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Fragen zum Schultertarget

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Re: Fragen zum Schultertarget
« Antwort #30 am: 23. Januar 2016, 16:05:36 »
Vielleicht ein Tipp der euch auch hilft, bei uns hat es so geklappt. Zuerst hat sich Lucky auch immer nur zur Seite gelehnt und war dann wie Jim "festgetackert". Hab dann zwischendrin Beinheben abgefragt und dann beide Signale miteinander kombiniert. Dann war Lucky klar, dass es um seitwärts aber mit Schritt geht.
Glück ist nichts Äußeres, sondern ein kleines Singen der Seele
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Re: Fragen zum Schultertarget
« Antwort #31 am: 23. Januar 2016, 17:03:51 »
Oh eine gute Idee! Danke, das probiere ich mal aus.  :cheer:
Liebe Grüße, Linda
... und Jim!

unser tagebuch
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pepper_mill
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Re: Fragen zum Schultertarget
« Antwort #32 am: 13. Dezember 2016, 23:34:07 »
Wir sind momentan dabei das Schultertarget zu installieren. Zuvor hat meine Stute das Hüfttarget gelernt. Erstaunlicherweise hat sie beides schnell kapiert bzw. war ihr das Prinzip flott klar. Sie macht diese Übungen prinzipiell auch gerne. Hüfte fiel ihr leichter als die Schulter jetzt, aber sie hat inzwischen den Dreh raus.

Folgendes Problem: Wir landen häufig im Schenkelweichen, was ich bis dato nie abgefragt hatte und eigentlich noch gar nicht möchte. Besonders, wenn ich das Schulter- und Hüfttarget mal im Wechsel abfrage, hat sie wohl nen Knoten im Kopf und präsentiert mir anschließend nur noch Schenkelweichen (wuuunderschön und ganz eifrig, aaaber...naja...eben nicht das, was gefragt war *lach*). Der Gedanke ist ja nicht mal so verkehrt von ihr (sie kombiniert wohl beides irgendwie, weil sie beides im Kopf hat), aber ich will's ja noch gar nicht so kompliziert  :confused: Ich breche die Übung dann ab, fordere ein Kopfsenken bzw. etwas, was sie wieder etwas "erdet" und sie nicht frustriert wird und wenn wir dann neu ansetzen, gehen die einzelnen Dinge auch wieder.
Vermutlich ist sie einfach noch überfordert mit dem Wechsel beider Übungen. Wie würdet ihr vorgehen? Macht's Sinn sich jetzt mal ein paar Tage nur auf eine der beiden Dinge zu konzentrieren (also z.B. eine Woche lang nur noch Schultertarget abfragen und die Woche drauf die Hüfte und dann nochmal beides zusammen nehmen?). Oder jetzt erst recht gezielt die Wechsel fordern, damit sie das verinnerlicht?

Und noch eine Frage: Hüfte oder Schulter auf mich bzw. das Target zu klappt, aber ein "von mir weg" wäre für den Alltag vermutlich auch ganz nützlich. Wie habt ihr das - ohne mit "Druck" zu arbeiten - aufgebaut? Ich habe bei Sady die Technik mit dem Reifen gesehen (Youtube - Hinterhandweichen)....interessanter Ansatz, aber für uns leider nicht umsetzbar (Stuterl würde a) niemals in das Dingens rein stehen und b) habe ich so ein Teil leider nirgendwo rumliegen  :cheese: ). Und wie gestaltet ihr das Signal? Fürs Hüft- und Schultertarget verwende ich "Hüfte" und "Schulter"als Wortsignal und gleichzeitig die flache Hand oder eben die Fliegenklatsche als Target. Ist es theoretisch möglich mit Farben zu arbeiten? Heißt z.B., ich bastel mir ein Target (Stab), das an beiden Enden Bälle in verschiedenen Farben hat (was weiß ich...blau und gelb z.B.). Auf gelb soll zugegangen werden und auf blau wird gewichen...? Vermutlich zu kompliziert fürs Tier, oder?  :confused:
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Re: Fragen zum Schultertarget
« Antwort #33 am: 14. Dezember 2016, 08:13:05 »
Ich würde an deiner Stelle erstmal darauf verzichten im Wechsel abzufragen bis beide Signale wirklich sehr gut sitzen, um möglichst fehlerfrei arbeiten zu können.
Mit Farben zur Unterscheidung würde ich nicht arbeiten, da besonders das Weichen nötig für den Alltag ist und daher das Signal mit den Händen gegeben werden sollte. Anders als bei den Targets besteht da auch nicht so die Gefahr, dass es ungefragt gezeigt wird, bzw wenn doch geht es zumindest von dir weg und gefährdet dich nicht.
Hilfreich ist es einfach verschiedene Körperstellen zu nehmen. Wir haben fürs vorne Weichen die Handkante am Hals. Das ist auch nützlich wenn das Pferd beim reiten lernen soll dem angelegten Zügel zu weichen. Das hab ich so trainiert, dass ich die Hand dort ganz sachte hingelegt habe und dann so getan hab, als würde ich durch das Pferd durchgehen. Jede Gewichtsverlagerung wurde geclickt. Das hatte sie innerhalb einer Einheit raus. Mit Hand auflegen und warten bis sich etwas bewegt, ist monatelang nichts passiert außer dass sie gefrustet war. Für Schultertarget dann Hand an Schulter.
Fürs hinten weichen wird die Hand dort angelegt wo später mal der Schenkel des Reiters liegen könnte. Wenn das Pferd gut mit dir mitgeht könnte man versuchen einfach sich auf der Stelle umzudrehen und nach hinten zu gehen. wenn das Pferd dann mitkommt muss automatisch die Hinterhand weichen. Nach einiger Zeit kann man dann ein Signal hinzufügen. Fürs Hüfttarget nimmt man dann die Hüfte.
So sind die Punkte weit genug entfernt und fürs Pferd besser zu unterscheiden.
Die Ideen hab ich mir vom letzten Kurs mit Nina mitgenommen   :)

« Letzte Änderung: 14. Dezember 2016, 08:20:23 von Mimmilein »
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pepper_mill
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Re: Fragen zum Schultertarget
« Antwort #34 am: 14. Dezember 2016, 11:57:41 »
Mal zum Verständnis:
https://www.youtube.com/watch?v=n3-c-b4UOno
So habe ich das Hüft- und auch das Schultertarget aufgebaut (flache Hand).

Und fürs Weichen veränderst du dann quasi sowohl die Handhaltung (Handkante) als auch die Position (vorne weichen = Hals, hinten weichen = Schenkellage)...habe ich das so richtig verstanden? Nimmst du dazu noch ein Stimmsignal?
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Re: Fragen zum Schultertarget
« Antwort #35 am: 14. Dezember 2016, 21:51:00 »
Die veränderte Position ist das ausschlaggebende. Die Handkante hat sich einfach so ergeben und fürs hinten Zeichen nehme ich nur den Zeigefinger, aber das ist sicher egal.
Stimmsignale haben ich kaum, da es sehr schwierig ist diese wirklich gut zu trainieren..meist ist halt doch das körpersprachliche Signal ausschlaggebend fürs Pferd.
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