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 am: Gestern um 22:37:02 
Begonnen von noothe - Letzter Beitrag von ClickerHafi
Da macht das Forum ja früh wieder auf. Toll :freu:

Vielen Dank, liebe Admins, für euren Einsatz und eure Mühen :cookiesbig: :hug:

 2 
 am: Gestern um 22:02:13 
Begonnen von noothe - Letzter Beitrag von noothe
Hallo Ihr Lieben,


wie jedes Jahr geht das Forum Mitte Dezember in Weihnachtspause.
Vom 17.12. 0.00 Uhr (also in der Nacht von Sonntag auf Montag) bis 31.12. 12 Uhr mittags
ist es nicht möglich zu schreiben.
Zum Lesen bleibt alles offen.



Da wir Moderatoren ja alles lesen (müssen) was geschrieben wird,
bleiben uns dann doch ein paar Stündchen mehr jeden Tag für die Weihnachtszeit.

Wir wünschen Euch eine frohe Adventszeit und ein geruhsames Fest!
 :weihnacht3: :xmasdance: :weihnacht3: :xmasdance: :weihnacht3: :xmasdance: :weihnacht3:

 3 
 am: Gestern um 16:19:29 
Begonnen von Jimi Blue - Letzter Beitrag von Jimi Blue
ja genau.
ich möchte
 >es nutzen das er gern mit mir geht .
 >er keine angst haben muss das er ausgetrickst wurde.
> er zeit bekommt sich umzustellen.
>er versteht das es nicht für die ewigkeit so ist.
> er positiv lernt was auszuhalten.
>er sich freut wenn wir was unternehmen.


zumindest würde es mich freuen wenn er auf sowas lust hätte.

 4 
 am: Gestern um 16:08:38 
Begonnen von Jimi Blue - Letzter Beitrag von noothe
Ganz viele Heldenkekse für euch :cookiesbig:

Das heißt, ihr bereitet jetzt den Umzug vor, aber noch bleibt er im alten Stall?

 5 
 am: Gestern um 16:06:26 
Begonnen von Jimi Blue - Letzter Beitrag von Sanhestar
nein, ich habe das auch erlebt, mir ganz viele Fragen gestellt und bin oft unsicher gewesen.

Vor allem habe ich mich gefragt, wie meine früheren Pferde über Jahre problemlos funktioniert haben und jetzt die Clickerpferde mir oft bei Kleinigkeiten meine Grenzen zeigen.

Zum einen müssen auch die Menschen umlernen, ihre Denkstrukturen, ihr Lernverhalten anpassen. Das sorgt erst mal für Unsicherheit.

Zum anderen sind Pferde, die über viel Druck und Unterdrückung von unerwünschtem Verhalten trainiert wurden, augenscheinlich einfacher, weil eben die Kommunikation fehlt.

Was Dir helfen würde, wäre vermutlich Fortbildung mit einem versierten Clickertrainer (der im Endeffekt eher den Menschen als das Pferd trainiert  ;) )

Das schöne an Training ist, dass es nicht statisch ist. Spielregeln können angepasst werden und Pferde merken sich x-tausend Variationen einer Situation.

Wenn Du ein "Problem" mit verstärkst, dann wird dieses Problem irgendwann so deutlich werden, dass es auffällt und angegangen werden muss.

Und spätestens dann trainierst Du ein Alternativverhalten.

Beispiel von meinen Pferden, da habe ich grade Anfang der Woche mit einer Trainerin drüber gesprochen:

- vor allem meine älteste Stute neigt zum Leckerli mobben, weil sie das 10 Jahre lang beim Vorbesitzer mit Erfolg tun durfte: wir haben im Frühjahr einen Kurs, wo ich ganz viele andere Sachen machen wollte, mehr oder weniger nur damit verbracht, dass sie den Kopf ruhig hält. Und dass ICH lerne, wie ich die Futterbelohnung geben muss, um das mobben zu vermeiden.

Diese Tendenz zeigen auch meine anderen Ponies, weil ich selber hier einfach noch Schwächen habe.

- wir sind auch andere "Probleme" angegangen, Verhaltensketten, die ich unbeabsichtigt geclickt habe. Die Ponies sind aber mittlerweile alle so clickersavvy, dass schon nach wenigen Durchgängen die neuen Regeln klarer wurden und nun "nur" noch genug Belohnungshistorie brauchen.

Wenn Du befürchtest, einen Fehler zu machen, das Pferd zu überfordern, hör mit dem Training auf, setz' Dich hin, trinke eine Tasse Tee oder Kaffee und überlege Dir einen Trainingsplan.

Schreibe das Endziel auf und überlege, wie viele Teilschritte Du vorher trainieren musst, bis das Pferd die Zielübung ausführen kann/versteht.

Kommen zwischendrin wieder Fragen auf, schreib den Trainingsplan detaillierter, mit noch kleineren Zwischenschritten.

Wenn Du grosse (zu grosse) Teilschritte machst, hast Du ein höheres Risiko für Fehler. Kleinere Schritte erlauben viel mehr Anpassung, bevor was grösser aus dem Ruder läuft.


 6 
 am: Gestern um 15:52:04 
Begonnen von Jimi Blue - Letzter Beitrag von Jimi Blue
hallo ihr lieben clcikerfreunde,
mein problem ist das ich unsicher geworden bin seit ich clicker.

in meinem kopf erscheinen solche dinge und machen mich handlungsunfähig:

was mache ich wenn ich nicht clicke?
clicke ich das jetzt oder lieber nicht?
war das jetzt schon druck?
früher hätte ich ... gemacht ,was mache ich denn jetzt?
wenn es jetzt nen fehler macht, was tue ich dann?
ich lass das lieber , weil ich nicht weiß wie ich es händeln soll!
und so weiter.

früher hab ich einfach gemacht.
irgendwie stehe ich mir selbst im weg.

sehe überall möglichkeiten fehler zu machen,
das fehler passiern,
ich probleme mitclicke,
usw.

das ich überall gespenster sehe
die größtmögliche kathastrophe eintritt
ich das arme tier unter druck setze
...

ich bin unsicher, zurückhaltend, abwartend ...
achje und mir fallen die passenden synonyme nicht ein.

es gab doch ein leben vor dem clicker- und so schlecht was das ja auch nicht.
zumindest haben ganz viele dinge funktioniert- die ich heute nur mit ojegedanken angehe.

vielleicht ist es auch zufall das es mit dem clickern aufgetreten ist.
hmmmm ??? ???

 7 
 am: Gestern um 15:30:08 
Begonnen von Jimi Blue - Letzter Beitrag von Jimi Blue
hallo falls es euch interessiert neues von uns.

mein pferchen soll umziehen- nur inerorts und nur 400meter aber das machte mir bauchweh, ich glaube das ich deshalb auch diesen beitrag erstellt hatte.
 
unsere herde hatte sich im sommer um 3 pferde vermehrt und das war zuviel für den stall.
daher haben wir dir gruppen getrennt.
oje was habe ich mir sorgen gemacht- sogar bei den pferden die ich seit 20 und 23 jahren habe.
keine ahnung wie ich mich so runter gefahren habe, das ich dachte das nicht mal dies geht.
aus der schleife muss ich unbedingt wieder raus.

zu kili-
gestern habe ich den ersten versuch unternommen mit dem gedanken jederzeit abbrechen zu können.
nach 100 metern und ne grassungspause habe ich das dann auch gemacht.

bis dahin habe ich> ruhiges mitkommen geklickt,
>aufgeregtes mitkommen mit umdrehen und nicht clicken abgebrochen-bei ruhe "halt" geclickt und wieder umgedreht.
usw.
ging gut.
auf dem rückweg habe ich abschnauben und kopf runter beim laufen geclickt. das kann er sehr gut.

heute morgen habe ich die ruhe im ort genutzt- und bin losgestapft.
singend selbstsicher unbekümmert (muste ich mir richtig mühe geben-früher war das kein problem)
am gestrigen pausenplatz diesmal drei pausen eingebaut und weiter gings.

ruhiges mitkommen geclickt und die nächste pause in sichtweite der schon umgezogenen freunde gemacht.
die letzten 50meter waren die schwierigsten> in meinem kopf- bauernhof rinder trekker maschinen lärm.....
weiter ruhiges mitkommen geclickt und nächste pause heufressend nase an nase mit den freunden hinterm zaun.

von da an immer wieder weg von den freunden heu fressen gegangen und zu den freunden gelickt- ca 10 minuten dann kamm der supergau in meinem kopf- traktor von vorne.

ärgerlich zurück zum letzten graspausenplatz mit dem gedanken >gleich bin ich allein.
nein alles gut. traktor weg und wir noch zusammen.

von da an war ich entspannter und sauer auf den trekkerfahrer.
nach einigem hin und her wie oben beschrieben,> vor click, umdrehen heu essen,
war es soweit
die tür in den paddock.
tür auf und der drache war wieder da-
tür zu heu essen gehen.

ca 5 mal wiederholt.
dann tür auf und rein und tür zu.
alle beschnuppern und raus heu essen.

wieder tür auf>kein drache wir bleiben drin es gibt silage und er darf alles ansehen.
von da an war alles gut.
die anderen haben ihm soviel sicherheit gegeben, das ich raus gehen konnte ohne das er es gemerkt hat.

er war dann ca 2 std im neuen stall - ist dann mit seinen freunden auf die weide geführt worden und dann nach 2 stunden wieder zum neuen paddock-nicht von mir- (ich hatte andere pferde)
null problemo.
dann bin ich mit ihm zum alten stall zurück gegangen und habe ab und zu ruhe geclickt.

zwei autos haben ihn etwas hochfahren lassen.
ich habe "halt" gefragt kein problem  :click:
dann hat er abgeschnaubt-  :click: again  :click:again :click:
die letzten 10 meter wollte er wieder hochfahren - hat er aber vergessen als ich den strom ausgemacht habe.

entspannt durch die tür - ich lasse ihn los und einmal kopfschütteln zum abschied.
dann wiehert er und unten wiehern die zurückgelassenen freunde zurück.
die im alten paddock haben ihn nicht vermißt.
morgen ziehen wir wieder los.
 :dops:

 8 
 am: Gestern um 12:56:05 
Begonnen von noothe - Letzter Beitrag von Muriel
Zitat
Würde man denn bei der Übung irgendwann großschrittiger werden (können?)??  :juck:

ja, auf jeden Fall. Wann genau, sagt Dir dein Pferd, weil es dann beginnt schon auf die leichteste Idee bzw schon beim Füttern seine Füsse zu bewegen. Es wird "einfach" sehr leicht. Das ist auch wieder ein Vorteil wenn man mit vielen Matten, also vielen Wiederholungen arbeitet - das Pferd kennt dann das Muster und weiss was als nächstes kommt.

 9 
 am: Gestern um 12:32:51 
Begonnen von noothe - Letzter Beitrag von Sonnieh
Das stimmt - ich bin leider kaum zu sehen - etwas Kopf, mehr nicht....  :pfeif: :rotw:
Ich habe noch mal in meinen Videos geforstet und bin dann auf das hier gestossen:

https://youtu.be/_mPdlinl4Sc

Aus November 2017- ebenfalls nicht "richtig" multiple mats, sondern nur die Verschiebung als Zwischenübung bei dem runway walk. Ich habe diesmal auf Kommentare und Musik verzichtet, weil man hier trotz der Hintergrundgeräusche netterweise auch meinen Click hört.

Würde man denn bei der Übung irgendwann großschrittiger werden (können?)??  :juck:
Und wenn ja, wie sähe das aus??

 10 
 am: Gestern um 10:39:11 
Begonnen von noothe - Letzter Beitrag von Muriel
Das hast Du sehr schön kleinschrittig angefragt, auch wenn man Dich leider kaum sehen kann aus diesem Blickwinkel.

Das faszinierende an Alexandras Herangehensweisen in vielen Übungen ist ihr Verständnis davon, was für das Pferd bestärkend ist. Die Idee bei den Multiple Mats ist ja, mit dem Pferd gemeinsam die nächste Matte zu entdecken. D.h. das Pferd bewegt seinen Körper in einer für es ungewohnten Weise, und wird damit belohnt, auf diese Weise den leichtesten Weg zur nächstgelegenen Matte zu entdecken. So wird es für die Mühe der Körperbewegung doppelt belohnt und es macht vor allem total Sinn.
Deshalb würde ich schon versuchen, dem Pferd für das Verschieben zu Anfang ein Ziel zu geben. Wenn man nicht so viele Matten hat, kann das ja eine Pylone sein, an der man ankommt.  :click: wobei gut aufgebaute Matten einen sehr viel höheren Verstärkercharakter haben.

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