yrsa kennt ein hartes Schnalzen beim Longieren. Dieses mache ich bevor der innere Hinterhuf abfußt, weil ich diesen damit irgendwann mal gezielt ansprechen wollte und ich so im Trab auch den Takt vorgeben kann. Das haben wir schon eine Weile immer wieder gemacht als ich auf die Idee mit dem geschlossenen stehen kam, bzw. mich damit beschäftigen wollte.

Mein nächster Schritt war also das schnalzen - Beinvorsetzen - Click - Leckerlie einige Male außerhalb des Longierprogramms zu wiederholen, daraus kam dann ein Schritt des inneren Hinterbeins unter den Rumpf und vorne stand ich im Weg rum, sodass es da nicht weiter ging. Das war ja nicht mein Ziel trotzdem habe ich das ein paar mal noch so gemacht.

Jetzt habe ich das "vorschnalzen" aus dem Stand versucht, was auch problemlos von Yrsa umgesetzt wurde.

Bei dem ganzen ist mir aufgefallen, dass ich dabei ja schon das Bein immer angesehen habe und das Schnalzen soll ja eigentlich eine andere Bewegung auslösen, als die auf die ich jetzt hingearbeitet habe. Ich habe mich gefragt, ob sie das Ansehen des Beines schon als Signal erkennt. Ich habe etwas geschummelt und vorher wieder den bekannten Übungsablauf gemacht, sodass ich der Meinung war, ihr nächster Versuch ein Leckerlie zu verdienen ist das gleiche Verhalten wie die letzten paar male zu wiederholen. Also habe ich das Bein nur angesehen und nicht geschnalzt und kurz gewartet. Hier habe ich dann anfangs schon eine kleine Reaktion des Hinterbeines geclickt.

Jetzt habe ich also das Schnalzen durch anschauen ersetzt und die Übung im stehen gemacht. Also wir gehen - halten "offen" an - ich drehe mich um und wechsel ggf. auf die Seite des rückständigen Hinterbeines - dieses Bein schaue ich an - click für Bewegung dieses Hinterbeines.

Um aus dem Schritt nach Vorne ein geschlossenes stehen zu bekommen habe ich  - ha! ausnahmsweise mitgedacht ! - und bewusst versucht von Anfang an nur keine Bewegungen nach vorne zu bekommen und zu clicken, damit eben daraus kein riesen Schritt wird.

Daraus kam dann auch die Situation, dass machmal die Bewegung nach vorne nicht groß genug war für ein geschlossenes stehen, was ich anfangs ja auch noch geclickt habe. Aber irgendwie wurde Yrsa dann hektisch wenn es darum ging dieses Bein nochmal anzusprechen, vll. hab ich auch irgendwie meinen Körper nicht im Griff gehabt und damit was anderes gesagt, als ich gemeint habe  ??? - ich weiß nicht genau was das Problem war, aber sie ist dann tendenziell eher seitlich ausgewichen. Ich habe daher so eine Art "Dauersignal" dafür mit eingefügt. Ich winke das Hinterbein zu mir, bis es auf der gewünschten höhe ist. Dann gibt es Click und Leckerlie. So können wir das Bein auch weiter nach vorne setzen, z.B. über eine Stange drüber oder über den Rand vom Planschbecken, oder auf das Podest ...

Was ich gerne noch trainieren würde ist,
- dass ich von einer Seite aus beide Hinterbeine ansprechen kann, jetzt muss ich nämlich z.B. wenn ich links stehe und das rechte Hinterbein bleibt zurück, die Seite wechseln.
- dass auch mit den Vorderbeinen zu üben - aber das wird für uns glaub ich schwieriger.

Ich hoffe ich hab mich in der "Beschreibung" nicht verdusselt und es ist einigermaßen verständlich.

LG
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Es ist auch immer die Frage, ob das Pferd die gewünschte Bewegung "so einfach" überhaupt tun kann. Fester Rücken, Lende, angespannte Bauchmuskulatur, Trageerschöpfung etc können diese simpel erscheinende Bewegung sehr erschweren.

Wenn also ganz klar ist, dass das Pferd die Bewegung "Huf nach vorne setzen" verstanden hat, es aber dennoch nicht tut, sollte immer ein Therapeut zu Rate gezogen werden.

Ein Test ist auch zb wenn man eine kleine Übung in Bewegung macht: Anhalten, zurückfüttern/zurückfragen, wieder losgehen, und zwar so, dass das Pferd nur genau einen Huf zurücksetzt, und daraus wieder losgeht, also quasi ein Wiegeschritt.

Unter anderem wegen der oben genannten möglichen Bewegungsproblematiken bin ich so ein großer Fan vom Zurückfüttern, weil das alle diese Problemzonen verbessern kann, wenn es richtig gemacht wird.
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Ich habe Bergziege (ich weiß, das ist nicht das Thema) durch Touchieren der Hinterbeine hinten angefangen. Es hat ewig gebraucht, bis sie überhaupt kapiert hat, dass sie Hinterbeine hat  ???  Zwischendurch eine längere Verzweiflungspause, bis ich irgendwann man wieder angefangen habe. Irgendwann hat sie kapiert, dass sie die Hinterbeine irgendwie bewegen soll. Inzwischen wäre ich würde ich wahrscheinlich etwas genauer hinsehen und jedes Mini-Muskelzucken clicken, aber da wollte ich immer etwas deutlicher sichtbares. Nachdem sie das einigermaßen zuverlässig gemacht hat, hab ich angefangen, mehr und mehr zu belohnen, wenn sie ein Hinterbein weiter vorne abgesetzt hat, als es vorher gestanden ist. Hier hat sie es schon ziemlich gut kapiert und strengt sich an, aber es fehlt halt noch einige Übung.
Mein Plan war, irgendwann dann Plié so anzufangen, dass ich die Vorderbeine hinten touchiere, damit sie sie nach vorne setzt, und so das Plié rauszuformen. Das wäre ich dann genau so angegangen wie die Bergziege, nur quasi "andersrum". Sie hat sich's dann allerdings abgeschaut von einem anderen Pferd und macht es jetzt so, dass sie vorne stehen bleibt und mit den Hinterbeinen nach hinten läuft. Hier die Anfänge.

Ich denke, Pferd kann auch unterscheiden lernen, auf welche Art von Touchieren (vorne am Bein oder hinten am Bein) es das Bein entweder zurück oder vor setzen soll.

Noch Trainingsideen für Bergziege:
- 2 Matten, eine für die Vorderbeine, eine für die Hinterbeine, immer etwas näher zusammenrücken
- eine große Matte für alle vier Beine, die man nach und nach immer kürzer werden lässt. C/B nur für alle 4 Beine auf der Matte
In der Praxis habe ich (wie Heike geschrieben hat), immer die Hinterbeine nach vorne touchiert, also
- C/B für irgendeine Bewegung eines Hinterbeins im Stand auf Berühren (Muskelzucken, Gewichtsverlagerung), anderes Bein auch
- C/B für Bein anheben und wieder absetzen (egal wo), anderes Bein auch
- C/B für Bein anheben und an der selben Stelle oder weiter vorne wieder absetzen, anderes Bein auch
- C/B für Bein anheben und weiter vorne absetzen, anderes Bein auch
- letzten Punkt so oft wiederholen, bis man eine perfekte Bergziege hat (über ein paar Wochen / Monate / Jahre hin).

"WICHTIG-Smiley" :oma:
- nicht übertreiben beim Üben
- gaaanz langsam üben, nie zu viel verlangen bzw. gar nichts "verlangen", nur schauen, was Pferd anbietet bzw. übereifrige Pferde stoppen
- Es kann eine Weile dauern, bis Pferd kapiert, dass es überhaupt Hinterbeine hat (war jedenfalls bei Hylling so, hatte mal aufgegeben zwischendurch)
- Dauer immer nur kurz und möglichst immer mit Schritt(en) vorwärts auflösen
- Kopfhaltung kann man gut mit Fütterung beeinflussen
- nicht übertreiben beim Üben

Hier ein Film von Hylling, als sie kapiert hatte, um was es geht und sich ganz arg bemüht.... Und hier gut drei Jahre später.

Thread zur Bergziege



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Mir fallen da mehrere Möglichkeiten ein.  :cheese:
Und ich persönlich habe noch nie ein Beintarget mit einem Targetstab aufgebaut.  :juck: Da war für mich immer irgendwie schwieriger vom gedanklichen Ansatz her.

Beinbewegungen habe ich bei Winzi oft irgendwie geformt  :rotw:: ein abstreichen der Hinterseine seines Hinterbeines führte bspw. zu einem leichten Heben, was ich geclickt habe. Meine Hand blieb in der Position hinten am Bein und seine Tendenz war dann, dieses dann schon gehobene Bein einen Hauch weiter vorne abzustellen. Das habe ich ebenfalls geclickt. Und so kann er jetzt sein Hinterbein beim leichten Abstreichen an der Hinterseite nach vorne setzen.  :nick:

Mit Freia habe ich damals die klassische Bergziege mit einem Cavaletti geübt: sie stand dahinter, ich davor und dann habe ich sie gelockt und geclickt, wenn sich das Hinterbein nach vorne bewegt hat. Das könnte man dann bspw. ja auch noch mit einem Signal verbinden :nick:

Auch das komplette Besteigen einer größeren Matte kann man nutzen und das Draufsetzen der Hinterbeine clicken und dann mit einem Signal belegen. Geht aber sicherlich am Anfang auch eher in Richtung locken (von vorne), damit die Hinterbeine mitkommen.  :nick:

Ansonsten haben wir ja auch den thread zur Bergziege - vielleicht gibt es da noch weitere Tipps, denn das Prinzip ist ja dasselbe, nu dass man nicht komplett in die Bergziege geht, sondern vorher aufhört.
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Clickertraining allgemein / Re: belohnungsfutter!
« Letzter Beitrag von Valezqua am 28. Juni 2022, 13:39:36 »
Ui klasse, Angela, damit kann ich mir das schon besser vorstellen!
Vielen Dank!!!
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Clickertraining allgemein / Re: belohnungsfutter!
« Letzter Beitrag von AngelaZ. am 28. Juni 2022, 11:30:50 »
Ich hab mal mein Scheunenlädchensortiment fotografiert - unten die Bio Wiesenkräuterpellets, oben beispielhaft Kamille- und Minzepellets - von der Größe her sind alle Einzelkräuter-, Gemüse- und Obstpellets in etwas in der Größe

[EXTERNER BILDLINK ⤤
https://abload.de/img/klj3i.jpg
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Viele hier haben doch auch das Buch "Mach mich stark". Darin ist eine Übung beschrieben, die quasi eine Vorstufe zu den Squats ist, nämlich die Hinterbeine einzeln ansprechen und damit die "Standfläche" verkleinern. Also Vorderbeine bleiben stehen, Hinterbeine gehen nach vorne. Nicht so stark wie bei der Bergziege, aber in die Richtung.

Obwohl in dem Buch sonst sehr vieles wirklich gut erklärt ist, komm ich hier nicht weiter. Ich hab einen Targetstab und man soll schon die leichteste Entlastung clicken, sobald der Targetstab das jeweilige Bein berührt. Aber da bewegt sich nichts.  :lol: Keinerlei Entlastung und wenn eine Bewegung drin ist, geht sie tendenziell nach hinten.

Wie löse ich das am besten? Ganz "klassisch", also Target berührt Bein - C+B und das immer wieder wiederholen und dann minimal Abstand nehmen? Da hätte ich nur Schwierigkeiten zu sehen, wann dann das Bein tatsächlich das Target berührt. Ich stehe hier ja eher an der Vorhand... :juck:

Wie habt ihr das gelöst?
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Die Antwort ist einfach - ich bin technisch weit unter Minus Null und wenn mir nicht jemand alles installiert und mit so einem Drehdings versieht, dass uns folgt und bei Bedarf ranzoomt und alles im Detail vor Ort erklärt,  wird das in diesem Leben nix :roll:.
Und wie ich die Filmchen dann dahin kriegen sollte - ahem. Per Email jedenfalls nicht, mein Programm kann nicht viele MB versenden. Hatte schon mal überlegt, Julie zu fragen, ob`s auch per WhatsApp ginge.

Es ist bei uns auch so "voll" - grade mittags stehen mehr oder weniger alle Ponys im Stall und zwischen Gismo und mir oder Nio kaut exzessiv an ihm rum (Gismo ist wirklich zu gutmütig für diese Welt ...).
Gerne schiebt sich auch Cello dazwischen, dessen höchstpersönliches Eigentum ich bin -  das er nicht immer großzügig zur freien Verfügung stellt.
Und abends stehen mehrere um den Futterkasten rum (und Gismo weiß gaaaanz genau, welcher Mindestabstand reicht  :)
Von konsequenten Einheiten kann nicht die Rede sein.
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