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Medical Training - Schwierigkeiten

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Re: Medical Training - Schwierigkeiten
« Antwort #15 am: 01. Mai 2021, 13:07:03 »
Moin Susanne, wie wäre es, wenn ihr in dem dringenden Fall den Kontext komplett ändert, so dass dein Pferd behandelt werden kann? Zum Beispiel TA kommen lassen und mit Pferd an einen komplett neuen Ort gehen, und dann „drüberfüttern“ Leckschale o.ä.?

es ist ja auch möglich, dass deinem Pferd die Konzentration und Bereitschaft zunehmend fehlt, WEIL es ihm schlecht geht? Das Gefühl habe ich bei meinem manchmal, wenn ihm irgendwas an die Nieren geht, ist auch das Training deutlich schlechter bei Dingen, die er eh nicht gerne macht. Geht uns ja auch so...

Ist das Problem auf beiden Seiten gleich schlimm? Vllt kannst du ja auf der bis jetzt weniger geübten Seite wieder fahrt aufnehmen?
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Re: Medical Training - Schwierigkeiten
« Antwort #16 am: 06. Mai 2021, 00:57:02 »
Ich habe jetzt Heike nochmal angeschrieben und hoffe das sie mir bald aus dem Tief raus helfen kann.
Das mit dem drüberfüttern haben wir schon versucht. Hat nicht geklappt. In dem Moment interessiert ihn essen dann nicht mehr. Wir haben auch schon versucht dass ich weggehe und mein Mann dabei bleibt der deutlich bessere Nerven hat als ich. Damit ich meine Angst nicht auf ihn übertragen kann. Hat leider auch nicht geklappt.
Er macht das ja schon seit ich ihn habe (17 Jahre) und es hat sich immer mehr verschlimmert weil die TÄte sich halt leider auch nicht sehr geduldig gezeigt haben obwohl sie immer von Anfang an wussten wie er drauf ist. Ich denke die Tierklinik vor ein paar Jahren wo ich ihn wegen Kolik hinbringen musste hat dann das Fass zum Überlaufen gebracht.
Es spielt keine Rolle welche Seite es ist. Sobald er das Gefühl bekommt dass er was tun soll was er nicht will, packt er das Monster aus. Und er tritt gezielt vorne und hinten und steigt.
Möglicherweise könnte die Nadel jetzt gesetzt werden, aber dann explodiert er und die Nadel ist fort ... und dann ist auch gleich rum dann läuft gar nichts mehr... Ich habe jetzt im Training begonnen zu stauen, dann Wäscheklammer zu setzen und dann Röhrchen hinzuheben als ob Blut käme. Das ging recht gut.
Mit der Sedierung werde ich mal mit meinem TA sprechen.
Heute war mein Tierarzt mit einer Kollegin da bei meiner Stute und zu denen ist er freiwillig hin und hat sich streicheln lassen obwohl er die Tierärztin gar nicht kannte.
Schade dass ich es nicht hinkriege zu Filmen. Ich habe es mal versucht aber man hat nicht wirklich was erkennen können und dann bin ich noch ständig im Bild rum gelatscht.
Ich setze meine Hoffnung in den Termin mit Heike- vielleicht kann sie mir meine Fehler ausmerzen und vor allem Sicherheit geben.
Wie schon erwähnt im Moment denke ich bin ich ein großes Problem fürs Training -irgendwie kriege ich mein Kopf nicht abgeschaltet.
Und dann bin ich immer ganz erleichtert das meine Stute so brav ist und sich Blut nehmen lässt und so ohne Theater.
Das baut mich dann auf 🤣
Ach so- er hat ihn heute abgehört und die Medikamente haben super angeschlagen-er war wieder völlig frei auf Lunge und Bronchien. Wenigstens ein Lichtblick
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Re: Medical Training - Schwierigkeiten
« Antwort #17 am: 10. Mai 2021, 16:35:56 »
Oh man... ich drück die Daumen...ich kenne das zu gut mit diesen durch TÄ versauten Pferden... bin selber TA und muss mich dann mit Altlasten beschäftigen und da ich als Zahnarzt spritzen muss, kann ich dir sagen, du bist nicht alleine damit 😅 und es gibt Hoffnung... aber ja, in Pferdekliniken wird teilweise ganz schön misshandelt, weil keiner zuguckt und die Zeit drückt...
Nimmt er Wurmkuren gut? Dann gibts noch die Möglichkeit bei dringendem Bedarf ihn oral mit Domosedal gel vorzusedieren, um die Blutentnahme etwas stressfreier zu gestalten.
Nur so interessehalber: kannst du abschätzen, wie lange ihr schon daran trainiert? Wie schnell seid ihr in den einzelnen Schritten vorangegangen? Du weißt ja noch bei welchem Schritt er austgestiegen ist, oder? Bzw meine ich mich zu erinnern, dass er erst beim nächsten Training dann ausgestiegen ist? Den Punkt merken, diesen Schritt Millionenzahl wiederholen und dann ab da nur noch Mikroschritte mit unendlich vielen Wiederholungen, das wäre meine Idee.
Ich bin zuversichtlich, dass ihr ihn bei irgendeinem trainingsschritt wieder abholen könnt, und dann nochmal von vorn anfangen könnt. Es ist auch gut mgl, dass es gar nicht an dir direkt liegt, ich vermute mal, der arme Jung hat einfach wahnsinnig viele schlechte Erfahrungen und da müssen erstmal ein paar Kilo Futter und einige Stunden dagegen wirken.
Und wenn ihr wieder bei „Hand berührt Hals„ anfangen müsst, es ist bestimmt möglich,! Daumen gedrückt! :dd:
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Re: Medical Training - Schwierigkeiten
« Antwort #18 am: 10. Mai 2021, 17:47:57 »
Puh, diese TA-Phobie kenne ich zu genüge. Wenn ich selbst spritze, geht es ansatzweise, aber nicht gut - einen TA lässt der Kerl gar nicht mehr an sich ran. Selbst ohne Spritze kaum  :roll:

Janna, dieses Gel, wie gut wirkt das? Diese normalen Sedationspasten vom TA wirken bei Lucca so gar nicht, und ich suche eine Möglichkeit, ihn im Notfall wenigstens halbwegs stressfrei spritzen/ Blut zapfen lassen zu können :juck:
Liebe Grüße, Lena

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