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Autor Thema: losreißen, bin überfordert und demotiviert. würde mich über tips freuen.  (Gelesen 450 mal)

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Jimi Blue

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hallo ihr lieben clickerfreunde,
ich habe mein clickerpferd seit ca 2,5 jahren er ist jetzt 9 jahre und solide klassisch ausgebildet.
ich denke das es relativ schonend gemacht wurde.

zu dem problem das ich mit gekauft habe:
als er mir gebracht wurde, war seine trainerin und besitzerin mit ihm angereist und als sie auf einem feldweg ausladen sollten- sagte die trainerin "das geht nicht, dann ist er weg".
ihr könnt euch bestimmt meinen gesichtsausdruck vorstellen. da war er also der haken an dem traumpferd.

ich meinen shetty geholt, klappe auf, kopf von pferd in po von shetty und möglichst zügig und den ca 80m entfernten zaun.
puh geklappt.
eigentlich bin ich nicht ängstlich- doch hier war ich verunsichert.
also hab ich ihn angeclickert und ihm soviel wie möglich über den clicker beigebracht.
somit habe ich ihn ca 3 monate nicht aus seinem offenstall mit 1ha fläche geholt(dort hatten wir ihn ja sofort reingebracht)

dann kam der tag des überraschungseffektes:
ich dachte ok ich mach das jetzt -wird schon nix passieren.
schon beim tür aufmachen und rausgehen zeigte sich der drache in ihm > das ganze programm:
schnauben zittern prusten aufregung ohne ende.
20 meter bis in den nächsten zaun waren wirklich weit.
durchatmen.
sofort mit clickerübungen versucht aufmerksamkeit zu bekommen. hat geklappt.
wieder zurück die 20meter und wieder 3 monate pause.

nach also ca 6 monaten wurde er mit der herde umgestellt, das ging gut bis er im fangpaddock stand.
da ging es wieder los, totale aufregung und erstes losreißen. ich konnte ihn wieder fangen und ruhig in die koppel bringen.

seit dem habe ich  "losreißen"  so gut es mir möglich war , auf alle erdenklichen weisen versucht zu vermeiden.
es ist seit dem ca 10 mal passiert.
ich wollte es nicht zum thema machen, also habe ich lieber die "gegenübung" kommen und da bleiben hoch beclickert.

nun würde ich das problem gerne angehen und das losreisen "wegclickern".
jedoch wie könnte das gehen?
was ich rausfinden konnte:
er reißt sich los wenn:
ich links bin
er keine lust hat auf das was ich möchte
er einen strick dran hat
er eine andere übung machen will
die andern pferde weiter weg sind



gestern hat er sich im schritt ohne strick im schritt losgerissen>
er will immer im galopp volten um mich clickern-
das haben wir gestern auch gemacht -
und dann wollte ich tölt.
das wollte er nicht- er kann das und bettelt auch damit wenn er lust dazu hat.
nach dem er sich bemüht hat, habe ich ihn zur belohnung links herum schritt gehen lassen- und dann ist er gegangen.
und zwar genau so als hätte er nen strick dran oder wäre im galopp.
sein gesamter ausdruck war so.

hätte ich einen strick dran gehabt und versucht zu halten wäre er losgerannt - da bin ich ganz sicher.
so bin ich ihm nachgewatschelt, habe ihn mit einem seil mit zu den halftern genommen und aufgehalftert.

nun bin ich wieder totoal überfordert- ich habe ihn an der stelle an der er gegangen ist , noch ein paar übungen am strick ohne clickern machen lassen.  dann bin ich mit ihm zum absatteln und hufegeben zur sattelkammer und habe diese dinge ein paar mal geclickert.

er hat nach all der zeit noch immer kein vertrauen und keine lust mit mir zu kommen und was mit mir zu machen.
druck kann ich ihm gar nicht machen- dann ist er gleich weg.
das hab ich einmal probiert.

was er nicht will:
ohne ein anderes pferd sein
niedrige clickerrate

wenn er denkt er hätte was verdient und ich gebe ihm nichts, dann reißt er dem kopf runter und nimmt sich graß.
(auch wenn ich keine anweisung gegeben habe was er machen soll)
er belohnt sich selbst.
er guckt erst mach mir und wenn es nix gibt kopf ins graß.

was er will:
futter futter futter futter
signale
gesehen werden


er geht auch durch den zaun(habe ich auch mit gekauft) wenn:
die falschen freunde auf der weide sind
zu wenig graß da ist
das wetter doof ist
zu wenig strom drauf ist

ich bin überfordet.
ich möchte keinen druck machen-da ich mir sicher bin das es alles nur schlimmer macht.
ich weiß das ich SEEEHR viel druck machen kann, das habe ich leider sehr gut gelernt.
ich würde ihm gern beibringen mal was auszuhalten.

ich bin soweit das ich ihn lieber verkaufen würde als nochmal 2,5 jahre tägliches clickertraining zu investieren.

ich glaube ihm fehlt sowas wie urvertrauen in menschen.
vielleicht ist mein anspruch zu hoch.


« Letzte Änderung: 16. November 2017, 13:45:04 von Jimi Blue »
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noothe

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:hug:

Das was du beschreibst klingt vor allen Dingen nach einem sehr unsicheren, gestressten Pferd. Weißt du ein bisschen mehr darüber, wie er aufgewachsen ist? Wann er abgesetzt wurde etc.? Auf die Ferne ist es natürlich schwer zu sagen, aber auch bei Pferden gibt es neben Trennungsangst auch so etwas wie Trennungsphobie, bei der wirklich kleinere Entfernungen zur sicheren bekannten Herde bis zum Zäune einrennen gehen können.

Falls du magst und es noch nicht gelesen hast, würde ich dir an der Stelle unser Buch "Angst, Stress und Unsicherheit beim Pferd" ans Herz legen, meine Mitautorin Kathrin schreibt sehr ausführlich zu diesem Thema.

Im Grunde genommen kannst du es dir so vorstellen, dass schon die Tatsache, entfernt von den anderen Pferden zu sein (wie du ja auch schreibst) das normale Stresslevel deutlich ansteigen lässt. Wenn dann kleinere weitere Stressoren dazu kommen - Verstärker bleibt aus, Signale vielleicht unklar, etc. etc. - dann kann er mit diesem moderaten Stress nicht angemessen umgehen, weil das mehr oder weniger das Fass zum Überlaufen bringt.

Der Punkt den du erwähnst, mit dem Kopf ins Gras reißen -> an dieser Stelle belohnt er sich nicht selber, sondern er nutzt das um etwas Stress abzubauen. Hektisches Kopf ins Gras reißen kann genauso eine so genannte "Bewältigungsstrategie" sein, wie Losreißen, auf der Stelle trippeln (bei blütigen Pferden), "Einfrieren" (eher bei kaltblütigen Pferden) uvm.

An dieser Stelle könnte ich sehr weit ausholen, würde aber tatsächlich als allererstes nochmal durchleuchten, wie man eventuell sein Lebens- und Arbeitsumfeld so gestalten kann, dass man ihm etwas von dem Stress nehmen kann.

Steht er das ganze Jahr am selben Ort, oder gibt es sowas wie Weidewechsel? Befinden sich die Arbeitsplätze in Sichtweite der anderen Pferde oder nicht? Kannst du eventuell auf dem Paddock einen sicheren Arbeitsbereich schaffen? Gibt es Orte, an denen er sich insgesamt wohl fühlt und entspannen kann? Hat er bereits gelernt, auf Zug am Strick nachzugeben (dazu hatten wir hier irgendwo einen guten Thread zum Thema Panik am Anbinder)? Ist am Stall viel Unruhe (große Herde, wechselnde Gruppenzusammenstellungen, viel Betrieb auf dem Hof) oder ist es ein eher kleiner Stall wo du auch zu Zeiten da sein kannst, wo sich für ihn nichts weiter ändert? Wie sieht die Fütterung aus?

Und mal ganz davon abgesehen... ich kann deine Erschöpfung sehr gut nachvollziehen. Meine Stute ist auch extrem unsicher sobald wir runter vom Paddock sind und wir haben eine seeeehr lange Geschichte mit vielen Rückschlägen und auch Losreißen etc. was das Führen angeht. Über die Jahre ist es viel besser geworden, aber es ist weit entfernt von stressfrei :shy: Allerdings habe ich sie wissentlich so gekauft und kannte sie davor auch schon eine Weile, was es mir sehr oft leichter macht.

Wenn du mal aufzählen magst, was seine besonderen Stärken sind - welche wären die? Was kann er gut, wo ist er unerschrocken oder macht sogar den anderen Pferden was vor?
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LG Tine
Krümeline, Winzi & Mucki

Ab und zu ist es gut, in unserem Streben nach Glück innezuhalten und einfach glücklich zu sein ~ Guillaume Apollinaire

Steffi

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Hey,

Ich würde Tine`s Ideen unterstützen und außerdem die Ausbildung grundsätzlich ganz von vorne beginnen. Tatsächlich gar nicht so viele Dinge clickern, sondern nur die Basics. Also, führen, anhalten, losgehen, ruhiges Stehen. Am besten dort, wo sich das Pferd sicher fühlt. Dann mal schauen, ob das Verhalten auch außerhalb des sicheren Ortes abrufbar ist.

Daumen sind gedrückt!
Grüße
Steffi
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Jimi Blue

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hallo noothe
erstmal vielen dank das du dir die zeit nimmst alles zu lesen und mir zu antworten.
ich versuche mal antworten zusammen zu stellen.

Weißt du ein bisschen mehr darüber, wie er aufgewachsen ist?
>leider nein. seine mutter taber- vater isländer- gr0ße herde mit ca 1/2 jahr abgestzt und verkauft. an meine vorbesi.dort gewesen bis ich ihn gekauft habe- kleine herde- täglich zustecken-kleiner offenstall nähe großstadt.

 Buch "Angst, Stress und Unsicherheit beim Pferd"
werde ich mir zulegen -danke


Der Punkt den du erwähnst, mit dem Kopf ins Gras reißen -> an dieser Stelle belohnt er sich nicht selber, sondern er nutzt das um etwas Stress abzubauen.
>ok-wie könnte ich ihm helfen?  alle 3 sekunden clicken um es zu vermeiden ist hier doch keine lösung.

Hektisches Kopf ins Gras reißen kann genauso eine so genannte "Bewältigungsstrategie" sein, wie Losreißen, auf der Stelle trippeln (bei blütigen Pferden), "Einfrieren" (eher bei kaltblütigen Pferden) uvm.
>einfrieren kaa er auch- hat er ganz oft am anfang gemacht, wenn ich was von ihm wollte was er nicht wollte. absolute unbeweglichkeit bis zu 3 minuten. dann stand nur noch seine hülle da- die seele war weg.

An dieser Stelle könnte ich sehr weit ausholen, würde aber tatsächlich als allererstes nochmal durchleuchten, wie man eventuell sein Lebens- und Arbeitsumfeld so gestalten kann, dass man ihm etwas von dem Stress nehmen kann.
>ich denke das ich das schon ganz gut gemanagt habe- er hat nur stress sobalb ich auftauche und was von ihm will was ihm nicht past.
ich stecke nicht zu.
lasse ihn nicht auf abgefressener weide und er ist nie allein.
wir clickern zu 90% in seinem gewohnten umfeld.
 
Steht er das ganze Jahr am selben Ort, oder gibt es sowas wie Weidewechsel?
ja jedoch selten.


 Befinden sich die Arbeitsplätze in Sichtweite der anderen Pferde oder nicht?
ja immer.

 Kannst du eventuell auf dem Paddock einen sicheren Arbeitsbereich schaffen?
ja-  ich muss glaube noch erklären das ich alle situationen in denen er sich schon mal losgerissen hat- bereits versucht habe zu verbessern - daher sind wir ja nur bei ca 10 mal.
sonst wären wir bestimmt bei 100.

 Gibt es Orte, an denen er sich insgesamt wohl fühlt und entspannen kann?
sobald ich da bin fährt er hoch> tante = clickern essen üben...... wuff wuff wuff

 Hat er bereits gelernt, auf Zug am Strick nachzugeben (dazu hatten wir hier irgendwo einen guten Thread zum Thema Panik am Anbinder)?
anbinden ist kein problem- das macht er toll. strick nachgeben ist auch kein problem- das hab ich in einer trainigseinheit nach bina lunzer gut hinbekommen. der strick hängt zu 99% durch- und wenn er stramm wird gibt er gleich nach.

 Ist am Stall viel Unruhe (große Herde, wechselnde Gruppenzusammenstellungen, viel Betrieb auf dem Hof) oder ist es ein eher kleiner Stall wo du auch zu Zeiten da sein kannst, wo sich für ihn nichts weiter ändert? Wie sieht die Fütterung aus?
>sehr viel ruhe, immer heu und futterstroh , immer weide, zwischen 1 und 4 ha ,keine fluktration der einsteller.

Wenn du mal aufzählen magst, was seine besonderen Stärken sind - welche wären die?
loopi training, auffassungsgabe, alles wobei er nicht laufen muss, fressen,

Was kann er gut, wo ist er unerschrocken oder macht sogar den anderen Pferden was vor?
schön das du fragst- da merke ich gerade das er ganz viel kann, wovon ich früher dachte sowas lernt ein pferd nie.
allerdings kann ich es nicht in worte fassen.
ich denke nochmal nach und schreibe es dir dann.
leider bin ich ein mensch der eine große geschichte mit negativer verstärkung hat.
mir fällt es sehr schwer das positive zu sehen.
und bei deiner letzten frage wird mir das gerade bewust.
ich lade mal ein paar kurze filmchen hoch und schicke dir die links.
melde mich gleich wieder.



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Jimi Blue

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steffi> danke dir

Ich würde Tine`s Ideen unterstützen und außerdem die Ausbildung grundsätzlich ganz von vorne beginnen.
genau das habe ich ja schon gemacht.

 Also, führen, anhalten, losgehen, ruhiges Stehen.
ja darin habe ich auch viel zeit und clickern investiert.
 
 Am besten dort, wo sich das Pferd sicher fühlt.
so dachte ich mir das auch.

 Dann mal schauen, ob das Verhalten auch außerhalb des sicheren Ortes abrufbar ist.
leider nein sobald wir durch eine tür gehen ist alles nur noch unter stress möglich.
ja es geht und er macht es aber es ist unendlich anstrengend.
ausserdem clicke ich dann ja auch das die aufregung mit- ich habe mir einen pulsmesser gekauft
der kommt jetzt zum einsatz damit ich sehen kann wann der stress anfängt.


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Jimi Blue

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ich versuche mal ein paar filmchen zu nehmen wo man seine emotionen sehen kann.
losreißen nach spaziergang
https://www.youtube.com/watch?v=22bCSRdO7ZU&feature=youtu.be

handpferd
https://www.youtube.com/watch?v=M5LdRNGyy00&feature=youtu.be

fliegenmütze nicht aufheben sondern einfrieren- ausser fliegen verjagen geht dann gar nix.
ach ja wenn er will hebt er mir sogar stöckchen und stroh auf und hält es mir hin.
https://www.youtube.com/watch?v=-3H1qKtIq8g&feature=youtu.be

neues pferd in der herde.
https://www.youtube.com/watch?v=HG6OdatRkJo&feature=youtu.be

und jetzt mal etwas was ihm spaß macht.
hier waren wir ausserhalb des zaunes.
ich habe ihn mit dem pooltraining ablenken können.
er hat gar nicht gemerkt das er nicht in der anlage ist.
einfach draussen führen wäre zu dem zeitpunkt nicht gegangen. >und weg wäre er.
https://www.youtube.com/watch?v=xzNg2QO2PH8&feature=youtu.be
https://www.youtube.com/watch?v=5MykcTSrMPc&feature=youtu.be

ich hoffe das hilft euch- und somit ihr mir.
« Letzte Änderung: 14. November 2017, 21:15:33 von Jimi Blue »
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noothe

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Ich bin gespannt auf die Filme. Der erste könnte mal direkt von meiner Stute sein - ich nenne es immer Stresswälzen.

Die Haltungsbedingungen klingen ja schon gut, und ich denke auch, wenn du die Situation nicht insgesamt gut managen könntest, dann wäre sicher viel mehr passiert :nick:

Das mit dem Grasen kannst du in dem Moment nicht aktiv "verhindern", aber es könnte sehr gut sein, dass es mit der Zeit deutlich weniger wird. Eine Alternative könnte auch noch sein, am Trainingsplatz bewusst Heu zur Verfügung zu stellen. Jemand aus dem Forum hatte dazu ein ganz eindrucksvolles Video mit einem gestressten Pferd, ich kann mich gerade nur wirklich nicht erinnern, ob das öffentlich war. Wenn ich es wiederfinde poste ich es hier!

Das mit dem Pulsmesser ist auch eine sehr gute Idee! :thup:

Ich glaube ich habe deinen Isi auf deiner Homepage entdeckt, ist es der Rappe? Dann kann er ja wirklich schon einiges  :cheer:
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Jimi Blue

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das mit dem heu beim training finde ich gut das würde ich probieren.
zur zeit clicke ich beim abmisten warten- rechen halten- nicht mitlaufen-

ich glaube jedoch das laufen eher das problem ist- er läuft nicht gerne.
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JeyChey

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Ist er körperlich abgecheckt? Physiotechnisch auch?
Kann sein, dass was hakt und er daher nicht mitmachen kann. :juck:
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Liebe Grüsse

Helgi, Herjólfur und Jj

Jimi Blue

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jeychey
danke für den hinweiß
ja alles ok- laut ostheopatin
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Buschpony

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Was für ein schönes Pferd! :)
Hast du schon mal jemanden Bachblüten für ihn raussuchen lassen? Die könnten dein Training u.U. unterstützen, ich habe da schon erstaunliche Sachen erlebt...

Beste Grüße,
Dörte.
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Lieber breit grinsen als schmal denken!  (B.Berckhan)

classic

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  dann kam der tag des überraschungseffektes:
ich dachte ok ich mach das jetzt -wird schon nix passieren.
schon beim tür aufmachen und rausgehen zeigte sich der drache in ihm > das ganze programm:
schnauben zittern prusten aufregung ohne ende.
20 meter bis in den nächsten zaun waren wirklich weit 

Von monatelang gar keine Entfernung  auf plötzlich 20m finde ich schon einen extrem riesengroßen Trainingsschritt.
Hast du schon mal versucht, das ruhige verlassen des Offenstalls an sich zu trainieren?
Vielleicht sogar mit Initiator Signal und dann immer in Ministeps so, dass er sich wirklich wohl damit fühlt? Da kann der erste Schritt schon sein, entspannt stehen während du Handbewegungen zum Tor machst (wenn er sich dem Tor überhaupt ohne Aufregung nähern kann, sonst natürlich das zuerst). Und dann wirklich nur einzelne Schritte raus verstärken, so lange, bis ihn das nicht mehr so stresst.

Sorry, falls das jetzt sehr kurz und kantig rüber kommt, ich kann am Handy nicht gut längeres schreiben ^^
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LG
Susanne

Jimi Blue

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bachblüten> danke für den tip.


classic
Von monatelang gar keine Entfernung  auf plötzlich 20m finde ich schon einen extrem riesengroßen Trainingsschritt.
ich wuste ja nicht was passiert- bei einem 8 jährigen großstadtpferd , kann man doch davon ausgehen das es ok ist 20 m ohne zaun zu gehen-.

Hast du schon mal versucht, das ruhige verlassen des Offenstalls an sich zu trainieren?
ja

Vielleicht sogar mit Initiator Signal und dann immer in Ministeps so, dass er sich wirklich wohl damit fühlt?
das mit dem wohl fühlen haben wir nicht hinbekommen.

 Da kann der erste Schritt schon sein, entspannt stehen während du Handbewegungen zum Tor machst (wenn er sich dem Tor überhaupt ohne Aufregung nähern kann, sonst natürlich das zuerst). Und dann wirklich nur einzelne Schritte raus verstärken, so lange, bis ihn das nicht mehr so stresst.
das werde ich nocmal erarbeiten.

der stress hängt wohl auch mit dem tür aufmachen zusammen und was danach kommt.
ich versuche mal meine heutige beobachtung zu beschreiben-
ich gehe zu einer tür> ohren hoch gucken
ich lasse ein pferd auf die nachbarbarweide> drängeln
ich schliesse die tür und gehe>drängeln an der tür

es scheint so zu sein das er früher oft durch türen auf die weide oder so laufen durfte.
wenn er das nicht darf sieht er mich gar nicht mehr.
ob ich das wegklickern kann- weis ich nicht-
jedoch werde ich es versuchen.
ich danke dir für den hinweiß.

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noothe

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Kannst du dir vielleicht so eine mobile Trainingstür aufbauen, wie beim Trail? Die könntest du dann frei auf die Koppel stellen und das ganze Thema nochmal unabhängig von raus und rein gehen erarbeiten :juck:
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Libelle2006

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Du schreibst ja, dass du ihn draußen das eine Mal vor dem Tor mit dem Swimmingpool Training ablenken konntest (Wahnsinn, wie schnell er sich überwindet rein zugehen :love: ) vielleicht wäre dann ja Mattentraining eine Option für euch, dann liegt der Fokus draußen vor dem Tor vielleicht weniger auf dem sich führen lassen, sondern mehr auf dem 'ich suche mit Frauchen die nächste Matte :dops: '
An dieser Stelle fand ich den einen Blog Beitrag von Heike ganz toll (hier) , wo sie dem Losreißen eines Ponys auch mit Mattentraining entgegen gewirkt hat.
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LG Janina und Libelle